Werkstoffkunde
Werkstoffe im Automobilbau Grundlagen Oberflächentechnik Werkstoffe Leichtbau Fügetechnik
Werkstoffe im Automobilbau Grundlagen Oberflächentechnik Werkstoffe Leichtbau Fügetechnik
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Flashcards
Wie sind weiche Stähle zum kaltumformen gekennzeichnet?
gemäß ihrer Festigkeitsobergrenze Re
Welche Anforderungen werden an Vergütungsstähle gestellt?
- sehr hohe Festigkeit
- Umformbarkeit
- Schweißbarkeit
Beschreiben Sie das Verfahren "Presshärten".
- Schritt: Stanzen
- Schritt: Vorformung
- Schritt: Erwärmen im Ofen
- Schritt: Transfer
- Schritt: Synchrones Verformen und Härten
Warum werden Oberflächen gereinigt?
- Entfernung von Oberflächenbelegungen (Umformöle, Schmiermittel, Salzreste)
- Schaffung einer benetzbaren Oberfläche
- Basis für nachfolgende Behandlungen
Beschreiben Sie den Ablauf einer Spritz-/Bürstenreinigung in Bandanlagen.
Becken 1: grobe Vorreinigung, Aufspritzen des Reinigers mit 55°C
Becken 2: Reinigung mit oszillierenden Bürsten, grobe Partikel werden gelockert und teilweise gelöst
Becken 3: gelöste Partikel werden abgespült und Ölreste entfernt
Becken 4: Reinigerrückstände werden abngespült (Kaskadenprinzip)
Überlaufprinzip: schmutziges Wasser läuft immer in vorheriges Becken.
Nennen Sie die Eigenschaften einer Phosphatierung.
sehr guter Korrosionsschutz
gute tribologische Wirkung beim Umformen
direkte Lackierbarkeit
schlechte Entfernbarkeit
Wie viel Prozent weniger Verbrauch bedeuten 15% weniger Gewicht?
7% weniger Verbrauch
Nennen und beschreiben Sie Leichtbaukonzepte bei OEM`s.
Werkstoffleichtbau: hochfeste Stähle, Alu, Magnesium, Kunststoffe
Formleichtbau: Sicken, bombierte Bleche
Konzeptleichtbau: gutes Verhältnis von Funktion und Gewicht
Fertigungsleichtbau: tailored blanks- tubes, patchwork technik, bonded blanks
Beschreiben Sie die Auslegungskriterien für Bauteile hinsichtlich ihrer Stoffkennwerte.
steifigkeitsbestimmende Bauteile: E-Modul
festigkeitsbestimmende Bauteile: Rm und Dauerfestigkeit
schadenskritische Bauteile: Rissempfindlichekeit, Risswachstum
energieaufnehmende Bauteile: aufgenommene plastische und elastischen Formänderungsenergie
Wie groß ist der E-Modul von:
Stahl
Alu
Magnesium
Titan?
Stahl: 210.000 N/mm²
Alu: 70.000 N/mm²
Magnesium: 45.000 N/mm²
Titan: 105.000 N/mm²
Nennen Sie die Vorteile von Tailored Blanks.
weniger Gewicht
bessere Struktureigenschaften
weniger Einzelteile
kürzere Fertigungszeit
weniger Kosten
Beschreiben Sie die zwei Kühlverfahren von Elektrodenkappen.
- direkte Kühlung mit Durchgangsbohrung und größerer Kühlwirkung. Aber schneller Wasserstopp nötig.
- indirekte Kühlung mit Sackloch.
Erklären Sie den Schweißbereich und die Standmenge beim Widerstandspunktschweißen.
Schweißbereich: Stromeinstellbereich, in dem Schweißpunkte ausreichender Tragfähigkeit erzeugt werden. Untergrenze (Mindeststromstärke): Mindestdurchmesser des Schweißpunktes 4xwurzel t; Obergrenze (maximale Stromstärke): Schweißspritzer aufgrund Überhitzung an der Oberfläche
Standmenge: Anzahl der Schweißpunkte, die mit einem Elektrodenpaar geschweißt werden können. Der Verschleiß der Elektroden wird verursacht durch Belegungsmechanismen an der Oberfläche (Zink, Phosphatierungen, organische Beschichtungen,...)
Nennen Sie die wichtigsten Lichtbogenarten.
Kurzlichtbogen
Impulslichtbogen
Langlichtbogen
Sprühlichtbogen
Rotationslichtbogen
Beschreiben Sie den Vorgang des Clinchens.
Niederhalter fahren auf die Bleche
Stempel fährt auf das Blech in die Matrize
Matrize fährt nach oben
Bleche werden plastisch verformt und mittels Hinterschnitt verbunden
Nennen Sie die Kriterien für den Einsatzbereich des Clinchens.
Blechdicken 0,5 bis 3 mm
Überlappung mind. 10 mm
dynamische Last besser geeignet als Punktschweißen
drei- oder mehrblechverbindungen eingeschränkt möglich
Nennen Sie die Kriterien für den Einsatzbereich des Clinchens.
Blechdicken 0,5 bis 3 mm
Überlappung mind. 10 mm
dynamische Last besser geeignet als Punktschweißen
drei- oder mehrblechverbindungen eingeschränkt möglich