Wirtschaftsinformatik
Allg. Definitionen rund um Wirtschaftsinformatik, angelehnt an den Laudon&Schoder
Allg. Definitionen rund um Wirtschaftsinformatik, angelehnt an den Laudon&Schoder
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Flashcards
Informationstechnik (IT)
Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung.
Datenintensive Produkte
Produkte, deren Produktion ein hohes Mass an Wissen und Informationsverarbeitung erfordert.
IT-Vernetztes Unternehmen
Organisationen, in denen wesentliche Geschäftsprozesse, alle betriebswirtschaftlichen Funktionsbereiche und die Beziehung zu Kunden und Lieferanten durch Informationstechnik unterstützt werden.
Geschäftsprozess
Logisch zusammenhängende Aktivitäten, die für das Unternehmen einen Beitrag zur Wertschöpfung leistet. Wird wiederholt durchgeführt und hat einen definierten Anfang bzw. ein definiertes Ende. Typischerweise Kundenorientiert.
Anwendungssystem
Ein System, das alle Programme beinhaltet, die für ein bestimmtes betriebliches Aufgabengebiet entwickelt und eingesetzt werden inkl. der IT, auf der das Anwendungssytem läuft, und den Daten, die davon genutzt werden.
Informationssystem
Ein System, das für Zwecke eines Unternehmens entwickelt, implementiert und in bestimmten Bereichen eingesetzt wird. Enthält die dafür notwendigen Anwewndungssoftware und Daten und ist in Organisations-, Personal- und Technikstrukturen eingebettet.
Informationen
Daten, die in eine Form gebracht wurden, die für den Menschen bedeutungsvoll und nützlich sind.
Daten
Unstrukturierte, nicht lesbare Rohdaten, die Ereignisse in Unternehmen oder deren physischen Umfeld repräsentieren.
Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe
Das Erfassen, Umwandeln, Bearbeiten, Analysieren und Verteilen von Rohdaten.
Formales System
Ein System, das auf akzeptierten und festen Definitionen für Daten beruht und nach vordefinierten Regeln arbeitet.
Geschäftsfunktionen
In einem Unternehmen auszuführende Spezialaufgaben, zu denen Beschaffung, Vertrieb, Marketing, Produktion, Finanzwesen, Buchhaltung sowie das Personalwesen gehören.
Ergänzende Vermögenswerte
Zusätzliche Vermögenswerte, die notwendig sind, damit sich eine Investition auszahlt.
Organisations - und Managementbezogenes Kapital
Investitionen in Organisation & Management, z.B neue Geschäftsprozesse oder Schulungen.
Unternehmensstrategie
Eine Vision, in welche Richtung sich das Unternehmen bewegt und wie es dort hinkommen kann.
E-Commerce
Der elektronische Kauf und Verkauf von Waren & Dienstleistungen mithilfe computergeschützten Transaktionen über das Internet.
Elektronischer Markt
Ein Markt, der durch Informations- und Kommunikationstechnick erzeugt wird und Käufer / Verkäufer verbindet.
E-Business
Die Anwendung von Internet und digitalen Techniken zur Ausführung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens.
E-Government
Verwendung von Internet und verwandten Techniken, um die Beziehung von Regierungs - und Verwaltungsbehörden zu Bürger, Unternehmen und anderen Behörden zu unterstützen.
Informationsarchitektur
Der spezielle Entwurf der IT eines Unternehmens zur Erreichung ausgewählter Ziele oder Funktionen.
Wirtschaftsinformatik
Wissenschaft, die sich mit der Beschreibung, Erklärung, Prognose und Gestaltung rechnergestützter Informationssysteme und deren Einsatz befasst. Versteht sich als eigenständiges Fach zwischen BWL und Informatik.
Strukturorientiert:
Eine stabile, formale, soziale Struktur, die Ressourcen aus Unternehmensumwelt und zur Erzeugung von Produkten verwendet.
Verhaltenstheoretisch:
Eine Sammlung von Rechten, Privilegien, Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten, die mit der Zeit durch Konflikt und Konfliktbewältigung ausgewogen verteilt werden.
