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Cartes-fiches
a
Produktionselastizität der Arbeit
Aggregation
Zusammenfassung einzelwirtschaftlicher Größen (Mikrogrößen) mit gleichen Eigenschaften zu gesamtwirtschaftlichen Größen (Makrogrößen), um die Viel- zahl der ökonomischen Wirtschaftssubjekte und ihre Aktivitäten überschaubar zu machen. Die Aggregation kann unter verschiedenen Gesichtspunkten vor- genommen werden, z.B. institutionell oder funktionell. Durch die Aggregation kann in der VGR oder der ökonomischen Analyse die Vielzahl möglicher Ver- haltensweisen durch vereinfachte typische Verhaltensannahmen ersetzt werden.
Aj
Präferenzen
Arbeitslosenrate
Anteil der registrierten Arbeitslosen an der Gesamtzahl der abhängig beschäftigten Erwerbspersonen.
Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
Devisenmarktgleichgewicht, das ohne Interventionen der Zentralbank zu Stande kommt.
B
monetäre Basis, Staatsschuld in Form von festverzinslichen Wertpapieren
b
Produktionselastizität des Kapitals
BIP
Bruttoinlandsprodukt
Boom
Ende der Aufschwungphase im Konjunkturzyklus.
Budgetbeschränkungen
Zusammenhang zwischen Ausgaben, Einnahmen und Vermögensänderungen in einer Periode, den ein Wirtschaftssubjekt bei den Planungen seiner wirtschaftlichen Aktivitäten beachten muss.
C
Konsum, Bargeld (englisch: Cash)
c
marginale Konsumquote, Bargeldquote
Ca
autonomer Konsum
Cd
geplanter Konsum
Ceteris-paribus-Klausel
Analyse eines Zusammenhangs von Größen unter der Annahme, dass sich alle anderen Größen nicht ändern.
cj
Konsummenge (englisch: consumption)
Crowding-Out-Effekt
Verdrängung der privaten Nachfrage durch staatliche Nachfrage. Beim totalen Crowding Out wird durch die staatliche Nachfrage private Nachfrage im gleichen Umfang verdrängt. Beim partiellen Crowding Out wird die private Nachfrage lediglich teilweise verdrängt.
D
Abschreibungen (englisch: Depreciation), Sichteinlagen (englisch: Deposits), Devisenbilanz
d
Ableitung
Durchschnittsproduktivität
Die Durchschnittsproduktivität eines Faktors drückt aus, welche Outputmenge pro eingesetzter Faktormenge produziert werden kann.
E
Erwartungen
E'j
Grenzerlös
Ej
Erlös aus dem Verkauf des Produktes j
Erwartungen
Bei vielen Entscheidungen fehlen Informationen über wichtige Größen, die entweder unbekannt oder unsicher sind. Deshalb können nur Erwartungen über die unbekannten Größen gebildet werden. In der ökonomischen Theorie werden extrapolative, adaptive und rationale Erwartungshypothesen unterschieden.
EX
Exporte
Extemalität
Auswirkungen von Aktivitäten eines Wirtschaftssubjektes auf die Produktions- und Konsummöglichkeiten anderer, die jedoch nur indirekt an dieser Aktivität beteiligt sind.
F
Freizeit
Finanzintermediär
Finanzinstitution, die im monetären Sektor einer Volkswirtschaft tätig ist. Finanzintermediäre, wie z.B. Geschäftsbanken, Investmentfonds, Versicherungsgesellschaften und andere Unternehmen sind auf Produktion, Kauf, Verkauf und Vermittlung von Finanzinstrumenten und Finanzdienstleistungen spezialisiert.
Fiskalpolitik
Alle staatlichen Maßnahmen, die dazu geeignet sind, die öffentlichen Einnahmen und Ausgaben (und damit das staatliche Budget) gezielt zu gestalten.
G
Staatsausgaben (englisch: Government spending)
Gd
geplante Staatsausgaben
GE
Gewinneinkommen
Geldfunktionen
Geld erfüllt die Tauschmittel-, Wertaufbewahrungs- und Recheneinheitsfunktion.
Geldillusion
Beschreibt ein Handeln auf Märkten, das zwischenzeitlich erfolgte Preissteigerungen unbeachtet lässt. Bei Inflation wird Geldillusion regelmäßig zu Fehlentscheidungen der Wirtschaftssubjekte führen.
Geldpolitik
Unter Geldpolitik versteht man die Gesamtheit der staatlichen Maßnahmen mit dem Ziel der Gestaltung des Geldwesens und der Stabilisierung des Geldwertes. Geldpolitik obliegt der Zentralbank, die entweder eine von der Regierung unabhängige Institution oder ein Teil der Regierung ist.
Gewinnmaximierung
Verhaltensannahme, nach der eine Unternehmung ihren Gewinn maximiert.
GK
Gesamtkosten
GK'
Grenzkosten
Globalisierung
Entwicklung, die die internationale oder globale Verflechtung der Volkswirtschaften beschreibt. Die Verflechtung drückt sich aus in internationalem Handel, Kapitalmobilität, Arbeitsmobilität und der Verbreitung von technischem Fortschritt.
Grenzproduktivität
Grenzproduktivität bezeichnet die Änderung des Outputs bei einer (infinitesimal) kleinen Änderung der Einsatzmenge eines Produktionsfaktors.