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WI1 FH /Wgt
WI1 FH /Wgt
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Flashcards
4.4.1 ARIS-Konzept (vgl. 2.8)
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Empfehlung von Scheer, die betrieblichen Anwendungssysteme des Unternehmens integriert sehen
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Ansatz betont Notwendigkeit der Daten-& Funktionsintegration sowie die Überwindung organisationeller Grenzen
4.4.1 ARIS-Konzept (vgl. 2.8)
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Empfehlung von Scheer, die betrieblichen Anwendungssysteme des Unternehmens integriert sehen
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Ansatz betont Notwendigkeit der Daten-& Funktionsintegration sowie die Überwindung organisationeller Grenzen
5.1 Individualsoftware & Standardsoftware
Individualsoftware
Früher: fast alle Anwendungsprogramme waren Einzelanfertigungen= "Individualsoftware"
Heute: Anwendungsprogramm eher selten Individualsoftware (Grund: Kosten)
Einsatzgebiete
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Unterstützung von Kerngeschäftsprozessen
(z.B. Produktionsleitstände zur Freigabe von Aufträgen, Kontrolle des Produktionsfortschrittes + Durchführung evtl. Maßnahmen, etc.)
oder
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Unterstützung von Kernkompetenzen
(besonders leistungsstarkes Programm zur Qualitätskontrolle, usw.)
Standardsoftware
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meist für Supportprozesse
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wird für eine ganz bestimmte Aufgabe oder einen bestimmten Geschäftsprozess erstellt
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soll in allen Unternehmen für dieselbe Aufgabe geeignet sein
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z.B: Textverarbeitung oder ERP-Software
Typen von Standardsoftware
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Funktions-/ Aufgabenorientierte Standardsoftware
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Prozessorientierte Standardsoftware
Aufgabenorientierte Standardsoftware
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deckt nur Einzelaufgaben ab
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die zwar in allen Unternehmen vorkommen & die nicht branchen- oder firmenspezifisch sind
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allerdings ist sie nicht prozessorientiert
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Typisches Beispiel
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Office Pakete
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mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikbearbeitung, etc.
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Prozessorientierte Standardsoftware
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deckt Geschäftsprozesse ab, u.U alle Geschäftsprozesse eines Unternehmens
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Auswirkungen: Prozessorientierung & Standardsoftware
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in den Unternehmen gibt es fast keine eigenen Entwickler mehr!
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Aufgabengebiete früher:
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Verantwortung für zahlreiche Entwickler & deren Entwicklungsprojekte
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Aufgabengebiete heute:
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Verantwortung für die Auswahl geeigneter Standardsoftware
(z.B. Im Sinne der im Kapitel 4.2.3 skizzierten Bsp. Für IT-Strategien)
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5.2.1 Diskussion idealtypischer Eigenschaften
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prozessorientierte Standardsoftware als ERP-Software ist heute die wichtigste Anwendungssoftware in den Unternehmen
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soll den gesamten betriebswirtschaftlichen (oder auch kaufmännischen) Bereich eines Unternehmens abdecken
Idealtypische Eigenschaften von ERP-Software
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ERP-Software = prozessorientiert in dem Sinn, dass sie ganze Geschäftsprozesse unterstützt
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Unterstützung hier: Realisierung mit mehr oder weniger DV-Unterstützung
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beeinhaltet schon fertige Programme für ganze Geschäftsprozesse
Integrationsaspekt 1
ERP-Software unterstützt (mindestens) alle Geschäftsprozesse des kaufmännischen / betriebswirtschaftlichen Bereiches eines Unternehmens
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horizontale Integration
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klassische Bereiche wie Produktion, Beschaffung, Lagerhaltung, Personal, usw.
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Vertikale Integration
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zwischen Administrations- & Dispositionssystemen, wertorientierten Abrechnungssystemen, Berichts- & Kontrollsystemen, etc.
