Schlüsselbegriffe


G. N.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen, insbesondere zu Konjunkturphasen, Produktionskapazitäten und Indikatoren. Sie behandeln Themen wie Nachfrage, Einkommen, Steuersenkungen und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge vertiefen möchten, um wirtschaftliche Entwicklungen besser zu analysieren und strategische Entscheidungen zu treffen.
Karten
21
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
10.01.2016 / 10.01.2016

Lernkarten

Konjuktur

Kurz- und und mittelfristige Schwankungen im Auslastungsgrad des Produktionspotenzials. In der Praxis wird der Kojukturverlauf anhand der Wachstumsraten des realen Bruttoinlandproduktes dargestellt.

Produktionspotenzial

Das Produktionspotenzial gibt  an, wie viele Güter und Dienstleistungen maximal produziert werden könnten, wenn die vorhandenen Prduktionsfasktoren voll ausgelastet sind. Es ist eine Schätzgrösse, kann also nicht genau berechnet werden.

Boom 

Konjukturelle Phase, in der eine sehr starke überdurschschnittliche Kapazitätsauslastung der Fall ist, was sich in starken Lohnerhöhungen, Preiststeigerungen und Zinssteigerungen äussert.

Hochkonjuktur

Kojukturelle Phase, in der die Produktionskapazitäten über dem Durchschnitt ausgelastet sind.

Konjukturabschwung

Konjukturelle Phase, in der die Auslastung der Produktionskapazitäten abnimmt, aber noch hoch über dem Durchschnitt liegt.

Rezession

Rückgang der Zuwachsraten des BIP während einer gewissen Zeit.

Depression

Konjukurelle Phase, in der die Auslastung der Produktionskapazitäten stark unter dem Durchschnitt liegt, was sich vor allem auch in Massenarbeitslosigkeit äussert.

Nominelle Grössen

Zu laufenden Preisen bewertete Grössen und Mengen (im Gegensatz zu realen Grössen)

Reale Grössen

Inflations- oder preisbereinigte Grössen. Die laufenden, nominellen Grössen werden durch einen geeigneten Preisindex in preisbereinigte Grössen umgerechnet.

Konjukturzyklus

Bezeichnung für den Zeitabschnitt zwischen Beginn der ersten und Ende der letzten Konjunkturphase. Der Konjunkturzyklus wird meistens von einem oberen (unteren) Wendepunkt zum nächsten oberen (unteren) Wendepunkt gemessen

Konjukturindikatoren

Dienen als "Anzeiger" für den Gesundheitszustand einer Volkswirtschat. Man unterscheidet gleichlaufende Indikatoren (z.B. Kosum), nachhinkende Indikatoren (z.B. Preise) und vorasuseilende Indikatoren (z.B. Auftragseingang).

Einkommenselastiziät

Sie zeigt die prozentuale Verlauf änderungen der nachgefragten Gütermenge an, wenn sich das Einkommen der privaten Haushalte um ein Prozent ändert.

Gesamtnachfragekurve

Dei Gesamtnachfragekurve zeigt dei Menge von Gütern, welche Unternehmen, Haushalte und Staat zu unterschiedlichen Preisen zu kaufen bereit sind.

Gesamtangebotskurve

Die Gesamtangebotskurve zeigt die Menge von Gütern, welche Unternehmen zu unterschiedlichen Preisen produzieren und verkaufen möchten.

Trendwachstum

Das langfristige Wachstum des Produktionspotenzials.

Konjukturelle Impulse

Siehe Bild

Einkommenseffekt

Investitionen bedeuten für deren Produzenten mehr Einkommen. Dies ergibt später eine höhere Nachfrage und damit eine höhere Auslastung des Produktionspotenzials. Eine der zwei Wirkungen von Investitionen.

Kapazitätseffekt

Investitionen lösen einen Kapazitätseffekt aus, es werden Kapaziäten geschaffen, die das Potezialwachstum mitbestimmen.

Multiplikatorentheorie

Veränderung der Nachfrage (z.B. durch Ausgabenerhöhung oder Steuersenkungen des Staates) lösen eine überproportioonale Veränderng der Einkommen und der Beschäftigung aus.

Akzeleratortheorie

Veränderungen der Nachfrage (z.B. durch Ausgabeerhöhung oder Steuersenkungen des Staates) lösen eine überproportionale Veränderung der Investitionen aus.

Grenzneigung zum Konsum

Anteil eines zusätzlichen Eikommmens, welcher zu zusätzlichem Kosum verwendet und damit nicht gespart wird.

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