Schlüsselbegriffe


Nathalie Bandi
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln zentrale Themen wie Geldmenge, Güter, Einkommen, Preise und Arbeitslosigkeit, wobei auch die Rolle der Nationalbank und Banken sowie die Berechnung des BIP im Fokus stehen. Besonders nützlich sind sie für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein besseres Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen möchten.
Flashcards
160
Students
25
Language
German
Category
Macro-Economics
Created / Updated
04.04.2013 / 19.05.2024

Flashcards

Monopolistische Konkurrenz

Marktform, bei der durch Produktdifferenzierung ein monopolistischer Spielraum erreicht wird, bei der es aber viele Anbieter und Nachfrager gibt.

Nachfargeinflation

Preissteigerung, die durch einen Nachfrageueberschuss ausgeloest werden.

Nachfragekurve

Die Nachfragekurve zeigt, welche Mengen die Nachfrager zu unterschiedlichen Preisen zu kaufen bereit sind.

Nachhaltige Entwicklung

Entwicklung, die die Beduerfnisse der Gegenwart erfuellen, ohne zu riskieren, dass kuenftige Generationen ihre eigenen Beduerfnisse nicht befriedigen koennen.

Nationalbank

Eine Nationalbank hat die Aufgabe, den Geldumlauf zu regeln, den Zahlungsverkehr zu erleichtern und eine im Interesse des Landes dienende Kredit- und Waehrungspolitik zu fuehren. Die SNB ist eine selbststaendige Anstalt des oeffentlichen Rechts in Form einer AG, wobei die oeffentliche Hand ca. 60% der Aktien haelt.

Nationaleinkommen

Von den Inlaendern per Saldo empfangene Einkommen aus Arbeit und Vermoegen. BIP abzueglich der Einkommen an die uebrige Welt zuzueglich empfangenes Einkommen aus der uebrigen Welt.

Negative Einkommenssteuer

Konzept, das davon ausgeht, dass unterhalb einer gewissen Einkommenshoehe ein "negativer" Steuersatz gilt: Personen, die diese Einkommenshoehe nicht erreichen, bezahlen keine Steuern, sondern erhalten Steuergelder.

Nettoinlandprodukt

BIP abzueglich Abschreibungen, bewertet zum Marktpreis.

Nominelle Groessen

Zu laufenden Preisen bewertete Groessen und Mengen (im Gegensatz zu realen Groessen).

oeffentliche Gueter / Kollektivgueter

oeffentliche Gueter unterscheiden sich von privaten Guetern in zweierlei Hinsicht: Ein Ausschluss vom Konsum des Gutes ist entweder tschnisch nicht moeglich oder zu teuer (Nicht-Ausschliessbarkeit); das Gut koennen mehrere Individuen gleichzeitig nutzen, ohne dass sie sich beeintraechtigen (Nicht-rivalisierend im Konsum). Weil diese Merkmale ein Trittbrettfahrer-Verhalten erlauben, werden sie nicht von privater, sondern von staatlicher Seite angeboten.

Oligopol

Marktform, bei der eine beschraenkte Zahl von Anbietern (Angebotsoligopol) oder eine beschraenkte Zahl von Nachfragern (Nachfrageoligopol) auf dem Markt auftritt.

Opportunitaetskosten

Kosten (Nutzenentgang), die bei einem Wahlentscheid zwischen Alternativen aus dem Verzicht auf den Nutzen der nicht gewaehlten Alternative entstehen.

Philipps-Kurve

Stellt eine entgegengesetzte Beziehung (trade off) zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation dar.

Portofolioinvestitionen

Kauf von langfristigen Wertpapieren.

Primaerhaushalt

Saldo der Staatsrechnung ohne Zinszahlungen. Ein ausgeglichener Primaerhaushalt ist eine Richtlinie fuer eine akzeptable Staatsverschuldung.

Produktionsfaktoren

Fuer die Herstellung von Guetern eingesetzte Mittel (Arbeit, natuerliche Ressourcen, Realkapital, Wissen).

Produktionspotenzial

Das Produktionspotenzial gibt an, wievliele Gueter und Dienstleistungen maximal produziert werden koennten, wenn die vorhandenen Produktionsfaktoren voll ausgelastet sind. Es ist eine Schaetzgroesse, kann also nicht genau berechnet werden.

Progressive Steueren

Prozentul staerkere Besteuerung von hoeheren als von niedrigen Einkommen.

Protektionismus

Schutz der inlaendischen Wirtschaft vor auslaendischer Konkurrenz durch Zoelle, Kontingente, Normen, u.s.w.

