vegetatives Nervensystem
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Lernkarten
Welche indirekten Parasympathomimetika bewirken eine Tonuserhöhung der glatten Muskulatur: reversibel; peripher; Carbamidsäureester
Physostigmin, Neostigmin, Pyridostigmin, Distigmin
Welche indirekten Parasympathomimetika bewirken eine Insektizide: „irreversibel“; peripher und zentral; (Thio-)Phosphorsäureester
Parathion, Paraoxon
Welche indirekten Parasympathomimetika sind Antidementiva: reversibel; zentral; uneinheitliche Struktur
Rivastigmin, Donepezil, Galanthamin
AChE-Inhibitoren als Insektizide
• führen im Insekt zu einer „irreversiblen“ (pseudoirreversiblen) Hemmung der AChE und damit zu einer lethalen Erhöhung der ACh-Konz.
• Selektivität für Insekten: Im Säuger wird ein Alkylrest auf Glutathion übertragen, wobei der Phosphorsäure-Diester weniger toxisch wirkt!
• Giftungsreaktion im Organismus: Ersatz des Schwefels durch Sauerstoff
Parasympatholytika: molekulare Wirkung und physiologische Auswirkung, Symptome, Indikation
• heben muscarinerge Wirkung des Acetylcholins auf.
• relaxierende Wirkung auf glatte Muskulatur („neurotrope Spasmolytika“): Bronchien, GIT, Gallenwege, Harnblase und -leiter.
• Sekretionshemmung: Tränen, Schweiß, Speichel, Schleim, Magensaft etc.
• Pupillenerweiterung
• Herzfrequenz erhöht
• Indikation: Spasmen des GI- und Urogenitaltrakts, bradykarde Herzrhythmusstörungen, Parkinson.
Diagnostisch: Augenhintergrundanalyse
Überwinden N-quartäre Parasympatholytika die BHS?
Nein, weil dauerhaft geladen
Andere Parasympatholytika: HWZ
meist sehr kurze HWZ; meist höchste Potenz am M3 (Muscarin 3)!
Oxybutynin: WM, Indikation
muskulotrope Spasmolytika: Wirkmechanismus, strukturelle Gemeinsamkeit, Indikation
• unabhängig von Acetylcholin und der vegetativen Innervation wirkend!
• direkte Einwirkung auf glatte Muskelzellen
• Hemmung von Phosphodiesterasen (→ cAMP-Anstieg und Erniedrigung der intrazellulären Ca2+Konz. → Relaxation)
• geringe Therap. Bedeutung.
• bei Spasmen der Gallenblase, Harnleiter, Darm
• Struktur: Benzylisochinolin-Derivate