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F. S.
This flashcard set covers university-level topics in polymer chemistry, focusing on the structure, properties, and synthesis of various polymers. It delves into key concepts like polymerization types, including polyaddition and polycondensation, as well as the roles of catalysts and emulsifiers. The set also explores the characteristics of different polymer types, such as thermoplastics, elastomers, and duromers, and discusses their industrial applications. This flashcard set is ideal for chemistry students and professionals seeking to deepen their understanding of polymer science and its practical uses.
Cartes-fiches
22
Utilisateurs
3
Langue
Anglais
Catégorie
Technique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
15.03.2014 / 09.03.2018

Cartes-fiches

Was sind Werkstoffe?

Welche worin werden Werkstoffe unterschieden?

Bsp. für Kermik, Kunstoffe, Metalle, Glas?

Werkstoff: Werkstoffe sind alle festen Stoffe, aus denen sich Gegenstände zusammensetzen.

Strukturwerkstoffe: Für Kraft- und Bewegungsübertragung (tragen von Lasten, Maschinenelemente)

Funktionswerkstoffe: Werden wegen ihren charackteristischen Eigenschaften verwendet müssen funktionellen         Aufgaben gewährleisten, also bestimmte elektrische, optische, oder dekorative Eigenschaften besitzen.

  •   Metalle:  Struktur: Getriebe, Gehäuse, Behälter , Brücken  

              Funktion: Transformatoren, Widerstände (Elektrotechnik)

  •   Keramik:  Struktur: Lager, Düsen  

                              Funktion: piezo-elektrische Schalter und Sensoren  
 

  •   Glas:  Struktur: Laborgeräte, Fahrzeug- und Gebäudescheiben

                       Funktion: Prismen, Linsen, Lichtleiter (Optikbauteile)
 

  •  Kunststoff:  Struktur: Verpackungen, Maschinenelemente, Gehäuse  

                               Funktion: Lichtleiter, Displays, Linsen

Definition Kunstoffe?

Kunststoffe  sind  Materialien,  deren  wesentliche  Bestandteile  aus  solchen
makromolekularen organischen Verbindungen bestehen, die synthetisch oder
durch Abwandlung von Naturprodukten hergestellt werden.

Kunststoffe=Polymere+Additive

Definition Mol?

Definition Molmasse?

  • 1 Mol ist diejenige Stoffmenge, die eben so viele Teilchen enthält, wie in 12g

des  Kohlenstoffisotops  C 12   Atome  enthalten  sind,  also  n  =  6,022*10^23  
(Avogadrosche Zahl). Das Kurzzeichen (Maßeinheit) ist mol.

  • Die  Molmasse  M  ist  die  Masse  eines  Mols  eines  bestimmten  Stoffes.  Die
    Maßeinheit ist g/mol.

Definition Monomer?

Ein  Monomer  ist  eine  niedermolekulare  chemische  Verbindung,  die  in  der
Lage ist, sich mit identischen oder anderen Molekülen zu Molekülketten zu
verbinden. (etwa <100 g/mol)

Definition Makromolekül?

Ein Makromolekül ist ein Molekül, das aus mindestens mehreren Hundert
kovalent gebundenen Atomen besteht (Molmasse > 10‘000 g/mol).

Worin unterscheiden sich die Polyreaktionen?

Was sind ihre Merkmale?

Beschreibe Symbolisch die Struktur?

Gebe jeweils zwei Beispiele an!

Polyreaktionen:

  • Polymerisitiation: Kettenreaktion -> Monomere verbinden sich durch Aufspaltung von Doppelbindungen                                               M i  + M ->M i+1

                                Bsp: PE, PS, PMMA

Struktur: A-A-A-A

  • Polykondensation: Stufenreaktion -> Es braucht mindestens 2 reaktive Gruppen pro Monomermolekül                                                                           -> es spalten sich  niedermolekulare Reaktionsprodukte ab (z.B. Wasser)

       Bsp: PET, PA

Struktur: A-X-B+A-X-B -> A-X-X-B+AB

A-X-A+B-Y-B -> A-X-Y-B+AB

Stufenreaktion M i  + M j  -> M i+j

  • Polyaddition: Stufenreaktion -> Es braucht mindestens 2 reaktive Gruppen pro Monomermolekül                                                                           -> es spalten sich aber keine niedermolekulare Reaktionsprodukte ab.

