VBR-Steuern

Vorbereitung Test Dezember 2012

Vorbereitung Test Dezember 2012

Diese Lernkarten bieten einen Überblick über das Schweizer Steuersystem auf Berufslehrniveau. Sie behandeln Themen wie direkte und indirekte Steuern, verschiedene Steuersätze, Abgaben auf Aktien und Dividenden, sowie internationale Steuerabkommen und deren Auswirkungen. Besonders relevant sind die Auswirkungen auf Ausländer, Unternehmen und die Bevölkerung, sowie die Unterschiede zwischen den Kantonen. Die Karteikarten sind nützlich für Studierende und Berufstätige, die sich mit den Grundlagen der Schweizer Steuern vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
28
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
17.12.2012 / 13.01.2020

Cartes-fiches

Steuerzwecke (2)

- fiskalpolitischer Zweck

-> Bundes-, Kantons-, Gemeindeebene

-> Finanzierung Staatsausgaben

-> Bsp. Einkommenssteuer, MWST ...

- Lenkungsabgaben

-> Bundesebene

-> Steuerung Verhalten Bevölkerung

-> schädigende Handlungen werden besteuert&an Bevölkerung abgegeben

-> Bsp.: Co2-Abgabe & Rückerstattung über verbilligte Krankenkassenprämien

natürliche Personen

decken mit ihren Einnahmen alle ihre Ausgaben

direkte Steuer

- Schuldner = Träger

- progressiv (jeder nach wirt. Leistungsfähigkeit)

- dienen Umverteilung (Infrastruktur)

Bsp: Einkommenssteuer, Vermögenssteuer

indirekte Steuer

- Schuldner nicht gleich Träger

- sind für alle gleich hoch

Bsp. Mehrwertssteuer

progressiver Steuersatz

- nimmt zu

Bsp:

100'000 -> 10%

150'000 -> 15%

degressiver Steuersatz

- nimmt ab

- wurden nicht erlaubt ("gegen die Verfassung")

Bsp:

100'000 -> 15%

150'000 -> 10%

flatrate Steuersatz

-linear

Bsp:

100'000 -> 15%

150'000 -> 15%

Kopfsteuer

Bsp: bis 25 Jahren: 200.- / ab 26: 800.-

Heiratsstrafe

Ehepaar zusammen 200'000.- zahlt mehr als 2 Erwachsene mit je 100'000.- zusammen

Flat-Rate-Tax

-einheitlicher Steuertarif für alle

-nur 1 Pauschalabzug

Bsp: Obwalden Einkommenssteuer 12%

Anforderungen Pauschalbesteuerung

- Ausländer

- kein Erwerbseinkommen in der CH

Allgemein Pauschalbesteuerung

- kantonal geregelt

- Kanton SZ keine Erbschaftssteuer

- kantonal geregelt

z.B. Schumacher zahlt 2%

Abzüge Steuern

- Einkauf in Pensionskasse

- Investitionen in Eigenheim

Grund Fluchtgelder

Bsp: Deutschland

ab 53'000 Euro Einkommen 42% abgabe an Staat + Gebühren = 52%

-> Vergleich CH = 30%

Folge:

KMU bringts auf CH-Bank und tippt es nicht ein (Schwarzgeld)

Steuerstrafbestand: Steuerbetrug

- falsche Belege

- gefälschte Urkunden (Lohnausweis, Geschäftsbücher)

- CH: mit Gefängnis bestraft

- CH gibt Daten an Drittstaaten weiter

Strafbestand: Steuerhinterziehung

- nicht deklarierte Aktien werden an Firma überschrieben an der man selbst beteiligt ist. Beteiligung wird verschwiegen (vergessen)

- CH: bloss Geldstrafe

- neu USA: gilt als Betrug, da Kontrollmechanismus der US Behörden umgehen wollte

Einzelanfragen (Bankgeheimnis)

- Verdacht muss bestehen

- jede Person wird einzeln behandelt

-> sehr kompliziert

Gruppenanfragen (Bankgeheimnis)

z.B. Fonds

"Wer ist drin mit wieviel Geld?"

Autom. Infoaustausch

Daten werden sofort übermittelt

-> anderen Staaten möchten dies gerne

Weissgeld-Strategie

Banken machen dies nun

- Wenn Ausländer in der CH Geld deponieren wollen, haben sie ein Formular zu unterschreiben, dass ihr Geld in ihrem Land versteuert wird

-> Kantone fühlen sich benachteiligt, sie bekommen keine Infos

neue Steuerabkommen

- Unterscheidung Steuerhinterziehung-Steuerbetrug wird international aufgegeben

- neuer Grundsatz: Information auf Anfrage (braucht wohl begründeten Verdacht)

bestehendes Abkommen BII

Zinsbesteuerung

- (35% werden nicht ausbezahlt, falls keine Angaben durch Begünstigten gehen 75% davon an den EU Staat und der Rest an die CH

- CH überweist Geld an z.B. D ohne Namensnennung

-> EU will mehr Daten

-> auch EU-Länder sperren sich (Lux, A)

-> intern noch Zinsbesteuerung (keine Daten über Konten + Dividenden)

Laffer Kurve

falls Steuersatz zu hoch:

- Leute arbeiten weniger motiviert, da sie das Meiste abgeben

falls Steuersatz zu tief:

- zu geringe Steuereinnahmen

Unternehmenssteuer Kt. Bern 2008

70% der Unternehmen in Bern zahlen bis max. 500 Fr./Jahr

Lex Bonny

Kanton verzichtet 10 Jahre auf Steuern (2.5%)

Bund nur 2.5% während 10 Jahren statt 5%

-> Schweiz profitiert von ihrem Gewinn, da oft nur Holding in die Schweiz kommt

Kapitalgewinne

z.B. Dividenden, Aktien ...

- Dividenden müssen versteuert werden

- Aktien teurer verkauft als gekauft = Kapitalgewinn = muss nicht versteuert werden!

Transaktionssteuer

pro Aktie eine Abgabe an Staat wenn man sie kauft (Finanztransaktionssteuer)

Nachteile Ehepaare nebst Steuern

AHV

Étudier