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Flashcards
Auftragseingaenge, die sich im Umlauf befindende Geldmenge, Konsumentenstimmung
Zinsveraenderungen der Nationalbank, Veraenderung der Technologien, Naturkatastrophen, psychologischen Konjunkturtheorien, politische Konjunkturmodelle
Die durch solche Impulse ausgeloesten Schwankungen haben die Tendenz, sich gegenseitig zu verstaerken. Da Entscheidungen immer zukunftsgerichtet sind, spielen die Erwartungen eine grosse Rolle. Diese Erwartungen haengen im grossen Masse von Stimmungswellen ab und werden somit als psychologische Verstaerker bezeichnet.
Die Wirtschaft reguliert sich selbst (A. Smith - unsichbare Hand), Angebot schafft sich seine Nachfrage, Preise und Zinsen sind im Gleichgewicht und somit kann es keine Ungleichgewichte geben, der Staat hat Nachtwaechterfunktion (Sicherstellung der optimalen Rahmenbedingungen), keine staatlichen Eingriffe, da diese nur die Wirtschaft in ihrem Selbstheilungsprozess behindert [©USA]
Die Nachfrage bestimmt das Angebot, Nachfrage muss stimuliert werden, um Vollbeschaeftigung zu erreichen, © Fiskalpolitk (Antizyklisches Verhalten, da sich die Wirtscahft nicht selbst reguliert, im Abschwung muessten Steuern gesenkt und Ausgaben erhoeht werden, im Aufschwung muessen Steuern erhoeht und Ausgaben gekuerzt werden)
Time Lags (Entscheidungs- und Wirkungsverzoegerung), Crowding-Out-Effekt (Verdraengungseffkt, Defizite muessen gedeckt werden, geschieht dies mittels inlaendischer Anleihen erhoeht sich das Zinsniveau, was wiederum Investitionen vermidndert und den Aufschwung daempft), politische Entscheide koennen nicht so schnell rueckgaengig gemacht werden
oekonomische Theorie, nach der Inflation immer duch ein ueberangebot an Geld verursacht wird. Theorie muendet darin, dass Veraenderungen der Geldmenge im Wesentlichen fuer Konjunkturschwankungen verantwortlich sind. Eine Inflation kommt zustande, wenn im Verhaeltnis zu Guetern zuviel Geld gibt, Deflation kommt dann zustande wenn im Verhaeltnis zu Guetern zuwenig Geld auf dem Markt ist.
Die Waehrung wird abgewertet (verliert an Wert), das verursacht dass Exporte steigen und das BIP erhoeht wird und die Zinsen sinken (Mehr Geld auf Markt), was zu mehr Investitionen und eine Erhoehung des BIP fuehrt.
Die Waehrung wird aufgewertet (gewinnt an Wert), das verursacht dass Exporte sinken und das BIP gesenkt wird und die Zinsen steigen (Weniger Geld auf Markt), was zu weniger Investitionen und eine Verminderung des BIP fuehrt.
Unter Angebotsoekonomik versteht man oekonomische Lehrmeinungen, die die Bedeutung der Angebotsseite fuer das Wachstum und den Wohlstand einer Volkswirtschaft betonen. Vertreter der Angebotsoekonomie befuerworten daher wirtschaftspolitische Massnahmen, die die Angebotsbedingungen verbessern, insbesondere die Zurueckdraengung staatlicher Regulierung von Maerkten
Im Laufe der Entwicklung wissenschaftlicher Lehrmeinungen ergaben sich gewisse Konvergenzen. So uebernahm der ?moderne? Keynesianismus die monetaere Erklaerung des Inflationsprozesses und akzeptierte die Theorie der rationalen Erwartungen. Umgekehrt haben Monetaristen von einer allzu strikten Regelbindung der Geldpolitik Abstand genommen. Die praktische Geldpolitik der Zentralbanken nimmt heute vermehrt Ruecksicht auf die Konjunkturlage und die Situation am Arbeitsmarkt.
Die Wachstumstheorie und -politik beschaeftigt sich mit der langfristigen Entwicklung der Wirtschaft, unabhaengig von kurz- oder mittelfristigen Stoerungen der wirtschaftlichen Aktivitaeten.
