Wirtschaft

PP Vorbereitung, Compendio Kap.2

PP Vorbereitung, Compendio Kap.2


R. G.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende volkswirtschaftliche Konzepte für Mittelschüler. Sie decken Themen wie Produktarten, Marketingmix, Vertriebsstrategien, Organisationsformen und Marktsegmentierung ab. Besonders nützlich sind sie für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein besseres Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge erlangen möchten.
Karten
27
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
27.12.2015 / 26.03.2016

Lernkarten

4 Marktziele?

Marktsegmente

Gliederung des Markts

Marktaufstellung

Marktgrösse

Definiton Marktsegmente?

Sind Kundengruppen mit ähnlichen Bedürfnissen, z.B. berufstätige Hausfrauen mit kleinen Kindern oder Singles mit

überdurchschnittlichem Einkommen, die ihre Freizeit originell gestalten wollen.

Das Unternehmen fragt sich: Welche Kundengruppen sprechen wir an?

Definiton Gliederung des Markts?

Märkte können in Teilmärkte gegliedert werden z.B. nach Produkten, Kundengruppen, oder Bedürfnisse

Definiton Marktstellung?

Verschiedene Strategien:

Wachstumsstrategie: z.B. durch neue Produkte, eindringen in neue Märkte, bessere Marktdurchdringung

Konkurrenzstrategie: d.h. Orientierung an der Kokurrenz und Abheben von ihr

Definiton Marktgrösse?

Marktpotenzial: maximale oder theoretisch mögliche Absatz eines Produkts in einem Markt, wenn alle, die sich es leisten können, kaufen.

Marktvolumen: effektiv verkaufte Menge eins Produkts pro Jahr. Umsätze aller Anbieter in einem Markt

Marktanteil: Anteil eines Unternehmens am Marktvolumen

Verschiedene Marktsegmente?

 

Geografische z.B. in Städten ( Brezelkönig)

demografisch z.B. Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildung, Religion

Kundenverhalten z.B. Konservativ/fortschrittlich, Risikoeinstellung, soziales Verhalten

Methoden der Marktforschung? ( Diagramm)

k

Aufbauorganisation ( Strukur)?

Regelt Aufteilung der Aufgaben auf die verschiedenen Stellen und wer wem unterstellt ist

Ablauforganisation ( Prozess) ?

Bestimmt die Reihenfolge der Tätigkeiten ( Arbeitsschritte)

Verschiedene Organisationen??

Linienorganisation

Stab-Linien-Organisation

Funktionale Organisation

Spartenorganisation

Matrixorganisation

Linienorganisation Merkmale, Vorteile, Nachteile?

Merkmale: Jeder MB hat nur einen direkten Vorgesetzten und nimmt nur Weisungen von ihm entgegen

Vorteile: Klarheit des Dienstwegs, klare Kompetenzen und Verantwortlichkeiten,schnelle Entscheidung möglich

Nachteile: Überlastung der oberen Instanzen, evtl. fehlen Fachkompetenz der Vorgesetzten, bei grösseren Unternehmen lange Dienstwege, Schwerfälligkeit, geringe Verantwortung weiter und führt zu geringer Motivation

Stab-Linien-Organisation Merkmale, Vorteile, Nachteile?

Merkmale: Linienorganisation, bei der die Instanzen durch Stäbe( spezialisierte Fachleute mit Detailwissen) unterstützt werden. Stäbe haben keine Weisungsbefugnisse, sie beraten die Linieninstanzen nur bei der Entscheidungsvorbereitung und unterstützen sie bei der Überwachung und Planerfüllung

Vorteile: Klarer Dienstweg, Entlastung der Linie, Kompetente Beratung der Linienstellen, höhere Effizienz als beim reinen Liniensystem.

Nachteile: Informationsvorsprung und dadurch Macht der Stäbe, Konflikt zwischen Stab und Linie, viel Planung wenig Entscheide, höhere Personalkosten

Funktionale Organisation Merkmale, Vorteile, Nachteile?

Merkmale: Abteilungen nach Funktionsbereichen ( Tätigkeiten) gegliedert. In kleinen und mittleren Unternehmen am stärksten verbreitet

Vorteile: Starke Betonung des Sachverstands und des Fachwissens

Nachteile: Unübersichtliche Organisation bei vielen Produktlinien, starke Beanspruchung der Instanzen durch die vielfältigen Planungs-, Koordinations- und Kontrollaufgaben.

Spartenorganisation Merkmale, Vorteile, Nachteile?

Merkmale: Weisungs- und Kommunikationswege im Liniensystem, Abteilungen nach Sparten/Divisionen ( Produkte, Märkte) gegliedert

Vorteile: Grosse, komplexe Unternehmen werden durch Aufspaltung in Teilsysteme steuerbar. Grosses Verantwortungsgefühl des Spartenleiters für seine Sparte, dadurch hohe Effizienz. Hohe Flexibilität durch kürzere Kommunikationswege und grössere Frontnähe.

