Volkswirtschaft Teil 1

Aus dem Buch von Mankiw

Aus dem Buch von Mankiw


Jan Schneider
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Volkswirtschaftslehre auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie Marktmechanismen, Preise, Steuern, Nachfrage und Angebot, sowie die Rolle des Staates in der Wirtschaft. Besonders hervorgehoben werden Monopole, externe Effekte und die Auswirkungen von Subventionen. Die Karteikarten sind ideal für Studierende, die ein tiefes Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge und politischen Maßnahmen in der Volkswirtschaft erlangen möchten.
Karten
92
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
27.12.2014 / 29.11.2016

Lernkarten

Nenne die 4 VWL Regeln, die erklären, wie Menschen Entscheidungen treffen.
 

  1.  Alle Menschen stehen vor abzuwägenden Alternativen.
  2. Opportunitätskosten (Kosten eines Guts bestehen darin, was man für den Erwerb eines Guts aufgibt)
  3. Rational entscheidende Leute denken in Grenzbegriffen. (Man macht etwas nur dann, wenn der Grenznutzen grösser ist als die Grenzkosten)
  4. Menschen reagieren auf Anreize. (Äpfel werden teuerer --> man kauft mehr Birnen)

Nenne die 3 VWL Regeln wie Menschen zusammenwirken.

  1. Durch Handel kann es jedem besser gehen (Spezialisierung)
  2. Märkte sind gewöhnlich gut für die Organisation des Wirtschaftlebens.
  3. Regierungen können manchmal das Marktergebnis verbessern.

Nenne die 3 VWL Regeln wie die VW ingesamt funktioniert.

  1. Lebenststandard eines Landes ist abhängig von der Fähigkeit W und DL herzustellen (Produktivität)
  2. Preise steigen, wenn viel Geld im Umlauf ist (Inflation)
  3. Gesellschaft hat kurzfristig zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit zu entscheiden. (Aufgrunde der Neutralität vom Geld)

moral hazard (moralisches risiko)
 

hidden characteristika. Bsp. Versichterte Personen fahren absichtlich waghalsiger

Signalling

Charakteristika bei welchem die informierte Seite die eigenen Charakteristika offenbart. z.B. Diplom, Garantie für Qualität

Screening

Verlangen der uninformierten Seite über Informationen

Grundlegende Voraussetzung damit Spezialisierung nützlich ist.

Es braucht unterschiedliche Opportunitätskosten.

Steuerinzidenz (wer trägt die Steuer) und folgen einer Steuer.

Käufer und Verkäufer teilen sich die Steuerlast immer (egal ob es sich um eine Besteuerung der Verkäufer oder der Käufer handelt). Steuern entmutigen die Marktkräfte und es kommt zu einer kleineren gehandelten Menge --> Wohlfahrtsverlust.

Je inelastischer (steiler) desto stärker von Steuer belastet.
 

ceteris paribus

unter sonst gleichbleibenden Bedingungen

Wie hoch ist der Lohn bei einer gewinnmax. Unternehmung Bei vollständiger Konkurrenz?

Lohn = Wertgrenzprodukt der Arbeit
 

Definition Grenzprodukt der Arbeit

Zuwachs an Produktionsmenge je zusätzlicher Arbeitseinheit

automatische stabilitsatoren (Bsp und Erklärung)

Fiskalpolitische Wirkungen, die bei einer VW bei einer Rezession automatisch auftreten und die Nachfrage ankurbeln. Z.b. Steuersystem, da Steueraufkkommen abnimmt und dadurch die aggregierte Nachfrage anregt. Oder Staatsausgaben werden angekurbelt, da mehr Leute auf Sozialhilfe angewiesen sind.
 

Nenne die 3 Gründe, weshalb die aggregierte Nachfrage eine negative Steigung hat.

  1. Pigou-Vermögenseffekt: Preisrückgang macht Geld wertvoller --> Ermutigung zum mehr kaufen
  2. Keynes-Zinssatzeffekt: Niedriges Preisniveau --> reduzierte Geldhaltung --> Zinnsatz nach unten --> Kreditaufnahme billig --> mehr Investition --> Anstieg der nachgefragten Gütermenge
  3. Mundell-Fleming-Wechselkurseffekt: Niedriges Zinsniveau --> Wechsel zu ausländisches Anlagen --> SFr. Angebot hoch und € Nachfrage hoch --> Abwertung SFr. und Aufwertung € (Änderung des Wechselkurses) --> Ausländische Waren werden teurer im Vergleich zu inländischen --> mehr Exporte und weniger Importe --> NX steigt --> aggregierte Nachfrage steigt.

