Werkstoffkunde

Werkstoffe im Automobilbau Grundlagen Oberflächentechnik Werkstoffe Leichtbau Fügetechnik

Werkstoffe im Automobilbau Grundlagen Oberflächentechnik Werkstoffe Leichtbau Fügetechnik


Julius König
Diese Lernkarten behandeln die Werkstoffkunde auf Universitätsniveau und konzentrieren sich auf die Eigenschaften und Verarbeitung von Materialien wie Stahl, Aluminium und Magnesium. Sie decken Themen wie Umformbarkeit, Festigkeit, Korrosionsschutz und verschiedene Schweißverfahren ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Ingenieure, die sich mit der Auswahl und Verarbeitung von Werkstoffen für technische Anwendungen befassen.
Flashcards
64
Students
2
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
01.04.2014 / 01.06.2019

Flashcards

Wie sind weiche Stähle zum kaltumformen gekennzeichnet?

gemäß ihrer Festigkeitsobergrenze Re

Welche Anforderungen werden an Vergütungsstähle gestellt?

  • sehr hohe Festigkeit
  • Umformbarkeit
  • Schweißbarkeit

Beschreiben Sie das Verfahren "Presshärten".

  1. Schritt: Stanzen
  2. Schritt: Vorformung
  3. Schritt: Erwärmen im Ofen
  4. Schritt: Transfer
  5. Schritt: Synchrones Verformen und Härten

Zeichnen Sie die Streckgrenze und die Bruchdehnung in einem Diagramm. 

400MPa - 30%

150MPa - 70%

1200MPa - 10%

 

Zeichnen Sie das Spannungs-Dehnungs-Diagramm beim Presshärten.

Anlieferzustand

bei 980°C

Bauteil

Warum werden Oberflächen gereinigt?

  • Entfernung von Oberflächenbelegungen (Umformöle, Schmiermittel, Salzreste)
  • Schaffung einer benetzbaren Oberfläche
  • Basis für nachfolgende Behandlungen

Beschreiben Sie den Ablauf einer Spritz-/Bürstenreinigung in Bandanlagen.

Becken 1: grobe Vorreinigung, Aufspritzen des Reinigers mit 55°C

Becken 2: Reinigung mit oszillierenden Bürsten, grobe Partikel werden gelockert und teilweise gelöst

Becken 3: gelöste Partikel werden abgespült und Ölreste entfernt

Becken 4: Reinigerrückstände werden abngespült (Kaskadenprinzip)

Überlaufprinzip: schmutziges Wasser läuft immer in vorheriges Becken.

Nennen Sie die Eigenschaften einer Phosphatierung.

sehr guter Korrosionsschutz

gute tribologische Wirkung beim Umformen

direkte Lackierbarkeit

schlechte Entfernbarkeit

Wie viel Prozent weniger Verbrauch bedeuten 15% weniger Gewicht?

7% weniger Verbrauch

Nennen und beschreiben Sie Leichtbaukonzepte bei OEM`s.

Werkstoffleichtbau: hochfeste Stähle, Alu, Magnesium, Kunststoffe

Formleichtbau: Sicken, bombierte Bleche

Konzeptleichtbau: gutes Verhältnis von Funktion und Gewicht

Fertigungsleichtbau: tailored blanks- tubes, patchwork technik, bonded blanks

Beschreiben Sie die Auslegungskriterien für Bauteile hinsichtlich ihrer Stoffkennwerte.

steifigkeitsbestimmende Bauteile: E-Modul

festigkeitsbestimmende Bauteile: Rm und Dauerfestigkeit

schadenskritische Bauteile: Rissempfindlichekeit, Risswachstum

energieaufnehmende Bauteile: aufgenommene plastische und elastischen Formänderungsenergie

Wie groß ist der E-Modul von:

Stahl

Alu

Magnesium

Titan?

Stahl: 210.000 N/mm²

Alu: 70.000 N/mm²

Magnesium: 45.000 N/mm²

Titan: 105.000 N/mm²

Kennzeichnen Sie die profitalben Stückzahlbereiche über die Kosten der pro Fahrzeug.

siehe Bild.

Nennen Sie die Vorteile von Tailored Blanks.

weniger Gewicht

bessere Struktureigenschaften

weniger Einzelteile

kürzere Fertigungszeit

weniger Kosten

Beschreiben Sie den Vorgang beim Punktschweißen. (Strom- und Kraftverlauf)

zufahren

kraft aufbauen

halten

strom einschalten

strom abschalten und kraft halten

kraft lösen

 

 

Beschreiben Sie die Widerstände beim Widerstandspunktschweißen.

1 und 2: Widerstand der Elektroden oben und unten

3 und 4: Widerstand Kontaktstelle Blech und Elektrode

5 und 6: Widerstand des Blechs

7: Widerstand Kontaktfläche zwischen den Blechen

 

Beschreiben Sie die zwei Kühlverfahren von Elektrodenkappen.

  1. direkte Kühlung mit Durchgangsbohrung und größerer Kühlwirkung. Aber schneller Wasserstopp nötig.
  2. indirekte Kühlung mit Sackloch.

Erklären Sie den Schweißbereich und die Standmenge beim Widerstandspunktschweißen.

Schweißbereich: Stromeinstellbereich, in dem Schweißpunkte ausreichender Tragfähigkeit erzeugt werden. Untergrenze (Mindeststromstärke): Mindestdurchmesser des Schweißpunktes 4xwurzel t; Obergrenze (maximale Stromstärke): Schweißspritzer aufgrund Überhitzung an der Oberfläche

Standmenge: Anzahl der Schweißpunkte, die mit einem Elektrodenpaar geschweißt werden können. Der Verschleiß der Elektroden wird verursacht durch Belegungsmechanismen an der Oberfläche (Zink, Phosphatierungen, organische Beschichtungen,...)

Nennen Sie die wichtigsten Lichtbogenarten.

Kurzlichtbogen

Impulslichtbogen

Langlichtbogen

Sprühlichtbogen

Rotationslichtbogen

Beschreiben Sie den Vorgang des Clinchens.

Niederhalter fahren auf die Bleche

Stempel fährt auf das Blech in die Matrize

Matrize fährt nach oben

Bleche werden plastisch verformt und mittels Hinterschnitt verbunden

Nennen Sie die Kriterien für den Einsatzbereich des Clinchens.

Blechdicken 0,5 bis 3 mm

Überlappung mind. 10 mm

dynamische Last besser geeignet als Punktschweißen

drei- oder mehrblechverbindungen eingeschränkt möglich

 

Nennen Sie die Kriterien für den Einsatzbereich des Clinchens.

Blechdicken 0,5 bis 3 mm

Überlappung mind. 10 mm

dynamische Last besser geeignet als Punktschweißen

drei- oder mehrblechverbindungen eingeschränkt möglich

 

Beschreiben Sie den Vorgang einer FDS- Verschraubung.

  1. hohe Andrückkraft und Drehzahl- Erwärmung des Blechs
  2. durchdringen des Materials mit konischer Schraubenspitze
  3. ausformen eines zylindrischen Durchzugs
  4. spanlosen Furchen eines metrischen Gewindes
  5. durchschrauben
  6. anziehen mit Drehmoment

Wie verhält sich die Fügekraft zum Stempelweg beim Stanznieten?

Schneiden

Spreizen

Stauchen

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