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Lena Heite
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Einblicke in die Viszeralchirurgie, insbesondere typische OP-Verfahren, Symptome, Komplikationen und Therapieansätze bei Erkrankungen von Magen, Darm und Leber. Sie erklären gängige Krankheitsbilder wie Dumping-Syndrome nach Magenresektion, Milz- und Leberverletzungen sowie deren Management, inklusive Diagnostik und Notfallmaßnahmen. Ideal für Einsteiger, die sich schnell mit den wichtigsten Grundlagen vertraut machen möchten.
Karten
12
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
02.02.2013 / 14.05.2026

Lernkarten

Akute Pancreatitis - Ursachen

- Choledocholithiasis
- alkoholabusus
- Exzesse jeglicher Art
- ERCP
- Hyperkalziämie z.B. durch pHPT
- Lipidstoffwechselstrg.
- Medikamente wie z.B. Azathioprin

Inzidenz der häufigsten Malignome

Männer:
1. Prostata
2. Darm
3. Lunge
4. Harnblase
5. Magen

Frauen:
1. Brust
2. Darm
3. Lunge
4. Uterus
5. Eierstöcke
6. Magen

Obligate Diagnostik bei akutem Abdomen

- Anamnese
- klin. Untersuchung
- Sonografie
- Röntgen Thorax + Abdomen
- Notfalllabor
- BGA

Sekundärveränderung bei Analfistel

- Randwall
- Vorpostenfalte
- hyptertrophe Analpapille
- Vernarbungen

missed injuries bei Abdominaltrauma

- Zwerchfellruptur
- Pancreasläsion
- Blasenruptur
- Duodenalruptur
- Mesenterialeinriss

Management von Leberverletzungen

St. I (Kapseleinriss, Parenchym < 1cm):
- keine Therapie

St. II (Parenchymverletzung <3cm tief, subkapsul. Hämat)
- Kompression "Packing" 
- Koagulation

St. III - V:
- Pringle (Abklemmen der des L. hepatoduodenale)
- Autotransfusion
- Traktotomie
- vaskuläre Isolation
- instabiler Pat.: Packing und erneute OP

Management der Milzruptur

- Versuch des Milzerhaltes 
- Ultima ratio: Splenektomie bei kompletter Milzzerstörung, Hilusabriss
 

keine Koagulation und keine Laparoskopie im Schock

ZWEIZEITIGE MILZRUPTUR

Magenkarzinom Therapiealgorithmus

Tis, T1m - EMR
T1sm - OP ggf. endoskop. assistiert

T1: OP
T2N0M0:
- bei diffusem Typ erst neoadjuvante Therapie, dann OP, dann adjuvante Chemo
- Bei intestinalem Typ keine neoadjuvante Therapie

T2N1-3M0 bis T4N1-3M0:
- neoadjuvante Chemo + OP + adjuvante Chemo

bei M1 ohne Komplikationen: Primär Chemotherapie
M1 mit Komplikationen: erst chirurg. Therapie

Frühdumping

Nach Magenresektion:

- 20 - 30 Min postprandial
- durch unverdauten Nahrungsbrei
   der in tiefe Darmabschnitte fällt

- Volmenmangel, Bauchschmerzen

Spätdumping

Nach Magenresektion

- nach kohlenhydratreicher Nahrung
- unkontrollierte Insulinausschüttung

- Symptome der Hypoglykämie

(Blind)-Loop-Syndrom

Ursache: 
- Entleerungsstörung des operierten Magens
- Überwucherung durch Bakterien 
  (Bakterien verdauen die Galle)

Symptome:
- Appetitlosigkeit, Völlegefühl
- Erbrechen
- Diarrhoe
--> Gewichtsverlust

PIPAC

Pressurized Intraperitoneal Aerosol Chemotherapy

- Doxorubicin
- Cisplatin

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