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Aktueller Stand:
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Schwerpunkt bei Wertorientierten Abrechnungssystemen
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mehr oder weniger gut mengenorientierten Operativen Systeme ( ohne Forschung / Entwicklung & die eigentliche Produktionssteuerung)
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zunehmend auch Berichts- & Kontrollsysteme
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darüber hinaus aber noch nicht viel
Integrationsaspekt 2
ERP-Software ist für die konkreten Strukturen & Geschäftsprozesse vieler Unternehmen geeignet (Problem)
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ERP-Software soll vielen unterschiedlichen Unternehmen dienen
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Analyse der Geschäftsprozesse als Basis ( genausp wie für Aspekt 1)
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Bedeutung für Software-Häuser: Einzelanfertigung ->(lukrativeren) Serienfertigung
Die Existenz von ERP-Software beruht auf der Grundannahme, dass es heutzutage möglich ist, für die Anforderungen "aller" Unternehmen eine gemeinsame, integrierte & prozessorientierte Software zu erstellen
"Durchschnittliche" & vorgedachte Geschäftsprozesse
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ERP-Software muss Modelle von vorgedachten Geschäftsmodellen in Datenbank & Programmen realisiert haben
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diese Geschäftsprozesse müssen den tatsächlichen Abläufen & Strukturen in (möglichst) vielen Unternehmen sehr ähnlich sein
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Betrachtung großer Anzahl vergleichbarer Geschäftsprozesse verschiedener Unternehmen, kann man bezüglich des Grades ihrer Übereinstimmung unterschiedliche Bereiche erkennen
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Geschäftsprozessvarianz & ihre Konsequenzen
Kernbereich
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durchschnittlicher Geschäftsprozess, den jedes Unternehmen benötigt
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sollte möglichst umfassend abgedeckt werden
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Erfolg ERP-Software hängt wesentlich von der Qualität der vorgedachten Geschäftsprozesse ab
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z-B- Buchhaltung oder Angebotserstellung
Parameterbereich
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Anpassung an einfache Besonderheiten durch Einstellung von Parametern (keine Programmierung!)
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Art & Anzahl der Parameter wichtig für Erfolg der ERP-Software
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z.B: Anpassung Menüleiste, Änderung Ablaufreihenfolge einzlner Module
Programmierbereich 1
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Realisierung von Besonderheiten konkreter Geschäftsprozesse durch interne Programmierung
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Bsp (interne Programmiersprache): ABAP von SAP R/3
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Beispiele: individuelle Statistiken, Schnittstellen zu bestehenden IKS
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besser & schneller als Bereich 2, da Zugriff über vorhandene Befehle & intern
Programmierbereich 2
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Rest an Besonderheiten, der nur durch externe Programmierung realisiert werden kann
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Analyse dieses Bereiches
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Unternehmen versuchen sich hier zu profilieren (Profilverlust durch Standardsoftware abwenden)
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meist somit Kernprozesse betroffen
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z.B. Produktionsplanung, Verwaltung Kundendaten, bessere Unterstützung der Vorgangsbearbeitung
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noch mehr Flexibilität durch BPMS
Umsetzung der Integrationsaspekte
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Zentrale unternehmensweite Datenbank
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Basis dafür: unternehmensweites Datenmodell
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Unterstützung der Geschäftsprozesse
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Dyanamisch & statisch – Geschäftsprozesse & Datenbanken
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Grobarchitektur
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statische Aspekte (Datenstruktur)
(Erfassung in Datenmodellen, Umsetzung u.U unternehmensweite Datenbank
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dynamische Aspekte (Geschäftsprozesse)
(Erfassung in Geschäftsprozessmodellen, Umsetzung als prozessorientierte Anwendungssoftware)
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Zusammenfassung
Idealtypische Eigenschaften von ERP-Software:
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Sie umfasst den gesamten betriebswirtschaftlichen Bereich
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für "viele" Unternehmen geeignet
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beruht auf einer integrierten Datenbank
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Parametrisierbarkeit in folgenden Stufen
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Verstellen von Parametern
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durch interne Programmierung (Nutzung mitgelieferter Programmierwerkzeuge)
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durch externe Programmierung ( Nutzung externer Werkzeuge)
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Realisierung auf Basis eines BPMS möglicht eine noch höhere Anpassbarkeit
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sie ist prozessorientier
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hat einen sehr großen Leistungsumfang
5.2.2 Begleiterscheinungen
DV-Durchdringung
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Geschäftsprozesse werden immer mehr & detaillierter durch betriebliche Anwendungssysteme gestaltet & gestützt
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für viele Unternehmen vergleichbar intensive Durchdringung mit Individualsoftware nicht bezahlbar
Mehr Transparenz
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Einführung von ERP-Software bedingt eine Analyse der Geschäftsprozesse
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Abläufe & Strukturen werden durchleuchtet, meist auch optimiert & damit transparenter gemacht
Verlust an Flexibilität & Zementierung
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Unterstützung "aller" Geschäftsprozesse durch Software
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jede Veränderung der Abläufe/Strukturen = Anpassung der Software
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Realwelt (Geschäftsprozesse) verändern sich ständig -> flexible Standardsoftware
Welche Bereiche/Geschäftsprozesse sind geeignet?
