Versicherungsmedizin
Gesamtrepetition
Gesamtrepetition
-
- 1 / 56
-
Lernkarten
Erklären Sie folgenden Begriff:
COPD
Chronic Obstructiv pulmonar disease (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
- Führt unbehandelt zur chronischen Rechtsherzbelastung
- Sauerstoffminderversorgung: Kompensation durch vermehrte Produktion roter Blutkörperchen "Eindickung" des blutes, begünstigt Thrombosen.
- Meist folge einer chronischen Bronchitis
- Hauptrisikofaktor: Rauchen
- Unheilbar, langsam fortschreitend
- Körperliches Training verlangsamt fortschreiten der Krankheit
Erklären Sie folgenden Begriff:
Pathologie
Lehre von den Krankheitsursachen, Lehre der abnormen und krankhaften Vorgängen (Ursache, Grund von Abnormem und Krankhaftem)
Erklären Sie folgenden Begriff:
Aetiologie
Ursache, Grund von Abnormem und Krankhaftem
Erklären Sie folgenden Begriff:
Arthritis
Gelenksentzündung
Gibt es in verschiedenen Arten:
Rheumatoide Arthritis:
- Chronische Polyarthritis (Betrifft oft Frauen, ca.1% der Bevölkerung, genetische Komponene, meist schleichend progressiver Verlauf, Frühe Basistherapie wichtig, heute bessere Prognosen dank neuer Medis "Biologika")
Spondylitis ankylosans:
- Morbus Bechterew (Betrifft oft Männer, erste Symptome ab 20., Nachtschmerz und frühmorgendliche Steifigkeit, zunehmende Einsteifung der Wirbelsäule möglich)
Reaktive Arthritis:
- Borrelien Infekt (Ausgelöst Viren die durch z.B. Zecken übertragen werden)
Gicht:
- Arthritis Urica (Störung des Harnsäure-Stoffwechsels, mehrheitlich genetisch bedingt, gehäuft Männer betroffe, Gichttyp = übergewichtiger Lebemann
Chondrocalcinose
- Pseudogicht (Verkalkungen der Gelenke z.B. Knie, Schulter)
Hydroxiapatitrheumatismus
- Weichteilverkalkung (Oft keine Symptome, kann akut massive Schmerzschüber verursachen, löst sich spontan wieder auf, am häufigsten an der Schulter)
Erklären Sie folgenden Begriff:
Aortenaneurysma
Erweiterung der Hauptschlagader
Erklären Sie folgenden Begriff:
Physiologie
Lehre von der normalen Funktionsweise des Körpers eines Lebewesens
Erklären Sie folgenden Begriff:
Hämaturie
Rote Blutkörperchen im Urin (Kann harmlos sein oder lebensbedrohlich, Ursache immer abklären)
Ursachen:
- Erbkrankheiten angeborene Miss-/Fehlbildungen
- Degeneration (benigne Nephrosklerose)
- Verletzung (Trauma, -Lithiasis)
- Entzündungen, Abwehrreaktionen des Immunsystems, Infektion (HWI=Harnwegsinfekt, Pyelonephritis, Glomerulonephritsi, Tuberkulose, usw.)
- Stoffwechselerkrankungen (D. mellitus, Gicht.)
- Tumoren (gut oder bösartig in Niere, Harnleiter, Protasta, Blase)
- Vaskuläre Erkrankungen: Niereninfarkt, Nierenarerienstenose, Thrombose, Embolie)
Erklären Sie folgenden Begriff:
Neutral-Null Methode
Methode, um die Gelenkbeweglichkeit zu messen und zu dokumentieren
Erklären Sie folgenden Begriff:
Somatoforme Störung
Körperliche Beschwerden, die nicht oder nicht ausreichend auf eine organische Störung zurückgeführt
werden können.
z.B. Müdigkeit und Erschöpfung, Schmerzsymptome, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, sexuelle und pseudoneurologischen Symptomen
Erklären Sie folgenden Begriff:
Pathogenese
Beschreibt Entstehung und Entwicklung einer Krankheit mit daran beteiligten Faktoren
Erklären Sie folgenden Begriff:
Arthrose
Gelenksdegeneration
- Fortgeschrittene Kniearthrose (Ersatz durch Kunstgelenk)
- Fortgeschrittene Hüftarthrose (Coxarthrose) (Ersatz durch Kunstgelenk)
Erklären Sie den folgenden Begriff:
Epidemiologie
Wissenschaft von der Entstehung, Häufigkeit und Verbreitung von Krankheiten und Gesundheitsstörungen in der Bevölkerung
Erklären Sie den folgenden Begriff:
Uticaria
Nesselfieber (Allergische Hauterkrankung)
Begleitverletzungen nach akuten Frakturen ?
Gefässverletzungen
Nervenverletzungen
Luxationen
Logensyndrom
Ermüdungsbruch Spätfolge
Carpaltunnelsyndrom Spätfolge
Welche Funktionen der Nieren kennen Sie?
