VWL Macro Economics - Kapitel 20

HWZ 2013 Semester 2 - Macro Economics Prof. Dr. Paul Meyer

HWZ 2013 Semester 2 - Macro Economics Prof. Dr. Paul Meyer


A. G.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Konzepte der Makroökonomie und beschäftigen sich mit Themen wie Einkommen, Nachfrage und Armut. Sie beleuchten politische Philosophien zur Einkommensumverteilung, Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und die Rolle des Staates im Haushalt. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge vertiefen möchten, insbesondere im Bereich der sozialen Sicherung und Einkommensverteilung.
Karten
39
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
07.10.2013 / 22.06.2014

Lernkarten

Mit welchem Faktor korreliert Armut nicht?

Ein Beispiel für Transferleistungen sind

Wettbewerbsfähige Märkte

Unter der "negativen Einkommenssteuer" versteht man

Ein Utilitarist setzt sich für eine Einkommensverteilung ein, welche allen Bewohnern einen einheitlichen Lebensstandard ermöglicht.

Richtig oder falsch?

falsch

Unter Lohndifferenzierung versteht man einen Lohnunterschied, der auf eine expansive Geldpolitik zurückzuführen ist.

Richtig oder falsch?

falsch

Eine Armutsquote entspricht dem Anteil der Personen mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze in Prozent der Gesamtbevölkerung.

Richtig oder falsch?

richtig

Die Höhe des Einkommens eines Menschen ändert sich in voraussagbarer Weise im Laufe seines Lebens.

Richtig oder falsch?

richtig

Die höchsten Sparquoten weisen die Menschen im mittleren Lebensalter auf.

Richtig oder falsch?

richtig

Wenn der Start eine vollständige Gleichverteilung des Einkommens verspräche, hätten die Menschen keinen Anreiz, hart zu arbeiten.

Richtig oder falsch?

richtig

Viele Massnahmen, die darauf abzielen, den Armen zu helfen, können aufgrund der Einkommensorientierung den unbeabsichtigten Nebeneffekt aufweisen, dass sie die Armen entmutigen, aus eingener Kraft der Armut zu entkommen.

Richtig oder falsch?

richtig

Politische Massnahmen, die die Erfolgreichen bestrafen und die Erfolglosen belohnen, verringern den Anreiz, erfolgreich zu sein.

Richtig oder falsch?

richtig

Welcher der bei Mankiw beschriebenen "Philosophien der Einkommensumverteilung" kommt das Modell der "Sozialen Marktwirtschaft" am nächsten? Begründen Sie Ihre Wahl.

Das Modell der "Sozialen Marktwirtschaft" entspricht am ehnsten dem Utilitarismus, da es Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Ausgleich sucht und die negativen Folgen der "reinen" Marktwirtschaft u.a. mittels Einkommensumverteilung mildern will.

Was sind die Gründe für das zunehmende Ungleichheit?

•Sinkende Nachfrage nach unqualifizierten, steigende Nachfrage nach qualifizierten Arbeitkräften: -Zunehmender Handel mit Niedriglohnländern -Technologischer Wandel

 

•Die Löhne unqualifizierter Arbeitskräfte sind gegenüber jenen qualifizierter Arbeitkräfte relativ zurückgegangen.

Dies schlug sich in einer zunehmenden Einkommensungleichheit der Haushalte nieder.

Wovon hängt das Einkommen ab? 

 

von Angebot und Nachfrage nach der Arbeits-kraft

Wovon hängt die Arbeitskraft ab?

  • natürlicher Begabung
  • Humankapitalausstattung
  • Lohndifferenzierunge
  • Diskriminierung usw.

Was ist die Armtsquote?

Der Prozentsatz der Bevölkerung,

 welchem nur ein Einkommen

 unterhalb der Armuts- grenze zur Verfügung steht.

Wie und wer definiert die Armutgrenze?

Die Armutsgrenze wird in der Regel von

der jeweiligen Regierung defiziniert;  i.d.R.

liegt sie unterhalb von 50 % des

sogennanten Nettoäquivalenzeinkommens.

Was sind die Drei Tatsachen über Armut in den USA

  • Armut korreliert mit der ethnischen Zugehörigkeit.
  • Armut korreliert mit dem Alter.
  • Armut korreliert mit der Zusammensetzung der Familien/Haushalte.

Was wird als Lebenszyklus bezeichnet?

Die Höhe des Einkommens eines Menschen ändert

sich in voraussagbarer Weise im Lauf seines Lebens.

Diese Entwicklung nach einem regelmässigen Muster

wird als Lebenszyklus bezeichnet.

Wie ändert sich das Einkommen eines Menschen?

•Eine junge Arbeitskraft erhält am Anfang ihrer Laufbahn ein tiefes Einkom-men. •Mit zunehmender Reife und Berufserfahrung steigt das Einkommen. •Das Einkommen erreicht seinen Höhepunkt im Durchschnitt mit 45 – 55 Jahren.

