VWL

Wichtigste Begriffe

Wichtigste Begriffe


K. D.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über grundlegende volkswirtschaftliche Konzepte und sind für Schüler der Mittelschule geeignet. Sie behandeln Themen wie Kosten, Steuern, Einkommen, Geldmenge, Preise und Arbeitslosigkeit, sowie internationale Handelsabkommen wie die EFTA. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein besseres Verständnis der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen möchten.
Flashcards
116
Students
2
Language
German
Category
Macro-Economics
Created / Updated
13.09.2013 / 12.01.2016

Flashcards

Opportunitätskosten

Kosten des entgangenen Nutzens bei einem Wahlentscheid.

Preisindex

Erfassen von Preisbewegungen. Bekannte Indicies sind: LIK - Landesindex der Konsumentenpreise, Index der Produzentenpriese, Importpreisindex, BSP-Index, Versicherungsindex, Grosshandelsindex

Produktionspotenzial

Wie viele Güter kann eine VWL maximal produzieren, wenn die vorhandenen Produktionsfaktoren voll ausgelastet sind.

Progressive Steuern

Höhere Einkommen werden prozentual stärker besteuert als tiefere Einkommen.

Protektionismus

Schutz der eigenen Wirtschaft vor ausländischer Konkurrenz durch Zölle, Kontingente, Normen, Steuern etc.

Qualitatives Wachstum

Zunahme der Lebensqualität ohne grösseren Ressourcenverbrauch oder grössere Umweltbelastung.

Rationale Erwartungen

Die Theorie geht davon aus, dass die Wirtschaftssubjekte die wirtschaftlichen Zusammenhänge kennen uns sich deshalb nicht täuschen lassen. Dient als Argument gegen eine aktive Konjunkturpolitik.

Reale Grössen

Inflations- oder preisbereinigt. Zeigt die tatsächliche Kaufkraft gegenüber einer Basisgrösse.

Rent seeking

Alle Aktivitäten, die darauf abzielen, über staatliche Privilegien ein zusätzliches Einkommen zu erzielen. Der damit verbundene Ressourcenaufwand gilt in der VWL als vergeudet.

Repo-Geschäft

Repurchase-Agreement; Wertpapiergeschäft bei dem ein Geldnehmer Wertpapiere an einen Geldgeber verkauft, unter der Bedingung Wertpapiere gleicher Gattung und Menge zu einem späteren Zeitpunkt zu- rückzukaufen. Für die „Darlehensdauer“ ist ein Repo-Zins zu entrichten. Für Repo-Geschäfte kommen nur Wertpapiere aus dem durch gesetzliche Bestimmungen definierten „SNB-Korb“ in Frage. Seit 1998 eines der wichtigsten geldpolitischen Instrumente der SNB zur Steuerung der Liquidität.

Restriktive Geldpolitik

Einsatz der geldpolitischen Instrumente zur Drosselung der Geldmenge.

Rezession

Rückgang der Zuwachsraten des BIP während einer gewissen Zeit.

Schuldenbremse

Mechanismus zur Stabilisierung der Verschuldung unter Berücksichtigung des Konjunkturzyklus.

Soziallastquote

Sozialversicherungseinnahmen in Prozent des BIP, also eine Kennzahl die zeigt, wie stark die Volkswirt- schaft durch „Sozialabgaben“ belastet wird.

Sozialleistungsquote

Sozialversicherungsausgaben in Prozent des BIP, also eine Kennzahl die zeigt, wie gross der Anteil am BIP ist, welcher von Sozialleistungsempfängern beansprucht wird.

Sparen

Sparen bedeutet Verzicht auf Konsum, wodurch Investitionen ermöglicht werden.

Sparparadoxon

Wenn zu viel gespart wird können Unternehmungen weniger verkaufen, sie drosseln ihre Investitionen in die Produktionsfaktoren, was wiederum weniger Volkseinkommen bedeutet, wodurch Konsum und Ersparnis wiederum vermindert werden.

Staatskonsum

Alle Käufe von Sachgütern (exkl. Investitionsgüter) sowie alle unentgeltlich abgegebenen Leistungen der öffentlichen Verwaltungen.

Staatsquote

Anteil der Staatsausgaben am Bruttoinlandprodukt.

Staatsversagen

Politische Fehlsteuerungen (politisch motivierte Entscheidungen, Regulierungen, Fehlallokation der Res- sourcen) führen zu Wohlstandsverlust.

Stagflation

Gleichzeitiges Auftreten von tiefen oder negativen Wachstumsraten des BIP und einer Inflation. (hohe Arbeitslosigkeit trotz steigenden Preisen)

Strukturelles Defizit

Anteil des Staatsdefizites, welcher nicht auf konjunkturelle Gründe zurückgeführt werden kann.

Terms of trade

Verhältnis von Export- zu Importpreisen

Time Lags

Zeitliche Wirkungsverzögerung einer wirtschaftspolitischen Massnahme. Wichtiger Kritikpunkt an der anti- zyklischen Nachfragesteuerung.

Transaktionskonti

Alle Einlagen auf Konten die für den Zahlungsverkehr genutzt werden können (Lohn-, Spar- und Depositen- konti)

Transaktionskosten

Alle Kosten die im Zusammenhang mit einem Tauschgeschäft anfallen (Such-, Recherche-, Informations-, Vertragskosten)

Trittbrettfahrer

Personen, die versuchen von Gütern zu profitieren, ohne einen Beitrag an die Kosten zu leisten. Besonders grosse Gefahr bei öffentlichen Gütern.

Umlageverfahren

Sozialversicherungsbereich. Die laufenden Einnahmen werden grundsätzlich für laufende Ausgaben ver- wendet (z.B. AHV). Die Alternative dazu ist das Kapitaldeckungsverfahren.

Wechselkurs

Welche Menge an inländischem Geld für eine bestimmte Menge (meist 1 oder 100 Einheiten) ausländischer Währung hergegeben werden müssen.

Wettbewerbsfähig

Ist eine VWL dann, wenn sie über die Fähigkeit verfügt Güter und DL auf in- und ausländischen Märkten abzusetzen, ohne dass dabei das Reallohnniveau senken oder Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen zu müssen.

Zinsparitätentheorie

Besagt, dass die Erträge auf Kapitalanlagen im In- und Ausland gleich hoch sein sollten.

EFTA

á European Free Trade Association (Europische Freihandelszone)

EFTA

á European Free Trade Association (Europische Freihandelszone)

EFTA

· European Free Trade Association (Europäische Freihandelszone)

EFTA

á European Free Trade Association (Europische Freihandelszone)

EFTA

· European Free Trade Association (Europäische Freihandelszone)

Study