Lernen


J. G.
Diese Lernkarten behandeln chemische Reaktionen und Verbindungen, insbesondere Säuren, Basen und ihre Wechselwirkungen. Sie decken Themen wie Carbonsäurederivate, Phenole, Nukleinsäuren und Heterocyclen ab, wobei auch Gleichgewichte, Bindungen und Lösungen behandelt werden. Ideal für Studierende der Chemie, die ihr Verständnis von organischen Verbindungen und Reaktionen vertiefen möchten.
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Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
12.08.2014 / 30.07.2019

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Was sind Atome? 

Bausteine der Materie 

Nicht erzeugbar oder teilbar

Atome eines Elements gleich 

kleinste chemische Einheit eines Elements 

Relative Masse von Elementarteilchen

  • In Unit 
  • Protonen und Neutronen etwa 1
    • Stellen hinter Komma, da Bezugspunkt (atomare Masseneinheit) 1/12 der Masse eines Kohlenstoffatoms ist
  • Elektron etwa 1/2000 der Masse eines Protons 

Element

Stoff aus Atomen gleicher Kernladungszahl (Reinelement: nur ein Isotop)

Nuklid

Ein Atomkern, der eindeutig durch Massenzahl und Kernladungszahl charakterisiert ist, wird als Nuklid bezeichnet.

Der Begriff wurde 1950 international eingeführt, um einerseits Kernarten eindeutig zu kennzeichnen und andererseits dem unkorrekten Gebrauch des Wortes Isotop entgegenzuwirken. Ein Beispiel für ein Nuklid ist Natrium-23, in Symbolschreibweise . 
 

Isotope

Gleiche Kernladungszahl, unterschiedliche Massenzahl

Atomkerne eines Elements mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl werden als Isotope bezeichnet. Es sind folglich spezielle Nuklide, nämlich die eines Elements. Wegen der gleichen Protonenzahl (= Kernladungszahl) haben Isotope auch die gleiche Anzahl von Elektronen in der Hülle. 

Wasserstoff: 

  • Protium: Das einfachste Wasserstoff-Isotop 1H besitzt keine Neutronen im Kern
  • Deuterium: Das Isotop 2H hat neben dem Proton ein Neutron im Kern
  • Tritium: Tritium besitzt zwei Neutronen und wird mit 3H oder T gekennzeichnet. Tritium ist radioaktiv und zerfällt durch Betazerfall (β−) mit einer Halbwertszeit von 12,32 Jahren in 3He.

Elementsymbol

* ordungszahl = kernladunszahl

Weshalb weißt kein Element eine glatte Atommasse auf ?

  1. Masse eines Protons Neutrons ungleich 1
  2. masse der Elementarteilchens addieren sich nicht genau, atomare Bindungsenergie führt zu massendefekt (massenabnahme)
  3. isotopenhäufigkeit berücksichtigt

Avogadro-Konstante

Die Avogadro-Konstante NA ist eine physikalische Konstante, die als Teilchenzahl N pro Stoffmenge n definiert ist. Sie gibt an, wie viele Teilchen (etwa Atome eines Elements oder Moleküle einer chemischen Verbindung) in einem Mol des jeweiligen Stoffes enthalten sind. Sie ist definiert als: 6,02 * 10^23 Mol^-1

Elektronenkonfiguration & -hülle

Ort und Geschwindigkeit eines Elektronen zu jeder Zeit kann nicht genau bestimmt werden, da El. Welle und Teilchen gleichzeitig sind (Heisenberg'sche Unschärfetheorie). 

