Klausuren


Em Thuong
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Unternehmensplanung und -projekte, wobei sie sich auf grundlegende Konzepte wie Zielbeziehungen, Entscheidungsregeln und verschiedene Planungsansätze konzentrieren. Sie behandeln Themen wie inkrementale Planung, Budgetierung und die Einbeziehung verschiedener Abteilungen und Hierarchieebenen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufseinsteiger in der Betriebswirtschaftslehre, die ein solides Verständnis der Planungsprozesse in Unternehmen erlangen möchten.
Flashcards
12
Students
1
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
30.01.2013 / 30.01.2013

Flashcards

Inkrementale Planung ermöglicht es Unternehmen, in „kleinen Schritten“ und unter Einbeziehung

aller Organisationsebenen die Zielgrößen der beteiligten Bereiche bzw. Abteilungen zu optimieren.

 

f

Beim Gegenstromverfahren („Down‐Up‐Planung“) wird die Rahmenplanung des Top‐Managements

durch Mitarbeiter der unteren Hierarchieebenen „überarbeitet“ und konkretisiert, um anschließend

als realisierbarer Plan wieder „nach oben“ zurückgereicht zu werden.

 

 

w

Liegt eine komplementäre Zielbeziehung vor, können negative Wechselwirkungen entstehen, die sich

durch eine Anspruchsanpassung („Satisficing“ statt „Maximizing“) vermeiden lassen.

 

f

Die strategische Planung ist in hohem Maße formalisiert und beschäftigt sich mit funktionsbereichsbezogenen

Maßnahmen und betrieblichen Abläufen, durch die sichergestellt wird, dass die Erfolgspotentiale

des Unternehmens effizient ausgeschöpft werden.

f

Ein Budget stellt einen operativen Unternehmensplan dar, der festlegt, welche Ausgaben für Einzelmaßnahmen

innerhalb einer Periode bzw. eines Projekts getätigt werden können.

 

w

Während normative Entscheidungsregeln es ermöglichen, unter gegebenen Voraussetzungen formallogisch

die optimale Handlungsalternative auszuwählen, dienen empirische Entscheidungsregeln

(Heuristiken) dazu, komplexe Entscheidungssituationen radikal zu vereinfachen und nach einem

groben Muster Handlungen auszuwählen.

 

w

Henry Ford war der Erfinder der Fließbandproduktion. Des Weiteren war für seinen Erfolg eine

umfassende Orientierung an Kundenwünschen maßgeblich.

f

Der Backward‐Approach der Szenario‐Technik erarbeitet die Entwicklung der Deskriptoren retrograd,

d.h. ausgehend von bereits zu Beginn der Planung festgesetzten Zukunftsszenarien.

 

w

Das „Dezemberfieber“ führt in Unternehmen häufig zu einer Überschreitung des geplanten Gesamtbudgets

kurz vor Jahresende.

 

f

 

Handlungsalternativen aufgrund des „Framings“ umgekehrt proportional zu deren Eintrittswahrscheinlichkeiten

(Gewinn‐/Verlustwahrscheinlichkeit).

f

Nach Simon stellt die Aufmerksamkeit von Organisationsmitgliedern ein knappes Gut dar. Zwangsläufig

auftretende Verteilungsdefizite sind eine Ursache des fragmentierten Entscheidungsverhaltens,

das sowohl für das „muddling through“ als auch für „Mülleimer‐Prozesse“ charakteristisch ist

w

Beim „Mülleimer‐Modell“ nach Cohen/March/Olsen handelt es sich um einen weitgehend zufallsgesteuerten

Prozess, durch den Entscheidungen in „organisierten Anarchien“ herbeigeführt werden.

w

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