- Entgiftung, Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Fremdsubstanzen
- Regulation der Elektrolytkonzentrationen
- Konstanz von Wassergehalt und osmotischem Druck
- Gleichgewicht von Säuren und Basen
- Regulation von Blutdruck, Salz- und Wasserhaushalt
- Blutbildung
- Knochenstoffwechsel
Nennen Sie Ursachen für eine Hämaturie.
- Erbkrankheiten, angeborene Miss-/Fehlbildungen: kongenitale Zystennieren
- Degeneration: benigne Nephrosklerose
- Verletzungen: Trauma, Lithiasis
- Entzündungen, Abwehrreaktionen des Immunsystems, Infektionen: HWI = Harnwegsinfekt, Pyelonephritis, Glomerulonephritis oder Tuberkulose, Vaskulitis, Systemischer Lupes erythemadodes
- Stoffwechselerkrankungen: D. mellitus, Gicht
- Tumoren: gut oder bösartig in Niere, Harnleiter, Prostata,Blase
- Vaskuläre Erkrankungen: Niereninfarkt, Nierenarterienstenose,
- Thrombose, Embolie...
Nennen Sie einige Funktionen der Schilddrüse
- -Bildet Trijodthyronin
- Bildet Thyroxin
- Stimulation von Stoffwechsel, Herz, Nerven und
Muskelsystem
Welche Aussagen zu Glomerulonephritis sind korrekt?
Stimmen diese Aussagen zu den chronischen Rückenschmerzen?
Cervicoradikuläres Syndrom Was heisst das?
Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in Arm (Schmerz u d Gefühlsstörungen) im
Ausbreitungsgebiet eines Nerves , abgeschächter Reflex bei Untersuchung
Diskushernie / Bandscheibenvorfall
Was bedeutet das?
Wann wird operiert?
Welches sind die Eigenschaften?
Riss in einer Bandscheibe, so dass Material aus dem Bandscheibenkern in
Wirbelkanal heraustreten kann.
Operiert wird, wenn Nerven so unter Druck stehen, dass Lähmungen auftreten
oder Blasen oder Mastdarmstörunegn aufreten (neurologische Ausfälle)
- Keine Symptome
- keine zwingende Arbeitsunfähigkeit
- Lange Rehaphase nach Op.
Berufskrankheiten
UVG Art. 9
- Als Berufskrankheiten gelten Krankheiten (Art. 3 ATSG), die bei der beruflichen Tätigkeit ausschliesslich oder vorwiegend durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht worden sind. Der Bundesrat erstellt die Liste dieser Stoffe und Arbeiten sowie der arbeitsbedingten Erkrankungen.
- Als Berufskrankheiten gelten auch andere Krankheiten, von denen nachgewiesen wird, dass sie ausschliesslich oder stark überwiegend durch berufliche Tätigkeit verursacht worden sind.
- Soweit nichts anderes bestimmt ist, sind Berufskrankheiten von ihrem Ausbruch an einem Berufsunfall gleichgestellt. Sie gelten als ausgebrochen, sobald der Betroffene erstmals ärztlicher Behandlung bedarf oder arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) ist.
Parkinson ?
- Im Vordergrund steht zu Beginn Dopaminmangel.
- Später folgt ein zusätzlicher Neurotransmittermangel
- Symptome Zittern der Finger in Ruhe, leises monotones Reden, schlieeslich versiegendes Reden
- Viele entwickeln eine Demenz .
- Acetylcholinasehemmer als Therapie. Erhöhen Acetylcholin
Von welchen Parametern ist das Kardiovaskuläre Risiko abhängig
- BMI
- Bauchumfang
- Blutdruck
- Triglyceride
- Gesamtcholesterin
- HDL
- Familienanamnese
- Nüchternglucose
- HbA1c
Auf welche Parameter stützen sich Versicherer um das Sterblichkeitsrisiko zu beurteilen?
- Rauchen
- erhöhter Blutdruck
- erhöhte Blutfette und Diabetes
- Alter und Geschlecht
- Bauchumfang
Welche Methode wählen sie ?
Auswurffraktion des linken Ventrikels
Anstrengungsinduzierte Ischaemie
Gefährliche nächtliche Arrhythmien
Auswurffraktion des linken Ventrikels
Echokardiographie
Anstrengungsinduzierte Ischaemie
Fahrradergometrie
Gefährliche nächtliche Arrhythmien
24h-EKG
Nennen Sie die Folgekrankheiten der Adipositas ?
- Koronare Herzkrankheit
- Diabetes mellitus
- Schlaf Apnoe Syndrom
- erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten
- Degenerative Veränderungen Bewegungsapparat
Nennen Sie Gründe warum sich eine Beschäftigung mit rheumatischen Erkrankungen lohnt?
- Alle Altersklassen und alle sozialen Schichten betroffen
- Viele rheumatische Krankheiten verlaufen chronisch
- sind aber nicht lebensbedrohlich, aber häufig chronisch
- In den Industrienationen häufigste Gründe für Arbeitsausfälle und vorzeitige Berentungen
- Störungen des Bewegungsapparates gehören zu den häufigsten Krankheiten auf der ganzen Welt
Was stimmt?
