VWL 2 - VI
HTW Berlin, BWL(B) 3. Semester, Hacker
HTW Berlin, BWL(B) 3. Semester, Hacker
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Lernkarten
Geldpolitik
- Investitionen abhängig von Zinssatz
- einheitliche Zinspolitik der EZB im gesamten Währungsraum
EZB
- politisch unabhängig
- primäres Ziel = Geldwertstabilität (Inflationsrate unter, aber nache bei 2%)
- Verfolgung anderer Ziele nur, wenn sie Hauptziel nicht entgegen stehen
- keine Finanzierung öffentlicher Haushalte
Mitgliedstaaten der EWU
- Deutschland
- Frankreich
- Spanien
- Italien
- Portugal
- Griechenland
- Österreich
- Niederlande
- Belgien
- Luxemburg
- Estland
- Lettland
- Litauen
- Finnland
- Irland
- Slowenien
- Slowakei
- Malta
-Zypern
Abhängigkeit der Zinsen
- Investitionen meist kreditfinanziert
- Rentabilität der Investitionen für UN entscheidend
- je höher die Zinsen, desto geringer die Investitionen
-> I = d - ni -> d = maximales Investitionsvolumen, wenn Zinssatz 0%, n = Zinselastizität, i = Nominalzins
-> Steuerung der Yn durch variable Zinsen, um Vollbeschäftigung zu erreichen
gesamtwirtschaftliche Nachfragefunktion in Abhängigkeit von Konsum, Investitionen und Zinsen
Yn = a + bY + (d -ni)
Probleme der Geldpoltik
- in Realität Wirkungsverzögerungen
- Zinsen wirken auch auf Aktienmärkte
- Modellunsicherheit
- Diagnoseunsicherheit (Nachfragefunktion wird durch Schätzen erstellt)
Geld- und Kreditschöpfung
- Geldmenge M1 = Bargeld der Banken + Sichteinlagen
- Geldbasis der EZB = Bargeld der EZB + Reserven der Geschäftsbanken
- zur Vergabe von Krediten benötigen Banken höhere Geldmenge
- EZB kann Banken Refinanzierungskredite zur Verfügung stellen
- steuert Kreditvergabe an Nichtbanken durch Refinanzierungskonditionen (am Leitzins orientierter Geldmarktzins)