WI1
WI1 FH /Wgt
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Welche Bereiche/Geschäftsprozesse sind geeignet?
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Prozessorientierte Software = gut bei standardisierten Abläufen, eher schlecht bei sich ständig verändernden Prozessen
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z.B stabile Struktur im Personalwesen vs. Ständige Änderung im Marketing
Schnellerer Zugang zu Innovationen durch ERP-Softwar
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softwaretechnische Neuerungen
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neue Verfahren aus der Wissenschaft
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neue Telekommunikationstechniken
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Grund: Anbieter von ERP-Software hat i.A eine sehr große Entwicklermannschaft
Know-How ins Unternehmen durch (vorgedachte) optimierte Gesatltung von Geschäftsprozessen
Weniger Überraschungseffekte vor dem Kauf
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Einsichtnahme bei befreundetem Unternehmen -> betrifft nicht nur Software, sondern auch die vorgedachten Modelle wie EPK's, Datenmodelle,etc...
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Hardwarebedarf meist genau bestimmbar
Profilverlust?
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Gefahr des Verlusts von Profil durch Einführung von Standardsoftware (im Gegensatz zu Individuallösungen)
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Strategische Vorteile von Unternehmen (ERP-Software)
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stellt allein heute keinen strategischen Vorteil mehr dar
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muss funktionieren
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ERP-Software stellt eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für den Unternehmenserfolg dar
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Strategische Vorteile von Unternehmen (durch Profillierung außerhalb der IT)
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Forschung
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Entwicklung
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verbesserte Produktionssteuerung (Fertigungsindustrie)
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Modifikationen der Fertigungstiefe (Fertigungsindustrie)
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Marketingmaßnahmen (Konsumgüterindustrie)
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Strategische Vorteile von Unternehmen (durch Profillierung innerhalb der IT)
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Unterstützung der Kernprozesse durch:
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Individualsoftware oder
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stark an die realen Geschäftsprozesse angepasste Standardlösung
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5.2.3 Überwindung der "Lücke"
"Lücke" = Unterschiede zwsichen realen Geschäftsprozessen & denen der ERP-Software
3 mögliche Vorgehensweisen
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umfassende Anpassung der realen Geschäftsprozesse an die ERP-Software
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umfasende Anpassung der ERP-Software an die realen Geschäftsprozesse
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Kompromiss der beiden Sachen, verbunden mit Optimierungsbemühungen
1. Anpassung der realen Geschäftsprozesse an die ERP-Software
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tiefer Einschnitt in vorhandene Unternehmensabläufe
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erhöhter Schulungsaufwand
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u.U Akzetpanzprobleme
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u.U starker Profilverlust
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preiswerteste Lösung
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rasche Entschärfung der Kostensituation möglich
2. Anpassung der ERP-Software an die realen Geschäftsprozesse
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Gefahr der Reporduktion der (alten) Individualsoftware
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hoher Aufwand bei Releasewechsel
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Potential, um Profilverluste zu verhindern
3. Kompromiss aus 1 & 2
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am meisten gewählte Vorgehensweise zum Überwinden der Lücke
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Änderungen, die unabdingbar erscheinen, werden vorgenommen, ansonsten werden die Geschäftsprozesse aus der ERP-Software übernommen
Releasewechsel
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Lieferungen einer neuen Version der Software mit wenigen oder vielen, manchmal auch grundlegenden Änderungen
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bei einzelnen hersteller teils halbjährliche Releasewechsel
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Releasewechsel?
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TradeOff: "interner Aufwand" vs "Fehlerbeseitigungen", "neue Funktionen", etc..
