vegetatives Nervensystem
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Lernkarten
Demenz: Definition, molekulare Mechanismen
Störungen des Gedächtnis, des Denkvermögens und der emotionalen Kontrolle.
Beruhen auf Schädigung von Neuronen:
• gestörte zelluläre Ca2+-Homöostase
• vermehrte Bildung von ROS
• Anhäufung von β-Amyloid
• eingeschränkte Energieproduktion
• Mangel an Wachstumsfaktoren
• entzündliche Prozesse
• Apoptose
• Störung der cholinergen, dopaminergen und glutamergen Signalübertragung
Beachte: aufgrund der vielfältigen Mechanismen: uneinheitliche Wirkungsmechanismen der Antidementiva!
Über welchen Mechanismus wirken Alzheimer-Dementiva?
AChE-Inhibitoren
Über welchen Mechanismus wirken andere Dementiva?
Ca2+- und NMDA-Antagonisten und Nootropika
Wodurch ist Morbus Alzheier auf molekularer Ebene charakterisiert?
verminderte Synthese und Freisetzung von Acetylcholin
Welche Wirkung haben AChE-Inhibitoren bei der M. Alzheimer Therapie?
• über Erhöhung des ACh werden muscarinerge und nicotinerge Rezeptoren stimuliert
• Bildung von neuroprotektiven Wachstumsfaktoren (via ACh)
Demenz: pathophysiologische Veränderung der Calcium-Homöostase
gestörter Energiestoffwechsel, Durchblutungsstörungen des Gehirns, und Traumen führen zu erhöhter Ca2+-Konz. im Neuron (> 0.1 µM):
→ Aktivierung von Lipasen, Proteasen, Stresskinasen, Phosphatasen
→ → Neuronschädigung!
NMDA-Rezeptoren - iGluR: Untergruppen, Aufbau, Lokalisation
Aminosäure Rezeptor: ionotrope, Ligandgesteuerte Kationenkanäle
• 3 Untergruppen (Kainat, AMPA, NMDA): Einteilung nach Liganden
• schnelle Signaltransduktion
• Einstrom von Na+- und K+-Ionen und Ca2+
• aus 4 oder 5 UE mit jeweils 4 lipophilen Domänen, drei davon durchdringen PM, eine dringt ein.
• NR1- und NR2-UE: immer mindestens 1 NR2-UE
• extrazellullär: Bindungsstelle für N-Methyl-D-Aspartat (NMDA) und Glutamat auf NR2 und für Glycin auf NR1 (Co-Agonismus!) => Kanal öffnet NUR, wenn neben NMDA/Glutamat/Aspartat auch Glycin gebunden ist!
NR1: überall im ZNS und Rückenmark, Hippocampus insbesondere
NR2: in diskreten Hirnarealen
• Mg2+-Bindungsstelle: in der Kanalpore: führt zum Verschluss des Kanals. Kann durch Vordepolarisation (Glutamat-induzierte AMPA-Aktivierung ( Aminomethylphosphonsäure) nach Hypoglykämie oder cerebraler Ischämie) entfernt werden: Aktivierung!
WM Nootropika
• Wirksamkeit nicht belegt! (bei Demenz)
• angeblich: Verbesserung des zerebraler Energiestoffwechsel und Durchblutung
Mutterkornalkaloide
bei Demenhz
• Wirksamkeit nicht belegt!
• vasodilatorische, serotonerge, und dopaminerge Effekte (Hirnstoffwechsel pos. beeinflusst)
WM der direkten und indirekten Sympathotomimetika
Direkte: Agonisten (wie Adrenalin oder NA) an adrenergen Rezeptoren.
Indirekte: setzen NA aus Speichern frei oder hemmen Re-Uptake aus synapt. Spalt.
α-Sympathomimetika: WM, BV, HWZ, Unterstrukturklassen
• Agonisten an α1- und α2-Rezeptoren
• im Grunde Adrenalin und NA: BV gering, HWZ zu kurz
a) Phenyl-2-amino-ethanol-Struktur: systemisch: hypotone Blutdruckstörungen.
b) 2-Imidazolin-Struktur: lokal bei Schleimhautschwellungen, Konjunktivitis, Sinusitis, Nasopharyngitis, Glaukom
α-Sympathomimetika mit Phenyl-2-amino-ethanol-Struktur: strukturelle Gemeinsamkeiten, Applikation
wesentlich: Vorhandensein/nicht Vorhandensein von OH Gruppen
• nur 1 OH am Phenyl
• lipophiler als Adrenalin
• metabolisch stabiler als A.
• oral wirksam
• R-Form Eutomer
• als Racemate (nicht Phenylephrin)
Gemeinsamkeit der "4-Hydroxygruppe" der Phenyl-2-amino-ethanol-Gruppe der alpha-Sympathomimetika: BV, Metabolismus
weniger hydrophil, besser BV, weniger schneller Abbau, da COMT nicht mehr angreifen kann!!!! (da es nur an 3' OH angreifen kann)
Gemeinsamkeit der "3-Hydroxygruppe" der Phenyl-2-amino-ethanol-Gruppe der alpha-Sympathomimetika: Metabolismus
kann zwar durch COMT umgesetzt werden, aber nur schlecht, da 4 OH fehlt