Bsp: Polyurethane, aushärtende Epoxidharze

Struktur: A - X - A + B - Y - B -> A - X(A) - Y(B) - B

Stufenreaktion M i  + M j  -> M i+j

Definition Polymer?

 

Ein Polymer ist ein Stoff, der aus Makromolekülen besteht, die durch Ver-
knüpfung von Monomeren entstanden sind.

Definition Kovalente Bindungen?

Beschreibe?

  • chemische Bindung, die auf der gemeinsamen Nutzung von Elektronen beruht (Elektronenpaarbindung).

Eine kovalente Bindung entsteht durch die gemeinsame Nutzung von Valenzelektro-
nen durch zwei Atome (Paarbildung). Dies ist bei den organischen Verbindungen der
Fall (C-C – Bindung) oder aber auch bei molekularen Gasen wie O 2 .

Triebkraft dazu ist das Streben,  Konfigurationen  zu  erreichen,  die  minimale  Energie  benötigen,  also  nach
dem  Bohrschen  Atommodell  abgeschlossene  äussere  Schalen  besitzen. 

Wie viel Erdöl wir wo gebraucht?

Der grösste Teil des Eröls ca. 70% werden zur Energiegewinnung gebraucht (Heizen, Wärmeerzeugung)

Für die Kunstoffherstellung wird nur 4% verwendet!

Beschreibe die Polymerisation, in allen Schritten?

Polymerisation besteht aus 3 Reaktionsschritten:

  • Startreaktion
  • Wachstumsreaktion
  • Abbruchsreaktion

Startreaktion:

Als Initiator werden Moleküle genommen, die eine instabile Bindung besitzen.

Z.B. die Peroxidbindung -O-O-, häufig wird dafür Benzolperoxid benutzt.

  • Das Molekül zerfällt bei Wärmeeinwirkung erst in 2 Radikale, die dann jeweils CO2 abspalten und ein Benzolradikal bilden.

 

Wachstumsreaktion:

Das aus dem Initiator entstandene freie Radikal greift die Doppelbindung des Monomeren an, z.B. Ethen und geht mit diesem eine Bindung ein.

Beim zweiten C-Atom entsteht dadurch wieder ein ungepaartes Elektron. Dieses Radikal kann diese Reaktion wieder vortsetzen. Auf diese Weise nimmt die Kettenlänge ständig zu.

 

Abbruchreaktion:

  • Die Abbruchreaktion überführt eine reaktionsfreudige Radikalkette in ein gesättigtes Kettenmolekül.
  • Dies passiert wenn sich zwei Ketten an ihren Enden verbinden.
  • Verunreinigungen im Reaktionsgemisch.
  • An den Enden jedes Kettenmoleküls befinden sich Fragmente des Initiatormoleküls.
  • Über die Initiratormenge wird die Anzahl der Ausgangspunkte für das Kettenwachstum bestimmt.
  • Damit lässt sich die Kettenlänge- also die Molmasse des Polymeren- steuern.
  • Jeder Initiator dient als Ausgangswachstum für das Kettenwachstum.
  • Je höher die Initiatormenge ist, desto mehr Ketten entstehen und damit wird die mittlere Kettenlänge bei gegebener Monomermenge kleiner.
  • Es gilt Monomeren=const -> Mehr Initiatormolküle ergeben kleinere Molmassen (mehrere kleinere Ketten)

Wie lassen sich die Polymerisationsverfahren einteilen?