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5.2.4 Einführung von ERP-Software
Hoher Aufwand bei Einführung von ERP-Software
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umfassender Anspruch / Prozessorientierung
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Neugestaltung des betrieblichen Anwendungssystems
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oftmals auch gleichzeitig neue Hardware
Vor dem Kauf
Folgende Schritte sind vor dem Kauf zu tätigen:
1. Abgrenzung & Festlegung der Ziele
In der Praxis wird ERP-Softare meist nicht für das gesamte Unternehmen eingeführt, sondern nur für einzelne Bereiche
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Klärung, ob für Kernprozesse & weitere unterstützende Geschäftsprozesse gleich verfahren wird
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Klärung, in welchem Maße eine Optimierung von Geschäftsprozessen im Rahmen der Einführung durchgeführt wrden soll
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Klärung der Schnittstellen zu den übrigen Komponenten
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zu alter Software
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zu neu erstellenden Programmen
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2. Ist-Analyse
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gründliche Analyse der vorhandenen Geschäftsprozesse
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wichtiger & oftmals unterschätzter Punkt (<=> Zeitplanung)
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evtl. wird er noch durch eine ISO-Zertifizierung modifiziert, ehe man die Vorgaben für den Geschäftsprozess macht
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z.B. ISO 9001
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3.Optimierungsziele klären
Sind Optimierungsziele im Spiel, muss deren Ziel & Umfang vor der Softwareauswahl definiert werden. Sollte unabhängig von den später betrachteten
Nach dem Kauf
Ist die Software gekauft, sind folgende Schritte zu leisten:
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Vergleich der realen Geschäftsprozesse mit denen der Standardsoftware unter Berücksichtigung der Optimierungsziele
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Baut auf vor dem Kauf erfolgten Vorarbeiten auf. Hier geht es aber darum den Vergleich flächendeckend durchzuführen & festzulegen, wie dabei auftauchende Unterschiede überwinden werden können
Konkrete Einführung stell ein komplex
Konkrete Einführung stell ein komplexes Projekt dar, dass nur dann effektiv abgewickelt werden kann, wenn die Grundregeln effizienter Projektarbeit eingehalten werden.
Einige grundsätzliche (& sehr banale) Regeln:
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Zusammensetzung des Teams sollte während des Projekts mölichst gleich bleiben
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Auf Kompetenz der Mitglieder achten
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Mitgliedern genug Zeit für das Einführungsprojekt geben
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Projektleitung sollte Machtbefugnisse haben, um Änderungen durchsetzen zu können
5.2.6 Perspektiven
ERP-Software derzeit wichtigster Softwaretyp für Unternehmen
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Grundausstattung für das betriebliche Anwendungssystem
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Basis für Abwicklung der betrieblichen Geschäftsprozesse
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notwendige Vorraussetzuung für den Unternehmenserfolg
überbetriebliche prozessorientierte Software gewinnt an Bedeutung
Erfolgsfaktor Prozessorientierung
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Trend geht zu einer immer weiter gehenden DV-Durchdringung der Strukturen & Abläufe in und zwischen dem Unternehmen
Komplexitätsfalle
Verwirrung nicht nur wegen Funktions- & Variantenvielfalt
Problem "Erfolgsfaktor Prozessorientierung"
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je detaillierter die Geschäftsprozesse erfasst werden,desto unterschiedlicher fallen die Modelle aus
==> Überforderunge von ERP-Software?
Branchenvarianten von ERP-Software
z.B. Von SAP
Bsp:
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Druckindustrie, Kreditwesen, öffentliche Verwaltung
Sinn:
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allgemeine "Industriefassung" von ERP mit Anpassung an spezifische Strukturen
Zukunft?
