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WI1 FH /Wgt
WI1 FH /Wgt
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Flashcards
3.5 Aktuelle Probleme
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Wildwuchs
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Einsatz getrennter & unterschiedlicher Hard-&Software
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Zersplitterung von Daten & Programmen
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ganz automatisch entstehen Insellösungen bzgl. Programme & Datenbestände
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Datenredundanz
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Inkonsistenz der Daten
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Alt & wartungsintensiv
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alte Software, die ständig weiterentwickelt (& shclecht dokumentiert) wurde
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gestiegene Anforderungen
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bisherige Lösung reicht nicht mehr aus
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zu lange auf notwendige Neuinvestitionen verzichtet
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"Host" -> "MDT" -> "Client-Server-Architektur"
4. Betriebliche Anwendungssysteme
4.1 Definition & Abgrenzung
Anwendungssoftware = wichtige Komponente heutiger IKS
Anwendungssoftware + verwendete Hardware = Anwendungssysteme
unterschiedliche Organisationstypen – je nach Branche/Abteilung ( vgl. Kapitel 3.2)
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enge Verbindung mit der Geschäftstätigkeit
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Differenzierung durch spezielle Organisationstypen
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mittlerweile immer mehr hybride Wertschöpfung
Definition von Anwendungssystemen (in der Literatur)
Engerer Sinn:
Anwendungssysteme = Programme, mit denen die Geschäftstätigkeit unterstützt wird, d.h. Die Anwendungsprogramm & die dazugehörigen Daten für einen Anwendungsbereich
Weiterer Sinn:
Gehört noch zusätzlich die für die Nutzung der Anwendungssoftware benötigte Hardware und die Systemsoftware(Betriebssystem) sowie die erforderlichen Kommunikationseinrichtungen
Geschäftstätigkeit unterstützen – was heisst das?
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einzelne Aufgaben werden mit Hilfe der IT erledigt
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automatisierbare Teile der betrieblichen Geschäftsprozesse, deren Bearbeitung durch die Software effizienter geleistet wird als vom Menschen
Zusammenhang: Geschäftsprozesse & Anwendungssysteme
Wahrnehmung der Geschäftstätigkeit von Unternehmen über das Konzept der Geschäftsprozesse
Geschäftstätigkeit eines Unternehmens = geregeltes & gezieltes Miteinander von GP
Zentrale Aufgabe betrieblicher Anwendungssysteme: Unterstützung der Geschäftsprozesse des Unternehmens
Im Rahmen der Entwicklung von betrieblichen Anwendungsystemen sind auch Entscheidungen über Fragen der Hardware, der Systemsoftware & der Kommunikation zu treffen
Großer Trend der letzten 20 Jahre = Allumfassende Anwendungssoftware
4.2 Aufgaben Betrieblicher Anwendungssysteme
Betriebliche Anwendungssysteme (teil-)automatisierbare Aufgaben im Unternehmen erledigen bzw. Unterstützen
Tendenz: "Alle" diese Aufgaben durch Anwendungsprogramme erledigen bzw. Unterstützen
Frage: Welches Betriebliche Anwendungssystem braucht ein Unternehmen für seine Aufgaben? Was muss es leisten?
-> Für Beantwortung dieser Frage siehe folgende Kapitel
4.2.1 (Betriebliche) Funktionsbereiche
Analyse der Anforderung
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Funktionsbereiche im Unternehmen (oftmals Abteilungen) betrachten
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Dort jeweils die Aufgaben untersuchen, die zu lösen sind
In jedem dieser Funktionsbereiche werden heute (einzelne) Anwendungssysteme eingesetzt
Aufgrund der (angestrebten) Prozessorientierung in Unternehmen verliert diese Strukturierung immer mehr an Bedeutung
Ausgewählte Funktionsbereiche in Industrieunternehmen: Beschaffung, Vertrieb, Marketing, Finanzwesen, Rechnungswesen, Personalwesen, Kundendienst, Versand, Produktion, Lagerhaltung, Gebäudemanagement, Forschung & Entwicklung
4.2.2 Art der unterstützten betriebswirtschaftlichen Aufgabe
Weiteres Problem: in den einzelnen Funktionsbereichen werden sehr unterscheidliche Arten von zu unterstützenden Aufgaben gelöst
Hierarchische Einteilung (vgl. Scheer & Mertens)
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Operative Systeme mit den Teilsystemen
Administrationssysteme
Dispositionssysteme
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Wertorientierte Abrechnungssysteme
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Berichts & Kontrollsysteme / Planungssysteme
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Analyse & Informationssysteme
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Langfristige Planungs-& Entscheidungssysteme
Führungssysteme/Executive Information systems(EIS)/ Führungsinformationssysteme(FIS)
1. Operative Systeme
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unterstützen die alltäglichen betrieblichen Leistungsprozesse
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Systeme, die mengenorientierte Prozesse unterstützen
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Operative Systeme = Administrations& Dispositionssysteme
Administrationssysteme:
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leisten die Verwaltung & Verarbeitung von Massendaten
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= Systeme, die unmittelbar mit der betrieblichen Realiät zu tun haben
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Betriebsdatenerfasfung
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automatisierte Lagerverwaltung
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Dispositionssysteme:
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Steuerung kurzfristiger, gut strukturierter Abläufe, bereiten menschliche Entscheidungen vor oder erledigen diese selbst
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= Systeme, die der Auswertung von Daten dienen
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Produktionsleitstände
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Planung der Kommissionierung
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Operative Systeme – Branchenspezifisch oder -neutral?
