VWL
Mikro / Makroökonomie
Mikro / Makroökonomie
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Flashcards
Was sind Induktion und Deduktion ? (und wann wendet man sie an)
Induktion/deduktion zum sammeln von Erkenntnissen
induktion : geht vom Einzelfall aus und sucht allgemeines darin
deduktion: geht vom allgemeinen aus und schließt daraus auf Einzelfälle
was verstehet man unter wissenschaftlichem arbeiten ?
1. wie erkenntnisse gewonnen werden (sammeln) 2. wie erkenntnisse am besten zusammengestellt werden (zusammenstellen) 3. wie erkenntnisse am besten dargestellt werden (darstellen)
warum muss man in der VWL mit begriffen arbeiten ?
um das geistige abbild des gesamten realen wirtschaftsgeschehens darzustellen muss man in der vwl mit begriffen arbeiten.
der Bergiff stellt die Einheit dar mit der eigenschaften und zusammenhänge von wirtschaftsobjekten dargestellt werden
Was bezeichnet man in der vwl als Theorie ?
Theorie : ein gedankliches Experiment (auch Theorie genannt) manchmal auch modell
Jedes teilgebiet der VWL wird als einzelne Theorie bezeichnet (angebot/nachfragetheorie, ...)
was beschreibt die ceteris-paribus klausel und welche funktion hat sie ?
Die ceteris-paribus-Klausel besagt in das in Theorien und Modellen bis auf wenige/einzelne faktoren die restlichen Bedingungen gleich bleiben.
ceteris-paribus = unter sonst gleichen bedingungen
was ist die aufgabe der vwl ?
ursachen und wirkungen wirtschaftlicher abläufe zu untersuchen und zu erklären
die vwl liefert damit die Grundlage für wirtschafts- und sozialpolitik
was ist ein Bedürfnis ?
bedürfnisse sind mangelempfindungen von menschen mit dem wunsch diese zu beseitigen
was ist Bedarf ?
bedürfnisse die mit kaufkraft ausgestattet sind bezeichnet man als bedarf
Was ist Nachfrage ?
Nachfrage beschreibt den auf dem Markt erscheinenden Bedarf
Bedarf+Geld+vorhandenes Gut = Nachfrage
Was beschreibt die Maslowsche Bedürfnishierarchie ?
Sie geht von der Annahme aus , dass zwei Hauptarten von Bedürfnissen den Menschen wirtschaftlich arbeiten lassen :
1. Defizitbedürfnisse
2. Wachstumsbedürfnisse
Beschreiben sie die 5 Bedürfnissklassen Maslows unter beachtung der Hierarchie.
1.Essen,Trinken, Kleidung, Wohnung. -> auch Existenzbedürfnisse genannt
2.Verlangen nach Schutz vor Ereignissen die physiologische B. bedrohen könnten. Ausserdem Zukunftsfürsorge und materielle Sicherheit
3. Streben nach Gemeinschaft , Kontakt zu und mit anderen Menschen ,Zuneigung , Liebe , Geborgenheit.
4. Individual/Wertschätzungsbedürfnisse : Wunsch nach Anerkennung und Achtung. Sowohl von anderen als auch Selbstachtung und Selbstvertrauen. Der Wunsch nützlich/notwendig zu sein.
5. Selbstverwirklichung: (=Wachstumsbedürfniss) Das streben nach Unabhängigkeit , nach Entfaltung der eigenen Persönlichkeit im Lebensvollzug (zB Wissensdurst, Hobbys , Abenteuer , Reisen, ...)
Wie lautet die zentrale These Maslows und welche Folgerung für die Motivation des menschlichen Handelns ergibt sich daraus ?
These : Wenn eins der Bedürfnisse zu einer bestimmten Zeit befriedigt ist ,hört es auf handlungsmotivierend zu sein bis es später wieder als unbefriedigt auftaucht.
anders :
Das jeweils "höhere" Bedürfniss kommt dann voll zum tragen wenn die niedrigeren Bedürfnisse weitestgehend befriedigt sind.
Folgerung: menschliches Handeln wird motiviert durch das stärkste unbefriedigte Bedürfnis.
Was sind Güter ?
Güter sind materielle Dinge, Dienste und Rechte , welche der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dienen.
Güter sind daran zu erkennen das sie Nutzen stiften also Bedürfnisse befriedigen.
Was ist der Unterschied zwischen wirtschaftlichen und freien Gütern ?
Wirtschaftliche Güter sind Güter welche in einem Knappheitsverhältnis stehen.
Freie Güter sind Güter welche frei verfügbar sind also nicht in einem Knappheitsverhältnis stehen.
