WDA - Biostatistik

MH.2303 - WDA-I BMS, UniFr

MH.2303 - WDA-I BMS, UniFr


L. T.
Diese Karteikarten behandeln grundlegende Konzepte der Biostatistik im medizinischen Bereich. Sie konzentrieren sich auf zentrale Themen wie Mittelwert, Stichproben, Variablen und Hypothesentests, insbesondere die Nullhypothese (H0). Die Karteikarten erklären auch die lineare Regression, Korrelation, ANOVA und nichtparametrische Verfahren. Sie sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Forscher, die statistische Methoden in der biomedizinischen Forschung anwenden müssen, um Daten zu analysieren und zu interpretieren.
Cartes-fiches
43
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
07.03.2016 / 27.04.2023

Cartes-fiches

Median

  • Lage oder Streumass?
  • Charakteristika
  • Formel

  • Lagemass
  • Aufteilung 50% untere/obere Hälfte
  • Fehlern gegenüber resistenter als Mittelwert 
  • Formel: zu beachten ist, dass die Werte der Grösse nach geordnet werden müssen!

Formel

  • Varianz
  • Standardabweichung
    • wie sehen grosse und kleine Standardabwichung aus?

grosse SD: Normalverteilung wird flacher

kleine SD: Normalverteilung wird spitzer

Mittelwert

Was fällt dir dazu Schlaues ein, Junge?

  • Alle Werte / Anzahl Werte
  • in Statistik: immer +SD auch angeben (Standardabweichung)
  • Wird anders benannt, je nachdem ob aus Stichprobe oder Grundgesamtheit stammend
    • aus Stichprobe: Angabe SD gehört dazu!

Welche Darstellungen, Vor/Nachteile?

Boxplot

  • Auch bei kleinen Studien (n tief) aussagekräftig (wieso?)
  • ZF der Rohdaten: einzelne Proband nicht rückverflgbar

Streudiagramm

  • Rohdaten

Darstellungsart?

links Verlaufskurven

rechts Histogramm

Skalenniveaus

  • Nominal?
  • Ordinal?
  • Intervall?
  • Verhältnis?

  • Nominal: keine Rangfolge --> Mann/Frau
  • Ordinal: Rangfolge, Abstand nicht immer messbar --> Noten, Schmerz
  • Intervall: Angaben mit regelmässigem Abstand, willkürlicher Nullpunkt --> Temperatur
  • Verhältnis: Angaben mit regelmässigem Abstand, natürlicher Nullpunkt --> Alter

Konzept der Normalverteilung

A) Wieviel % liegen unter Glocke bei Standardabweichung

  • ±1σ
  • ±2σ
  • ±3σ

Wenn 1σ gewählt wird, was sagt das CI aus?

±1σ: 68.2

±2σ: 95.5

±3σ: 99.7

Wenn 1σ gewählt wird, heisst das, dass 68,2% der Betroffenen einen Wert zwischen Mittelwert ± Standardabweichung (u ±1σ) aufweisen. Beispiel: 68.2% aller Ärzte führen zwischen 16.75 und 44.91 Operationen durch, wobei 30.83 dem Mittelwert entspricht.

Konfidenzintervall und Irrtumswahrscheinlichkeit (Intervallschätzung?)

  • A) Verhältnis CI und Irrtumswahrscheinlichkeit
  • B) Länge des CI ist abhängig von?

A) % des Konfidenzintervalles und der Irrtumswahrscheinlichkeit (=Signifikanzniveau) ergänzen sich: CI + α = 100% --> Stichprobe enthält den Wert der Grundgesamtheit zu CI% und zu α% nicht.

CI

  • Wahrscheinlichkeit, realen Wert der Totalität aus Stichproben genau zu treffen

α

  • Wahrscheinlichkeit, realen Wert der Totalität aus Stichproben nicht zu treffen

B)

  • n: je grösser Stichprobe, desto kleiner CI
  • SEM: grosser Standardfehler, grosses Intervall
  • Signifikanzniveau: CI wird grösser, wenn a klein

 

CI

a) n steigt, CI ...

b) SEM bzw. Varianz steigt, CI ...

c) α steigt, CI...

Hypothesen?

Welche gibt es, was ist an ihnen besonders wichtig?

