vSphere

Virtualisierung mit VMWare

Virtualisierung mit VMWare


Timo Dahlmann
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Verwaltung von virtuellen Maschinen (VMs) und Hosts in einer vSphere-Umgebung, geeignet für Berufslehrlinge. Sie decken Themen wie Power-Management, Speicheroptimierung, Netzwerkkonfiguration und Tools wie vCenter Suite, vMotion, und Storage vMotion ab. Die Karteikarten sind ideal für IT-Profis, die ihre Fähigkeiten in der Verwaltung von VMware-Umgebungen verbessern möchten, insbesondere in Bezug auf Automatisierung, Hochverfügbarkeit und Ressourcenmanagement.
Karten
27
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
06.08.2013 / 27.10.2025

Lernkarten

Vorteile einer virtuellen Infrastruktur!

  • Höhere Serverauslastung
  • Gemeinsame Nutzung der Hardware
  • Geringere Serveranzahl
  • Verbesserung der Verfügbarkeit
  • Leistungsverrechnung
  • Geringerer Stromverbrauch

Welche Hypervisortypen gibt es?

Es gibt 2 Typen:

native / bare metal: ESXi direkt auf Hardware

hosted: VMWare Workstation (Win/Linux) oder Fusion (Apple) auf OS installiert.

Vorteile einer VM!

  • 100% Software
  • Gekapselt in Dateien
  • Isolation untereinander
  • Unabhängig vom Host
  • Legacy OS Unterstützung (alte Software, die nicht auf neuen OS läuft wegen Treibern etc.)

Was bedeutet DRS und DPM?

Dynamic Resource Scheduling: Automatische Lastverteilung

Dynamic Power Management: Strom sparen zu Zeiten wenn die Lasten nicht zu groß sind und die Hosts runterfahren.

 

Was bedeutet Memory Overcomit?

Hierbei kann man den VMs auf einem Host mehr Speicher zur Verfügung stellen, als der Host eigentlich hat.

Was ist VMFS?

Clusterfähiges Filesystem von VMWare

Was ist Thin Provisioning?

Wenn man eine VM hat die 20GB groß ist aber nur 4GB belegt sind, dann sind auf dem darunterliegenden Storage auch nur 4GB belegt. Heißt, man kann auf einem Storage mit 100GB 10 mal eine VM mit 20GB ablegen, wenn diese insgesamt natürlich nicht die 100GB überschreiten. Hier benötigt man dringend ein gutes Monitoring.

Was ist Storage I/O Control?

Prioritätenbasierte Bandbreitenvergabe pro VM

Was ist der Unterschied zwischen einem vSphere distributed und einem Standard Switch?

  • Distributed
    • erstellt auf vCenter-Ebene
    • Hosts können am Switch teilnehmen
    • es wird an einer Stelle die Config vorgenommen und dann auf alle teilnehmenden Hosts ausgerollt
  • Standard
    • Config pro Host vornehmen

Was ist Network I/O Control?

Hier können netzwerkbasierte Prioritäten gesetzt werden. Z.B. welche VM die meiste Bandbreite bekommt etc.

Was ist vMotion?

Mit dem Tool kann man VMs im laufenden Betrieb auf einen anderen Host verschieben ohne Unterbrechung.

Was ist Storage vMotion?

Hiermit kann man VMs auf ein neues Storage schieben ohne Datenverlust wenn das alte Storage ausgedient hat.

Was ist High Availibility (HA)?

Falls man die Hosts in einem Cluster hat und ein Host ausfällt, werden mit HA die ausgefallenen VMs auf einem noch laufenden Host neugestartet.

Was ist Fault Tolerance?

Hat man zwei gleiche VMs auf zwei verschiedenen Host (Primäre VM auf Host A und sekundäre VM auf Host B) und der eine Host fällt aus, dann übernimmt der andere Host.

Was ist Data Recovery?

Backuplösung für VMs in vSphere.

Was ist VMSafe?

Hiermit kann man vor die VMs geschaltet eine AV Appliance setzen und somit Viren abfangen, ohne das in der VM Viren gprüft werden müssen.

Was ist Hot Add?

1. Hiermit kann man CPU, RAM, Speicher einer VM nachrüsten

2. Auf Hostebene ist es die online Clustererweiterung.

Wofür ist das VMware vCenter Suite?

Hiermit verwaltet man alle vSphere Tools und auch alle VMs.

Neben dem vSphere client gibt es auch zwei Power Shell Tools. Wie heißen diese beiden?

vSphere Power CLI
Snap-In zu MS Power Shell

vSphere CLI

Mit welchem vSphere CLI Befehl kann ich mir die im Host befindlichen Netzwerkkarten anzeigen lassen? Wie macht man das auf der Power Shell?

vicfg-nics.pl --server esx216 --username root -l

Power Shell:
Mit Server verbinden:
connect-viserver -server esx216
Passwort eingeben
get-vmhostnetworkadapter -physical

In welchen Bit Varianten gibt es vCenter Server in Version 4.1 und 5?

Was muss bei einem Update beachtet werden?

Als erstes immer das vCenter + AddOns und dann die Hosts updaten.

Was macht der Dump Collector?

Er sammelt diagnostische Daten über Fehler bei Hosts oder wenn dort ein Purple Screen of Death auftritt.

Was macht der Syslog-Collector?

Hier bekommt man die Logdateien der Autodeploy-Hosts. Ein Autodeploy-Host hat keine lokalen Festplatten und wird über das Netzwerk gebootet.

Was ist der Standard Syslog-Port?

514

Wofür ist vSphere Auto Deploy?

Man kann hiermit automatisiert hunderte oder tausende Hosts auf einmal ohne manuellen Eingriff installieren. Hosts booten über PXE aus dem Netzwerk und der ESXi Server läuft stateless im RAM des Hosts.

Was macht der Lockdown Mode?

Host ist nur noch managebar mit vCenter nicht mehr mit dem vSphere Client. Außerdem werden SSH Verbindungen zum Host unterbunden.

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