Warum müssen Menschen "wirtschaften" ? ( was bedeutet wirtschaften)
Davon ausgegangen , dass die Bedürfnisse größer sind als die Befriedigungsmöglichkeiten muss man darauf hinarbeiten , dass die Wünsche der Menschen mit der Knappheit der Güter in Einklang gebracht wird.
Das bedeutet wirtschaften.
Welches Problem soll mit dem ökonomischen Prinzip gelöst werden ?
Handelt der Mensch nach dem ökonomischen Prinzip so wirtschaftet er, sprich er versucht die Wünsche der Menschen mit den gegebenen Gütern in Einklang zu bringen.
Was ist das Maximalprinzip ?
mit gegebenen Mitteln den größtmöglichen Erfolg erzielen (zB mit 20€ das meiste Benzin tanken)
Was ist das Minimalprinzip ?
der geplante Erfolg ist mit möglichst geringen Mitteln zu erreichen. (zB 20 Liter tanken zu einem möglichst geringen Preis)
Was ist das ökonomische Prinzip ?
Einen möglichst großen Überschuss an Erfolg über den Mitterleinsatz zu erlangen.
Was sind die originären Produktionsfaktoren ?
Produzieren im Grundgedanke geht auf die beiden Grundelemente Arbeit und Natur(=Boden) zurück.
Daher werden sie auch als originäre Produktionsfaktoren bezeichnet.
Beschreiben sie 3 Eigenschaften wie der Produktionsfaktor Natur die Produktion beeinflussen kann
Anbaufaktor : Nahrung ,Rohstoffe zB Baumwolle , Holz,etc.
Abbaufaktor : Bodenschätze zB Kohle , Erze, Erdöl,etc.
Standortfaktor : Flächen zu Erstellung von Fabriken , Geschäften , Landwirtschaft.
übrige Kräfte der Natur : Wind , Waser , Sonne , Klima
Wie lautet die Allgemeine Formel zur berechnung der Prouktivität ?
Produktivität = Output(je Periode) / Input(je Periode)
Wann sprechen wir von gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht ?
gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht liegt vor, wenn alle Produktionsfaktoren vollbeschäftigt sind und sich alle Märkte ausgleichen.
Beschreiben Sie die 3 Kardinalprobleme der Güterversorgung bei einer größeren Zahl von Einzelwirtschaften in denen sich jede Volkswirtschaft entscheiden muss.
1. Die Bestimmung des Produktionsziels , d. h., es muss eine Klärung darüber herbeigeführt werden, welche Güter in welchen Mengen produziert werden sollen.
2. Die Anordnung der Produktionsfaktoren (Allokation der Ressourcen). Hier handelt es sich darum, wie der Produktionsplan im Hinblick auf die vorhandenen Produktionsmittel verwirklicht werden soll und kann. Wer gehört an welchen Arbeitsplatz und welche Kapitalgüter und Bodenschätze müssen für welche Produktion zur Verfügung stehen.
3. Die Verteilung der Produktionsergebnisse. Wer erhält was und wie viel von dem Produktionsergebnis, nach welchen Grundsätzen erfolgt die Verteilung der Güter und wie viel kann jeweils für den Konsum und für die nächsten Produktionspläne als Kapital vorgesehen werden.
Warum benötigt eine arbeitsteilige Volkswirtschaft ein Ordnungssystem zur Koordinierung des Wirtschaftsablaufs bzw. der Wirtschaftspläne?
Es entsteht ein Koordinationsproblem bei der Abstimmung von Angebot und Nachfrage. Unter Wirtschaftssystem verstehen wir eine aus bestimmten Grundsätzen konsequent abgeleitete Regelung der drei Hauptfragen jeder Wirtschaftsordnung:
• Bestimmung des Produktionsziels,
• die Anordnung der Produktionsfaktoren und
• die Verteilung des Produktionsergebnisses.
Ergebnis aus Vorlesung: Die Koordination der Angebots und Nachfragepläne der Wirtschaftssubjekte setzt voraus, dass sie sich an „Spielregeln“ halten, wenn Fehlplanungen vermieden werden sollen
Nennen Sie drei Bestandteile einer Wirtschaftsordnung und beschreiben Sie diese kurz.
• rechtliche Vorschriften für die reibungslose Abwicklung ökonomischer Transaktionen wie z.B. Teile des GG, Vorschriften des BGB, ...oder Verhinderung von Übervorteilung (Ausbeutung) schwächerer Wirtschaftseinheiten und der Verhinderung wirtschaftlicher Macht wie z.B. arbeitsrechtliche Vorschriften wie Mutterschutz, Kündigungsschutz, Mitbestimmung, allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB’s), das Kartellrecht
• Koordinationsmechanismen wie z. B. Freier Markt und Preisbildung durch Angebot und Nachfrage.