  • H0: Die Nullhypothese
    • Verneint jeglichen Zusammenhang zwischen Variabeln
      --> µ1 = µ2
    • Es ist immer die Nullhypothese, die getestet wird
  • HA: Die Alternativhypothese
    • Gegenspieler zur H0. Beschreibt den Zusammenhang zwischen Variablen.
      µ1 ≠ µ2

Hypothese?

H0: Kein signifikanter Unterschied zwischen den Mittelwerten der Muskelkraft nach Behandlung von Gruppe 1, 2 und 3

Bedetung von

  • Mittelwert und SD
  • Pendent zu Mittelwert und SD sind?

  • Mittelwert
    • Lagemass einer Stichprobe: Welcher Wert fasst alle Werte am besten zusammen?
  • SD:  Standard deviation --> Standardabweichung
    • Streumass derselben Stichprobe: wie stark schweifen die einzelnen Werte vom (vorher berechneten) Mittelwert ab?

Beides Pendent zu Lage- und Strumassen der Normalverteilung: my (Mittelwert der Gesamtpopulation) und sigma (Streuung der Gesamtpopulation)

Ergänze

vgl. Bild

Ein Testergebnis ist signifikant. Die Forscher haben grosses Pech und treffen unbewusst einen Fehlentscheid.

Sie begehen einen ...?

Fehler erster Art: sie verwerfen eine wahre Nullhypothese

Power

  • Definition
  • Verhalten

Power

  • Die Nullhypothese wird fälschlicherweise angenommen: (zwischen Variablen gäbe es eigentlich einen Zusammenhang, der Test aber sagt aus, es gäbe keinen)
  • Power: Wahrscheinlichkeit, genau diesen beta-Fehler zu vermeiden --> Gegenspieler zu beta-Fehler
    --> Power: Wahrscheinlichkeit, zu erkennen dass die Nullhypothese (µ1 = µ2) falsch ist (und somit ein Zusammenhang zwischen den Variablen besteht, was ja häufig in einer Studie gezeigt werden möchte!)
  • Wenn die Power steigt, sinkt die Wahrscheinlichkeit für die Nullhypothese und umgekehrt: graphisch sieht man, dass sich die Mittelwerte beider Hypothesen nähern und deswegen gegen einen Zusammenhang sprechen (Nullhypothese sagt: µ1 = µ2 bzw. kein Zusammenhang)

Studiendesigns

Welche Studiendesigns gibt es, wie charakterisieren sie sich?

 

Experimentelle Studien: mit Eingriffen

  • RCT

Observationsstudien: ohne Eingriffe

  • Kohortenstudie
    • Prospektiv: Proband wird in Zukunft Einflüssen ausgesetzt sein, die messbare Effekt auf ihn haben
    • Pro: genau erfassung Werten möglich (Herzinfarkt am 5. Sept...)
    • Contra: von Dauer
  • Fall-Kontroll-Studie
    • Retrospektiv: Erhebung der Daten aus Vergangenheit (Erinnerungen)
    • Pro: schnell
    • Contra: Ungenau, nicht sehr aussagekräftig

Bedeutung von

x (überstrichen) und SD und µ und σ

x (Mean) = Mittelwert und SD Standarabweichung. Werden diese in die Standard-NV übersetzt, entsprechen sie µ (Mittelwert) und σ (Standardabweichung)

SEM und SD

Unterschied?

SEM: Standardfehler

  • auf Stichprobe angewandt
    --> Für Berechnung von CI verwenden

SD: Standardabweichung

  • auf Grundgesamtheit angewandt, Mass für die Streuung der Werte

Teststatistik

Welche Aspekte sind bei Wahl Teststatistik zu beachten?

muss sinnvoll gewählt werden, 2 Möglichkeiten

  • Normalverteilt oder nicht --> Überprüfen mittels Q-Q-Plot, Shapiro-Wilkis oder einfach mit STD-NV
  • einfach oder mehrfach erhobene Messwerte (Grösse vs. Blutdruck Tag1, Tag2, Tag3)

Im Entscheidungsbaum immer Quantitative Daten. Diese können

  • abhängig oder unabhängig sowie
  • in zwei oder mehrere gruppen unterteilt werden