5.3 Branchensoftware
=integrierte prozessorientierte Standardsoftware, die afu eine bestimmte Branche begrenzt ist-
Früher: Branchensoftware ist aus Komplexitätsgründen entstanden
Heute: Variante einer "allgemeinen" ERP-Sotware
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Letztere Variante wird wohl in Zukunft dominieren
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"Echte" Branchensoftware bleibt wohl aber da, wo es zu spezifisch ist
6. Informationsmanagement
Definition
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oberster Gegensatnd der WI
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Infomanagement hat die Aufgabe, alle Stellen im Unternehmen aktuell & in geeigneter Form mit den jeweils benötigten Info's zu versorgen
IT-Infrastruktur
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informationstechnische & personelle ressourcen zur Informationsbereitstellung
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operative Ebene: ERP- bzw. Administrationssysteme
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Führungsebene: Führungssysteme, Quershcnittssysteme, Wissenmanagementsysteme
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strategische Ebene: Planung, Überwachung & Steuerung der Informationsstruktur (als Ganzes)
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administrative Ebene: Planung, Überwachung & Steuerung der Informationsstruktur (einzelne Komponenten)
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operative Ebene: Nutzung der Infrastruktur
Wissen, Informationen, Daten, Zeichen ( siehe Skript Info & Orga)
1.1 Was ist Wirtschaftsinformatik?
Gegenstand der WI
Gegenstand der Wi ist das Informations- & Kommunikationssystem (IKS)
Im Mittelpunkt stehen Konzeption, Entwicklung, Einführung, Nutzung & Wartung von betrieblichen Anwendungssystemen (AS).
Die Wi befasst sich mit der Gestaltung von rechnergestützten IKS in Wirtschaft, Verwaltung, anderen Organisationen & Netzwerken
Ziele der WI
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optimale IKS-Gestaltung
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optimale Lösung
Geschäftsprozesse
Geschäftsprozesse
Die moderne WI nimmt die Unternehmensrealität, wenn sie das IKS gestaltet, über die Geschäftsprozesse wahr
Grundkonzept
Zentrales Thema/Paradigma der WI => Geschäftsprozesskonzept
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Basis – viele Tätigkeiten sind teil standardisierter Abläufe
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DV kann die standardisierten Abläufe umfassend nachbilden
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Gründe – DV-Anlagen können Infos sehr schnell speichern & verwalten
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Informationene = wesentlicher Bestandteil von Geschäftsprozessen
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Unternehmensmodellierung
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Modellierung in all ihren formalen Aspekten
-> Formale Fassung der Strukturen & Abläufe im Unternehmen
Wunsch Ergebnis: ERP-Software "für alle" (ERP= Enterprise ressource planning)
idealtypische Software
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relativ presiwert
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Abdeckung großer Teile der Unternehmensrealtität in höherer Detaillierung
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die für alle Strukturen & abläufe in unterschiedlichsten Unternehmen funktioniert
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=> ERP stellt nur Basis für IT-Unterstützung dar!
2.1 Definitionen & Begriffe
Erster Definitionsversuch
Geschäftsprozesse sind die zusammenhängenden folgen von Tätigkeiten, die in Unternehmen zur Erreichung der Unternehmens- bzw. Organisationsziele erledigt werden
Aufbauorganisation
Klassische/ hierarchische Organisationsstruktur
Chef
Vertrieb Lager Produktion Lager
... ... ... ... ... ... ... ...
Ablauforganisation
Kundenanfrage -> Weiterleitung Vertrieb -> Weiterleitung zuständiger Innendienstler -> Prüfung -> etc...
Konzept Geschäftsprozesse
Früher : einzelne Tätigkeit, diese wurde eingebettet in die Abläufe einzelner Stellen
Heute: Ausgangspunkt -> längerer Ablauf, bei dem die durch die klassichen Organisationsstruktur gegebenen Grenzen vorerst keine Rolle spielen.
Steigender Wettbewerbsdruck
= wichtiger Motivationsgrund
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Kundenorientierung
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Flexibilität aufgrund des Wechsels der Machtverhältnisse ( vgl Globalisierungsfolie)
Grundbegriffe aus der Organisationslehre
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Aufgaben (sind teilbar & zusammenfassbar) & Elementaraufgaben
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Subjektive Länge von Geschäftsprozessen (was modelliere ich?)
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Aggregationsniveau als subjektiver Faktor in der Prozessmodellierung => Wie genau modelliere ich die Prozesse?
