Virologie VMTA 1

Virolgie VMTA 1 Semester 3

Virolgie VMTA 1 Semester 3


J. M.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Virologie, speziell für die Berufslehre. Sie decken Themen wie die Struktur und Vermehrung von Viren, ihre Eintritts- und Austrittswege aus dem Körper, sowie verschiedene Infektionsformen und deren Kennzeichen ab. Die Karteikarten behandeln auch die Unterschiede zwischen Viren und Bakterien und gehen auf spezifische Konzepte wie Immunität, Resistenz und Virulenz ein. Ideal für angehende Virologen und Medizintechnische Assistenten, die ihr Verständnis der viralen Infektionen und deren Auswirkungen auf den Organismus vertiefen möchten.
Karten
21
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
14.11.2016 / 14.11.2016

Lernkarten

Wodurch unterscheiden sich Viren von Bakterien (mind. 3 Unterschiede)?

Viren

- kein eigener Stoffwechsel (Wirtszelle übernimmt Proteinbiosynthese)

- RNA oder DNA

- obligat intrazellulär

 

Bakterien

- Proteinbiosynthese im Bakterium selbst

- mikroskopische Ausmaße

- DNA und RNA

- meist extrazellulär

Aus welchen Bausteinen wird ein Virus aufgebaut?

- Genom

- Kapsid

Zusammen: Nucleokapsid

 

-evtl. Hülle 

Welche Phasen der Viursinfektion (Replikation) einer Zelle unterscheidet man?

- Adsorption/Attachment

- Penetration

- Uncoating

- Genexpression und Genomvermehrung

- Morphogenese/ self assembly

- Virusfreisetzung

Welche Besonderheit besteht bei der Vermehrung von Retroviren?

- RNA aus der mit Hilfe von reverser Transkitase DNA synthetisiert wird -> Provirus

- wird in Wirtsgenom eingebaut und wie normaler DNA-Strang abgelesen

Nennen Sie die drei Möglichkeiten, wie ein Virus in eine Zelle gelangt?

- Fusion mit Wirtsmembran -> behüllt

- Membrankanal -> unbehüllt

- Endozytose -> beide

Nennen Sie die drei Möglichkeiten, wie ein Virus aus der Zelle gelangt.

- Lyse -> ungehüllt

- Exozytose -> beide

- budding -> behüllt

Was ist ein zytopathischer Effekt?

Morphologisch erkennbare degenerative Veränderung infolge einer Virusinfektion und Vermehrung

Nennen Sie mindestens drei Möglichkeiten, wie ein Virus in den Körper gelangt.

- über die Haut (z.B. durch Vektoren)

- über den Respirationstrakt (Tröpfcheninfektion)

- über den Gastrointestinaltrakt (z.B. fäkal-orale Transmission)

- über den Urogenitaltrakt (Deckinfektionen)

Nennen Sie mindestens 3 Möglichkeiten, wie ein Virus aus dem Körper gelangt.

- Über die Haut (z.B. Warzenbildung bei Papillomviren)

- über den Respirationstrakt (z.B. niesen)

- über den Gastrointestinaltrakt (z.B.  Durchfall)

- über den Urogenitaltrakt (z.B. Deckinfektionen)

Was ist ein Arbovirus?

Dieses Virus wird durch Athropoden auf Tier und Mensch übertragen, vermehrt sich jedoch auch im Athropoden.

Was versteht man unter einer lokalen Infektion?

Vermehrung und Manifestation bleiben auf örtlichen Bereich um die Eintrittspforte beschränkt.

Was versteht man unter einer systemischen Infektion?

Verbreitung im ganzen Körper (vorallem übder das Blut: Virämie)

Was sind Kennzeichen für eine persistente Infektion?

- lange Verweildauer im Wirtsorganismus

- infektiöses Virus immer nachweisbar, aber symptomlos

- Antikörper können fehlen

Was sind die Kennzeichen für eine latente Infektion?

- Virus nicht immer nachweisbar

- verweilen in Rückzugsregionen (Bsp.: Herpes -> Nervenzellen)

- Antikörper vorhanden

Was versteht man unter Infektiosität?

Fähigkeit in einen Wirt einzudringen und sich dort zu vermehren.

Was versteht man unter Kontagiosität?

Quantitative Ausprägung der Infektiosität

Was versteht man unter Pathogenität?

Eigenschaften den Wirtsorganismus zu schädigen.

Was versteht man unter Virulenz?

Quantitative Ausprägung der Pathogenität -> bedingt die Schwere der Erkranung

Was versteht man unter Tenazität?

Fähigkeit eines Virus in der Umwelt zu überleben/überdauern

Was versteht man unter Resistenz?

Angeborene Eigenschaften eines Organismus für Krankheitsursachen gänzlich oder in hohem Maße unzugänglich zu sein.

Was versteht man unter Immunität?

Erworbener Schutz eines Organismus vor spezif. Krankheitsursachen -> Kontakt zu Krankheitserrergern geht voran

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