Unternehmensmarketing

Olivier Schweizer
Lernen

Olivier Schweizer
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Konzepte der Unternehmensführung mit Fokus auf Marketing, etwa Produktgestaltung, Preispolitik oder Zielgruppenansprache. Zentrale Themen sind Marktforschung, Kundenbedürfnisse und Kommunikationsstrategien wie Werbung oder Verkaufsgespräche. Ideal für Einsteiger, die Marketinggrundlagen praxisnah verstehen möchten.
Karten
56
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
01.07.2013 / 04.06.2026

Lernkarten

Die Vision

Wie kann man die Vision beschreiben?

Was bedeutet diesbezüglich strecht + leverage?

Die Vision ist der Leim, der das Unternehmen zusammenhält Die Vision muss greifbar und verständlich sein! 

Es besteht aus einem richtungsweisenden Satz, der prägnant und griffig ist und den Kernauftrag der Unternehmung wiedergibt.Auf die Vision muss dann auch eine Handlung folgen!

Strecht+levarage ist die erfolgreiche Positionierung. Die Zieldefinition ist über dem möglich erreichbaren und die Kräfte werden auf ein Ziel gebündelt!

Die Vision

Welche 4 Elemente muss die Vision enthalten?

  1. core purpose "Unternehmenszweck"
  2. core values "Kernwerte"
  3. Zukunftsbild
  4. BHAG's "herausforderderne Ziele" bezogen auf qualititativ/quantitativ, David/Goliath Ziele, Rollenbezogene Ziele, interne Transformations ziele

Leitbild:

Wie kann das Leitbild beschrieben werden in einer Unternehmung?

Das Unternehmensleitbild (mission statement) umfasst alle unternehmerischen Grundsätze über angestrebte Ziele und Verhaltensweisen, an denen sich alle unternehmerischen Tätigkeiten orientierne sollen.

Das Leitbild muss von allen Ansprechgruppen akzeptiert werden.

 

Leitbild

Welche 5 Aufgaben übernimmt das Leitbild?

  1. Klärung des Selbstverständnis: Leitbild gibt der Firma eine eindeutige Identität = corporate identity. Das Verhalten nach innen und nach aussen wird dargestellt=was ist unsere Firma und was ist der Sinn unserer Tätigkeit
  2. Orientierungsrahmen: Festhalten der zukünftigen, strategischen Ausrichtungen
  3. Motivation u. Kohäsion: Gemeinsame Werte für Zusammenhalt unter Mitarbeitern festlegen
  4. Gestaltungs- u. Unternehmenskultur: Übergang von IST-Kultur zur gewünschte SOLL-Kultur
  5. Entscheidungs- u. Koordinationsfunktion: Verbesserung der Koordination zwischen verschiedenen Teilbereichen

Leitbild

Was sind die für die Unternehmensidentität (corporate identity) kennzeichnenden Merkmale?

  • corporate design: Logo, Briefpapier, Farbgebung
  • corporate communication: Kommunikation nach innen und aussen
  • corporate behaviour: Verhalten Firma gegenüber Öffentlichkeit, Reaktion auf Kritik
  • corporate philosophy: Werte und Normen
  • corporate culture: tägliches arbeiten=konkretisierung der Philosophie
  • corporate language: spezifische Sprachebene die im Unternehmen genutzt wird.

Leitbild

Was sind die Inhalte eines Leitbildes?

  1. Allgemeine, geschäftspolitische Inhalte:
  • Tätigkeitsfeld des Unternehmens
  • oberste Unternehmensziele
  • Allgemeine strategische Ausrichtung

2. Aufgabenspezifische Inhalte

  • einzelen Funktionen des Unternehmens (Marketing, Produktion, Finanzen, usw.)

 

3. Adressatenspezifische Inhalte

  • Auf Mitarbeiter eingehen
  • Verhältnis zur Firma, Führungsstil, Leistungsgrenze, Sozialleistungen

Leitbild:

Was sind die Inhalte eines Leitbildes?

