VWL

Fallstudien

Fallstudien


Laura Kugler
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Volkswirtschaftslehre auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf Berechnungen und volkswirtschaftliche Zusammenhänge. Sie behandeln Themen wie Inflation, Fiskalpolitik, Berechnungen von Kennzahlen wie BIP, Staatsquote und Arbeitslosenquote, sowie die Auswirkungen von Konjunkturphasen. Besonders relevant sind Berechnungen zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VR) und die Analyse von Nachfrage- und Angebotskomponenten. Diese Karteikarten eignen sich für Studierende der Volkswirtschaftslehre, die ein tiefes Verständnis der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge und Berechnungen erlangen möchten.
Flashcards
41
Students
5
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
University
Created / Updated
19.02.2014 / 21.06.2021

Flashcards

Ziel: hoher Beschäftigungsgrad

Arbeitslosenquote < 4%

Ziel: angemessenes Wirtschaftswachstum

VR reales BIP kontinuierlich bei 2-3%

Rezession

Rückgang reales BIP in 2 aufeinander folgenden Quartalen

Konjunkturüberhitzung

starkes Wachstum (VR reales BIP > 4,5%)

Stagflation

schwaches Wachstum (oder gar Rückgang reales BIP)

+ hohe Inflation

Ziel: Preisniveaustabilität

Inflationsrate < 2% (aber nahe daran; zu niedrig: Deflationsrisiko)

Berechnung:

Volkseinkommen

= AE + UVE

Berechnung:

Lohnquote in %

= (AE / Volkseinkommen) * 100

wenn AE weniger steigt als UVE bzw. Volkseinkommen...

dann sinkt die Lohnquote

Berechnung:

Arbeitnehmerentgelt

= Durchschnittslohn * Zahl der Arbeitnehmer

verfügbares Einkommen der privaten Haushalte

= Primäreinkommen (AE, UVE der privaten Haushalte)

- Abzüge (Steuern, Sozialbeiträge)

+ Transferleistungen (Sozialleistungen, Subventionen

Berechnung:

Sparquote in %

= (Sparen / verf. Einkommen) * 100

Nachfragekomponenten

BIP = Cpr + Ipr + Ist + Cst + Ex - Im

Außenbeitrag

Ex - Im

Staatsnachfrage

Ist + Cst

reale Bruttoinvestitionen

Ipr + Ist

Berechnung:

Exportquote in %

= (Exporte / BIP) * 100

Berechnung:

VR reale Exporte

= VR Exporte - VR Exportpreise

Berechnung:

VR reale Importe

= VR Importe - VR Importpreise

Maßstab für Preisentwicklung

Verbraucherpreisindex = Inflationsrate

Berechnung:

VR reales AE

= VR AE - Inflationsrate

Berechnung

VR Reallohn

= VR Durchschnittslohn - Inflationsrate

Berechnung:

VR reales verf. Einkommen

= VR verfügbares Einkommen - Inflationsrate

Arbeitsangebot

(von privaten Haushalten)

= Erwerbspersonen

= Erwerbstätige + Arbeitslose

Arbeitsnachfrage

(von Unternehmen und Staat)

= Erwerbstätige + offene Stellen

Berechnung:

VR Arbeitsproduktivität

= VR BIP real - VR Erwerbstätige

Berechnung:

VR Lohnstückkosten

= VR Durchschnittslohn - VR Arbeitsproduktivität

Berechnung:

VR reales UVE

= VR UVE - Inflationsrate

Berechnung:

Arbeitslosenquote in %

(Arbeitslose / Erwerbspersonen) * 100

restriktive Fiskalpolitik

Senkung Staatsausgaben: Staatsnachfrage (Investitionen, Konsum), Transferleistungen (Arbeitslosengeld, Kindergeld etc.)

Erhöhung Staatseinnamen -> senkt verfügbares Einkommen -> senkt privaten Konsum

insg. wird gesamtwirtschaftl. Nachfrage gesenkt!

(bei expansiver Fiskalpolitik alles genau umgekehrt!)

bei Rezession: prozyklische Fiskalpolitik

restriktive Fiskalpolitik

bei Rezession: antizyklische Fiskalpolitik

expansive Fiskalpolitik

bei Konjunkturüberhitzung: prozyklische Fiskalpolitik

expansive Fiskalpolitik

bei Konjunkturüberhitzung: antizyklische Fiskalpolitik

restriktive Fiskalpolitik

Berechnung:

Staatsausgaben

Staatsnachfrage + Transferleistungen

Berechnung:

VR reale Staatsausgaben

VR Staatsausgaben - Inflationsrate

Berechnung:

Staatsquote in %

= (Staatsausgaben / BIP) * 100

Finanzierungssaldo

= Staatseinname (ohne Kredite) - Staatsausgaben

Berechnung:

Defizitquote in %

= (Defizit / BIP) * 100

-> nicht > 3%

Nachfragesoginflation (demand-pull-inflation)

Güternachfrage (Konsumgüternachfrage, Staatsnachfrage)

- Anstieg: -> erhöhtes Produktionswachstum -> Preissteigerungen -> Nachfragesoginflation

- kein Ansteig: keine Impulse zur Preissteigerung -> eher noch Deflationsgefahr

Study