• Institutionen wie Unternehmen, private Haushalte, Staat, Europäische Zentralbank, Kartellamt, EU uvm.
• Zielsetzungen:magisches Dreieck, magisches Viereck etc. und
• Verhaltensweisen : z. B. Umgang der Tarifparteien miteinander.
Welche Hauptmerkmale kennzeichnen die freie Marktwirtschaft?
wichtigsten Ordnungsmerkmale :
• Die Freiheit einer jeden einzelnen Wirtschaftseinheit ( Individualismus )
• Das Eigeninteresse der Nachfrager und Anbieter führt zu einer bestmöglichen Versorgung der Menschen mit Gütern.
Vorlesung: Hauptmerkmale der freien Marktwirtschaft sind freie Preisbildung auf den Märkten und das Privateigentum an den Produktionsmitteln
Begründen Sie, warum die freie Marktwirtschaft ein idealtypisches Modell einer Wirtschaftsordnung darstellt.
Es werden alle fünf wichtigen Bestandteile erfüllt.(rechtl. Vorschriften , Koordinationsmechanismen, Institutionen , Zielsetzungen , Verhaltensweisen)
Eine freie Marktwirtschaft wird als ein Wirtschaftssystem charakterisiert, in welchem jedes Wirtschaftssubjekt im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen eigenen Wirtschaftsplan zu verwirklichen sucht.
Vorlesung: die freie Marktwirtschaft ist eine idealtypische Wirtschaftsordnung, weil sie nur von der Idee her existiert, nicht aber in der Realität. Es handelt sich um ein Modell einer Wirtschaftsordnung.
Welche Funktion hat die „unsichtbare Hand“ in der freien Marktwirtschaft?
Der freie, d. h., der nicht vom Staat beeinflusste Wettbewerb ist nach dieser Auffassung so imstande, wie eine „unsichtbare Hand“ die Einzelinteressen auf das Gesamtinteresse zu lenken. (Siehe Adam Smith)
Beschreiben Sie den Preismechanismus bei unterschiedlichen Nachfragesituationen.
Der Preis wird steigen, wenn die Nachfrage im Verhältnis zum Angebot zunimmt und er wird fallen, wenn die Nachfrage im Verhältnis zum Angebot zurückgeht.
Der Preis bildet sich so, dass der Markt geräumt wird. Dies soll heißen, dass sich der Preis auf einer solchen Höhe einpendelt, dass die von den Unternehmen bei diesem Preis entsprechend ihren Wirtschaftsplänen angebotene Gütermenge gleich der von den Haushalten bei diesem Preis entsprechend deren Wirtschaftsplänen nachgefragten Mengen ist.
N=120, A=100 -> 20 -> Preis steigt
Welche Rolle spielen die freie Preisbildung und der Preis auf einem vollkommenen Polypolmarkt in der freien Marktwirtschaft?
Die freie Preisbildung auf einem vollkommenen Polypolmarkt durch Angebot und Nachfrage führt zur Abstimmung der Wirtschaftspläne.
Der Preis hat somit die Aufgabe, Angebot und Nachfrage auf einem Markt zum Ausgleich zu bringen.
Welche Schlüsse kann ein Unternehmen aus steigenden Preisen ziehen?
Hohe Preise zeigen eine große Intensität des Bedarfs an und eröffnen hohe Verdienst- und Gewinnmöglichkeiten. Dadurch werden die Produktionsfaktoren, wenn die Unternehmer nach dem ökonomischen Prinzip handeln und ihre Gewinnchancen wahrnehmen, in die Richtung des jeweils intensivsten, kaufkräftigsten Bedarfs gelenkt.
Nennen und beschreiben Sie kurz vier Voraussetzungen, auf denen die freie Marktwirtschaft beruht.
• Vertragsfreiheit, d. h. zu gewährleisten, dass jedermann mit jedem beliebigen Marktteilnehmer nach eigenem Gutdünken Verträge abschließen kann und dass die Einhaltung derartiger, auf freier Übereinkunft beruhender Verkaufs-, Kauf-, Liefer- und Zahlungsverträge rechtlich durchgesetzt und jeder Verstoß dagegen geahndet werden kann.
• Niederlassungsfreiheit, d. h. den Niederlassungsort frei zu wählen.
• Freizügigkeit, jeder Arbeitnehmer hat das Recht, seinen Arbeitgeber frei zu wählen.
• Freihandel, so viel zu exportieren oder zu importieren, wie der Markt es erfordert.
• Produktionsfreiheit: Den Unternehmen bleibt es überlassen zu entscheiden, was und wie viel produziert wird.
• Privateigentum an Produktionsmittel muss gewährleistet sein, sonst sind die Freiheitsrechte nicht wahrnehmbar.