Nachteile: Abgrenzungsprobleme, Doppelspurigkeit, Rivalität ( statt Kooperation) zwischen Sparten, Hoher Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden.

Matrixorganisation Merkmale, Vorteile, Nachteile?

Merkmale: Mitarbeitenden erhalten von meheren Vorgesetzten Weisungen ( Mehrlinienorganisation), z.B. vom Leiter einer Funktion (z.B. Marketing) und von der Leiterin einer Sparte (bsp. Softgetränke)

Vorteile: Hohe Nutzung von Spezialwissen und dadurch erhöhtes Innovationspotenzial bei gleichzeitig hoher Flexibilität, rasche Reaktionsmöglichkeit, bereichsübergreifende Entscheidungen

Nachteile: Schwierige Abgrenzung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung zwischen den hierarchisch gleichgestellten Instanzen= Kompetenzenkoflikte, die lähmen könne. Machtkämpfe,hohe Anforderungen an die Kooperationsfähgikeit der Mitarbeidenden

Verschiedene Produktziele?

-Art der Produkte und Dienstleistungen

-Menge der Produkte und Dienstleistungen

-Qualität der Produkte und Dienstleistungen

-Sortimentstiefe oder Breite

Art der Produkte und Dienstleistungen?

Gut wenn es gebraucht und geschätzt wird

Grundnutzen: z.B. Leuchten der Lampe

Zusatznutzen: z.B. Lampe ist optimal in der Lichtstreuung und schön im Design

Nebennutzen: z.B. Lampe wird gratis montiert

Menge der Produkte und Dienstleistungen?

Welche Menge man produzieren oder anbieten will?

Optimale Produktionskapazität und Auslastung der Maschinen wird angestrebt

Qualität der Produkte und Diensleistungen?

Unter Produktqualität versteht man nicht wie in der Umgangssprache einen hohen Standard, sondern einfach eine bestimmte Ausprägung und Kombination von Merkmalen und Eigenschaften z.B. der Gebrauchsnutzen, die Haltbarkeit oder der Kundendienst.

Sortimentstiefe oder Breite ?

Jedes Sortiment hat eine bestimmte Breite und eine bestimmte Tiefe

-Sortimentsbreite entsteht durch die Zahl der angebotenen Produktarten. Breites Sortiment ( viele Produktarten, z.B. Food und Non-Food-Artikel im Warenhaus) Schmales Sortiment (wenig Produktarten, z.B. Bäckerei)

-Sortimentstiefe besteht aus Anzahl Varianten je Produktart. Tiefes Sortiment ( viele Varianten, z.B. fünf verschiedene Gipfelisorten in einer Bäckerei) Flaches Sortiment ( wenig Varianten, z.B. jeweils nur ein Produkt in einem Tante Emma Laden

Marketingmix ( Marketingstrategie) ?

Product, Price, Place, Promotion

Definition Product ( Marketingmix) ?

Produkt- und Sortimentspolitik: Produkt, Dienstleistung, Sortiment, Verpackung, Qualität, Garantie, Service

Definition Price ( Marketingmix) ?

Preispolitik: Preis- und Konditionspolitik ( Preisbestimmung, Preisdifferenzierung)

Definition Place ( Marketingmix) ?

Distributionspolitik: Distributions- und Absatzpolitik ( direkter/indirekter Vertrieb, Distributionspartner)

Definition Promotion ( Marketingmix) ?

Kommunikationspolitik: Informations-und Kommunikationspolitik ( Werbung, Verkaufsförderung, persönlicher Verkauf, PR)

Produktionslebenszyklus?

 

-Entwicklung: Entwicklung und Test des Produkts, Vorbereitung der Markteinführung, Kein Umsatz, Verlust

-Einführung: Hohes Risiko, hohe Investitionen für Werbung, noch keine Gewinne

-Wachstum: Produkt setzt sich durch, steigender Absatz, wachsende Konkurrenz, Gewinnschwelle wird überschritten

-Reife: Hohes Markvolumen, Kampf um Marktanteile durch Produktdifferenzierung, Preiskampf, meist Phase des h. Gewinns

-Sättigung: Umsatz und Gewinne nehmen ab, meist versucht man, den Übergang zum Rückgang durch Preisnachlässe, neues Design, kleine Produktveränderungen usw. hinauszuzögern.

-Rückgang(Degeneration): Rückgang der Umsätze. Das Unternehmen entscheidet, ob es das Produkt aus dem Sortiment nehmen will.

Vertriebsarten?

-Direkter Vertrieb: Vom Produzenten direkt zum Kunden

-Indirekter Vertrieb: Vom Produzenten via Zwischenhändler zum Kunden

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