Usability
Normen
Normen
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Lernkarten
ISO 9000
Der Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale festgelegte Anforderungen erfüllt.
Qualitätsmodell
Defininierte Menge an Eigenschaften und deren Beziehung untereinander. Grundlage für Spazifikation und deren Evaluation.
Interface
Benutzeroberfläche. Definiert, steuert und ermöglicht Dialog Mensch-Maschine.
DIN EN ISO 9241-11
Gebrauchtstauglichkeit: Das Ausmass, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann; um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.
Usability nach Shakel (Dimensionen):
4 Dimensionen: Lernbarkeit, Effizienz, Flexibilität, Akzeptanz
Usability nach Nielsen (Dimensionen):
5 Dimensionen: Lernbarkeit, Effizienz, Erinnerungswert, Fehler, Zufriedenheit
DIN EN ISO 9241-171
Accessibility/Zugänglichkeit: Gebrauchstauglichkeit eines Produktes/Dienstleistung für eine in Bezug auf ihre Fähigkeiten weit gefasste Gruppe.
DIN EN ISO 9241-210
Wahrnehmung und Reaktion einer Person, die aus der tatsächlichen oder erwarteten Benutzung eines Produktes resultieren.
User Experience beinhaltet:
Emotionen, Vorstellungen, Vorlieben, Wahrnehmungen die sich vor, während oder nach der Nutzung ergeben.
DIN EN ISO 9241-11 (Paraphrasiert)
Informiert, wie die Information gewonnen werden kann, um die Gebrauchstauglichkeit von Produkten zu spezifizieren und evaluieren.
DIN EN ISO 9241-110 (paraphrasiert)
Grundsätze der Dialoggestaltung:
- Aufgabenangemessenheit
- Selbstschreibungsfähigkeit,
- Steuerbarkeit,
- Erwartungskonformität,
- Fehlertoleranz,
- Individualiserbarkeit,
- Lernförderlichkeit.
Für was sind Normen?
Sie geben den Herstellern Hinweise, Richtlinien und Erfahrungen mit, um gebrauchstaugliche Produkte zu gestalten.
DIN EN ISO 9241-151
Leitlinien zur Gestaltung von Benutzungsschnittstellen für das World Wide Web
DIN EN ISO 9241 ("Obernorm")
Ergonomie der Mensch-System-Interaktion
Oberziele der DIN EN ISO 9241-11
Effektivität (Genauigkeit und Vollständigkeit), Effizienz (Aufwand) und Zufriedenheit
DIN EN ISO 9241-151 konzentriert sich auf folgende vier Bereiche:
- Grundlegende Entwurfsentscheidung und Gestaltungsstrategie
- Gestaltung des Inhalts
- Navigation und Suche
- Darstellung des Inhalts
Was gehört zu: Grundlegende entwurfsentscheidungen und Gestaltungsstrategien
- Verwendungszweck
- Zielgruppenanalyse
- Aufgaben und Zielstellung von Benutzern analysieren etc.
Was gehört zu: Gestaltung des Inhalts?
- Konzeptuelles Modell des inhalts
- Eignung der Inhalte für die Zielgruppe und deren Aufgaben
- Vollständigkeit des Inhalts
- Struktur des Inhalts
- Datenschutz etc.
Was gehört zu: Navigation und Suche?
- Navigation selbstbeschreibend gestalten
- Benutzer zeigen, an welcher Stelle er sich befindet
- Unterschiedliche Navigationsverhalten unterstützen
- Direkter Zugriff auf relevante Informationen von Startseite aus
- etc.
Was gehört zu: Darstellung des Inhalts?
- Aspekte der Seitengestaltung
- Vertikales Blättern (scrollen) minimieren
- Farbverwendung
- etc.
Was sind Styleguides und was regeln sie?
Grosse Anbieter von Software / Hersteller stellen eigene Richtlinien auf. Diese ergänzen die Normen und geben häufig auch operationale Hinweise. Oberstes Ziel konsistente Benutzeroberfläche.
- Aussehen von einzelnen Elementen
- Verwendung von Begriffen und Bezeichnungen
- Verwendung von Fabren etc.
Heuristiken von Nielsen
- Sprache des Systems sollte der Sprache des Benutzers entsprechen
- Konsistenz und Standards
- Fehlervorbeugung durch sorgfältiges Design
- Hilfe und Dokumentation
- Flexibilität und Effizienz etc.
Gebote und Krieterien für Interfacedesign (lässt sich nicht bestimmen, welche Kriterien für welche Absicht weil Kombinationsmöglichkeiten zu vielfältig)
Interface sollte:
- in Struktur und Gestaltung konsistent sein.