Kompartmentsyndrom
1) Wann kommt ein Kompartmentsyndrom (Logensyndrom) typischerweise vor?
2) Und was geschieht bei einem Kompartmentsyndrom?
1) Wann kommt ein Kompartmentsyndrom (Logensyndrom) typischerweise vor?
Vorkommen nach grösseren Traumata, Blutungen, Gipsbehandlungen, Operationen
2) Und was geschieht bei einem Kompartmentsyndrom?
Druckzunahme im Muskel, gegebenenfalls Zerstörung der
Muskelstrukturen, Gefässe und Nerven, Absterben von Muskelregionen
Es existieren verschiedene Arten der Frakturversorgung.
Nennen 3 Methoden ?
Marknagelung
Plattenosteosynthese
Spickdrahtosteosynthese
Verschraubung
Gips/Schienenbehandlung
Prothesen
Fixateur
Welche Abklärungen hinsichtlich Risikoprüfung verlangen sie ?
- Colitis ulcerosa mit Befall des Rektums
- Duodenalulcus
- Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
- Dickdarmpolypen
- Colitis ulcerosa mit Befall des Rektums Proktoskopie
- Duodenalulcus Ösophagogastroduodenoskopie ("Magenspiegelung")
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) Bodyplethysmografie, Spirometrie
- Dickdarmpolypen Coloskopie
Nennen Sie häufige Auslöser eines Asthma bronchiale
- Kälte
- Rauch
- Inhalationsallergene
- physikalische Reize
Eine Person ist ab dem 01.03.2012 versichert. In der Gesundheitsdeklaration gab die Person am 03.12.2011 an gesund zu sein. Am 01.04.2013 beantragt die versicherte Person eine Prämienbefreiung, weil sie seit 3 Monaten vollständig arbeitsunfähig ist. Grund ist eine Hepatitis C. Versichert ist eine jährliche Rentenleistung von CHF 20'000.00.
(1) Welches Fehlverhalten der versicherten Person vermuten Sie?
(2) Welche Abklärungen veranlassen Sie?
(3) Auf welche Massnahmen steuern Sie zu?
(4) Was müssen Sie besonders beachten?
(1) Welches Fehlverhalten der versicherten Person vermuten Sie?
(2) Welche Abklärungen veranlassen Sie?
(3) Auf welche Massnahmen steuern Sie zu?
(4) Was müssen Sie besonders beachten?
(1) Anzeigepflichtverletzung
(2) Einholung eines oder mehrerer Arztberichte der letzten Jahre,
insbesondere vor dem Zeitraum vom 03.12.2011, um den Verlauf der Erkrankung nachvollziehen zu können; Vorlage des Falls beim beratenden Arzt
(3) Leistungsablehnung und Vertragsaufhebung gemäss Art. 6 und 8 VVG
(4) 4-wöchige Frist zur Geltendmachung der Anzeigepflichtverletzung
Beurteilen Sie, welche Aussage für die kongenitale Hüftluxation
Nennen Sie Elemente, die zur Diagnosestellung von Erkrankungen des Bewegungsapparates geeignet sind.
- Befragung (Anamnese, Gespräch)
- Klinische Untersuchung (tasten, prüfen der Beweglichkeit etc.)
- Röntgenuntersuchung
- Zusatzuntersuchungen (MRI, CT, SONO, Szintigraphie)
- Laboruntersuchung (Blut, Punktat)
- Gewebeproben (Histologie)
Welche der folgenden Stoffe gehören zu den häufigsten Ursachen von Berufskrankheiten der Haut?
Welche häufigen Ursachen eines Berufsasthma durch hochmolekulare Stoffe, bei denen die Atopie ("Allergieneigung") ein Risikofaktor für das Auftreten des Berufsasthma darstellt, kennen Sie?
- Getreide und Mehlstaub
- Textilstäube
- Gewürze
- Latex
- Tierkontakte
- Pflanzen oder Blumen
- Enzyme
- Holzstaub
Ein 30-jähriger Fabrikarbeiter mit bekannter Epilepsie wird von seinem
Kollegen in der Herrentoilette verwirrt auf dem Boden sitzend gefunden.
Er war nach der Znünipause nicht an den Arbeitsplatz zurückgekehrt.
Er klagt über Schmerzen in den Armen und Beinen, vom Mundwinkel
läuft etwas Blut über die Lippen. Er kann offensichtlich die Arbeit nicht
aufnehmen, und bittet, eine kurze Zeit schlafen zu dürfen.
Welches Vorgehen ist ratsam?
- Puls und Atmung prüfen
- Blutungsquelle im Mund einsehen
- unter Aufsicht während 30 bis 60 Minuten ruhen lassen
- dann über den Vorfall befragen
Welche der folgenden Mechanismen können Kopfschmerzen auslösen ?