Mit dem Eintritt ins Pensionsalter (d. h. ab 65 Jahren) sinkt das Einkommen rapide ab. 

Was ist die wirtschafliche Mobilität?

Die Bewegung von Menschen zwischen den Einkommensklassen heisst «wirtschaftliche Mobilität»

Woher leitet sich in Europa die Idee der Einkommensverteilng ab und wann wurde sie entwwickelt?

Sie wurde aus dem Konzept der Sozialen Marktwirtschaft abgeleitet.Sie ist unter dem damaligen deutschen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard entwicklet worden und wird als korrektiv zur reinen Marktwirschaft verstanden.

Was sind die politische Massnahmen zur Armutsbekämpfung?

  • Mindestlöhne
  • Soziales Sicherheitsnetz
  • Negative Einkommenssteuer
  • Transferleistungen
  • Bedingungloses Grundeinkommen

Als was sehen die  Befürworter von Mindeslönen diese Einrichtung ?

als ein Mittel,  vor allem den  «Working Poor» ein menschenwürdiges Auskommen zu sichern.

Was sagen die Kritiker über Mindeslönen?

•Mindestlöhne schadeten gerade jenen, für die sie als Hilfe gedacht waren (Effekt = mehr Arbeitslosigkeit).

Wovon hängt die Wirkung von Mindeslöhnen ab?

hängt entscheidend von der

Elastizität der Nachfrage nach

(ungelernten) Arbeitskräften ab.

Wie denken die Befürworter und die Kritiker über die Nachfrage nach Arbeitskräften? (Elastizität der Nachfrage)

  • Für die Befürworter ist die Nachfrage nach unqualifizierten Arbeitskräften relativ unelas-tisch, so dass ein hoher Mindestlohn die Beschäftigung nur unwesentlich senkt.
  • Die Kritiker sagen, die Nachfrage nach Arbeitskräften sei elastisch, besonders langfristig,  wenn die Unternehmen Produktion und Beschäftigung besser aufeinander abstim-men können.

Woher setzt sich das System der sozialen Sicherung zusammen?

  • Sozialversicherungen
  • Regelungen zum Gesundheitswesen (z. B. Krankenversicherung)
  • Arbeitslosenversicherung
  • eine geregelten Sozialhilfe

Was bewirkt die nagative Einkommenssteuer?

Eine negative Einkommenssteuer erhebt bei

den einkommensstarken

Haushalten

- Abgaben

und richtet den einkommensschwachen

Haushalten

- Transferzahlungen

aus.

Was ist das Problem der Antiarmutsprogramme?

Das Problem dabei kann sein, dass diese

Programme die Leute nicht immer ermuti-

gen, eine Arbeit zu suchen bzw. eine

Arbeit anzunehmen.

Was sieht die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens vor?

Die Idee ist, dass jede/r

Einwohner/in einen bestimmten Betrag

(z. B. 2500 Franken) vom Staat erhält, un-

abhängig davon, ob er oder sie arbeitet.

(Jenen, die arbeiten, wird dieser Betrag vom

Arbeitgeber abgezogen und an den Staat

überwiesen.)

Was sind die drei politische Philosophien der Einkommensumverteilung?

Utilitarismus

Egalitärer Liberalismus

Liebertarismus

Was ist Utilitarismus?

Es ist eine politische Philosophie, wonach ser Staat Massnahmen ergreifen sollte, die den gesamten Nutzen aller Gesellschaftsmitglieder maximieren.

Was ist Egalitärer Liberralismus?

Es ist eine politische Philosophie , wonach der Staat Massnahmen ergreifen sollte, die von einem uuparteiischen Beobachter hinter einem Schleier  des  Nichtwissens als gerecht erachtet werden.

Was ist Libertarismus?

Es ist eine politische Philosophie, wonach der Staat Verbrechen bestrafen und die Einhaltung freiwilliger Verträge sorgen, nicht aber Einkommen umverteilen sollte.

Diese Einstellung entspricht etwa dem, was bei uns als Nachtwächterstaat verstanden wird.

Was ist die Negative Einkommesteuer?

Eine Einkommesteuer, bei der Einkommensstarke Haushalte Abgaben leisten müssen und einkommensschwache haushalte Transferzahlungen erhalten.

Was ist das Maximin-Kritermium?

Die forderung, dass der Staat darauf abzielen sollte, die Wohlfahrt des am schlechtesten gestellten Gesellschaftsmitglieds zu maximieren.

Was ist das Nettoäquivalenzeinkommen?

Es ist ein Einkommen aus dem Haushaltsnettoeinkommen ermitteltes bedarfsgewichtes Pro-Kopf-Einkommen, das jeder Person im Haushalt zugewiesen wird.

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