Volks- und Betriebswirtschaftslehre Kapitel 3
Schlüsselbegriffe
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Flashcards
Marktwirtschaft
Marktwirtschaft, bei dem die zenralen Fragen nach dem 'Was' 'Wie' und für 'Wen' produziert werden soll, auf den Märkten gelöst wird.
Allokationssfunktion
Preise übernehmen die Steuerung, wie knappe Ressourcen für die Herstellung verschiedener Güter eingesetzt werden. Die Marktwirschaft sorgt für effiziente Allokation der Ressourcen: Die knappen Mittel werden der produktivsten Verwendung zugeführt, das Gesamtprodukt wird maximiert.
"Die unsichtbare Hand"
Die Metapher von Adam Smith, wonach das grösstmögliche Wohl aller wie durch eine unsichtbare Hand herbeigeführt wird, obwohl jeder Einzelne weinen eigenen Nutzen maximiert.
Markteffizienz
Aus knappen Ressourcen das Beste herausholen.
Konsumentenrente
Die Summe der Konsumentenrenten entspricht der Fläche zwischen der Nachfragekurve und dem Marktpreis
Produzentenrente
Die Summe der Produzentenrenten entspricht der Fläche zwischen der Angebotskurve und dem Marktpreis.
Marktversagen
Durch Fehlleistungen des Marktes wird die bestmögliche Verwendung der knappen Mittel verhindert. Der Markt versagt bei öffentlichen Gütern , bei externen Effekte, bei Wettbewerbsbeschräkungen und bei asymmetrischen nformationen(moral hazard, adverse selection).
Rent seeking
Alle Aktivitäten, die darauf abzielen, über staatliche Privilegien ( Subventionen, Stuererleichterungen) ein zusätzliches Einkommen zu erzielen. Der damit verbundene Ressourcenaufwand gilt aus volkswirtschaftlicher Sicht als vergeudet.
Öffentliche Güter / Kolektivgüter
Öffentlcieh Güter unterscheiden sich von privaten Gütern in zweierlei Hinsicht: Ein Ausschluss vom Knsum des Gutes ist entweder technisch nicht möglich oder zu teuer (Nicht- Ausschliessbarkeit; das Gut könenn mehrere Individuen gleichzeitig nutzen, ohne dass die sich in ihrem Konsum gegenseitig beeinträchtigen (Nicht-Rivalität im Konsum). Weil diese Merkmale ein Trittbrettfahrer-Verhalten erlauben, werden sie nicht von privater, sondern von staatlicher Seite angeboten.
Trittbrettfahrer
Personen, dei versuchen, von Gütern zu profitieren, ohne einen Beitrag an die Kosten zu leisten. Kommt vor allem bei öffentlichen Gütern vor.
Externe Effekte
Kosten oder Nutzen, die bei der Produktion oder im Konsum entstehen, jedoch nicht vom Verursacher getragen bzw. genossen werden.
Externe Kosten
Kosten von Konsumenten oder Produzenten, welche nicht vom Verursacher selbst getragen werden, sondern auf Dritte überwälzt werden. Die Folge ist Marktversagen.
Externe Nutzen
Nutzen der Konsumenten oder Produzenten, Welche nicht ihnen selbst zufallen, sondern Dritten. Die Folge ist Marktversagen
Moral Hazard
Bezieht sich auf Situationen, in denen die Marktseite die Handlungen der Marktgegenseite weder prognostizieren noch nachweisen kann. Isbesondere beim Verischerungsschutz führt das "moralische Risiko" zur ausweitung von Schäden und zum Prämienanstieg (weil die Versicherten das Eintreten weines Schadens nicht verhindern oder sogar fördern).
Adverse Selection
(= falsche Auslese) Bezieht sich auf Situationen, in denen eine Marktseite wichtige qualitative Eigenschaften der Marktgegenseite nicht beobachten kann. Aufgrund dieser versteckten Informationen dominiert auf einem Markt eine mindere Qualität. Adverse Selection führt zu einem Marktversagen.
Staatsversagen
Durch politische Fehlsteuerungen treten Wohlhaftsverluste auf, die z.B auf politische motivierte Entscheidungen, auf Regulierungskosten und auf Fehlallokationen der Produktionsfakotren zurückgeführt werden können.
Allmengüter
Güter, die im Gebrauch rivalisierend sind, aber nicht ausschliessbar.
Allmengüter
Güter, die im Gebrauch rivalisierend sind, aber nicht ausschliessbar.
Liberalismus
Weltanschauung, wonach die individuelle Freiheit und Selbstständigkeit die Basis für ein Staatswesen sein muss. Die in der schweizerischen Bundesverfassung garantierten Freiheitsrechte wie Wirtschaftssfreiheit, Vertragfreiheit, Eigentumsgarantie sind Ausdruck eines liberalen Menschenlides.
Spieltheorie
Sie befasst sich mit der Analyse menschlichen Verhaltens in strategischen Situationen mit mehreren Beteiligten, die einander mit ihren Entscheiden gegenseitig beeinflussen.