  1. Allgemeine, geschäftspolitische Inhalte:
  • Tätigkeitsfeld des Unternehmens
  • oberste Unternehmensziele
  • Allgemeine strategische Ausrichtung

2. Aufgabenspezifische Inhalte

  • einzelen Funktionen des Unternehmens (Marketing, Produktion, Finanzen, usw.)

 

3. Adressatenspezifische Inhalte

  • Auf Mitarbeiter eingehen
  • Verhältnis zur Firma, Führungsstil, Leistungsgrenze, Sozialleistungen

Leitbild:

Was verstehen SIe unter dem code of conduct?

Was verstehen Sie unter dem Begriff "think out of the box"?

Was verstehen Sie unter dem Begriff "Layer Player"?

Beim code of conduct handelt es sich um ein formalisiertes Leitbild mit Fragen für Mitarbeiter (z.b. Sicherheitsbestimmungen, und Absicherung bei Härtefällen im Bereich Bestechung z.b. bei Banken oder Beispiel Schindler)

think out of the box bedeutet, dass nicht alles gleich läuft wie bis anhin, der härteste Konkurrent ist man selbst! Kritisches Hinterfragen nötig!

Layer Player konzentrieren sich auf ein bestehendes spezifisches Geschäftsfeld und bieten dieses günstiger an als der Hauptanbieter. Der Layer Player hat tiefe Grundkosten und kauft die DL oft fremd ein. Z.b. SBB Konkurrenz durch RAIL TRACK

Was muss beim erstellen des Leitbildes beachtet werden?

Das Leitbild muss von allen Ansprechgruppen akzeptiert werden und sollte alle 5 Jahre aktualisiert werden

Erstellung Phase 1: Ausgangslage schaffen durch Analysen

Phase 2: Entwurf erstellen aus Perspektive Shareholder (Eigentümer), Kunden (Stakeholder), Mitarbeiter und der Umwelt

Phase 3: Erstellen der Funktionsleitbilder, verschiedene Abteilungen und Bereiche werden gegliedert.

 

Die Formulierung der Vision und des Leitbildes werden in Aktionsformulierungen überführt! Pro Leitsatz wird dann ein (smartes) Ziel abgeleitet!

Wann sind Ziele Smart? Was bedeutet SMART?

Was ist bei Zielen für Mitarbeitern zu beachten?

S=Spezifisch

M=Messbar

A=Angemessen

R=Realistisch

T=Terminiert

 

Persönliche Zielvereinbarungen für Mitarbeiter müssen überwachbar sein und durch den MA selbst beeinflussbar sein. Bsp. Arbeitsorganisation mit Outlook, 1x im Jahr einen Kurs besuchen, 95% der Anrufe innert 48Std. beantworten, Mut zur Eigenverantwortung übernehmen, Dresscode bei externen Terminen

Marketing: 

Welches waren die Orientierungen der Wirtschaft seit der Jahrtausendwende?

In welcher Phase befindet sich die Immobilienbranche?

Produktionsorienterung um 1900: Nachfrage übersteigt Angebot, Optimale Ausnützung der Produktionskapazität

Verkaufsorientierung: Produktion nimmt aufgrund "Wirtschaftswunder" weiter zu, Sättigung langsam erreicht, erste Absatzprobleme, Konkurrenz

Marktorientierung: Effektive Bedürfnisse der Kunden werden erfasst, Marktforschung wird betrieben

Umweltorientierung: Ab 1970 Marketing als Denkhaltung mit allen Stakeholdernbeziehungen

Customer Relationship Managements (CRM): Gezielte Kundenbeziehungen erfassen, ansprechen, gewinnen, informieren, bedienen und pflegen von Kundenstamm

 

Immobilienbranche ist die Spezifizierung der Firma ausschlaggebend. Ausserdem spielen Ort und Gebiet eine Rolle sowie die Art, Grösse und finanziellen Miettel der Unternehmung. TREND IST ABER CRM!