Durch die Produktion von mehr Guetern und Dienstleistungen werden Beduerfnisse besser befriedigt, Erhoehung der Nachfrage, Erhoehung der Freizeit ohne Einbusse beim Einkommen, Erleichterung von sozialpolitischen Problemen (AHV, Einkommensverteilung)
Wirtschaftliches Wachstum kann durch eine quantitave Steigerung oder eine qualitaetative Verbesserung der Produktionsfaktoren (Arbeit, natuerliche Ressourcen, Realkapital oder Wissen) erreicht werden. Dabei kommt dem Prdouktionsfaktor Wissen und der damit verbundenen Innovationskraft eine wachsende Bedeutung zu.
Erhoehung der Arbeitsstunden oder eine Erhoehung der Produktivitaet (Produktion pro Arbeitsstunde), wobei die Innovationsfaehigkeit immer staerker in den Fokus rueckt.
Bevoelkerung und Produktion steigen immer mehr an und doch gibt es nur ein begrenzter Vorrat an natuerlichen Ressourcen. Je knapper Ressourcen werden, desto staerker werden die Preise ansteigen und Anreize zu Substitution und sparsamerem Gebrauch und Recycling werden ausgesendet. Wie stark Preise in Zukunft ansteigen, haengt vom technischen Fortschritt ab, durch den ermoeglicht wird, nicht regenerierbare durch regenerierbare Ressourcen zu ersetzten (Atom = Sonnenkollektoren, Windraeder).
Nachhaltige Entwicklung (Nachhaltige Entwicklung ist die Entwicklung, die die Beduerfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass kuenftige Generationen ihre eigenen Beduerfnisse nicht befriedigen koennen.)
oeffentliche Gueter werden uebernutzt © externe Kosten © Internalisierung externer Kosten (Bezahlen der Kosten nach Verursacherprinzip © Besteuerung, Lenkungsabgaben, Umweltzertifikate), Gebote und Verbote (Grenzwerte), Selbstregulierungen der Unternehmungen (Steigerung des Ansehens einer Unternehmung durch selbst auferlegte Zielvorgaben)
Technischer Fortschritt, Nachfrage- und Angebotsdynamik sowie die Veraenderungen in den Rahmenbedingungen.
Geld im engeren Sinne ist alles, womit wir jederzeit bezahlen koennen. Dazu gehoeren das Bargeld, Sichtguthaben (Guthaben auf Bank-/ Postkonten) oder Einlagen auf Transaktionskonti des Publikums bei Banken und Post.
Tauschmittel, Recheneinheit und Wertaufbewahrungsmittel
Sobald die SNB Geld ueber den Schalter der SNB ausgibt und das Geld in Umlauf und damit in die Haende des Publikums gelangt, zaehlt das Geld zur Geldmenge. In den Bunkern der SNB gelagertes, nicht ausgegebenes Geld, zaehlt nicht zur effektiven Geldmenge. Geld entsteht aus einem Tauschgeschaeft zwischen der Nationalbank und einer inlaendischen Geschaeftsbank, bei welchem etwas was Nichtgeld ist gegen Geld eingetauscht wird.
Geld in Fremdwaehrunge, Kredite die die SNB einer Geschaeftsbank gewaehrt (Notenbankgeldmenge steigt nicht, da der Krediet an eine Bank gewaehrt wird und nicht in die Haende des Publikums geraet), Pfandscheine an Liegenschaften, die eine Geschaeftsbank von einem Kunden fuer einen Kredit als Sicherheit erhaelt.
Die Geldmenge besteht aus Bargeld und Guthaben bei den Geschaeftsbanken. Das Bargeld kann nur durch die SNB veraendert werden, aber auf die Hoehe der Bankguthaben (Sichtguthaben, Kontokorrentkonti) koennen nur die Geschaeftsbanken durch ihr Verhalten (Kredite vergeben, etc.) Einfluss nehmen. Leiht eine Bank Geld als Kredit aus, dann wird dieser Kredit i.d.R. bei einer anderen Bank einbezhalt. Durch den Mindestreservesatz hat so die Erhoehung der Notenbankgeldmenge eine multiplikative Wirkung, da immer ein Teil von Krediten bei Geschaeftsbanken als Reserve gehalten werden muessen.