Teilchencharakter: Bohr-Modell

Wellencharakter: Quantentheorie 

Atomorbitale = Raum in der El-Hülle, in dem die Aufenthalts-WS für ein bestimmtes El zwischen 0 und 1 liegt (s-orbital: Kugel, p-orbitale: Achsen ) 

Hund'sche Regel: die Orbitale werden so besetzt, dass die Anzahl der Elektronen mit gleicher Spinrichtung maximal ist

PSE

Hauptgruppe = Zahl der Valenzelektronen

Metallische Bindung: Anziehungskräfte durch delokalisierte Valenzelektronen

Ionisierungsenergie: Energie für das Herauslösen eines El (erklärung: Bestreben zur Edelgaskonfiguration)

Elektronennegativität: charakterisiert die Tendenz eines Atoms gegenüber einem Partner El anzuziehen (dimensionslos) 

Atomradius: steigende positive Kernladungszahl zieht mehr El an, Atom wird kleiner (nach rechts) , neue Schale größerer Radius (nach unten) 

Oktettregel

Elemente streben durch Verbindungen Edelgaskonfiguration an

Ionenbindung

Ionenbindung = heteropolare Bindung (zwischen Metallen und Nichtmetallen)

Kationen: Elektronenabgabe , kleinerer Radius (z.b. Metalle - geringe Anzahl valenzelektronen) - hierfür Ionisierungsenergie

Anionen: Elektronenaufnahme, größerer Radius (hohe El.-Affinität)

Unterscheidet sich die EN zweier Elemente stark bilden sich Salze (Ionengitter durch elektrostatische Anziehungskräfte).

 

Atombindung

= Konvalente/ homöopolare/ El.-paar Bindung (EN-Differenz zwischen 0 und 0,4)

  • Zwei Atome mit mind. 1 Elektronenpaar
  • anzahl der Bindungen abhängig von Anzahl der valenzelektronen 
  • Bindungslänge = mittlere Abstand zwischen den Atomkernen  ca 0,1 nm
  • Bindungsenergie (B.-enthalpie) = Energie die bei Bildung der Bindung entsteht ca 400 kJ/Mol 

Atombindung 

  • Bindungen

Molekülorbitale:

  • Sigma-Bindung: rotationssymmetrisch, überlappung von atomorbitalen (es gehen keine verloren! - es entsteht ein bindendes MO und ein antibindendes MO, letzteres energiereicher
  • Einfachbindung mit sp3- Hybridisierung (Beispiel Methan, durch Anregung die beiden 2s El zu den 2 bereits vorhandenen 2p El hochgehoben ⇒ 4 El auf 2p
  • Mehrfachbindung
    • Doppelbindung mit sp2-Hybridisierung - Pi-Molekülorbital aus dem einfach bestehen p orbitale, welches unverändert geblieben ist, somit keine freie Rotation mehr möglich 
    • Dreifachbindung mit sp- Hybridisierung 

Lewis-Strukturformel

Vorgehen zum selber aufstellen

VSEPR-Modell

Bestimmt räumliche Struktur

Polarisierte Atombindung 

Atome ziehen auf Grund unterschiedlicher EN werte El unterschiedlich stark an -> polarisierte atombindung -> dipolmoment (EN-Differenz: 0,4 - 1,5/7)

Diplome = Moleküle bei denen die Schwerpunkte nicht zusammenfallen 

Metallische Bindung 

Eigenschaften von metallen 

  • In der Regel schwer flüchtig
  • metallischer Glanz 
  • gute wärme Leitfähigkeit und elektrische Leitfähigkeit 
  • deformierbar

Atome bilden Gitter, valenzelektronen gelockert ⇒ elekronengas zw positiven atomrümpfen (v.a. Bei leicht ionisierbaren Elementen) 

mischung verschiedener Metalle = Legierung (man spricht hier nicht von Verbindung, sondern von einer intermetallischen Phase)

Auflösen durch Säuren: H+-Ionen ziehen elektronen aus gitter raus (es bildet sich H2 als gas)

Wasserstoff-Brücken-Bindung 

Beruht auf dipol-dipol-Wechselwirkungen

zwischen H mit N,O,F

Bindungngsarten - Übersicht 

Vergleich 

Chemische Reaktionen 

=stoffumwandlungen 

  • Reaktionsgleichung : chemische Umsetzungen zw Stoffen in bestimmten Stoffmengenverhältnissen 
  • erhaltung der Masse: Summe der Stoffmengenverhältnissenerhaltung auf beiden Seiten der Gleichung gleich
  • erhaltung der Ladung: Summe der Ladungen auf beiden Seiten der Gleichung gleich

