Unternehmensmarketing

Olivier Schweizer
Lernen

Olivier Schweizer
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Konzepte der Unternehmensführung mit Fokus auf Marketing, etwa Produktgestaltung, Preispolitik oder Zielgruppenansprache. Zentrale Themen sind Marktforschung, Kundenbedürfnisse und Kommunikationsstrategien wie Werbung oder Verkaufsgespräche. Ideal für Einsteiger, die Marketinggrundlagen praxisnah verstehen möchten.
Karten
56
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
01.07.2013 / 04.06.2026

Lernkarten

Kommunikationspolitik:

Wie lässt sich die Werbung aufbauen, welche Schritte sind wichtig?

Werbe...

  • Objekt=Produkt/DL, Immobilie
  • Subjekt= Zielgruppe (vgl. Segmentierung)
  • Ziel=Bekanntheit, Nutzen der DL, Image
  • Botschaft=Aussage der Werbung, Message
  • Mittel=Reale, sinnliche wahrnembare Erscheinungsform (z.b. Inserat)
  • Medien=Informationskanal der Werbung (z.b. Tageszeitung)
  • Träger: Werbemittel + Werbemedien
  • Periode=Zeitraum, Kadenz, Reputation
  • Ort=Räumliche Abgrenzung, wo wird Werbung geschalten
  • Budget=Finanzielle Mittel

Kommunikationspolitik:

Welchen Grundsatz muss ein Werbekonzept erreichen/berücksichtigen um eine maximale Wirkung zu erzielen?

AIDA-Ansatz

  • A=Attention (Aufmerksamkeit)
  • I=Interest (Interesse)
  • D=Desire (Wunsch)
  • A=Aciton (Handeln)

Distributionspolitik

Welche Distributionen werden unterschieden?

Wer übernimmt bei Immobilien die Distribution?

  • Phsyische Distribution (Lagerwesen, Auftragsabwiklung, Transportwesen) 
  • Akquisitorische Distribution (Direkte/Indirekte Absatzwege und Absatzorgane)

Die Distributionspolitik hängt jedoch stark von der Preis- und Kommunikationspolitk ab

Bei Immobilien ist der Makler in der Funktion des Absatzvermittlers (Beartungsfunktion, Informationsfunktion) tätig!

 

Akquisition:

Welche Massnahmen zur Kundengewinnung gibt es?

  1. Kaltakquise: Erstanpsrache, bisher keine Geschäftsbeziehung
  2. Warmakquise: Bekannte Person nochmals abtasten per Telefon, persönlich oder Email

Akquisition:

Über welche Personen findet die Geschäftskundenakquise statt?

-Gate-Keeper

-Beeinflusser /Experte

-Nutzer

-Entscheider

Akquisition:

Welche beiden Methoden werden in der Akquise angewendet? Nenne Beispiele dafür!

1. Push-Methode

  • Werbung zusenden
  • Ansprache auf Strasse
  • Ansprache von Messebesuchern
  • Vertreter "BtoB", Kaltakquise
  • Telefonanrufe

2. Pull-Methode

  • Wahl von prägnanter Internetseite
  • Eintrag in Suchmaschinen
  • Links auf Seiten von Herstellern, Verbänden
  • Online-Werbung (Banner)
  • Inserate in Zeitung
  • Flyer
  • Plakatwerbung
  • TV, Radio, Kinowerbung

Akquisition:

Für welche Zwecke eigenen sich die Push - und die Pull-Strategie und welche Vor- und Nachteile der gibt es?

Push-Strategie: gut, wenn ein Produkt noch unbekannt ist, es wird dabei ein latentes Bedürfnis zu einem bewussten Bedürfniss gemacht, relativ günstig

Pull-Strategie: Durch Screening richtet die Firma das Agnebot nach der Nachfrage des Kunden aus. Kunde fragt das Produkt nach und zwingt dern Handel so ein Produkt in sein Sotriment einzuführen! relativ teuer

Akquisition:

Mit welchen Schritten bereiten Sie ein Kundenaquisitionsgespräch vor?

1. Interne Informationsauswertung

Kundengeschichte studieren, Konditionen des Kunden studieren, bestehende Reklamationen vorhanden?, wurden Versprechen gemacht?, Bonität prüfen

2. Ziele des Besuchs

Welches Produkt verkaufe ich mit welcher Priorität, wie hoch ist der Gesamtauftrag, welche Infos will ich vom Kunden beschaffen

3. Informationsbeschaffung vom Kunden

Kenntnis aller Entscheidungsträger, Bedürfnisse erfahren, Einkaufsverhalten, Beziehung zur Konkurrenz, beste Besuchszeit

4. Besuchsvorbereitung

Verkaufshilfen zusammenstellen (Muster, Prospekte), Infrastruktur sicherstellen (Beamer, etc.), Visitenkarten und Werbegeschenke, Anzahl Teilnehmer, Fahrzeit einplanen

Akquisition:

Was ist wichtig bei einem Verkaufsgespräch (PITCH) ?

