Veränderungsbedarf erkennen und umsetzen (247)

Eidg. Diplom Informatik Abschluss 2014

Eidg. Diplom Informatik Abschluss 2014


Leslie Hille
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsebene die Erkennung und Umsetzung von Veränderungsbedarf in der Informatik. Sie konzentrieren sich auf Phasen, Lösungen und Widerstand im Wandel, wobei sie auch Akzeptanz, Konfliktregulierung und Moderation thematisieren. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachkräfte, die Veränderungsprozesse verstehen und erfolgreich steuern möchten.
Flashcards
50
Students
6
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
08.03.2014 / 02.02.2024

Flashcards

Die Wesentlichen Ursachen für Widerstand sind emotional begründet. Zählen Sie drei davon stichwortartig auf.

 

- Gewohnheit

- Bequemlichkeit

- Wahrung der Eigeninteressen

- Nicht gefragt werden

- Negative Ertahrungen

- Angst

 

Nennen Sie zehn Anzeichen, woran Widerstand erkennbar ist.

 

- Widerspruch

- Gegenargumentation

- Vorwürfe

- Drohungen

- Polemik

- Sturer Formalismus

- Ausweichen

- Schweigen

- Bagatellisieren

- Blödeln

- lns Lächerliche ziehen

- Unwichtiges debattieren

- Zynismus

- Aufregung

- Unruhe

- Streit

- lntrigen

- Gerüchte

- Cliquenbildung

- Lustlosigkeit

- Unaufmerksamkeit

- Müdigkeit

- Fernbleiben

- Innere Emigration

- Krankheit

- Ausstieg

Erklären Sie in zwei bis drei Sätzen, weshalb es schwierig ist, Widerstand und sachliche Argumente zu unterscheiden.

 

lm Geschäftsleben wird selten offen über persönliche Dinge wie Ängste gesprochen, die bei bevorstehenden Veränderungen entstehen. In der Praxis werden diese Formen von Widerstand geschickt in Sachargumente verpackt. ln endlosen Argumentationsschlachten wird nicht mehr darauf geachtet, ob es sich um echten Widerstand oder um ein wirklich sachlich begründetes Argument handelt.

 

Wer konstruktiv mit Widerstand umgehen will, muss Regeln beachten. Nennen Sie drei Regeln und erläutern Sie diese in Stichworten.

 

- Denkpause einschalten: nochmals über die eigenen Bücher gehen

- Dem Widerstand Raum geben: Bedenken und Befürchtungen ernst nehmen, Druck wegnehmen

- Positionen deutlich machen: den Widerstand konkret ansprechen, Bedürfnisse erkennen

- Ursachen für den Widerstand erforschen: in den Dialog eintreten, Widerstand verstehen lernen

- Gemeinsame Absprachen treffen: Lösungen erarbeiten, Vorgehen neu festlegen

 

Die Veränderungsbereitschaft kann mit bestimmten Massnahmen erhöht werden. Zählen Sie fünf auf.

 

- Die Betroffenen beteiligen

- Dem Teilnehmer einen persönlichen Nutzen bieten

- Interessante neue Erfahrungen ermöglichen

- Akzeptanz durch Gruppenentscheidung

- Auf Vorbehalte der Gegner eingehen

- Über die wahren Absichten transparent informieren

- Die Teilnehmer erfahren Unterstützung von oben

- Mit den Werten und Idealen der Organisation im Einklang stehen

- Offen sein für Revisionen und Überprüfungen

- Nutzlosigkeit des Widerstands aufzeigen

- Befürchtungen ernst nehmen

- Wahrung der Autonomie und Sicherheit

Worin unterscheiden sich heisse und kalte Konflikte? Erläutern Sie den wichtigsten Unterschied in einem Satz.

 

ln heissen Konflikten streiten die Parteien offen miteinander. Während in kalten Konflikten keine offenen Auseinandersetzungen anzutreffen sind.

 

Ordnen Sie in der folgenden Grafik die individuellen Verhaltensstile bei Konflikten dem richtigen Feld zu (unter Venivendung der Anfangsbuchstaben A = Anpassung, B = Rückzug, C = Kooperation, D = Durchsetzung, E = Kompromiss):

 

Lösung:

Bis zu welcher Eskalationsstufe ist ein Konflikt durch die Beteiligten noch selber lösbar?

 

Maximal bis zur dritten Stufe: Taten statt Worte.

 

Nennen Sie die zwei Voraussetzungen für eine Konfliktregulierung.

 

- Der Wille und die Bereitschaft zur Behandlung des Konflikts mindestens einer Konfliktpartei oder einer anderen weisungsberechtigten Instanz

- Die Akzeptanz einer dritten, neutralen Partei

 

Welches sind die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Konfliktregulierung? Zählen Sie mindestens fünf Erfolgsfaktoren auf.

 

- Sorgfältige Diagnose vornehmen

- Planmässig vorgehen

- Rollenklarheit sicherstellen

- Akzeptanz schaffen

- Kommunikation fördern

- Emotionen zulassen

- Neutralität bewahren

- Offen und ehrlich sein

- Geduld haben

- Bescheiden bleiben

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