Das wichtigste Geschaeft zwischen der Nationalbank und den Banken ist das Repo-Geschaeft (Repurchase Agreement). Dabei kauft die Nationalbank von einer Geschaeftsbank Wertpapiere und vereinbart schon beim Kauf, dass diese Bank die Wertpapiere spaeter wieder zurueckkauft. Die Bank erhaelt auf diese Weise einen Kredit, die Nationalbank voruebergehend die Wertschriften. Fuer den Kredit verlangt die Nationalbank einen Zins, den Repo-Zins.
Im Rahmen der Massnahmen zur Staerkung des Schweizer Finanzplatzes im Herbst 2008 gewaehrte die SNB dem Stabilisierungsfonds ein gesichertes Darlehen, der fuer die Verwertung von Aktiven der UBS gegruendet wurde.
Der Wert der von der SNB ausgegebenen Banknoten.
Girokonten dienen der Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Es handelt sich dabei um unverzinste Sichtkonten und diese bilden die Grundlage zur geldpolitischen Steuerung der SNB.
Zur Abschoepfung von Liquiditaet gibt die SNB eigene verzinsliche Schuldverschiebungen (SNB-Bills) aus. Diese refinanzieren derzeit das Darlehnen and den Stabilisierungsfonds.
Direkte Einflussmoeglichkeiten hat die SNB bei Giroguthaben der Banken, welche in zwei Schritten erfolgt. Im ersten Schritt werden Veraenderungen der Giroguthaben der Geschaeftsbanken ohne Zutun der SNB moeglichst genau prognostiziert. Im zweiten Schritt werden die geldpolitischen Instrumente so eingesetzt, dass sie wieder den gewuenschten Stand erreichen.
Repo-Geschaeft: Zur Steuerung der Geldversorgung setzt die SNB insbesondere das Repo-Geschaeft ein, bei welchem Sie Kredite an Banken mit einer festen Laufzeit und einem Repo-Zins vergibt.
Erhoehung des Repo-Zinses zu welchem eine Aufnahme eines Kredites nicht mehr lukrativ fuer die Geschaeftsbanken ist und deshalb ihre Giroguthaben bei der SNB sinken und in der Gewaehrung von Krediten an das Publikum eingeschraenkt werden.
Eine Erhoehung der Geldmenge fuehrt mittel- bis langfristig zu einem Anstieg der Preise, bleibt aber ohne reale Effekte auf das Produktionsniveau. Kurzfristig hingegen kann eine Geldmengenerhoehung einen Anstieg des BIP bzw. eine Daempfung der Rezession bewirken.
Sie kaufen Staats- oder Unternehmensanlei-hen und nehmen damit auf die langfristigen Zinsen ins Visier. In Krisenzeiten zielen ihre Geldpolitiken auf "Nullzinsen", Geld-Infusionen fuer die Banken, Interventionen auf dem Devisenmarkt oder auf die Festsetzung einer Untergrenze fuer den Wechselkurs. Zunehmendes Gewicht in der Geldpolitik erhalten die Entwicklungen von Vermoegenspreisen, den Kreditvolumens und der Vorgaenge am Arbeitsmarkt.
Genereller Anstieg des Preisniveaus (fuer die gleiche Menge Geld, kann weniger gekauft werden), Geld weniger Wert oder Produkte werden teurer
Geldmenge und Kreditmenge sinkt, im Gegenzug Gueter (Lebensmittel, Investitionsgueter) ueber einen laengeren Zeitraum kontinuierlich an Wert verlieren
Rohstoffknappheit = Nachfrage-Inflation oder Kosten-Inflation / Wertverlust des Geldes = Geldmengenangetriebene Inflation
Leitzins hoch, Sparmassnahmen, Waehrungsaufwertung
Zentralbanken erhoeheh die Leitzinse, damit weniger Kredite nachgefragt werden, somit die Kaufkraft abnimmt und Preise von Unternehmen wieder gesenkt werden.
Leitzins runter schrauben, damit Kredite wieder lukrativer werden, zudem die Staatsnachfrage erhoehen, Arbeitsbeschaffungsprogramm, Strassenbau etc., so mehr Geld im Geldkreislauf.