Der Persönliche Verkauf ist Element der Distributionspolitk und muss stark strukturiert werden! z.b. AIDA Modell

Zentrale Elemente sind die Bedarfsermittlung, die Argumentation und die Preisdurchsetzung. Die Kommunikation des Produktwertes steht an 1er Stelle

Beeinflussung des Kunden durch gezielte Sprache und non-verbale Kommunikation (Mimik, Gestik, Sprache, Kleidung)

Akquisition:

In welche 12 Phasen lässt sich ein Verkaufsgespräch funktionalisieren?

  1. Marktinformation: Zielgruppenanalyse, Eigene/Konkurrenz Stärken/Schwächen
  2. Pre-Sales: Kundenhistorie, ABC-Analyse, Termin vereinbaren, Persönlichkeit und Hobby v. Kunden
  3. Zeitmanagement: Mehr Zeit für wichtige Kunden, inkl. Geld- und Werbemittel
  4. Terminvereinbarung: Telefonisch, oft Hürde vor Entscheidungsträger, am besten vor Ort sei
  5. Dramaturgie: Einfaches AIDA, Aufmerksamkeit meistens nur 20min.,Verkäufer agieren menschlich, interaktiv und räumlich/zeitlich flexibel, Erfahrung und Bauchgefühl wichtig=Schulung nötig
  6. Beziehungsaufbau: Smalltalk verschafft den Einstieg, Beziehungsaufbau, Vertrauensbasis ist das A und O, Hobbys, etc.
  7. Bedarfsermittlung: Wissen, was Kunde benötigt, Angebot danach ausrichten
  8. Argumentation: versuchen durch die Interpretation verschiedener Aussagen eine andere Aussage zu begründen.
  9. Einwand/Vorwand: Vorwand: oft durch mangelndes Vertrauen in VK= Kunde wird nicht wichtig genommen "Emotional", Einwände: Fragen zur Leistungsfähigkeit, Zeitbedarf=Angebot nochmals prüfen, Interesse ist vorhanden "Rational"! Mit Einwänden=keine Preisverhandlung
  10. Vorwandbehandlung: Einwandvorwegnahme, Einwandumkehr, Relativierung, Polarisierung, Ablenkung, Tabusierung, Appel, Offensivspiegelung (Konfliktlehre)
  11. Einwandbehandlung: Eisbrecher-Argumentation, Entschuldigung, Referenz, Nutzwerttabelle
  12. Preisverhandlung: Nutzen vor Preis! Verhandlung muss Spass machen. Preisdurchsetzung durch: schweigen, abbruch, nachverhandlung, Zusatzleistung anbieten, Nachlass=Rabatt, Nachverhandlung auf Chefebene

Akquisition:

Wie wird der Abschluss des Gespräches signalisiert? Was gibt es für Techniken?

Was sind schlechte "Techniken"?

Techniken:

  • zurechtlegen der Unterlagen
  • schweigen
  • Frage, wann Kunde kaufen will
  • Frage, wann Lieferung geschehen soll
  • Kugelschreiben greifen
  • Handschlag

KEINE Techniken

  • wieder argumentieren
  • Nachlass anbieten in Schweigezeit
  • Anbieten, sich die Sache nochmals zu überlegen
  • Bitte um Beeilung
  • Persönliches Jammern

Akquisition:

Was verstehen Sie unter dem After Sale?

Welche beiden After-Sale Methoden werden unterschieden?

Ziel ist nach erfolgreichem Geschäft gleich auch ein Folgegeschäft und die Kundenbindung oder Weiterempfehlungen generieren!

z.B. Serviceleistungen, Kundenbefragungen

 

Akquisition:

Welche beiden Stilrichtungen gibt es beim Verkaufsgespräch und wie zeichnen sich die beiden Methoden aus?

Hard Selling: rasch zum Verkauf bewegen, auf Kundeninteressen nicht eingehen, Dauer 2-3 Min., 20-30 Gespräche am Tag, 10% Erfolgsquote, 2-3 Abschlüsse

Love Selling: "Hart in der Sache, weich zum Menschen", auf Reklamationen eingehen, sich Zeit lassen, Dauer 20-25 min., 2-3 Gespräche am Tag, 30% Erfolgsquote, 1 Abschluss

Akquisition:

Welche Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation gibt es?

  • Mimik
  • Augenkontakt
  • Körpersprache
  • Gestik
  • Berührung
  • Kleidung

Akquisition:

Welche 4 Ebenen der Sprache/Mitteilung gibt es?

z.b. Frau und Mann beim Abendessen, man findet was grünes in Suppe und fragt frau: Schatz was ist das grünes in der Suppe?

Mann:

  • Sachebene: Da ist was grünes
  • Selbstoffenbarung: Ich weiss nicht was es ist
  • Beziehung: Du wirst es wissen
  • Appell: Sag mir, was es ist!

Frau:

  • Sachebene: Da ist was grünes
  • Selbstoffenbarung: Mir schmeckt das nicht
  • Beziehung: Du bist eine miese Köchin
  • Appell: Lass nächstes Mal das grüne weg!

Akquisition:

Was ist eine Suggestivfrage?

Die Suggestivfrage basiert auf einer bewussten Wertung und wir eingesetzt, um Zustimmung zu einem Sachverhalt oder einer Meinung zu erhalten.

Keine Offene Frage wie: Was hast du gesehen? sondern z.b.  Du hast den Schuss auch gehört, oder?

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