Stöchiometrische Berechnung 

http://youtu.be/vQWYn9KgwSQ

Chemisches Gleichgewicht 

Keine konzentrations-Änderung mehr, hin und Rückrufaktion gleich schnell (dynamisches Gleichgewicht) 

K = Gleichgewichtskonstante, abhängig von der Temp. Unanbängig von der konz 

Beeinflussung:

  • Konzentrationsänderung: eine der Reaktionen verläuft verstärkt, damit Gleichgewicht wieder erlangt wird (k konstant, Verhältnis wieder herstellen) 

 

Löslichkeitsprodukt

Das Löslichkeistprodukt eines Salzes ist das Produkt der konzentrationen der gelösten Ionen in einer gesättigten Lösung. Lp-Werte sind temperaturabhängig.

Die Löslichkeit eines Stoffes gibt an, in welchem Umfang ein Reinstoff in einem Lösungsmittel gelöst werden kann. Sie bezeichnet die Eigenschaft des Stoffes, sich unter homogener Verteilung (als Atome, Moleküle oder Ionen) im Lösungsmittel zu vermischen, d. h. zu lösen.

kleiner wert: schwerlösliche salze

großer wert : gut lösliche Salze 

Elektrolyse

Salzlösungen enthalten frei bewegliche Ionen. sie leiten den el. Strom durch Ionenwanderung = solche Systeme heißen Elektrolyte.

El. Leitfähigkeit nimmt mit seigender Konzentration ab -> freie Beweglichkeit der Ionen geringer

Bsp: Edelmetall Elektroden in Kupfer(II)-Chlorid-lösung mit Gleichspannung ->  Stromfluss, der anzeoigt, dass eine Redox-Reaktion stattfindet (Stromkreis schließt sich durch Ionenwanderung in der Lösung)

  • Kationen wandern zur Kathode (-) und nehmen dort Elektronen auf (Reduktion) - Cu2+ zu metallischem Kupfer, welches sich abscheidet
  • Anionen wandern zur Anode (+) nur geben dort Elektronen ab (Oxidation) - Cl- wird zu Chloratom, Cl2 entweicht als Gas
  • endergone Redoxreaktion, (erfordert Energie) 

Zahn: Unter Galvanotechnik versteht man die elektrochemische Abscheidung von metallischen Niederschlägen (Überzügen) auf Substrate (Gegenstände).

Am Pluspol (Anode) befindet sich das Metall, das aufgebracht werden soll (z. B. Kupfer oder Nickel), am Minuspol (Kathode) der zu beschichtende Gegenstand. Der elektrische Strom löst dabei Metallionen von der Verbrauchselektrode ab und lagert sie durch Reduktion auf dem Werkstück ab. So wird der zu veredelnde Gegenstand allseitig gleichmäßig mit Kupfer oder einem anderen Metall beschichtet.

Galvanokronen bestehen aus Feingold (99,9 %). Das beim galvanischen Prozess entstehende hauchdünne Goldkäppchen bietet eine sehr gute Passgenauigkeit und keramisch verblendet ein ästhetisch anspruchvoller und hochwertiger Zahnersatz. Vielseitig einsetzbar, Einzelkronen, Brücken, Teleskope, Implantate, Suprakonstruktionen ...

Prinzip von Le chatelier (kleinster Zwang) 

Übt man auf ein System, das sich im chemischen Gleichgewicht befindet, einen Zwang durch Änderung der äußeren Bedingungen aus, so stellt sich infolge dieser Störung des Gleichgewichts ein neues Gleichgewicht, dem Zwang ausweichend, ein.

Übt man z. B. auf eine Gas-Gleichgewichtsreaktion wie z. B.