Gebe jeweils einBeispiel an!

 

Die Einteilung ist abhängig vom Initiator!

  • Die Polymerisation lässt sich nach der Startreaktion bzw. dem Kettenwachstum einteilen.

Polymerisation

zu

(freie radikalische Polymersiation Bsp. PE)

und ((ionische Polymerisation)

diese wiederum zu (kationisch z.B. Polyisobutylen PIB) und (anionisch z.B. Polystyrol PS))

Welche Polymerisationsverfahren gibt es?

Was sind die Vor- und Nachteile?

Massenpolymerisation: Diese wird mit relativ kleine Monomere und niedrigem Schmelzpunkt.

  • Führt zu Porblemen mit der Wärmeabfuhr, da die Polymere schlechte Wärmeleiter sind.
  • + keine zusätzlichen Komponenten; hohe Molmasse
  • -Lokale Überhitzung; hohe Viskosität; Restmonomere
  • -> freie Radikale Polymerisation

Lösungspolymerisations: Die Monomere sind in Lösungsmittel vorgelegt. Polymerisation erfolgt in dieser homogenen Phase.

  • +leichte Temperaturkontrolle; gute Molmassenkontrolle
  • -Lösungsmittel muss entfernt werden; Kettentransfer zum Lösungsmittel
  • -> ionische Polymerisation

Emulsionsplymerisation: um die Probleme mit den Lösungsmitteln zu umgehen wird eine Emulsion verwendet.

Emulsion: Eine Emulsion ist die stabile, feine Verteilung einer Flüssigkeit in einer anderen, mit dieser nicht mischbaren Flüssigkeit.

  • +leite Temperaturkontrolle; hohe Molmasse; niedrige Viskosität
  • -Emulgator kann zu Feuchteempfindlichkeit führen
  • -> freie Radikale Polymerisation

 

Was sind Copolymere?

Was sind deren Vorteile?

Woliegt der Unterschied zu Blends?

Copolymere entstehen bei der Polymerisation von verschiedenen Ausgangskomponenten (Monomere, Oligomere, Polymere) gleichzeitig oder nacheinander.

Copolymertypen:

  • statistisches Copolymer: A-A-B-B-A-A-B-A-B-A-A-A-B
  • alternierendes Copolymer: A-B-A-B-A-B-A-B-A-B-A-B
  • block-copolymer: A-A-A-A-A-B-B-B-B-B-A-A-A-A-A
  • pfropf-(graft)-Copolymer:A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A mit Ketten 90° zu A aus B-B-B-B-B-B-B-B-B

Vorteile: Allein durch die  unterschiedlichen Anordnungen der Bausteine lassen sich aus identischen Ausgangsmonomeren Polymere mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften herstellen (z.  B.  hart  oder  weich,  zäh  oder  spröde  usw.)

Unterschied zu Blends:

Copolymere ->chemische Verbindung

Blend -> thermische Verbindung-> zusammengeben von verschiedenen Schmelzen

Welche Typen der Kettenbildung gibt es bei der Polykondensation?

Polykondensationstypen gibt es die folgenden zwei:

Typ AB: A-X-B+A-X-B->A-X-X-B+AB

Typ AA/BB: A-X-A+B-Y-B -> A-X-Y-B+AB

Welche Typen der Kettenbildung gibt es bei der Polyaddition?

A-X-A+B-Y-B-> A-X(A)-Y(B)-B

Beschreiben Sie den Ablauf der Polykondisation an einem Beispiel?

Was sind Polyester?

Ein Ester entsteht bei der Reaktion eines Alkohols und einer Säure.

Alkohole  mit  2  OH-Gruppen  heissen  Diole,  die  entsprechenden
Säuren sind die Dicarbonsäuren. Damit handelt es sich dann also um eine Polykon-
densation vom AA/BB-Typ.
 