• Konsumfreiheit: Der Konsument muss die Freiheit haben, über Kauf oder Nichtkauf der angebotenen Güter zu entscheiden
Kennzeichnen Sie den Individualismus als geistige Grundlage der freien Marktwirtschaft.
Die Freiheit einer jeden einzelnen Wirtschaftseinheit ist oberster Grundsatz d. h. die freie Marktwirtschaft beruht auf dem Individualismus.
Das Eigeninteresse der Nachfrager und Anbieter führt zu einer bestmöglichen Versorgung der Menschen mit Gütern. D. h., Eigeninteresse wird zum Gesamtinteresse.
Für den Individualismus ist der Mensch primär ein Einzelwesen. Die Freiheit ist oberster Grundsatz. Der Individualismus glaubt, dass die uneingeschränkte Verfolgung der Einzelinteressen letztlich der Erreichung des höchstmöglichen Gemeinwohls dient. Schlagwort: Einzelnutzen=Gemeinnutzen
Kennzeichnen Sie das Wesen der dezentralen Planung im Modell der freien Marktwirtschaft.
Die dezentrale Planung im Modell der freien Marktwirtschaft ist dadurch gekennzeichnet, dass jeder private Haushalt einerseits und jedes Unternehmen andererseits....?
Jeder Kann Einfluss auf den Markt nehmen. Der Markt ist von Angebot und Nachfrage gelenkt.
- Nachwächterstaat
- Produktions- und Konsumfreiheit
- Niederlassungsfreiheit der Unternehmen - Vertragsfreiheit
- Freihandel
- Geldwirtschaft
Welche Merkmale muss das Modell einer freien Marktwirtschaft aufweisen, damit es funktionsfähig sein kann?
• Vertragsfreiheit, d. h. zu gewährleisten, dass jedermann mit jedem beliebigen Marktteilnehmer nach eigenem Gutdünken Verträge abschließen kann und dass die Einhaltung derartiger, auf freier Übereinkunft beruhender Verkaufs-, Kauf-, Liefer- und Zahlungsverträge rechtlich durchgesetzt und jeder Verstoß dagegen geahndet werden kann.
• Niederlassungsfreiheit, d. h. den Niederlassungsort frei zu wählen.
• Freizügigkeit, jeder Arbeitnehmer hat das Recht, seinen Arbeitgeber frei zu wählen.
• Freihandel, so viel zu exportieren oder zu importieren, wie der Markt es erfordert.
• Produktionsfreiheit: Den Unternehmen bleibt es überlassen zu entscheiden, was und wie viel produziert wird.
• Privateigentum an Produktionsmittel muss gewährleistet sein, sonst sind die Freiheitsrechte nicht wahrnehmbar.
• Konsumfreiheit: Der Konsument muss die Freiheit haben, über Kauf oder Nichtkauf der angebotenen Güter zu entscheiden
Bilden Sie frei wählbare Beispiele für die liberale Ansicht, dass das Einzelinteresse dem Gesamtinteresse entspreche.
Liberalismus:
Dem Individualismus (Locke, Hume) und der naturrechtlichsozialistischen Lehre von der Gleichheit der Menschen (Rousseau, u. a.) entwachsene Geisteshaltung: Inbegriff für freiheitliche und freisinnige Betätigung der am Wirtschafts- und Gesellschaftsleben Beteiligten.
Die Nachfrager suchen immer den günstigen Anbieter, die Anbieter versuchen die meisten Produkte auf dem Markt zu verkaufen, dadurch ist das Einzelinteresse dem Gesamtinteresse nützlich da es für Optimale Preise sorgt.
Bilden Sie frei wählbare Beispiele für die liberale Ansicht, dass das Einzelinteresse dem Gesamtinteresse entspreche.
Liberalismus:
Dem Individualismus (Locke, Hume) und der naturrechtlichsozialistischen Lehre von der Gleichheit der Menschen (Rousseau, u. a.) entwachsene Geisteshaltung: Inbegriff für freiheitliche und freisinnige Betätigung der am Wirtschafts- und Gesellschaftsleben Beteiligten.
Die Nachfrager suchen immer den günstigen Anbieter, die Anbieter versuchen die meisten Produkte auf dem Markt zu verkaufen, dadurch ist das Einzelinteresse dem Gesamtinteresse nützlich da es für Optimale Preise sorgt.
Nennen und beschreiben Sie kurz die drei wichtigsten Ordnungsmerkmale der Zentralverwaltungswirtschaft.
- Das gesellschaftliche Ganze (der Staat) hat Vorrang vor dem Individuum
- Gemeininteresse geht vor Eigeninteresse (Kollektivismus)
- Der Staat bestimmt die volkswirtschaftlichen Ziele