Bestandteile des BIP

BIP = Y (aggregierte Nachfrage) = C + I + G + NX

Verdrängungseffekt

Nach einer expansiven Fiskalpolitik (z.B. erhöhte Staatsausgaben --> erhöhte Nachfrage) wird die erhöhte Nachfrage gedämpft, da die Zinssätze steigen und daher die Investitionen zurückgehen.

Definition: Fiskalpolitik

Festlegung der Höhe der Staatsausgaben und deren Struktur durch die politischen Entscheidungsträger.

Catch-Up-Effect

Arme Länder erreichen von einem gegebenen Standpunkt aus tendenziell ein schnelleres Wachstum als reiche Länder aufgrund der abnehmenden Grenzerträge.

Abnehmende Grenzerträge

Je mehr Kapital eine VW hat, desto geringer ist der Output, den die VW erzielen kann mit einer zusätzlichen Einheit Kapital.

wie erreicht man langfristiges Wachstum?
 

Kann nur durch Steigerung der Produktivität erreicht werden. Das kann erreicht werden durch technologisches Wissen. Denn technologisches Wissen erlaubt eine effiziente Nutzung der Inputfaktoren.

was kann der Staat unternehmen, um das Wachstum zu fördern?

  • Verminderung Korruption
  • stab. des Bevölkerungswachstums, z.B. Altersvorsorge
  • Investition im Bereich Bildung
     

Umlaufgeschwindigkeit von Geld

V = BIP * Preisniveau / Geldmenge

Was versteht man unter der Quantitätstheorie?
 

M*V=P*Y --> P = M*V/Y, da V und Y(BIP) konstant hängt das Preisniveau (P) in der langen Frist nur von der Geldmenge (M) ab.

Grenzerlös

Grenzerlös = dGesamterlös / dMenge

Definition Volkswirtschaftslehre

Wissenschaft der Bewirtschaftung knapper gesellschaftlicher Ressourcen

Definition Marktwirtschaft

Eine Volkswirtschaft, die ihre Ressourcen durch dezentralisierte Entscheidungen zahlreicher Unternehmungen und Haushalte zuteilt, die zu diesem Zweck auf Märkten für Güter und Produktionsfaktoren zusammenwirken.

Positive Aussage

Beschreibende Aussage. Sagt wie die Welt ist.
 

normative Aussage

Eine vorschreibende Aussage. Wie die Welt sein sollte
 

Marktmacht

Die Fähigkeit eines einzelnen oder einer Gruppe den Marktpreis entscheidend zu beeinflussen.

Definition Mikroökonomik
 

Analyse von Haushalts- und Unternehmungsentscheidungen

Gebiet der Makroökonomie

Untersuchung gesamtwirtschaftlicher Phänomene einschliesslich Inflation, Arbeitslosigkeit und Wirtschaftswachstum

Def. normales Gut

Nachgefragte Menge steigt bei Einkommenszuwachs

Def. Inferiores Gut

Nachgefragte Menge sinkt bei Einkommenszuwachs (z.B. Butter statt Margarine)

Autarkie

Selbstversorgung einer Volkswirtschaft

Gründe für die Verschiebung der Angebotskurve (4)

  • Inputpreise (z.B. Milch für Eiscrème)
  • Technologie
  • Erwartungen (Man erwartet z.B. einen Anstieg des Marktpreises und bunkert einiges des Gutes)
  • Natürliche und gesellschaftliche Faktoren

Def. Elastizität und Formel

Mass für die Reagibilität der Nachfrage od. Angebotsmenge auf eine d. Einflussgrössen.

e < 1 --> inelastisch (steil)

e=dQ/[(Q2-Q1)/2]  /  dP/[(P2-P1)/2]

Nachfrage ist umso elastischer je...

luxuriöser das Gut ist, je mehr Substitue vorhanden und je länger der Zeithorizont (es dauert eine Weile bis die Autofahrer auf das ÖV wechseln, nachdem die Benzinpreise gestiegen sind)

Wichtigkeit des Preises bei einer Marktwirtschaft

Der Preis ist der unsichtbare Regent (die unsichtbare Hand). Eine Preiserhöhung signalisiert z.B. eine Knappheit.

Def. Grenzrate d. Substitution. Formel

Wieviel Pizzas muss man aufgeben, um einen zusätzlichen Burger zu kaufen?

GdS=Grenznutzen von x / Grenznutzen von y = Preis von x / Preis von y

Optimum des Konsumenten

Dort wo die Budgetgerade die Indifferenzkurve berührt, Denn dort ist GdS=relativer Preis der beiden Güter
 

Was zeichnet ein Giffen-Gut aus?

Der Einkommenseffekt dominiert den Substitutionseffekt --> Nachfragekurve steigend, d.h. bei einer Preissteigung wird mehr vom Produkt nachgefragt.

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