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Prozessorientierte Software = gut bei standardisierten Abläufen, eher schlecht bei sich ständig verändernden Prozessen
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z.B stabile Struktur im Personalwesen vs. Ständige Änderung im Marketing
Schnellerer Zugang zu Innovationen durch ERP-Softwar
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softwaretechnische Neuerungen
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neue Verfahren aus der Wissenschaft
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neue Telekommunikationstechniken
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Grund: Anbieter von ERP-Software hat i.A eine sehr große Entwicklermannschaft
Know-How ins Unternehmen durch (vorgedachte) optimierte Gesatltung von Geschäftsprozessen
Weniger Überraschungseffekte vor dem Kauf
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Einsichtnahme bei befreundetem Unternehmen -> betrifft nicht nur Software, sondern auch die vorgedachten Modelle wie EPK's, Datenmodelle,etc...
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Hardwarebedarf meist genau bestimmbar
Profilverlust?
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Gefahr des Verlusts von Profil durch Einführung von Standardsoftware (im Gegensatz zu Individuallösungen)
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Strategische Vorteile von Unternehmen (ERP-Software)
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stellt allein heute keinen strategischen Vorteil mehr dar
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muss funktionieren
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ERP-Software stellt eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für den Unternehmenserfolg dar
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Strategische Vorteile von Unternehmen (durch Profillierung außerhalb der IT)
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Forschung
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Entwicklung
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verbesserte Produktionssteuerung (Fertigungsindustrie)
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Modifikationen der Fertigungstiefe (Fertigungsindustrie)
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Marketingmaßnahmen (Konsumgüterindustrie)
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Strategische Vorteile von Unternehmen (durch Profillierung innerhalb der IT)
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Unterstützung der Kernprozesse durch:
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Individualsoftware oder
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stark an die realen Geschäftsprozesse angepasste Standardlösung
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5.2.3 Überwindung der "Lücke"
"Lücke" = Unterschiede zwsichen realen Geschäftsprozessen & denen der ERP-Software
3 mögliche Vorgehensweisen
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umfassende Anpassung der realen Geschäftsprozesse an die ERP-Software
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umfasende Anpassung der ERP-Software an die realen Geschäftsprozesse
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Kompromiss der beiden Sachen, verbunden mit Optimierungsbemühungen
1. Anpassung der realen Geschäftsprozesse an die ERP-Software
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tiefer Einschnitt in vorhandene Unternehmensabläufe
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erhöhter Schulungsaufwand
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u.U Akzetpanzprobleme
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u.U starker Profilverlust
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preiswerteste Lösung
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rasche Entschärfung der Kostensituation möglich
2. Anpassung der ERP-Software an die realen Geschäftsprozesse
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Gefahr der Reporduktion der (alten) Individualsoftware
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hoher Aufwand bei Releasewechsel
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Potential, um Profilverluste zu verhindern
3. Kompromiss aus 1 & 2
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am meisten gewählte Vorgehensweise zum Überwinden der Lücke
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Änderungen, die unabdingbar erscheinen, werden vorgenommen, ansonsten werden die Geschäftsprozesse aus der ERP-Software übernommen
Releasewechsel
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Lieferungen einer neuen Version der Software mit wenigen oder vielen, manchmal auch grundlegenden Änderungen
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bei einzelnen hersteller teils halbjährliche Releasewechsel
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Releasewechsel?
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TradeOff: "interner Aufwand" vs "Fehlerbeseitigungen", "neue Funktionen", etc..