Quantitaive Lockerung der Geldpolitik

Wenn die Leitzinsen der Nationalbank nahe bei Null liegen, greifen sie zu unkonventionellen Massnahmen: Die Nationalbank kaufen Aktien, vorwiegend Staatsanleihen, um auch die langfristigen Zinsen zu senken.

Quanlitatives Wachstum

Zunahme der Lebensqualitaet ohne ansteigenden Einsatz von Ressourcen und ohne Zunahme der Umweltbelastung.

Rahmenbedingungen

Durch den Einzelnen nicht zu beeinflussende Umfeldbedingungen, gepraegt durch die Geld-, Finanz-, Aussenpolitik, Rechtsordnung, Sozialpolitik u.s.w.

Rationale Erwartungen

Die Theorie der rationalen Erwartungen geht davon aus, dass die Wirtschaftssubjekte die wirtschaftlichen Zusammenhaenge kennen und sich deshalb nicht systematisch taeuschen lassen. Diese Theorie dient als Argumentation gegen eine aktive Konjunkturpolitik.

Reale Groessen

Inflations- und preisbereinigte Groessen. Die laufend, nominell Groessen werden durch einen geeigneten Preisindex in preisbereinigte Groessen umgerechnet.

Realer Wechselkurs

Der reale Wechselkurs entspricht dem um die Differenz in der Inflationsraten korrigierten nominalen Wechselkurs zwischen zwei Laendern.

Rent seeking

Alle Aktivitaeten, die darauf abzielen, ueber staatliche Privilegien (Subventionen, Steuererleichterungen) ein zusaetzliches Einkommen zu erzielen. Der damit verbundene Ressourcenaufwand gilt aus volkswirtschaftlicher Sicht als vergeudet.

Repo-Geschaeft

Sehr kurzfristige Geschaefte der Zentralbank mit den Geschaeftsbanken. Die Geschaeftsbank erhaelt dabei fuer kurze Zeit liquide Mittel, wofuer die Zentralbank den sogenanntenÿRepo-Zins verrechnet.

Restriktive Geldpolitik

Einsatz der geldpolitischen Instrumente der Nationalbank zur Drosselung der Geldmenge (Geldmenge waechst langsamer als Produktionspotenzial).

Rezession

Rueckgang der Zuwachsraten des BIP waehrend einer gewissen Zeit. Ein Zeitraum, in welchem die Gesamtproduktion, das Einkommen und die Beschaeftigung zurueckgehen. Dauer: ca. 6 Mt. - 1 Jahr.

Schudlenbremse

Mechanismus zur Stabilisierung der Verschuldung unter Beruecksichtigung des Konjunkturzykluses.

SNB-Bills

Eigene Schuldverschiebeungen der Nationalbank mit einer laufzeit zwischen einer Woche und drei Monaten.

Soziallastquote

Sozialversicherungseinnahmen in Prozent des BIP. Kennzahl fuer die relative Belastung der Volkswirtschaft durch Sozialversicherungseinnahmen.

Sozialleistungsquote

Sozialversicherungsausgaben in Prozent des BIP. Beantwortet die Frage: Welcher Teil der gesamten Wirtschaftsleistung wird von den Empfaengern von Sozialleistungen beansprucht?

Sparpardoxon

Mit steigendem Ersparnis nehmen die Absatzchancen der Unternehmungen ab, sie drosseln ihre Investitionen, sinkende Investitionen senken auch das Volkseinkommen, wodruch auch Konsum und Ersparnis vermindert werden.

Spieltheorie

Befasst sich mit der Analyse menschlichen Verhaltens in strategischen Situationen mit mehreren Beteiligten, die einander mit ihrer Entscheidungen gegenseitig beeinflussen.

Staatskonsum

Alle unentgeltlich abgegebenen Leistungen der oeffentlichen Verwaltung (gemessen mit der Lohnsumme) und die Kaeufe von Sachguetern (mit Ausnahme der Investitionsgueter).

Staatsquote

Anteil der Staatsausgaben am BIP.

Staatsversagen

Durch politische Fehlsteuerungen reten Wohlfahrtsverluste auf, die z.B. auf politisch motivierte Entscheidungen, auf Regulierungskosten und auf Fehlallokationen der Produktionsfaktoren zurueckgefuehrt werden koennen.

Stagflation

Gleichzeitiges Auftreten von tiefen oder negativen Wachstumsraten (Stagnation) des BIP in einer Inflation.

Substituionsgueter

Gueter, durch die sich andere ersetzten lassen.

Study