vegetatives Nervensystem
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Cartes-fiches
β-Sympathomimetika: Wo erfolgt der Angriff jeweils, Einteilung nach Struktur
Angriff:
a) β1-Rezeptoren am Herzen: zur Steigerung der Herzfrequenz und Überleitstörungen (z.B. bei einem Schock)
b) β2-Rezeptoren an Bronchien und Uterus: Erschlaffung der Bronchial- und Uterusmuskulatur (Broncholytika bei Asthma und COPD sowie als Tokolytika)
Struktur:
• 4-hydroxylierte
• 3,4-dihydroxylierte
• 3,5-dihydroxylierte
• sonstige
N-Substituenten: (iso/tert-) Propyl- oder Buytl-, Alkylaryl- (relativ sperrig)
Dobutamin: WM, Wirkung im Körper, Applikation, HWZ, Indikation
β-Sympathomimetikum: Brenzcatechine (Phenyl-2-amino-ethanol-Derivate)
• steigert Kontraktionskraft des Herzens
• erhöht Schlagvolumen und damit kardialen Auswurf
• reduziert peripheren Widerstand
• stimuliert β1-, β2- und α1-Rezeptoren (entscheidend: β1- und α1-Rezeptoren am Herz)
• keine OH-Gruppe am Alkylteil!
• Applikation: í.v.; HWZ: 2 min!
• bei akutem Herz-Kreislauf-Versagen, durch Schock, Herzinfarkt, kardialbedingtem Lungenödem
Sympatholytika WM
antagonisieren die Wirkung von Adrenalin und NA
Welcher Typ an α-Rezeptoren ist in der Prostata lokalisiert?
α1A suuper wichtig wohl
α-Rezeptoren (alpha-Rezeptoren): welche Typen, wo lokalisiert, welche Wirkung von Antagonisten
•Drei α1 (A, B, C) und vier α2 (A, B, C, D).
• In arteriellen Gefäßen: alle drei α1
• Prostata: α1A
• Antagonisten an α-Rezeptoren wirken im allgemeinen gefäßerweiternd und blutdrucksenkend
• α1A-selektive: Erschlaffung Muskulatur des Blasenhals und der Harnröhre: bei beninger Prostatahyperplasie (BPH)
Phenoxybenzamin
Nicht-selektive α-Sympatholytika
• führt durch Alkylierung der α1- und α2-Rezeptoren zur irreversiblen Blockade
• in hohen Dosen: irreversible Hemmung der 5-HT-, Histamin-, ACh-Rezeptoren
• Hauptwirkung: Relaxation der glatten Muskulatur arterieller Gefäße und des Urogenitaltrakts (bei Blasenentleerungsstörungen, Prävention bei Blutdruckkrisen des Phäochromozytoms)