VWL 1

ZHAW 2013

ZHAW 2013

Christian Kappler
Study

Christian Kappler
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Volkswirtschaftslehre auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie Nachfrage, Preisbildung, Elastizitäten, Marktformen und Wohlfahrtsanalyse, wobei Begriffe wie Kreuzpreiselastizität, Einkommenselastizität und Pareto-Optimum zentral sind. Die Karteikarten sind ideal für Studierende, die ein tieferes Verständnis der mikroökonomischen Prinzipien und Marktmechanismen erlangen möchten, um wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu analysieren und zu verstehen.
Flashcards
52
Students
3
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
University
Created / Updated
25.12.2013 / 10.06.2016

Cartes-fiches

Unterschied zwischen VWL und BWL

VWL = Makroökonomie Fokus auf Interaktion zwischen Unternehmen,

BWL = Mikroökonomie, Gewinn und Erfolg des einzelnen Unternehmens

Welche Zentrale Frage stellt sich VWL? (Knappheit)

Volkswirtschaftslehere ist die Wissenschaft vom Umgang mit knappen Recourcen

Technische Effizienz

Mit gegebener Recourcen maximaler Output oder umgekehrt

Alokative Effizienz

Die Güter sind so verteilt, dass diejenigen welche die höchste Wertschätzung bringen das meiste haben.

Opportunitätskosten

Die Kosten eines Gutes bestehen aus dem, was man für sienen Erwerb aufgeben muss.

Marktversagen

Wenn ein Markt die Ressourcen nicht optimal zuteilt.

Externalität

Auswirkungen der Handlungen der Marktteilnehmer auf die Wohlfahrt von unbeteiligten Personen

Marktmacht

Die Fähigkeit einer Person oder eines Unternehmens, Preise signifikant zu beeinflussen

Inflation

Zu viel Geld im Umlauf. Geld verliert den Wert

Von was hängt der Lebenstandart ab?

Produktivität (Arbeitsleistung pro Stunde)

Wie gewinnt man Erkenntnisse in einer komplexen Welt?

Annahmen, Abstraktes Modell

Falsifikation

Nachweis der Ungültigkeit einer Aussage durch Auffinden eines Gegenbeispiels.

Das Kreislaufmodell

siehe Bild

 NORMATIVE Wissenschaft

Wie sollten Menschen mit dem Phänomen der Knappheit umgehen?

 POSITIVE Wissenschaft

Wie gehen Menschen mit dem Phänomen der Knappheit um?

 Autarkie

Situation ohne Handel

Produktionskosten lassen sich auf zwei Arten feststellen:

• In Form der Inputs (Arbeitszeit in Stunden), welche für die Produktion eines Gutes erforderlich sind (also z.B. ein Pfund Kartoffeln).    • Durch die Höhe der Opportunitätskosten: Wie viel von einem Gut aufgegeben werden muss, um das andere zu erhalten.

 

absoluten Vorteil in der Produktion dieses Gutes

Der Produzent, der eine kleinere Inputmenge benötigt, um ein Gut herzustellen

komparativen Vorteil in der Produktion dieses Gutes.

Der Produzent mit den geringsten Opportunitätskosten hat einen

Pareto-Verbesserung

Eine Reallokation (Umverteilung z.B. durch Handel) stellt dann eine Pareto- Verbesserung dar, wenn dadurch niemand schlechter, aber mindestens einer  besser gestellt wird.

Pareto-Optimum

Situation, in der eine Reallokation nicht mehr zu einer Pareto-Verbesserung  führen kann (niemand kann besser gestellt werden, ohne dass ein anderer  schlechter gestellt wird).

Definition Markt

Ein Markt besteht aus Gruppen potentieller Käufer und Verkäufer einer bestimmten Ware oder Dienstleistung.

Marktform Monopol

Viele Nachfrager

Ein Anbieter

Marktform Oligopol

Viele Nachfrager

wenige Anbieter

Marktform Polypol

Viele Nachfrager

viele Anbieter

homogenes Gut

identische Produkte, keine Unterscheidung möglich

heterogenes Gut

differenzierte Produkte, Unterscheidung möglich

Markttransparenz

 Alle sind im Besitz der gleichen Informationen

Freier Marktzugang

Alle Anpassungen auf dem Markt vollziehen sich unendlich schnell.

Das Verhalten von Individuen basiert auf

• individuellen Präferenzen (Vorlieben)

• Möglichkeiten/Restriktionen

• rationalem Verhalten

Veränderung entlang der Nachfragekurve 

• Preis (Steuern)

 Veränderungen der Nachfragekurve (Verschiebung)

• Einkommen der Konsumenten, • Preise von verwandten Gütern, • Präferenzen (Geschmack, Vorlieben), • Erwartungen, • Anzahl der Käufer

 inferioren Gut

Bei einem inferioren Gut fällt die Nachfrage mit steigendem Einkommen.

Substitute

Wenn das Sinken des Preises eines Gutes die Nachfrage eines anderen Gutes verringert, dann bezeichnet man diese Güter als  Substitute.

Komplementäre Güter

Wenn das Sinken des Preises eines Gutes die Nachfrage eines anderen Gutes erhöht, dann bezeichnet man diese Güter als komplementäre Güter (Komplemente). Bsp: Toner und Drucker, Ski und Skischuhe

Veränderungen der Angebotskurve (Verschiebung)

• Inputpreise • Technologie • Erwartungen • Anzahl der Verkäufer   Veränderung der  Gewinnerwartung der  Unternehmen 

 

Veränderung entlang der Angebotskurve

• Preis

vollständiger Konkurrenz

Unter vollständiger Konkurrenz versteht man jene Marktform, bei der  kein Marktteilnehmer einen Einfluss auf den Preis hat. Das gehandelte  Gut ist homogen und es herrscht vollständige (Markt-)Transparenz.

Nachfrageelastizitäten

bild

Direkte Preiselastizität der Nachfrage

Die direkte Preiselastizität der Nachfrage misst, wie sich die Nachfragemenge verändert, wenn sich der Preis eines Gutes verändert.   Die direkte Preiselastizität der Nachfrage ist die prozentuale  Mengenänderung der Nachfrage bei einer Änderung des Preises um ein  Prozent.

 

Étudier