T-Test

  • n=20
  • Cross-over-Studie
  • α = 5%
  • Daten sind normalverteilt

Fragen

  • Gepaart/ungepaart (warum?)
  • Kritische Werte (nicht berechnen. Woher kriegt man diese und was dabei zu beachten?)
  • Vorgehen

  • n=20
    Man wählt n-1 in der tabelle der t-werte, also 19
  • der test ist gepaart (=verbunden), weil Vergleich: mit Placebo / ohne Placebo
  • Vorgehen
    1. Aufstellen Hypothesen: H0 und Alternativ
    2. Wahl Signifikanzniveau
    3. Festlegung Verwerfungsbereiches mittels Tabelle: Signifigankniveau und Freiheitsgrad berücksichtigen
    4. Berechnung Teststatistik mit Formel

Wie funktioniert ein t-Test?

  • prüft anhand des Mittelwertes einer Stichprobe, ob der Mittelwert einer Grundgesamtheit gleich einem vorgegebenen Wert ist (bzw. kleiner oder größer)
    • (kann zwar einseitig sein, aber meist) zweiseitig: MW vorgegeben kann grösser oder kleiner als MW GG sein.
  • H0: Mittelwert der Grundgesamtheit = vorgegebener Mittelwert
    • Da Mittelwert der Grundgesamtheit unbekannt, wird dieser durch Mittelwert der Stichprobe approximiert.
      Verlgeicht man nun MW der Stichprobe und Mittelwert vorgegeben, kann rücksliessend darauf sagen, wie sich Mittwert Grundgesamtheit und Mittelwert vorgegeben verhalten.

p-Wert

  • Konzept
  • Beeinflussung
    • Wann steigt Signifikanz?

Konzept

  • Wahrscheinlichkeit (p wie probability), dass Nullhypothese stimmt.
  • Entscheidungsregel
    • p > 5% H0 belassen
    • p <= 5% H0 verworfen
  • Kann nur verwendet werden, um H0 zu verwerfen oder zu belassen
  • zwischen 0 und 1 (0% - 100%)

Beeinflussung

  • n steigt: p-wert sinkt --> Signifikanz nimmt mit hohem n zu (je mehr Leute, desto aussagekräftiger p-Wert)
  • Varianz sinkt: p-wert sinkt --> Signifikanz nimmt mit tiefer Varianz zu

ungepaarter t-Test

  • Prinzip?
    • Welche Frage beantwortet solch ein Test?
  • Beispiel?

  • zwei getrennte Gruppen: berechnen von zwei Mittelwerten
    • Mittelwerte werden verglichen, H0 angenommen oder verworfen
    • Frage: Tritt ein Unterschied zwischen zwei Gruppen nur zufällig auf, oder ist er signifikant?
  • Beispiel: Vergleich Körpergrössen (als Mittelwerte zusammengefasst) von Männern und Frauen

Überprüfung von NV

Welche Mittel stehen zu Verfügung?

  • Shapiro Wilkis
  • QQ-Plot
  • Histogramm (ungenau)

Zeichne

alpha, beta und power

  • H0 angenommen
  • H0 verworfen

  • H0 angenommen: Glocken überschneiden sich so, dass Power sehr klein wird
  • H0 verworfen: Glocken weit voneinander entfernt, p <= 5%

Gepaart vs. ungepaart

  • Beispiele

gepaart

  • Zeit Marathon 1, Zeit Marathon 2, Zeit 3 ... (immer selbe Person)
  • mehrere Messresultate Pro Person

ungepaart

  • Körpergrösse Männer vs. Frauen
  • 1 Messung pro Person

Entscheidungsbaum zeichnen

eintragen:

  • parametrisch
  • nicht parametrisch

vgl. Bild

p-Wert (muss noch besser verstanden werden!)