Verfahrensrichtlinien
Formale Regeln, Vorschriftern und Verfahren zur Aufgabenerledigungen, die vom Unternehmen für den Umgang mit allen Situationen, die erfahrungsgemäss eintreten können, entwickelt wurden.
Unternehmensphilosophie
Die Menge grundlegender Annahmen darüber, welche Produkte das Unternehmen herstellen sollte und wie, wo und für wen es diese produzieren sollte.
Strategische Anwendungssysteme
Anwendungssysteme, die die langfristige Planung des oberen Managements unterstützen.
Anwendungssysteme auf operativer Ebene
Anwendungssysteme, die die grundlegenden Aktivitäten des Unternehmens ausführen und überwachen.
Anwendungssysteme auf Manegementebene
Systeme, die das mittlere Management in den Bereichen Kontrolle, Steuerung, Entscheidungsfindung und Administration unterstützen.
Operative Systeme
Anwendungssysteme, die die täglichen, für den Geschäftsbetrieb notwendigen Routinetransaktionen ausführen und aufzeichnen.
Managementinformationssystem
Systeme auf der Managementebene, die durch Bereitstellung von Berichte über Abweichung der Planung, Kontrolle und Entscheidungsfindung dienen.
Entscheidungsunterstützungssysteme
Systeme auf der Managementebene , die Daten mit analytischen Modellen oder Analysewerkzeuge kombinieren, um schwach strukturierte Entscheidungsfindungsprozesse zu unterstützen.
Unterstützungssysteme für die Führungsebene
Systeme auf der strategischen Ebene des Unternehmens, die die unstrukturierte Entscheidungsfindung durch erweiterte Grafik und Kommunikationsfunktionen unterstützen sollen.
Vertriebunterstützungssysteme
Anwendungssysteme, die dem Unternehmen helfen, Kunden für Ihre Produkte & Dienstleistungen zu finden, Produkte und Dienstleistungen entsprechend den Anforderungen der Kunden entwickeln, diese zu bewerben, zu verkaufen und kontinuierlichen Service für den Kunden bereitzustellen.
Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme
Anwendungssysteme, die zur Planung, Entwicklung und Produktion von Produkten und Dienstleistungen sowie Überwachung des Produktionsablaufs dienen.
Rechnungswesensysteme
Anwendungssysteme, die zur Verwaltung der finanziellen Vermögenswerte und der Ein- und Ausgaben einer Unternehmung dienen.
Anwendungssysteme für das Personalwesen
Anwendungssysteme, mit denen Personaldaten geführt und Informationen über Fähigkeiten, Arbeitsleistung und Weiterbildung der Mitarbeiter verzeichnet werden.
Unternehmensübergreifende Informationssysteme
Informationssysteme, die den Informationsfluss über Unternehmensgrenzen hinweg automatisieren und ein Unternehmen mit seinen Enkunden, Lieferanten, Distributoren verbindet.
Transaktionskostentheorie
Die TKA bezeichnet eine Theorie der volkswirtschaftlichen neuen Institutionenökonomik, die davon ausgeht, dass jedes Handeln in einer Marktwirtschaft mit Kosten verbunden ist.
Agency-Theorie
Ökonomische Theorie, die ein Unternehmen als Beziehung zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern betrachtet.
Virtuelle Unternehmen
Unernehmen, die mithilfe von Netzwerken, Personen, Vermögenswerte und Ideen einander verbinden, um Produkte und Dienstleistungen zu erzeugen und verteilen, ohne auf traditionelle Unternehmensgrenzen pder physiche Standorte beschränkt zu sein.
Strategische Informationssysteme
Informationssysteme auf jeder Organisationsebene, die Ziele, Betriebsabläufe, Produkte, Dienstleistungen oder Beziehungen zur Unternehmenswelt beeinflussen, um dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Wertschöpfungskettenmodell
Modell, das die Haupt- oder unterstützenden Aktivitäten hervorhebt, welche einen Beitrag zum Wert der Produkte oder Dienstelsitungen eines Unternehmens leisten und bei denen Informationssysteme an sinnvollsten eingesetzt werden, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.