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Lernkarten
Wichtige Eigenschaften von Bezahlverfahren nennen (5P) oder 3 Charakteristika von Bezahlverfahren nennen?
Sicherheit (in Bezug auf die Sicherheitsziel sowie zusätzlich auf die Fragen, wer Zugriff auf die Kunden-daten erhält), Die Frage, ob eine vorherige Registrierung des Kunden erforderlich ist und wie diese ggf. abläuft, Die Benutzerfreundlichkeit bzw. Convenience-Aspekte, wobei vor allem Einfachheit der Bedienung und Dauer des Zahlungsvorganges im Vordergrund stehen, Der Abrechnungszeitpunkt sowie das Abrechnungsverfahren, Der technische Aufwand für die Teilnahme am Verfahren auf Händler-, wie auch auf Kundenseite Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus Fixkosten und variablen Kosten, Die Betragshöhen, für die das Verfahren geeignet ist (unterschieden nach Pico-/Mikro-/Makropayments) Verbreitungsgrad und Einsetzbarkeit des Verfahrens.
Nennen Sie 2 Zahlungsarten im Electronic Payment und kurz beschreiben.
- Der Standardtyp Prepaid umfasst alle Verfahren, die auf Vorauszahlung basieren. Sie eigenen sich vor allem für Mikro- und niedrige Markopayments. Bei der Bezahlung erhält keiner der Beteiligten irgendwelche Kundendaten, d. h. anonyme Bezahlung wird möglich.
- Der Standardtyp Elektronisches Geld umfasst token-basierte Verfahren, die auf elektronischem Wege die Eigenschaften vor Bargeld nachbilden. Dem Kunden wird durch die ausgehende Bank ein bestimmter Betrag abgebucht. Dafür werden ihm elektronische Münzen in einem Wallet zur
Sicherheitssicht des Kunden
Hier spielt die subjektive Sicherheit eine große Rolle. Die Kosten haben ebenfalls eine große Bedeutung. Fallen diese bei der Nutzung zu hoch aus, kann es zu Akzeptanzproblemen kommen. Weitere entscheidende Kriterien sind Verbreitungsgrad und Einsetzbarkeit.
Sicherheitssicht des Anbieters
Präferenzen liegen auf dem Kriterium Kosten. Hierbei geht es im Regelfall um Integrationskosten sowie Fix- und Transaktionskosten während der Nutzung. Ein Sicherheitsvorfall birgt Risiken in sich. Betreiber/Intermediäre
Sicherheitssicht des Betreibers
Ist prinzipiell daran interessiert, dass möglichst viele Kunden und Akzeptanzstellen das eigene Verfahren nutzten. Erlöse sollen aus den Transaktionsgebühren generiert werden. Ein rechtliches Problem ist dabei, dass die Betreiber eine Banklizenz für diese Art von Geschäften benötigen.
Nennen sie die 3 Formen von Aktionssystemen?
Englische Auktion
Holländische Auktion
Vickery-Auktion
"Erläutern Sie die beiden Auktionsformen - englische und holländische Auktion. Nennen Sie Vorteile und Nachteile von Bieter und Nachfrager für beide Auktionsformen." Oder Nennen und beschreiben sie eine Auktionsform die besonders gut für den Verkäufer eines Gutes geeignet ist. Inkl. einer Begründung warum gerade die gewählte Auktionsform.
Vorteile „holländische Auktion“: für Verkäufer maximaler Gewinn schnelle Durchführung ein Gegenstand wird nie zu günstig verkauft. Das Objekt wird zu einem Preis über seinem eigentlichen Wert ersteigert Nachteile „holländische Auktion“: bei einem Gegenstand ist pro Bieter nur ein Gebot möglich Vorteile der „englischen Auktion“: die Mitbieter sehen die Gebote der anderen Bieter der Mindestpreis wird vom Verkäufer festgelegt, dieser wird dann von den Interessenten schrittweise erhöht der Bieter mit dem höchsten Preis erhält die Ware zum zuletzt gebotenen Preis (Zweitpreis) Überbieten ist möglich ein Bieter kann mehrfach Gebote abgeben die eigene Strategie kann ständig an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden = dynamischer Prozess für alle Produkt- und Dienstleistungsgruppen einsetzbar Nachteile der „englischen Auktion“: es wird nicht immer der beste und günstigste Preis erzielt relativ teuer im Vergleich zu sealed-bid Bieterkartelle und Bieterringe sind wahrscheinlicher
Nennen Sie Arten von Intermediären?