  • Annahme: Nullhypothese wahr
  • Abhängig von alpha
    • alpha = Signifikanzniveau = alpha-Fehler: Toleranz gegenüber einem Fehlentscheid, und zwar dem Verwerfen einer wahren H0
  • Entscheidungsregel
    • p > 0.05 (=alpha) --> H0 belassen
    • p <= 0.05 --> H0 verwerfen

 

http://study.com/academy/lesson/how-to-find-p-value.html

https://de.wikipedia.org/wiki/P-Wert#/media/File:P_value_vs_alpha_error.svg

 

one-way ANOVA

  • Konzept
  • Testentscheid
  • Problem

Konzept

  • Einfluss von nominalskaliert (Alter) auf intervallskaliert (Knochendichte)
    • unabhängige Variable: ordinal oder nominal (z.B. Atler)
    • abhängige Variable: intervallskaliert --> primary-outcome
    • Werden klassen gebildet mit best. Mittelwert und der zugehörigen Standardabweichung
    • diese werden mittels t-test untereinander auf signifikaten UNterschiede verglichen
      • p bei 5% (das führt zu kummulierbaren Fehlern 1er Art, vgl Probleme!)
  • Varianzanalyse: Quadratsumme der Varainzen werden betrachtet
    • Varianzen müssen innerhalb der Klassen gleich ausfallen
    • unterschiedliche Möglichkeiten: in Klassen, klassenübergreifend oder beides (=total sum of squares)

Testentscheid

  • p > 5% --> H0 angenommen
  • p <=5% --> H0 verworfen

Problem

  • Welche der Klassen unterscheiden sich signifikant?
  • Fehler erster Art: jeder Mittelwertvergleich kann zufällig signifikant ausfallen, obwohl er das nicht ist (5% Probability, dass Fehlentscheid werden ja toleriert)
    --> bei n Mittelwertverlgiechen: n * alpha (0.05) = totale Wahrscheinlichkeit für Signifikanz
    ==> mit steigendem n beim multiplen Testen wird ow-Anova immer schlechter

 

Post hoc Analyse

  • Ziel
  • Wann machen Post-hoc Analysen Sinn?
  • Methoden

Wirken dem Problem des Summierens der p-Wert in der ow-ANOVA entgegen. Man spricht von Kompensierung des f-Tests, bei dem der H0-Verwerfungsbereich verkleinert wird.
==> Post-hoc-Analysen begünstigen H0-Annahme

Machen nur dann Sinn, wenn ow-ANOVA signifikant ausfällt (Wer untersucht schon eine n.s. ow-Anova auf Signifikanz?!)

  • Scheffé
  • Bonferroni
    • senkt das Signifikanzniveau abhängig von der Menge an Mittelwertvergleichen

Two-way-ANOVA

  • Konzept/Prinzip
  • Und nach der Berechnung?
  • Beispiele?

  • Konzept: wie ow-ANOVA, aber mit einem weiteren Faktor erweitert
    • eine unabhängige Variable: Wurfweite
    • zwei abhängige Variablen, dabei werden diese getrennt voneinander betrachtet:
      • Wurfweite abhängig von Alter
      • Wurfweite abhängig von Geschlecht
  • Nach der Berechnung:
    • Getrennte Interpretation
    • Signifikaten Resultate mittels Bonferroni überprüfen
  • Beispiele
    • Einfluss von Rauchen und Kaffeetrinken auf die Nervosität
    • Einfluss von Geschlecht und Alter auf Wurfweite

ANOVA for repeated mesures

mehr als zwei verbundene Stichproben (bei ow/tw-ANOVA unverbunden!)

  • wird schnell unübersichtlich wenn viele Faktoren berücksichtigt werden müssen
  • Vorsicht bei Aufstellen der Alternativhypothese!
    • Alle Mittelwerte müssen sicht signifikant unterscheiden!

p-Wert vs. 95% CI

  • Signifikant / nicht sign. erlaubt keine Nuancierungen --> ein Medikament kann zwar statistisch nicht signifikante Wirkungen haben, die aber klinisch doch von Nutzen sein können. (Sind zwar minim, aber sind da!)
  • Das 95% CI macht Wirkungbereich sichtbar, egal ob sig. oder nicht.
  • Wenn ein minimal relevanter Effekt definiert wird, kann er mit 95% CI verlgichen werden. --> Aussagen über klinische Relevanz möglich
    • übertrifft ein CI auch mit der unteren Grenze einen min. Effekt, ist es klinisch signifikant

Effektstärke

  • ähnlich wie CI: kann über klin. Relevanz Aussagen machen
  • Differenz der Gruppenmittelwerte
  • sollte nahe 0 liegen wenn Nullhyp. angenommen wurde.