- von Anfang an Interesse wecken
- Betrachter informieren und ihn zum Anwender machen
- anpassungsfähig sein
- so sein, dass keine Gebrauchsanleitung gebraucht wird
- skalierbar sein
- dem Anwender erlauben, Fehler zu machen
- etc.
Was sind Theorien?
Getestete und verlässliche in vielen Bereichen verwendbare Theorien versuchen, Aktionen eines Systems zu beschreiben, erklären oder vorauszusagen.
Seven Stages of Action (Theorie)
- Formulirenen des Ziels
- Formulieren der Intention zum Handeln
- Spezifikation der Aktion
- Ausführung der Aktion
- Wahrnehmung des Systemsstatus
- Interpretation des Systemstatus
- Auswertung des Resultat
Gulf of Execution ist was?
Wenn ein Anwender Probleme bei der Bedienung hat und somit sich eine Kluft zwischen Ziel und Umsetzung ergibt, bezeichnet man als Gulf of Execution.
4 Prinzipien des guten Designs nach Norman:
- Sichtbarkeit des Systemstatus
- gutes konzeptionelles Modell
- Gutes Mapping: gute Abbildungen mit Beziehung zwischen Handlung und Resultat
- Feedback: Benutzer sollte Feedback erhalten über seine Aktionen.
DIN EN ISO 9241-210 (paraphrasiert)
Prozess zur Gestaltung gebrauchstauglicher interkativer Systeme. Behandelt primär keine Ziele, sondern Vorgehensweisen und Wege zu diesen Zielen.
Vorteile der menschzentrierten Gestaltung gemäss DIN EN ISO 9241-210.
Ökonomische und soziale Vorteile für Benutzer, Arbeitgeber und Anbieter wie:
- Gebrauchstaugliche Systeme und Produkte
- Käufer sind teilweise bereit, mehr dafür zu bezahlen
- Betreuung und Beratung wird reduziert
- Steigerung Produktivität
- Verbesserung User Experience etc.
Ein menschzentrierter Ansatz sollte folgende Grundsätze befolgen:
- Verständnis der Benutzer, deren Aufgaben und Arbeitsumgebung
- Benutzer während Entwicklung und Gestaltung anwesend
- User Experience wird berücksichtigt
- im Gestaltungsteam sind fachübergreifende Kenntnisse vorhanden etc
4 Bentzerorientierte Gestaltungsaktivitäten gemäss DIN EN ISO 9241-210:2011, die während eines Projekts zur Systementwicklung auszuführen sind.
- Verstehen und Beschreiben des Nutzungskontextes
- Spezifizieren der Nutzungsanforderungen
- Entwerfen der Gestaltungslösungen
- Testen und bewerten der Gestaltung
Welche Aspekte gehören unter Nutzungskontext?
- Benutzer und Interssengruppen
- Merkmale der Benutzer
- Ziele und Arbeitsaufgaben der Benutzer
- Umgebung des Systems
Welche Aspekte gehören zu Nutzungsanforderungen?
- Anforderungen, die aus dem Bedürfnis der Benutzer entstehen.
- Anforderungen aus Erkenntnissen, Normen, Richtlinien etc.
- Anforderungen, die aus organisatorischen Anforderungen abgeleitet werden.
- etc.
Was ist in einer Bentutzerdokumentaiton enthalten?
- Nutzungskonzept
- Produktbeschreibung
- Handbuch
- Fehlermeldungen etc.
Anlässe die für die Zusammenarbeit mit Benutzern in jedem Projekt gegeben sind:
- Beratung des Entwurfs eines Nutzungskonzeptes
- Validierung von Nutzungsanforderungen durch die Benutzer
- Prototypen gemeinsam durcharbeiten
- Iterative Usability-Evaluierung
- Iterative Usability-Tests am integrierten System
Zur Feststellung der Usability lassen sich vier Messansätze unterscheiden:
- interkations-zentrierte Ansatz
- benutzer-zentrierte Ansatz
- produkt-zentrierte Ansatz
- formal-analystische Ansatz
Kriterien einer Messung (Evaluation):
- Objektiv
- Reliabel / Zuverlässig
- Validität / Gültigkeit
Drei Typen der Evaluation:
- Analytische Evaluation
- Evaluation durch Experten
- Evaluation durch Nutzer
Formen der Evaluation durch Nutzer:
- Performance measurements / Leistungsmessung
- Subjective measurements
- Observational measurements
Elemente einer barrierefreien Umwelt:
- Respektierend
- Sicher
- Gesund
- Funktional
- Verständlich
- Ästhetisch