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branchenspezifischer Funktionsbereich
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Geschäftstätigkeit innerhalb einer bestimmten Branche ist zwar ähnlich, unterscheidet sich aber (sehr) stark von denen in anderen Branchen.
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i.A. Keine Standardsoftware, meist Individualsoftware oder Branchensoftware
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branchenneutraler Funktionsbereich
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Geschäftstätigkeit gleich sich nicht nur innerhalb einer Branche sondern ist auch zwischen verschiedenen Branchen sehr ähnlich
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Bsp.: Finanzbuchhaltung, Personalabrechnung, Fakturieriung
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Vielzahl von Standardsoftware
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2. Wertorientierte Abrechnungssysteme
= begleiten die megenorientierten Prozesse ( der operativen Systeme)
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Ziel: Sichtbarmachen ihrer betriebswirtschaftlichen Konsequenzen
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Bsp: Personalwesen:
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operative Systeme liefern täglich Beschäftigungsdaten, wertorientiertes Abrechnungssystem errechnet daraus z.B. Das Monatsgehalt
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3.1 Berichtssysteme
Informationen aus mengen & wertorientierten Systemen
-> Verarbeitung für unterschiedliche Fragestellungen (z.B. Planung oder Kontrolle)
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Berichtssysteme decken den Informationsbedarf für operative Entscheidungen (vgl Planungssystem)
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Sie liefern aber auch z.B. Periodische Berichte oder Signalberichte, die durch Soll/Ist- Abweichungen automatisch ausgelöst werden (vgl. Kontrollsystem)
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Berichts- & Abfragesysteme erlauben die einfach Auswertung von Dateien & Datenbanken und die Präsentation der Ergebnisse (vgl. Planungssysteme)
3.2 Kontrollsysteme
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dienen zur Überwachung der Einhaltung der Pläne durch Soll/Ist-Vergleiche und Hinweise auf notwendige Korrekturmaßnahmen
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Gegenstück zu den Planungssystemen
3.3 Planungssysteme
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unterstützen die Leitungsebene bei Planungsaufgaben
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stellen Fortsetzung der Dispositionsmodelle dar
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Aufgabe ist es, schlecht strukturierte Probleme zu lösen (nicht für alle Lösungsschritte liegen konkrete Lösungsverfahren vor)
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zu fällende Entscheidungen betreffen meist mittel- & langfristige (meist schlecht strukturierte) Aufgaben
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z.B: Anschaffung neue Maschine, Personalentscheidungen, etc...
4. Analyse & Informationssysteme
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verwalten verdichtete Daten der mengenorientierten (operative Systeme) & der wertorientierten (Abrechnungssysteme) Systeme sowie Daten aus externen Quellen & werten al diese aus.
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Vgl. OLTP & OLAP Würfel
5. Langfristige Planungs. & Entscheidungssysteme
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Spitze der Hierarchie
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Daten mit höchster Verdichtungsstufe
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typisches Einsatzgebiet: Unterstützung der langfristigen Planung (oberste Führung)
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typische Anforderungen:
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einfach bedienbar, grafisch orientiertes Abfrage & berichtssystem
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Entscheidungsunterstützungsfunktionen auf Basis eienr Modell & Methodendatenbank
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Schwerpunkte: umfassende kompakte Darstellung, Schlüsselkennzahlen & kritische Erfolgsfaktoren.