Broker: unter einem Broker wird ein Akteur verstanden, der zwischen Anbietern und Nachfragern hinsichtlich verschiedener Kriterien vermittelt (Preis, Termin, Qualität). Der Broker stellt eine neutrale Instanz dar und ist damit keinem Marktteilnehmer direkt zugeordnet. Er sammelt Angebote und Bedarfe und versucht diese zusammenzuführen. Dadurch sollen Transaktionskosten gesenkt werden. Trader: Stellen die technologische Grundlage für Broker-Systeme dar und unterstützen von der Zusammenführung von Angebot und Nachfrage bis zu abschließenden Abwicklung des Geschäfts sämtliche Interaktionen zwischen Anbieter und Nachfrager.
Wie kann man Broker und Trader sinnvoll einsetzen?
Trader, die eine technologische Grundlage für Broker-Systeme darstellen, eigenen sich besonders für Märkte, auf denen Produkte mit klar definierten Produktspezifikationen gehandelt werden. Dann ist es besonders einfach, eine automatische Zusammenführung von Angeboten und Anfragen durchzuführen. Broker dienen dazu, Beschaffungsvorgänge einzelner oder mehrer Unternehmen zu bündeln und damit die Transaktionskosten im Einkauf zu senken. Diese Kostensenkung beruht vor allem auf Skaleneffekten wie der Gewährung von Mengenrabatten. Darin liegt auch der entscheidende Unterschied zwischen Brokern und Beschaffungssysteme, da letztere eher einseitig der Käuferseite dienen, während der Broker eine neutrale Instanz darstellt.
Was ist EDIFACT. Welche Vor- und Nachteile hat es?
Erweiterung von EDI Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport Format für Austausch von Nachrichten im B2B-Bereich Vorteile: Wegfall manueller Tätigkeiten wie adressieren, kuvertieren, versenden erfassen, abgleichen, korrigieren ...) Festigung der Marktposition, da „EDI-Fähigkeit“ bereits ein wichtiges Kriterium bei der Lieferantenauswahl sein kann Schnelle und investitionsfreie Kommunikation Nachteile: Anwendungen müssen angepasst werden Neugestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation durch Änderung der mit EDI abgewickelten Geschäftsvorfälle Kosten die durch die Einführung / Einarbeitung / Wartung / Schulung entstehen Standardisierung bedeutet auch Verzögerung
WEB-EDI erklären und erklären warum vor allem für kleinere Unternehmen geeignet + Skizze
Eine Erweiterung von EDIFACT, die auf die Kostenproblematik des Standards abzielt, ist Web-EDI. Das Ziel dabei ist, kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, an einem EDI-Netzwerk teilnehmen. Der Aufwand für die Integration von EDI-Konvertern in die unternehmenseigenen Systeme fällt bei Web-EDI weg. Angebundene Teilnehmer können über eine Web-Oberfläche EDIFACT-Nachrichten empfangen, senden und weiterverarbeiten. Die Integration in eigene Systeme ist nicht vorrangiges Ziel, vielmehr liegt der größere Vorteil auf Seiten des Web-EDI-Betreibers. Dieser kann mit dieser Technologie viel leichter auch kleinere Geschäftspartner an sein System anbinden, indem er für seine Geschäftspartner geeignete Dienste bereitstellt, die diese mit einem Web-Browser benutzen können – evtl. sogar aufgrund der Marktmacht des Web-EDI-Anbieters nutzen müssen.
Nennen Sie 5 Merkmale / Charakteristika von XML.
Extensible Markup Language. Aus HTML und SGML entstanden. XML ist eine Auszeichnungssprache die es erlaubt zu den Nutzdaten eines Dokumentes Metainformationen nach individuellen Anforderungen hinzuzufügen, wobei eine klare Trennung von Inhalt, Struktur und Formatierung erfolgt. Vorteile Strikte Trennung von Inhalt, Struktur und Formatierung Weniger komplex als SGML Präsentation des Dokumentes durch Techniken wie XSL oder CSS
Was ist eine DTD
Eine DokumentenTypenDefinition ist für die Struktur syntaktisch korrekten Dokuments verantwortlich bei XML. Damit wird die formale Grammatik für die Erstellung eines Dokuments festgelegt und kann individuellen Zielen entsprechend benannt werden. XML Schema Definition (XSD) wird DTDs in absehbarer Zeit ersetzen.