Ammoniak + Salzsäure -> Ammoniumchlorid 

einen Zwang (hier: Druck) aus, so wird die Wirkung des Zwangs/Drucks am kleinsten (minimiert), wenn die Gase zu Gunsten der Bildung eines Festkörpers verschwinden, also die Reaktion nach rechts verläuft. Übt man den Zwang/Druck weiterhin aus, so passiert nichts mehr. Seine Wirkung ist nun minimal geworden - eben am kleinsten.

Wasser als Lösungsmittel

  1. Dissoziation : Trennung von Ionengittern (gitterenergie abhängig von Ladung und Größe der Ionen) - Gitterenergie (je größer die Ladung & je kleiner der Radius der Ionen ist, desto größer die Energie die zum herauslösen benötigt wird)
  2. Hydratation: Anlagerung von wassermolekülen (allg. Solvatation = Umhüllung eines Ions durch Lösungsmittel)
    1. hydrationsenpalthie wird frei: exothermer Vorgang 
    2. kleines Ion, große hydrathülle, hydrationsenpalthie steigt

lösungsenthalpie (lösungswärme) als Bilanz aus HGitter & HHyd

Ionenradius der hydratisierten Ionen gegenläufig zu den Ordnungszahlen (normal nimmt es mit steigender Zahl zu, hier ab) 

Nernst-Verteilungsgesetz 

Das Nernstsche Verteilungsgesetz besagt Folgendes:

Wenn ein Stoff A die Möglichkeit hat, sich zwischen zwei nicht miteinander mischbaren, stark verdünnten Phasen (z. B. einer gasförmigen und einer flüssigen Phase oder zwei flüssigen Phasen) physikalisch zu verteilen, so führt diese Verteilung wie bei einer chemischen Reaktion zu einem Gleichgewicht, welches durch die Beziehung: 

K= oberphase / unterphase (bei zwei Flüssigkeiten)

gegeben ist, wobei K der nernstsche Verteilungskoeffizient (Gleichgewichtskonstante) und cA die Konzentration des Stoffes in den jeweiligen Phasen ist. 

Henry Dalton Gesetz 

Das Henry-Gesetz besagt, dass der Partialdruck eines Gases über einer Flüssigkeit direkt proportional ist zur Konzentration des Gases in der Flüssigkeit. Die Proportionalität wird ausgedrückt durch die Henry-Konstante . Die am häufigsten verwendete Schreibweise ist:

 

p = partialdruck des gases

c= konz des Gases 

K = konstante

Osmose

= spontane Passage von Wasser oder eines anderen Lösungsmittels durch eine semipermeable Membran, die für das Lösungsmittel, jedoch nicht die darin gelösten Stoffe durchlässig ist. 

 

Pi der osmotische Druck in Pascal
c = n/V die Stoffmengenkonzentration (molare Konzentration) der Lösung
i = Van-’t-Hoff-Faktor (Anzahl der im Wasser dissoziierenden Teilchen pro Molekül (z.B. i = 1 für Glucose; i = 2 für NaCl))
R die universelle Gaskonstante
T die absolute Temperatur in K.

Säuren und Basen 

Säuren: Protonendonatoren (Abgabe) 

Basen: Protonenakzeptoren (Aufnahme) 

keine Säure ohne eine Base 

SB-Reaktion = Protonenübertragung (Bsp: Carboxylgruppe + NaOH: COOH + NaOH ----> COO- + Na+ + H2O)

Ampholyte

Können als Säure und als Base reagieren

 

Neutralisations-Reaktion

Säuren & basen können sich neutralisieren

Ionenprodukt des Wassers

Bei der autoprolyse des Wassers liegt die konz. von H2O praktisch konstant vor und kann somit mit der Gleichgewichtskonstanten zusammengefasst werden. Die neue Konstante Kw nennt man das Ionenprodukt des Wassers. 

pH und pOH

Die Konzentration der Hydronium- & Hydroxid-Ionen lässt sich bei allen verdünnten wässrigen Lösungen als Maß für die Azidität bzw. Basizität einer Lösung verwenden. 

für mehrprotonige Säuren: pH= -log(z x c(H3O+)) mit z= Anzahl der Protonen die abgegeben werden