Poweranalyse

  • Hinterfragen einer belassenen (vielleicht falschen?) Nullhypothese (= Hinterfragen eines b-Fehlers)
    --> Kein signifikantes Ergebnis!
  • Zeitlich unterschiedlich machbar
    • a priori: Berechnung des optimalen Stichprobenumfanges
      --> Streuung steigt mit Anzahl Probanden
    • post-hoc: Berechnung der Power (Kein signifikantes Ergebnis vor Post-hoc! = H0 wurde belassen(?))
      • Wenn β zu hoch, sind µ nahe beieinander. Ein sign. Effekt wird daher schnell übersehen.
      • Rückrechnung: Berechnen der Power (1-β) und dieses Resultat mit Studie vergleichen
        Resultat kleiner als Power: H0 sollte wahr sein
        Resultat grösser als Power: H0 stimmt wirklich nicht

Nichtparametrische Verfahren

  • intervall, verhältnisskaliert (parametrisch und nichtparam.)
  • ordinalskaliert (nur nichtparam)
  • Rangmethoden
  • Mediane und Quartile
  • F0(x) und FA(x) werden genau wie bei param. Verfahren fomruliert (H0 heisst genauso wie F0(x) "kein Unterschied")
    mit dem Unterschied, dass es sich um Verteilungen und nicht Wahrscheinlichkeiten handelt

Mann-Whitney-U

  • Voraussetzungen
  • Beispiel
  • Konzept
    • Entscheidungsregel

  • 2 Gruppen, unverbunden
  • Lernmethode A vs. Lermethode B
  • Konzept:
    • Rangieren der Resultate
      • werden rangiert (z.B. nach Grösse oder sonst logisch geordnet)
      • Rangsummen T werden durch summieren der Ränge berechnet
      • Daraus werden Prüfgrössen berechnet (mithilfe Formel)
      • Man verwendet die kleinere Prüfgrösse
    • Kritische Werte
      • müssen aus Tabellen entnommen werden, sind je nach Test unterschiedlich
      • in diesem Fall: 10 Noten mit Lernmth A vs. 10 mit Lernmth B ==> Kritischer Wert =23
    • Entscheidungsregel
      • Vergleich Prüfgrösse und kritischer Werte
        • Prüfgrösse < kritischer Wert --> H0 belassen

Friedman-Test

  • Bedingungen
    • skalierung?
    • auftretende Probleme
  • Beispiel

  • mehr als zwei Gruppen, verbunden, nichtparametrisch
  • verbunden: der untersuchte Parameter ist zwingerndermassen verhältnisskaliert, weil der Proband mit sich selbst verglichen wird
    • Null (bzw. Referenz) = Vor Interventaion
    • Werte F1(x), F2(x), F3(x) werden mittels p-test auf signifikaten Unterschied überprüft
      • Problem:
        • Lage des sign. Unterschieds durch p-Wert nicht auffindbar
        • alpha-Fehler-Kummulierung --> Bonferroni-Korrektur anweden
  • Beispiel: Einfluss Training auf Mineralknochendichte bei 5 Paraplegikern nach 9 und 15 Monaten Training

 

(Bild: Knochenmarkdichte Kurvenverlauf einfügen!)

Erkläre den SEM

Standard Error of the Mean

  • Beim messen mehrerer Gruppen werden verschiedene mittelwerte gefunden
    --> Diese können sehr ähnlich (kleiner SEM) oder unterschiedlich ausfallen (grosser SEM)
  • SEM beschreibt die Abweichung von gemessenen Mittelwerten in Bezug auf einen fixen Mittelwert
  • Nicht zu verwechseln mit Standard Error of Mesurement! Der bezieht sich auf Messgenauigkeit eines Instrumentes!

Bei welchen Test sind Aussagen über die Lokalisation des signf. Unterschiedes nicht möglich?

Bei overall-tests: mehr als 2 Gruppen, parametrisch / nichtparam.

  • denkt dran: Alphafehler-kummulierung (p-Wert Inflation) --> Bonferroni-Korrektur

 

WDA Konzept

  • Wie vorgehen, nach Beobachten eines Ereignisses?

vgl. Bild

Étudier