4.2.1 +4.2.2 = Konzeption integrierter Informationssysteme
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"Soll eine Pyramide darstellen"
Die Ausnahme! - Querschnittssysteme
= Anwendungssysteme, die an allen betrieblichen Arbeitsplätzen einsetzbar sind, unabhängig von der Hierarchie. Sie haben i.d.R Schnittstellen zu den Administrations & Dispositionssystemen & den Führungssystemen
z.B. -Programme zur Unterstützung der Zusammenarbeit
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Büro(kommunikations)systeme
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Workflowsysteme
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Dokumentenmanagementsysteme
- funktionsorientierte Software
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Textverarbeitung
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Tabellenkalkulation
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MS/Open Office
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4.2.3 Art der Geschäftsprozesse
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Unterscheidung nach der Bedeutung der Geschäftsprozesse
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Bedeutung wird daran gemessen, welchen Anteil der GP an der Wertschöpfung des Unternehmens hat
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Definition: Wertschöpfung = Betriebsertrag-Vorleistungen
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vgl Wertschöpfungskette nach Porter
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Kernkompetenzen
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besondere Fähigkeiten von einzelnen Mitarbeitern oder das Zusammenwirken von Mitarbeitern
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muss grundlegender Nutzen für den Kunden geschaffen werden, für den er bereit ist, Geld auszugeben (Wettbewerbsvorteil)
Hauptprozesse
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Bedeutung einzelner Geschäftsprozesse für den Unternehmenserfolg
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Hauptprozesse sind Kernprozesse( z.B: Personentransport bei der deutschen Bahn), schließen aber meist noch ein paar besonders wichtige Supportprozesse (z.B. Auskunft an Fahrkartenschaltern) mit ein
Bezug
Betriebliche Anwendungssysteme <=> unterschiedlichen Bedeutung der Prozesstypen für ein Unternehmen
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bei Kernprozessen --> meist teurere Individuallösung (selber machen)
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bei Supportprozessen: --> meist Standardsoftware (kaufen)
Individualisierte Lösung
Kann bedeuten:
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Standardlösung (ERP-Software) + dann Customizing
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kein Outsourcing/Customzing, da Individualisierung im nötigen Umfang nicht möglich
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vielleicht sogar teure Lösung Individualsoftware
Ursache: Kernprozesse sind "spezifischer" als Supportprozesse
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immer branchenspezifisch
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oft auch noch unternehmensspezifisch
=> (meist) Software für Kernprozesse =/= Software für Supportprozesse
Exkurs: Wettbewerbsvorteil durch Wettbewerbsstrategie
Kostenführerschaft (oftmals Preisführerschaft als Voraussetzung)
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Input-Kosten
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Kapazitätsausnutzung
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Skaleneffekte
Differenzierungsstrategie
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Preis
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Qualität
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Design
Nischenstrategie
Konzentration auf:
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ganz bestimmte Kundengruppen
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bestimmtes Segment einer Produktlinie
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bestimmten geographischen Markt
4.2.4 Planungsebene & Problemstruktur
Problemstruktur
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ein weiteres Kriterium, das Einfluss auf die Gestaltung oder Auswahl von Software hat
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Typen von Problemstrukturen (<=> Softwareunterstützung)
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stark bzw. Gut strukturiert (wohlstrukturiert)
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schwach bzw. Wenig strukturiert ( semi-strukturier)
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unstrukturiert
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Die Planungsebenen (Planungshorizont)
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ein weiteres Kriterium, das Einfluss auf die gestaltung oder Auswahl von Software hat
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Typen von Planungsebenen
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Ausführungsebene
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Managementebene (operative, taktische oder strategische Planung)
1. Wohlstrukturierte Probleme
Entscheidungsträger kenn zu jeder der Phasen ein geeignetes Vorhaben
Problemlösungsphasen
Beispiel
1. Problemerkennung
Rechnung erstellen (Artikel, Menge, Preis, etc.
2. Alternativengenerierung
Schreibmaschine, Modul Rechnungswesen/ERP
3. 3. Alternativenauswahl
ERP-Modul
4. Implementierung
Anstoß der transakton im ERP-System
5. Kontrolle
Rückmeldung/Journaleintrag im ERP-System
2. Semistrukturierte Probleme
Entscheidungsträger kennt zu einigen der Phasen ein geeignetes Vorhaben
Problemlösungsphasen
Beispiel
1. Problemerkennung
Auf kurzfristigen Maschinenausfall reagieren
2. Alternativengenerierung
Auf Reperatur warten, Auftrag outsourcen, Auftrag stornieren -> wie am sinnvollsten reagieren?
