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A. P.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Wirtschaftsinformatik auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die historische Entwicklung von Computersystemen, von Großrechnern bis hin zu Cloud Computing, sowie technische Aspekte wie die Von-Neumann-Architektur, Hardwarekomponenten und Netzwerkeffekte. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Informationssystemen, Netzwerken und technologischen Fortschritten vertiefen möchten.
Karten
13
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
04.12.2014 / 08.12.2015

Lernkarten

Historische Entwicklung

1. Epoche

  • Groß- /Minirechner
  • Eine Maschine bedient mehrere Terminals
  • z.B. Wetter, Versicherung, Flugdaten

2. Epoche

Arbeitsplatzrechner und Personal Computing (ab 1981, Einführung IBM-PC)

  • Wintel-PC wurde zum Standard (Windows + Intel)
  • Entwicklungsflut von Softwaretools

3. Epoche

Client-Server-Computing (ab 1983)

  • Im Client-Server-Computing werden PC o. Laptop mit Servern verbunden
  • Server speichert gemeinsame Daten
  • Netzwerke

4. Epoche

Betriebliche und internetbasierte Informationssysteme (1992- heute)

  • Vorher gab es Schwierigkeiten, lokale Netzwerke in eine einzige Struktur zu integrieren
  • Zu Beginn der 1990er kamen Netzwerkstandards und Architekturlösungen zum Einsatz

5. Epoche

Cloud Computing (ab 2000 - heute)

  • Speicherung von Daten nicht auf lokalen Unternehmesressourcen, sondern von externen Anbietern.
  • flexible Softwarenutzung
  • Anzahl der Nutzer nach Bedarf steuerbar

1. Moore'sches Gesetz

Leistung der Mikroprozessoren verdoppelt sich alle 18 Monate, während sich die Kosten halbieren.

Digitale Massenspeicher

  • Exponentieller Leistungszuwachs bei digitalen Massenspeichern bei fallendem Preisniveau
  • Menge an digitalen Medien verdoppelt sich ca. jedes Jahr
  • auf Magnetspeichern

Gesetz von Metcalfe

Wert eines Netzwerkes nimmt exponentiell mit Anzahl der Nutzer zu.

\({{n*(n-1) } \over 2}\)

n= Anzahl Nutzer

Anzahl möglicher Kommunikationsverbindungen:

\(n*(n-1)\)

Sinkende Kommunikationskosten und Wachstum des Internets

  • Kommunikationskosten nähern sich gegen 0
  • explosionsartiger Einsatz Kommunikations- rechengestützer Einrichtungen

Standardisierung und Netzwerkeffekte

Technologiestandards sind Spezifikationen, auf denen die Kompatibilität von Produkten + Kommunikationsfähigkeit in einem Netzwerk aufbauen

  • gewaltige Skaleneffekte
  • Preissenkungen

Hardwarekomponenten

Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe

Von Neumann-Architektur

  • Modell eines universellen Computers
    • Programmänderungen ohne Hardwareänderung möglich

Steuerwerk - Rechenwerk

Verbindungssystem (Bussystem)

Speicher ( Memory )

Prozessor

Besteht aus

  • Rechenwerk (mathematische Berechnung, logische Verknüpfungen)
  • Steuerwerk (Ausführung von Befehlen)
  • Register (Befehlsregister)
  • Datenleitungen (Verbindung mit anderen Komponenten)

Arbeitsspeicher

  • Enthält Programme und Daten, die vom CPU bearbeitet werden
  • Inhalte können gelesen und verändert werden
  • Jede Speicherzelle eine eindeutige Adresse
  • Speicherung nur wenn unter Strom

Bussystem

Kommunikationskanal auf Hauptplatine

Umsetzung als parallel laufenden Leitungen auf der Platine, wo jede Leitung zu einem Zeitpunkt ein Bit übertragen kann.

Bussystem verbindet CPU mit Huaptspeicher

Busarten

Datenbus:

  • bidirektionale Übertragung von daten zwischen Eiheiten

Adressbus:

  • Übermittlung von Adressen von Speicherzelle, wo gelesen bzw. geschrieben werden soll

Steuerbus:

  • Dient der Koordination von Zugriffen auf Daten- und Adressbus 
  • (wenig Leitungen)

Treiber des technischen Fortschritts

1. Moore´sches Gesetz:
2. Digitale Massenspeicher:
3. Metcalfe´sche Gesetz:
4. Sinkende Kommunikationskosten und das Wachstum des Internets
5. Standardisierung und Netzwerkeffekte

 

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