Repetition


Nathalie Bandi
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre für Mittelschüler. Sie behandeln zentrale Themen wie Geld, Preise, Inflation, Arbeitslosigkeit und die Rolle der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Die Karteikarten erklären die verschiedenen Arten von Arbeitslosigkeit, die Auswirkungen von Leitzinsänderungen und die Maßnahmen zur Bekämpfung von Inflation und Deflation. Sie eignen sich besonders für Schüler, die ein besseres Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge und der Geldpolitik erlangen möchten.
Flashcards
140
Students
7
Language
German
Category
Macro-Economics
Created / Updated
04.04.2013 / 23.05.2018

Flashcards

Gruende fuer eine sinkende Bewegung der Nachfragekurve

? Steuersenkung auf dem Gut, aber alle andere Faktoren bleiben gleich ? Sinkende Preise des Gutes, aber alle andere Faktoren bleiben gleich

Ceteris paribus

Ceteris paribus kommt aus dem lateinischen und bedeutet "Alles Andere bleibt gleich". Oft findet man auch die Abkuerzung c.p. oder cet. Par. vor. Wie schon die deutsche uebersetzung (im Englischen heiát es: "all other things being equal") andeutet, handelt es sich hier im Zusammenhang mit der VWL um eine Klausel die besagt, dass in einem System nur genau eine Variable geaendert wird, waehrend die restlichen Variablen konstant, also gleich gehalten werden. Nun wird beobachtet, was sich aus der aenderung der einen Variable ergibt.

Bewegung auf der Angebotskurve

Eine Bewegung auf der Kurve stellt sich dann ein, wenn sich der Preis veraendert und alle anderen Einflussfaktoren gleich bleiben (Ceteris paribus).

Verschiebung auf der Angebotskurve

Eine Verschiebung ergibt sich, wenn sich ein Einflussfaktor (beispielsweise Rohstoffkosten) veraendert, welcher der Angebotskurve zugrunde liegt.

Gruende fuer eine Rechts-Verschiebung der Angebotskurve

? Sinkende Faktorkosten ? Fortschritt in den Produktionsverfahren ? Postive externe Einflussgroessen (z.B. gute Weinernte infolge schoenem Wetter) ? Staatliche, kostensenkende Massnahmen (z.B. MWST) ? Erwartete Preissenkung

Gruende fuer eine Links-Verschiebung der Angebotskurve

? Steigende Faktorkosten ? Rueckschritt in den Produktionsverfahren ? Negative externe Einflussgroessen (z.B. schlechte Weinernte infolge schlechtem Wetter) ? Staatliche, kostensteigernde Massnahmen (z.B. MWST) ? Erwartete Preiserhoehung ? Sinkende Miete, Loehne oder andere Fixkosten

Gruende fuer eine steigende Bewegung der Angebotskurve

? Sinkende Rohstoffkosten ? Sinkende Steuern oder andere variablen Kosten.

Gruende fuer eine sinkende Bewegung der Angebotskurve

? Steigende Rohstoffkosten ? Steigende Steuern oder andere variablen Kosten.

Elastische Nachfrage

? 1

Unelastische Nachfrage

? 1

Homogene Gueter

Gueter die sich in ihrer Qualitaet nicht unterscheiden und vollstaendig gegeneinander austauschbar sind.

Was ist noetig damit das Modell der vollkommenen Konkurrenz erfuellt ist

1. Gueter vollstaendig homogen 2. Grosse Anzahl Marktteilnehmer (Anbieter und Nachfrager) 3. Keine Marktzutrittsschranken 4. Alle Marktteilnehmer muessen vollstaendig informiert sein

Grenzerloes

Zunahme des Erloeses, der beim Verkauf einer zusaetzlichen Einheit entsteht.

Grenzertrag

Zunahme des Ertrages, wenn der Einsatz eines Produktionsfaktors um eine Einheit erhoeht wird.

Grenzkosten

Kosten, die bei der Produktion einer zusaetzlichen Einheit entstehen.

Grenznutzen

Zusaetzlicher Nutzen aus der letzten konsumierten Einheit eines Gutes

Investitionsfalle

Situation, in der eine Geldmengenerhoehung unwirksam bleibt, weil die Unternehmen trotz sinkender Zinsen nicht investieren.

Marktversagen

Die Koordination und Allokation durch den Marktmechanismus kann unter bestimmten Bedingungen unvollkommen sein und zu gesellschaftlich unterwuenschten Nebeneffekten fuehren. Diese Faelle werden als Marktversagen bezeichnet

Moral Hazard

Hat ein Tauschpartner die Moeglichkeit und den Anreiz, Kosten auf den Tauschpartner zu ueberwaelzen, liegt ein moral-hazard Problem vor (moralisches Risiko).

Rent-Seeking

Statt Ressourcen produktiv zu verwenden, werden diese eingesetzt, um ueber den politischen Prozess Umverteilungen zu erreichen.