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Funktionen -> stimmt weitgehende mit Aufgabenbegriffe ein
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Objekte -> Infoträger mit Eigenschaften & Verhalten
Geschäftsprozesse (GP)
Die Literatur sagt:
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haben ein Ziel (oder auch mehrere)
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Gesamtaufgabe kann in Teilaufgaben zerlegt werden
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Aufgaben werden von Aufgabenträgern wahrgenommen, die Stelleninhaber sind, welche wiederrum in Organisationseinheiten gruppiert sind
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Aufgabenerfüllung: manuell, teilautomatisch, vollautomatisch
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liegt quer zur Aufbauorganisation, d.h. Es arbeiten unter Umständen mehrere Abteilungen daran
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Erfüllung der Aufgaben -> Benötigung der Unternehmensressourcen
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benötigen Informationsträger aller Art
Geschäftsprozesse (unsere Definition)
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GP bestehen aus einer zusammenhängenden Abfolge von Tätigkeiten, die notwendig für die Erfüllung einer betrieblichen Aufgabe sind.
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Tätigkeiten werden von Aufgabenträgern in organisatorischen Einheiten unter Nutzung der Produktionsfaktoren geleistet; Unterstützung durch IKS
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leiten Transformartion von Produktionsfaktoren in verkaufte Produkte/Dienstleistungen
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GP beschreiben die Wertschöpfungskette des Unternehmens
Integrierte Analyse
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Eingebettet in Prozessdiskussion -> integrierte computergestützte Informationssysteme
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Betrachtung von Geschäftsprozessen sollte mit umfassender, integrierter Analyse des Umfeldes verbunden sein:
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genutzte Informationsobjekte
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Informationsflüsse
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Funktionen
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Strukturen
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etc...
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Ergänzung früher benutzter Analyseschritte um Prozessanalyse!
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2.2 Kernprozesse
Kernprozesse
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Aufteilung in Kernprozesse & unterstützende Prozesse
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Kernprozesse weiter unterteilen in
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kundennahe Kernprozesse & wertschöpfungsintensive Kernprozesse
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Kernprozesse = Prozesse, die direkt an der Wertschöpung beteiligt sind
Wertschöpfungskette nach Porter
Eingangslogisitk Operationen Marketing Ausgangslogisitk Kundendienst
Primäre Aktivitäten
Hauptprozesse
3 grundsätzliche Hauptprozesse:
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Order to Delivery
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Time to Market
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Customer Service
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Kernkompetenzen
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besondere Fähigkeiten einzelner Mitarbeiter
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Schaffung grundlegender Nutzen für den Kunden, für den der Kunde bereit ist, Geld auszugeben (Wettbewerbsvorteil)
2.3 Eigenschaften & Komponenten
Eigenschaften
Automatisierung: hoher Automatisierungsgrad <=> stark standardisierte Abläufe
Datenintegration: nicht-integrierte Datenbestände <=> Reibungsverluste (Medienbrüche)
Prozessintegration: Durchgängigkeit GP <=> Bruchstellen (Organisationsbrüche)
Komponenten
Computergestützte GP nach Scheer =>ARIS (Architektur integrierter Informationssysteme)
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Ereignisse ->
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Funktionen --------------------->
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Organisaionseinheiten----------------------->
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Informationseinheiten---------------------------------------------->
2.4 Geschäftsprozesse über Unternehmensgrenzen
Globale Vernetzung
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Fortsetzung der Geschäftsprozesse über Unternehmensgrenzen hinweg
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Flashcards
IT-Infrastruktur
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informationstechnische & personelle ressourcen zur Informationsbereitstellung
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operative Ebene: ERP- bzw. Administrationssysteme
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Führungsebene: Führungssysteme, Quershcnittssysteme, Wissenmanagementsysteme
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strategische Ebene: Planung, Überwachung & Steuerung der Informationsstruktur (als Ganzes)
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administrative Ebene: Planung, Überwachung & Steuerung der Informationsstruktur (einzelne Komponenten)
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operative Ebene: Nutzung der Infrastruktur
Wissen, Informationen, Daten, Zeichen ( siehe Skript Info & Orga)