Werkstoffe


M. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Eigenschaften und Anwendungen von Verbundwerkstoffen auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Zusammensetzung, die verschiedenen Einflussfaktoren wie Orientierung, Faserlänge und Grenzflächenhaftung, sowie die Klassifizierung und Vorteile von Verbundwerkstoffen. Besonders nützlich für Studierende der Technik, die sich mit Materialwissenschaften und Werkstofftechnik beschäftigen, um ein tiefes Verständnis der mechanischen Eigenschaften und der Gestaltung von Verbundwerkstoffen zu erlangen.
Flashcards
13
Students
2
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
19.05.2015 / 27.05.2017

Flashcards

Was ist ein Verbundwerkstoff?

Kombination verschiedener Werkstoffe um bestimmte Funktion zu erreichen

- gleichartige (Me-Me) oder verschiedenartige Materialien (Glas- Kunststoff)

- riesige Vielfalt von Kombinationen

- typisches Bsp. Autoreifen

- mögliche Werkstoffe: Polymere, Gummi, Metalle, Keramik, Glas

Vorteile von Verbundwerkstoffen?

- einzigartige Eigenschaftskombination: niedrige Dichte hoher E-Modul

- Eigenschaft kontinurierlich über einen gewissen Bereich variiebar

- Eigenschaften erreichbar die für reine Stoffe nicht möglich sind. z.B. Leitfähigkeit Polymer

 

Definition Verbundwerkstoff

Werkstoff der durch Vereinigung von makroskopischen in ihrer Form oder Zusammensetzung unterschiedlichen Bestandteilen erzeugt wird, um spezifische Anforderungen oder Eigenschaften zu erfüllen

Bestandteile behalten ihre Identität, können physikalisch idenifiziert werden und sind durch Grenzfläche getrennt

Bestandteile chem. verschieden, nicht in einander löslich

MMC, dispersionsverfestigte Werkstoffe, Cermets eher mikroskopisch

Aufbau eines Verbundwerkstoffes

Matrix + Verstärkungskomponete

(auch ohne Matrix Verbundwerkstoffe mgl)

 

Wie werden Verstärkungskomponnenten unterschieden?

- nach geometrischer Form:

Fasern → 1 Dim

Partikel → 0 Dim,

Flakes, Plättchen, Plateletts → 2 Dim

Laminate → Sonderform 2 Dim Gebilde

Füllstoff → 3 Dim Skeletsystem durchzieht Werkstoff

Was ist der Unterschied zw. Grenzfläche und Grenzschicht?

- Grenzfläche: kontrolliert Wechselwirkung zw. Bestandteilen und damit die Eigenschaften → bewusste Gestaltung

- Grenzschicht: Lastübertragung, Variation von starker chem. Verbindung bis Reibungskräfte

Starke Bindung: steif und spröde

Schwache Bidung: erhöhte Zähigkeit

kritische Schwachstelle im Werkstoffverbund

 

Verteilung der Bestandteile

- homogen - periodisch wiederkehrende Verteilung der Bestandteile

- bewusst inhomogen- nicht periodisch z.B. Grdientenwerkstoffe, - verbundwerkstoffe

Anordung in Beiden Fällen geordnet (orientiert) oder ungeordnet

Wie können Verbundwerkstoffe klassifiziert werden?

- z.B. nach Bestandteilen, äußerer Form, Verteilung der Komponeten, Funktion ect.

nach Form der Verstärkungskomponete:

1. Faserverbundw. Fasern mit und ohne Matrix

2. Plättchen/Flake VW

3. PartikelVW

4. Füllstoff oder Skelettt VW (kontinoerliches Skelett gefüllt mit zweitem Material

5. Laminate und Schichtverbunde

welche Einflussfaktoren auf die Eigenschaften gib es? Allg.

- Werkstoffe, aus dem die Komponenten bestehen

- Form und strukturelle Anordnung der Komp.

- Wechselwirkung zw. den Komp z.B. Grenzflächenhaftung

Welche Möglichkeiten gibt es, wie sih neue Eigenschaftskombinationen bilden können?

- Addition: nach Mischungsregel, aufsummieren der Eigenschaften, Bedinung: Beiträge von einander unabhängig

- Ergänzung: jede Komp. trägt Spezifik. bei (korrbest, Optik, Festigkeit)

- Wechselwirkung: Eig. einer Komp. nicht unabhängig von der Eigenschaft oder Wirkung der anderen Komp.

Komp. unterstüzen sich: resul. Eigen. irgendwo dazwischen je nach Anteil, aber auch höher mgl.

wichtig ist Grenzfläche oder Grenzschicht

 

Was ist ein Faser- Matrix- Verbundwerkstoff? (Komponenten)

Kombination aus Faser mit höchster Festigkeit und hohem E-Modul mit leichter Matrix geringerer Festigkeit und Steifigkeit

Faser-Matrix- VW

Welche Einflussfaktoren bestimmen die Gebrauchseigenschaften?

- Orientireung, Länge, Form und Zusammensetzung der Fasern

- mech. Eigenschaften der Matrix

- Gestaltung der Grenzfläche zw. Faser-Matrix

Faser-Matrix- VW

Erklären Sie die Einflussfaktoren Orientierung und Faserlänge im F-M VW genauer!

- Orientierung:

  • eindim. (uniaxial) Verstärkung → max. Festigkeit in Faserrichtung
  • zweidim Verstärkung z.B. Gelegee → unterschiedliche Festigkeit je nach Orientierung
  • dreidim. Verstärkung → isotrop 1/3 der Festigkeit von eindim.
  • mechanische Eigenschaften annähernd propotional zu AF / A0

- Faserlänge

  • Langfaser (kont. Verstärkung) thero. optimale Kraftübertragung praktisch: unmöglich (stat. verteilte Schwachstellen)
  • Kurzfasern (diskont. Verstärkung) Faser- Matrix-Gefüge nicht spannungsfrei (Volumendehnung)

- Fertigungsaspekte:

  • Langfaser: leichte Handhabbarkeit, aber Formenbeschränkung, Wickeltechniken
  • Kurzfaser: Probleme der Orientierung, Faseranteil, mehr Freiheit in der Formgebung: Flachprodukte, Formteile

- Faserquerschnitt:  rund, hexagonal, plygonal, Hohlfasern, unregelmäßige Gestalt Problem: tech. Umsetzung

- Zusammensetzung der Fasern

org. Fasern

  • Cellulose: leicht, flexibel, elastisch
  • Polypropylen: hitzeempfindlich
  • Graphit: dominiert bei org. Fasern

anorg. Fasern

  • Wolfram: hochfest, steif, geringe Energieabsorbtion, ermüdungsfest
  • Glas: am häufigsten
  • Keramik: hochfest
  • Metallfasern

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