Asymmetrische Information

Bei einer Markttransaktion verfuegt die eine Seite ueber mehr und bessere Informationen als die Gegenseite.

Adverse selection

In allen Faellen, bei denen die eine Vertragspartei mehr weiss als die andere, findet eine falsche Auslese (adverse selection) unter den Marktteilnehmern statt und erzeugt ineffiziente Ergebnisse.

Voraussetzung fuer eine funktionierende Marktwirtschaft

Gewaehrleistung von Privateigenum, Vertragsfreiheit und Rechtssicherheit, keine Marktzutrittsschranken, offene Maerkte zur Sicherung des Wettbewerbs.

Allokationsfunktion

Preise uebernehmen die Steuerung, wie knappe Ressourcen fuer die Herstellung verschiedener Gueter eingesetzt werden. Die Marktwirtschaft sorgt fuer eine effiziente Allokation der Ressourcen: Die knappen Mittel werden der produktivsten Verwendung zugefuehrt, da

Marktversagen

Durch Fehlleistung des Marktes wird die bestmoegliche Verwendung der knappen Mittel verhindert. Der Markt versagt bei oeffentli-chen Guetern, bei externen Effekten, bei Wettbewerbsbeschraenkung und bei asymmetrischer Information (Moral Hazard, Adverse selection)

Staatsversagen

Durch politische Fehlsteuerung treten Wohlfahrtsverluste auf, die z. B. auf politisch motivierte Entscheidungen, auf Regulierungskosten und auf Fehlallokationen der Produktionsfaktoren zurueckgefuehrt werden koennen

Institutionelle Sektoren der VGR

Nicht finanzielel Kapitalgesellschaften (Industrie), Finanzielle Kapitalgesellschaften (Banken, Nationalbanken), Staat, Private Haushalte, Private Organisationen (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien), uebrige Welt

Grenzen der VGR

Unzureichende Erfassung aller Daten (nur legale Leistungen werden erfasst, Drogenhandel und Schwarzmark nicht), es werden nur monetaere Leistungen erfasst (Hausarbeit nicht), Problematische Bewertung von Leistungen (werden Beamtenloehne erhoeht, bedeutet dies eine unmittelbare Steigerung ihrer Leistung, obwohl nicht mehr geleistet wurde), kein Internationalen vergleiche moeglich (keine Einheitswaehrung), BIP ist kein Messinstrument fuer Wohlstand und Wohlfahrt

Wohlfahrt

Lebensqulaitaet, Zufriedenheit; also Wohlstand plus andere Faktoren

Wohlstand

Verfuegungsmoeglichkeit ueber Gueter; materileler Reichtum

Was beantwortet das Natioaleinkommen?

Das Nationaleinkommen gibt Antwort auf die Frage der Hoehe der Einkommen von allen in der Schweiz wohnhaften Personen. Es beruht auf dem Inlaenderprinzip - massgebend ist der inlaendische Wohnsitz.

Konjunktur - was ist das?

Auslastung der Produktionsfaktoren in einer Volkswirtschaft, betrachtet ueber einen kuerzeren Zeitraum (Quartale, einzelne Jahre).

Phase 1: Hochkonjunktur

Produktionsleistung wird voll ausgeschoepft, Mitarbeiter leisten ueberstunden, die Kapazitaetsleistung liegt ueber der durchschnittlichen Auslastung (Normalauslastung). Treten Engpaesse in der Produktion und Schwierigkeiten das notwendige Personal zu finden auf, fuehrt dies zu einer Preiserhoehung, zu steigenden Investitionen und hoeheren Zinsen. Man spricht von Boom. Diese Phase wird abgeloest von einer Abschwaechung des Konsums, der Investitionen und Exporte.

Phase 2: Konjunkturabschwung

Die Auslastung der Kapazitaeten nimmt ab

Phase 3: Rezession, Depression

Lassen die wirtschaftlichen Aktivitaeten so stark nach, dass die Kapazitaetsauslastung unter der Normalkapazitaet liegt spricht man von Rezession. Ist der Rueckgang der Kapazitaetsauslastung besonders gross oder haelt diese Phase ueberdurchschnittlich lange an, spricht man von Depression.

Phase 4: Konjunkturaufschwung

Ist das ?Tal der Traenen? ueberwunden, folgt ein Konjunkturaufschwung. Die Hoffnung auf bessere Zeiten kommt auf und laesst die Zukunftserwartung aufhellen, die Konsumlaune bessert sich, Investitionen nehmen wieder zu und der Abbau von Arbeitsplaetzen findet ein Ende.

Reales BIP

Veraenderung (Korrektur) des BIP um den Teuerungsausgleich.

Nominelles BIP

BIP zu laufenden Preise ohne Teuerungsausgleich.

Konjunkturindikatoren - gleichlaufende

Investitionen, Konsum und Umsatz

Konjunkturindikatoren - nachhinkende

Preise, Arbeitslose, Loehne und Zinsen

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