Bei konzentrierten Lösungen ist der aktivitätskoeffizient mit einzubeziehen. Hier wird die Konz durch die Aktivität der jeweiligen Ionenen ersetzt. A= f (Koeffizient) * C (Konzentration) 

Stärke von Säuren und Basen 

Protonendonator-Stärke = pKs (Klein = starke Säure , groß = schwache Säure) 

Protonenakzeptator-Stärke = pKb

bei mehrprotonigen Säuren hat jede Dissoziationsstufe einen eigenen pKs-Wert. Dieser wird immer größer, da wir immer mehr el.-statische Anziehungskräfte haben und sich somit die Protonen schwerer aus dem Anionen herauslösen lassen. 

Starke Säuren reagieren mit Wasser fast vollständig zu H3O+ und der konjugierten Base. H3O+ ist in solchen Lösungen die eigentliche Säure, d.h. es gibt keine stärkere Säure in Wasser

Säuren mit Salzen: die stärkere Säure (kleinerer pks-Wert) verdrängt die schwächere aus ihrem Salz. Eine Protonenverschiebung erfolgt immer von der stärkeren Säure zum Anion der schwächeren Säure.

Vergleich pH und pKs 

Vergleich

Berechnung pH 


Starke Säuren
Eine starke Säure liegt in wässriger Lösung fast ausschliesslich in dissoziierter Form vor (Gleichgewicht vollständig auf der rechten Seite).
HA +  H2O     →         H3O+ + A–
Die Konzentration an H3O+-Ionen entspricht der eingesetzten Konzentration der Säure, die zu Beginn der Reaktion vorlag ([HA]0). Somit: 
  pH =  - log [HA]0 
Für starke Basen gilt entsprechend:
pOH =  - log [B]0       , wobei jeweils der pH-Wert angegeben wird:       pH = 14 - pOH  

 

Eine schwache Säure dissoziiert nur zu einem geringen Teil zu H3O+  und A– (Gleichgewicht auf linker Seite).

 für schwache Säuren:                                                    pH = ½(pKS - log[HA]0) 

durch analoges Vorgehen für schwache Basen:         pH = 14 - ½(pKB - log[B]0)

 

 

 

pH-Indikatoren

Indikatoren sind schwache Säuren/Basen, die ihre Farbe ändern, wenn sie protoniert bzw deprotoniert werden.

KInd= Dissoziationskonstante

Säure Base Titration

Ein Verfahren, bei dem einer Lösung unbekannter Konzentration eine Maßlösung bis zu einem definierten Endzustand zugegeben wird, um daraus die Konzentration zu bestimmen.

 Der definierte Endzustand wird bei Titrationen Äquivalenzpunkt (ÄP) genannt und entspricht dem Wendepunkt der dargestellten Titrationskurve. Allgemein ist er definiert, als Punkt bei dem die Stoffmenge der zugegebenen Maßlösung gleich der Stoffmenge der titrierten Substanz ist. Bei der Titration starker Säuren mit starken Basen – und umgekehrt – fällt der Äquivalenzpunkt mit dem Neutralpunkt (pH = 7) zusammen, denn es liegt eine neutrale Salzlösung vor. 

In Versuchen wird häufig ein Indikator eingesetzt, der seinen Umschlagsbereich beim pH-Wert des Äquivalenzpunktes hat. 

Die Titrationskurve einer schwachen Säure mit einer starken Base unterscheidet sich von der Titrationskurve einer starken Säure gleicher Konzentration:


1.    Der Anfangs-pH liegt höher als bei einer starken Säure, denn nur ein geringer Anteil der Säure liegt dissoziiert vor. 
2.    Im Bereich des pK-Wertes der Säure verläuft die Titrationskurve flach. Das zugegebene Titrationsmittel wird fortlaufend verbraucht, um Die Säure zu deprotonieren.
3.    Der Äquivalenzpunkt fällt nicht mehr mit dem Neutralpunkt zusammen. 

 

 

Étudier