VWL - Preisbilanz auf Gütermärkten

Aus den KEs der Fernuni Hagen

Aus den KEs der Fernuni Hagen


R. L.
Diese Karteikarten behandeln grundlegende Konzepte der Preisbildung auf Gütermärkten und richten sich an Studierende der Volkswirtschaftslehre. Sie beleuchten Themen wie Gleichgewichtspreise, verschiedene Marktformen wie Monopole, Oligopole und vollkommene Konkurrenz, sowie Preispolitiken wie Mindest- und Höchstpreise. Die Karteikarten erklären auch die Unterschiede zwischen organisierten und nicht-organisierten Märkten und gehen auf Indizes wie Laspeyres und Paasche ein. Studierende profitieren davon, da sie komplexe volkswirtschaftliche Zusammenhänge verständlich aufbereitet erhalten, was ihnen hilft, die Mechanismen der Preisbildung und Marktstrukturen besser zu verstehen.
Karten
14
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.12.2015 / 10.07.2016

Lernkarten

Was ist die Aggregation?

Zusammenfassung einzelwirtschaftlicher Größen zu Größen (Mikrogrößen) mit gleichem Eigenschaften:

Zu:

gesamtwirtschaftliche Größen (Makrogrößen) um die Vielzahl der ökonomischen Wirtschaftssubjekte und ihre Aktivitäten überschaubarer zu machen.

Aggregation kann unter verschiedenen Gesichtpunkte vorgenommen werden. Institutionell oder funktionell

Was besagt das Markgleichgewicht?

Der Punkt mit einem Marktgleichgewicht gibt die einzige Preis-Mengenkombination an, die gleichzeitig auf der Kurve des Gesamtangebots und der Kurve der Gesamtnachfrage liegt.

Was kennzeichnet den Markt mit vollkommener Konkurrenz?

  • sehr viele Anbieter und Nachfrager
  • Markt ist homogen
  • Es besteht vollkommene Marktransparenz

Was unterscheidet organisierte Märkte von nicht-organisierten Märkten?

  • nichtorganisiert: Angebot und Nachfrage reagieren ohne Einfluss von außen so aufeinander, dass sich ein Gleichgewicht einstellt
  • organisiert: Markt tritt in Aktion

Was sind mögliche Lageparameter?

Die ökonomischen Sachverhalte, die für die Lage von Angebotskurven im Preis-Mengen-Diagramm verantwortlich sind, heißen Lageparameter der Kurven

Was ist der Mindestpreis?

Ein politisch gewollter und durchgesetzter Mindestpreis soll garantieren, dass der Preis eines Gutes einen bestimmten Betrag nicht unterschreitet.

Um einen so genannten "wirksamen Mindestpreis" handelt es sich, wenn der Gleichgewichtspreis ohne staatliche Eingriffe unter dem Betrag läge.

Erläutere den Höchstpreis

Analog zum Mndestpreis ist ein Höchstpreis dann wirksam, wenn er unter dem Gleichgewichtspreis liegt.

Erläutere die vollkommene Konkurrenz (Polypol)

  • vollkommene Konkurrenz
  • viele Nachfrager
  • viele Anbieter

Erläutere das Monopol

  • Viele Nachfrager
  • Ein Anbieter

Erläutere das Monopson

Dabei handelt es sich um ein Nachfragemonopol. Meist selten sowie räumlich als auch zetlich sehr begrenzt. 

Erläutere das Oligopol

  • Angebotsoligopol
  • bilaterales Oligopol
  • beschränktes Nachfragemonopol

Erläutere den Cournot'schen Punkt

Ist der Punkt auf einer Preis-Absatz-Funktion eines Monopolunternehmens, an dem sich das Unternehmen im Gewinnmaximum befindet. Im Mengen-Preis-Diagramm erfasst der Punkt also die zwei Koordinaten Menge und Preis.

Erläutere das Kartell

Die Gruppe von Unternehmen, die sich zu einem Oligopol zusammenschließen, bezeichnet man als Kartell. Da die Preis- und Mengenabsprachen eines Kartells, so genannte Kollusionen, in der Regel immer auf Kosten der Nachfrager gehen und somit die Wohlfahrt des Gesamtwirtschaft mindern, sind sie in der Regel verboten.

Was ist der Unterscheid zwischen dem Preisindex nach Laspeyres und Paasche?

  • beide Preisindices, also jene nach Laspeyres und Paasche, unterstellten im Zähler und Nenner jeweils für sich dieselben Mengen
  • beide stellen damit ausschließlich auf die Preisentwicklung ab
  • Laspeyres betrachtet die Menge der Basisperiode, also von 0
  • Paasche hingegen stellt ab auf die Menge der Basisperiode, also von t

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