W&G Repetitorium Kapitel 1: Unternehmungsmodell

Repetitorium, Betriebskunde, Kapitel 1, Unternehmungsmodell

Repetitorium, Betriebskunde, Kapitel 1, Unternehmungsmodell


N. L.
Diese Lernkarten behandeln das Unternehmungsmodell auf Berufslehre-Niveau und konzentrieren sich auf die verschiedenen Anspruchsgruppen wie Kunden, Lieferanten und Kapitalgeber sowie deren Erwartungen. Sie erklären auch die Zielbeziehungen wie Zielkonflikte und Zielharmonien und beleuchten die Umweltbereiche einer Unternehmung, darunter die rechtliche, technologische, ökologische, ökonomische und soziale Umwelt. Ideal für angehende Kaufleute, die die Grundlagen der Unternehmensführung verstehen möchten.
Karten
27
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
11.02.2014 / 24.06.2025

Lernkarten

Anspruchsgruppe Kunden:

Erwartungen der Anspruchsgruppe von der Unternehmung:

Nenne 4!

- gutes Preis-/Leistungsverhältnis

- gute Serviceleistungen

- fachmännische Verkaufsberatung

- Produkte, die soziale und ökologische Mindestnoten erfüllen

Anspruchsgruppe Kapitalgeber:

Erwartungen der Anspruchsgruppe von der Unternehmung:

Femdkapitalgeber (Gläubiger--> z.B. Bank)

Nenne 2!

- gute Verzinsung des investierten Kapitals

- Sicherheit für Kreditrückzahlung

1. Beschreibe die soziale Umwelt:

 

2. Nenne 3 Beispiele dazu:

1. Zusammenleben in der menschlichen Gemeinschaft

 

2. - Einstellungen und Überzeugungen

    - Verhaltensweisen

    - Ziele und Interessen der Menschen

1. Beschreibe die ökonomische Umwelt:

 

2. Nenne 3 Beispiele:

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen, wirtschaftliche Vorgänge und Zusammenhänge (--> Volkswirtschaftslehre)

 

2. - Lage (Konjunktur) auf dem Arbeits-, Boden-, Kapital- und Arbeitsmarkt

    - Privater Konsum

    - Teuerung (Inflation)

1. Beschreibe die rechtliche Umwelt:

 

2. Nenne 2 Beispiele:

1.  Wichtige Rechtsvorschriften von Bund, Kantonen und Gemeinden für die Unternehmung

 

2. -Obligationenrecht (OR)

- Steuerrecht

Nenne, zwischen welchen 6 Anspruchsgruppen die Kaufleute Unterscheiden.

-Mitarbeiter

-Konkurrenz

-Kapitalgeber

-Kunden

-Lieferant

-Institutionen / Staat

1. Beschreibe die Technologische Umwelt:

 

2. Nenne 2 Beispiele:

 

1. Technischer Fortschritt

 

2. -Verfahrensverbesserungen --> Kostengünstigere Herstellung der Produkte

- Produkteverbesserungen, bessere Qualität durch Erfindungen

1. Beschreibe die ökologische Umwelt:

 

2. Nenne 3 Beispiele:

1. Gesamtzusammenhängezwischen Natur und Umwelt

 

2. - Nutzung von Rohstoffen und Energie

- Umweltbelastungen

- Natürliche Grundlagen (Natur)

Nenne die 5 Umweltbereiche, zwichen denen die Kaufleute unterscheiden

- soziale Umwelt

- ökonomische Umwelt

- ökologische Umwelt

- technologische Umwelt

- rechtliche Umwelt

Anspruchsgruppe Konkurrenz:

Erwartungen der Anspruchsgruppe von der Unternehmung:

 

Nenne 1!

Fairer Wettbewerb, z.B. bezüglich Preisgestaltung und Werbeaussagen

Anspruchsgruppe Kapitalgeber:

Erwartungen der Anspruchsgruppe von der Unternehmung:

Eingenkapitalgeber: (Eigentümer--> z.B. Aktionäre)

Nenne 4!

- angemessene (hohe) Gewinne)

- Auszahlung eines Gewinnanteils

- Umfassende Informationen

- bei grossen Aktiengesellschaften: Shareholder value --> Steigerung des Börsenwerts

Anspruchsgruppe Mitarbeiter:

Erwartungen der Anspruchsgruppe von der Unternehmung:

Nenne 4!

1. gute Entlöhnung

2. sichere Arbeitsplätze

3. moderne Arbeitsbedingungen (Ferien, Arbeitszeitmodelle, usw.)

4. Weiterbildungsmöglichkeiten

 

Anspruchsgruppe Lieferanten:

Erwartungen der Anspruchsgruppen von der Unternehmung:

Nenne 3!