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5.2.4 Einführung von ERP-Software
Hoher Aufwand bei Einführung von ERP-Software
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umfassender Anspruch / Prozessorientierung
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Neugestaltung des betrieblichen Anwendungssystems
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oftmals auch gleichzeitig neue Hardware
Vor dem Kauf
Folgende Schritte sind vor dem Kauf zu tätigen:
1. Abgrenzung & Festlegung der Ziele
In der Praxis wird ERP-Softare meist nicht für das gesamte Unternehmen eingeführt, sondern nur für einzelne Bereiche
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Klärung, ob für Kernprozesse & weitere unterstützende Geschäftsprozesse gleich verfahren wird
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Klärung, in welchem Maße eine Optimierung von Geschäftsprozessen im Rahmen der Einführung durchgeführt wrden soll
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Klärung der Schnittstellen zu den übrigen Komponenten
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zu alter Software
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zu neu erstellenden Programmen
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2. Ist-Analyse
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gründliche Analyse der vorhandenen Geschäftsprozesse
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wichtiger & oftmals unterschätzter Punkt (<=> Zeitplanung)
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evtl. wird er noch durch eine ISO-Zertifizierung modifiziert, ehe man die Vorgaben für den Geschäftsprozess macht
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z.B. ISO 9001
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3.Optimierungsziele klären
Sind Optimierungsziele im Spiel, muss deren Ziel & Umfang vor der Softwareauswahl definiert werden. Sollte unabhängig von den später betrachteten
Nach dem Kauf
Ist die Software gekauft, sind folgende Schritte zu leisten:
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Vergleich der realen Geschäftsprozesse mit denen der Standardsoftware unter Berücksichtigung der Optimierungsziele
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Baut auf vor dem Kauf erfolgten Vorarbeiten auf. Hier geht es aber darum den Vergleich flächendeckend durchzuführen & festzulegen, wie dabei auftauchende Unterschiede überwinden werden können
Konkrete Einführung stell ein komplex
Konkrete Einführung stell ein komplexes Projekt dar, dass nur dann effektiv abgewickelt werden kann, wenn die Grundregeln effizienter Projektarbeit eingehalten werden.
Einige grundsätzliche (& sehr banale) Regeln:
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Zusammensetzung des Teams sollte während des Projekts mölichst gleich bleiben
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Auf Kompetenz der Mitglieder achten
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Mitgliedern genug Zeit für das Einführungsprojekt geben
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Projektleitung sollte Machtbefugnisse haben, um Änderungen durchsetzen zu können
5.2.6 Perspektiven
ERP-Software derzeit wichtigster Softwaretyp für Unternehmen
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Grundausstattung für das betriebliche Anwendungssystem
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Basis für Abwicklung der betrieblichen Geschäftsprozesse
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notwendige Vorraussetzuung für den Unternehmenserfolg
überbetriebliche prozessorientierte Software gewinnt an Bedeutung
Erfolgsfaktor Prozessorientierung
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Trend geht zu einer immer weiter gehenden DV-Durchdringung der Strukturen & Abläufe in und zwischen dem Unternehmen
Komplexitätsfalle
Verwirrung nicht nur wegen Funktions- & Variantenvielfalt
Problem "Erfolgsfaktor Prozessorientierung"
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je detaillierter die Geschäftsprozesse erfasst werden,desto unterschiedlicher fallen die Modelle aus
==> Überforderunge von ERP-Software?
Branchenvarianten von ERP-Software
z.B. Von SAP
Bsp:
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Druckindustrie, Kreditwesen, öffentliche Verwaltung
Sinn:
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allgemeine "Industriefassung" von ERP mit Anpassung an spezifische Strukturen
Zukunft?
5.3 Branchensoftware
=integrierte prozessorientierte Standardsoftware, die afu eine bestimmte Branche begrenzt ist-
Früher: Branchensoftware ist aus Komplexitätsgründen entstanden
Heute: Variante einer "allgemeinen" ERP-Sotware
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Letztere Variante wird wohl in Zukunft dominieren
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"Echte" Branchensoftware bleibt wohl aber da, wo es zu spezifisch ist
6. Informationsmanagement
Definition
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oberster Gegensatnd der WI
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Infomanagement hat die Aufgabe, alle Stellen im Unternehmen aktuell & in geeigneter Form mit den jeweils benötigten Info's zu versorgen