Polyester sind Polykondensationsprodukte von Diolen und Dicarbonsäuren. Ihr
charakteristischer Baustein ist die Ester-Gruppe

Beispiel Polyester: Typ AA/BB

Alkohol+Säure= Ester

Terephtalsäure -> A-X-A

Ethylenglycol   -> B-Y-B

Polyethylenterephtalat -> A-X-Y-B

H2O -> AB

 

Beschreiben Sie den Ablauf der Polyaddition an einem Beispiel?

Polyurethan z.B. ensteht durch die Reaktion von Diolen und Isocyanaten

Was versteht man unter "taktizität" ?

Taktizität nennt man die unterschiedlichen Strukturvarianten für chemische Verbindungen mit der gleichen Summenformel. Die Taktizität hat grossen Einfluss auf die Eigenschaften der Kunststoffe.

Somit beschreibt de Taktizität, wie in einem Makromolekül vorhandene Seitengruppen relativ zueinander angeordnet sind!

Gesteuert wird die Taktizität durch die Katalyse:

  • Ziegler-Natta-Katalysatoren
  • Metallocen-Katalyse

Beispiel Polypropylen PP

Was sind Emulgatoren?

Emulsion:
stabile, feine Verteilung einer Flüssigkeit in einer anderen,
mit dieser nicht mischbaren Flüssigkeit

Emulgator hat einen "unpolarenSchwanz" und ein " polarenKopf"

Emulsionspolymerisation
Zusammenlagerung der Emulgatormoleküle ab einer bestimmten Konzentration
->Bildung von Mizellen

Was sind Katalysatoren?

Was ist Katalyse?

Was sind die Vorteile/Nachteile?

Aufgabe der Katalysatoren?

Welche werden verwendet?

Katalysatoren: sind Stoffe, die bei der chemischen Reaktion, der Katalyse, teilnehmen, ohne dass sie selber verbrannt werden.

Katalyse: Beeinflussung der chemischen Reaktion (meist erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit) mit hilfe der Katalysatoren. (meist Metallionen)

Aufgabe bei Polymersynthese:

  • Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. Niederdruckverfahren, die verglichen zum Hochdruckverfahren Katalysatoren brauchen. Es werden aber dafür nicht so hohe Drücke und Temperaturen benötigt)
  • Einstellung/steuerung der Taktizität

+gute Molmassensteuerung

+gute Einstellung der Eigenschaften durch hohe Selektivität (98%) und somit sehr genaue taktizität

-teuer (katalysatoren müssen entferntwerden)

-hohe Genauigkeiten erforderlich bei de Verarbeitung

Für die Polymerisation werden vorallem die Ziegel-Natta- Katalyse und die Metallocen-Katalyse verwendet!

Metallocenkatalyse:

+hohe selektivität

+Iso- und Syndiotaktische Werkstoffe herstellbar

-Reaktion nur von einer bestimmten Seite hestellbar (singl-side)

-längere Reaktionswege -> langsamere reaktion

-teuer

Unterteilung der Kunststoffe?

Eigenschaften dieser Unterteilungen?

Graphische Darstellung dieser Unterteilungen also Struktur?

Thermoplaste: Lassen sich schmelzen, weil die Molekülketten nur durch Sekundärbindungen zusammen gehalten werden.

Elastomere: Lassen sich nicht schmelzen, weil die Molekülketten durch kovalente Bindungen (primärbindung) vernetzt sind, allerdings nur schwach vernetzt .

Duromere: Lassen sich nicht schmelzen, weil die Molekülketten durch kovalente Bindungen (primärbindung) stark vernetzt sind.

Sekundärbindungen sind schwache Bindungen zwischen den Makromolekülen, diese lassen sich mit Wärme aufheben- > thermoplast.

Primärbindungen sind kovalente  Bindungen und sind viel stabiler...

Definition Kunststoffe?

Makromolekulare organische Verbindung die synthetisch oder durch Abwandlung von Naturprodukten hergestellt wurden

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