3. Alternativenauswahl
Info's sammlen -> sinnvollste Variante auswählen
4. Implementierung
Reperatur beauftragen
5. Kontrolle
Rückmeldung, wenn Maschine repariert
3. Unstrukturierte Probleme
Entscheidungsträger kennt zu keiner der Phasen ein geeignetes Vorhaben
Problemlösungsphasen
Beispiel
1. Problemerkennung
Plötzlicher Absatzeinbrauch in Region A stoppen
2. Alternativengenerierung
Versuchen, bisher unbekannte Zusamenhänge zu erkennen (z.B. Data Mining, KI)
3. Alternativenauswahl
Versuchen, bisher unbekannte Auswirkungen zu beurteilen (Best Practice)<- Vorgehen, die sich früher bewährt haben
4. Implementierung
Durchführung der Maßnahmen
5. Kontrolle
(zeitlich versetzte) Kontrolle der Absatzzahlen in Region A
Planungsebenen
Planungsebenen
Strategisch
Topmanagement, Festlegung der strategischen Ziele
3-5 Jahre
Entscheidungs-ebene
Taktisch
Mittleres Management, taktische Pläne zur Realisierung der Strategie
3 Monate – 3 Jahre
Entscheidungs-ebene
Operativ
Unterste Leitungsebene, Tagesgeschäft, Umsetzung & Überwachung der taktischen Pläne
Tage & Wochen
Entscheidungsebene
Verarbeitungs-ebene
Von Leitungsebene 1 bis hoch auf 3 werden die Daten verdichtet
Vergleich: Konzeption integrierter Informationssysteme
Leitungsebene 1 = Berichts & Kontrollsysteme
Leitungsebene 2 = Analysesysteme
Leitungsebene 3 = Langfristige Planungs & Entscheidungssysteme / Unternehmensgesamtplanung
4.3 Abwicklung von Geschäftsprozessen
Softwareunterstützung nach Problemstruktur & Planungsebene
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Existiert im Bereich der wohlstrukturierten Problemebene & Ausführungsebene, teils noch bei der operativen Leitungsebene & semistrukturierten Problemstruktur
4.3.1 Business-Process-Management-System (BPMS)
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unterstützen alle Phasen des Prozessmanagement-Lebenszyklus
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unterstützt sowohl vollautomatisch durchgeführte Prozesse als auch Prozesse mit hohem personellem Anteil
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Worklflow Verfeinerung = maschinenlesbare Prozessbeschreibung
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Diese wrid von einer Process Engine zur automatisierten Steuerung des Prozesses verwendet. Über Monitoring & Controlling können Verbessermöglichkeiten aufgedeckt werden
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Process Engine ist über ein Prozessportal zugreifbar
4.3.2 Workflow-Management-Systeme (WfMS)
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wird zur Steuerung, Koordination, Abwicklung & Kontrolle von Geschäftsprozessen eingesetzt
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damit ein Geschäftsprozess durch IT unterstützt oder ausgeführt werden kann, sind neben der zeitlich-logischen Reihenfolge der Aktivitäten insbesondere Datenquellen,- senken & -flüsse sowie die benötigten Anwendungssysteme zu spezifizieren
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aus Prozessmodell wird so ein Workflowmodell, dass z.B. Die Process Engine eines BPMS interpretiert & entsprechend die Prozessausführung steuert
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Workflowmodell = Extrakt aus Geschäftsprozessmodell
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einzelne Aktivitäten können personell rechnergestützt oder vollständig automatisiert durchgeführt werden. Dokumenten werden dazu in möglichst papierloser, elektronischer Form einzeln oder in elektronischen Vorgangsmappen gruppiert, eingeholt, bearbeitet, abgelegt & weitergeleitet (Dokumenten-Management-System)
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besonder für WfMS geeignet: dokumentenintensive, stark arbeitsteilige, standardisierte Geschäftsprozesse mit Wiederholungs- & Routinecharakter
4.3.3 Geschäftsprozess-Portale
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bietet personalisierten Zugang für die am Prozess beteiligten Rollen, um Software & Informationen als Bausteine einer integrierten Anwendungsumgebung an einer Stelle zusammenzufassen
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die zur Prozessabwicklung benötigten Applikationen & Dienste (z.b Standardmodule oder Webservices) werden über sogenannte Portlets in der Oberfläche des Portals angezeigt & können dort miteinander verknüpft werden
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mögliches Architekturkonzept: Prozessportal, die Process Engine (z.B. WfMS & DMS) sowie SOA basierte Anwendungen in einem BPMS integriert.
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Präsentations-, Prozess- & Serviceebene werden koordiniert über eine anwendungsneutrale Verteilungsplattform (Middleware)
4.4 Architekturbeispiele
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Vorschläge für die Gestaltung ("Architektur") solcher Informationssysteme
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diese Vorschläge sind nicht konkret (welche Hardware,etc), sondern konzeptionell
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geben einen "Rahmen" vor, indem Details eingebettet werden
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z.B. ARIS-Konzept (und Y-CIM Konzept)