-faire Preise

-regelmässige Bestellungen

-fristgerechte Zahlung der offenen Rechnungen

Anspruchsgruppe Institutionen (Medien, Verbände, Vereine, Parteien, usw)

Erwartungen der Anspruchsgruppe von der Unternehmung:

Nenne 3!

Erwartungen der Institutionen hängen von der Art der Institutionen ab.

Bsp.

- Medien möchten gewünschte Informationen erhalten

- Verbände erwarten die Unterstütungen ihrer Anliegen

- Vereine erwarten eine finanzielle Unterstützung

Anspruchsgruppe Staat (Bund, Kantone, Gemeinden):

Erwartungen der Anspruchsgruppe von der Unternehmung:

Nenne 3!

- regelmässige Steuerzahlungen

-attraktive und neue Arbeitsplätze

- Einhaltung der Umweltschutz und Arbeitsgesetze

Anspruchsgruppe Mitarbeiter:

Erwartungen der unternehmung gegenüber der Anspruchsgruppe:

Nenne 3!

- gute Arbeitsleistung

-Identifikation mit der Unternehmung

- Pflichtbewusstsein

Anspruchsgruppe Konkurrenz:

Erwartungen der Unternehmung gegenüber der Anspruchsgruppe:

Nenne 1!

gutes Einvernehmen und Zusammenarbeit

Anspruchsgruppe Kapitalgeber:

Erwartungen der Unternehmung gegenüber der Anspruchsgruppe:

Eigenkapitalgeber (Eigentümer. z.B. Aktionäre)

Nenne 2!

- Treue

- Bei Bedarf: Erhöhung des Eigenkapitals

Anspruchsgruppe Kapitalgeber:

Erwartungen der Unternehmung gegenüber der Anspruchsgruppe:

Fremdkapitalgeber (Gläubiger, z.B. Bank)

Nenne 2!

- Geld für neue Investitionen

- faire Bedingungen

Anspruchsgruppe Kunden:

Erwartungen von der Unternehmung gegenüber der Anspruchsgruppe:

Nenne 2!

- ehrliches Verhalten im Beratungsgespräch

- rasche Zahlung der Rechnungen

Anspruchsgruppe Lieferanten:

Erwartungen der Unternehmungen gegenüber der Anspruchsgruppe:

Nenne 2!

- einwandfreie Lieferung

- pünktliche Lieferung

Anspruchsgruppe Institutionen (Medien, Verbände, Vereine, Parteien, usw)

Erwartungen der Unternehmung gegenüber der Anspruchsgruppe:

Nenne 3!

Erwartungen der Unternehmung hängen von der Art der Institutionen ab:

Bsp.

- faire Berichterstattung in den Medien

- konstruktive und faire Zusammenarbeit durch Verbände

- Solidarität der Vereine gegenüber der Unternehmung

Anspruchsgruppen Staat: (Bund, Kantone, Gemeinden)

Erwartungen der Unternehmung gegenüber der Anspruchsgruppe:

Nenne 2!

- Erfüllung der öffentlichen Aufgaben (z.B. Post, Elektrizität,..) in guter Qualität zu vernünftigen Preisen

- Einhaltung und Durchsetzung der Gesetze und Vorschriften

1. Beschreibung des Zielkonflikts:

 

2. Beispiel + Begründung:

1. Realisierung eines Ziels beeinträchtigt oder verhindert die Verwirklichung eines anderen Ziels.

 

2. Mitarbeiter fordern mehr Entlöhnung / Aktionäre fordern mehr Gewinne

--> Höhere Löhne beeinträchtigen den Gewinn der Unternehmung

1. Beschreibung Zielharmonie :

 

2. Beispiel + Begründung:

1. Realisierung eines Ziels verträgt sich gut mit der Verwirklichung eines anderen Ziels

 

2. Kunden wollen eine gute, informative, originelle Werbung / Aktionäre fordern hohe Gewinne

--> Gute Werbung wirkt sich positiv auf den Umsatz und damit auf den Gewinn aus.

1. Beschreibung Zielneutralität (Zielindifferenz):

 

2. Beispiel + Erklärung

1. Realisierung eines Ziels ist inabhängig von der Verwirklichung eines anderen Ziels.

 

2. Lieferanten fordern eine fristgerechte Zahlung der Rechnungen / Kunden erarten ein gute Preis-/ Leistungsverhältnis

--> Zwischen diesen beiden Ansprüchen besteht kein Zusammenhang

Nenne die 3 Zielbeziehungen!

- Zielkonflikte

-Zielharmonien

-Zielneutralität /Zielindifferenzen

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