Marketing:

Wann wird das Marketing in einer Firma eingesetzt?

Am Anfang und am Ende des Leistungsprozesses!

Anfang: Marktforschung, Produktpolitik, Preispolitk

Ende: Distribution, Werbung, Verkauf

Marketing: Wie ist das Wertschöpfungsorienterte Marketing aufgebaut?

1. Marketingprozesse festlegen für Grundlage: Bedürfnisse erkennen, geeignete Produkte und DL entwickeln

2.Definition der Wertschöpfungskette: Wie kann Produkt oder DL wettbewerbsfähig sein, wie richtet es sich auf dem Markt aus um grösst möglichen Kundennutzen zu erlangen

3. Marketing als Unternehmerische Aufgabe: Geeignete Marktbearbeitung für Produkt oder DL festlegen

Marketing: Was verstehen Sie uns Marktforschung?

Marktforschung ist die Aufarbeitung, Analyse und Interpretation von Daten über Märkte und Beeinflussungsfaktoren mit Ziel der Informationsgewinnung für Marketing-Entscheide

Bedürfnisse

Bedürfnis+Geld=Bedarf (Summe davon = Nachfrage)

Grundbedürfnis oder Wahlbedürfnis, Immobilien zeigen einen MIX von beiden!

Welche zwei verschiedene Bedürfnissarten gibt es?

 

 

1. Individualbedürfnisse (z.b. Auto)

2. Kollektivbedürfnisse (z.b. Autobahn)

 

Das Kundennutzen

1.Mit Hilfe von Marketingprozessen soll ein möglichst grosser Kundennutzen angestrebt werden! Wieso?

2.Wie können Leistungsmerkmale verglichen werden, ob sie dem Kunden Nutzen bringen?

1.Kundennutzen = Erhöhte Zahlungsbereitschaft

2. Durch Benchmarking mit den Hauptkonkurrenten, z.b. mit dem KANO-System

Kaufverhalten: Welches sind die Faktoren die im Kano-System verglichen werden und für den Kaufentscheid wichtig sind?

  1. Basisfaktoren: selbstverständlich
  2. Leistungsfaktoren: Preis/Leistung, Meldung/Reaktionszeit
  3. Begeisterungsfaktoren: unerwartete Zusätze

Mit der Zeit wird aus einem 1 eine 2 und aus einer 2 ein 3=Ansprüche steigen und Sachen werden selbstverständlich!

Kaufverhalten:

Welche Personen spielen beim Kaufprozess eine Rolle und welche Rolle nehmen sie dabei ein?

Initiator: Person schlägt vor ein Produkt zu kaufen

Einflussnehmer: Person gibt Ratschläge

Entscheidungsträger: Was, wie, wann, wo wird gekauft

Käufer: Person, die den Kauf ausführt

Benutzer: Person, die Produkt verwendet

Gate Keeper: Person vor Entscheidungsträger

 

Kaufverhalten:

Welche verschiedenen Beziehungen zwischen Verkäufer und Käufer können bestehen?

Rationalverhalten: Käufer handelt auf Basis seiner klaren Zielvorstellungen. (Bei Immobilien schwierig, da Immobilie einzigartig und nicht 1:1 vergleichbar)

Gewohnheitsverhalten: Verhalten nach bewährtem Muster, also routinemässig

Impulsverhalten: Augenblick, Gefühl leiten den Käufer, Verzicht auf Information, spontanes Handeln (oft bei Immobilienkäufe!)

Sozialabhängiges Verhalten: Wertvorstellung seiner Umwelt (Freunde, etc.) leiten den Käufer

Markt

1.Wie kann der Markt definiert werden?

2. Welche zwei Sorten Markt werden unterschieden?

1. Der Markt ist der Punkt, an dem das Angebot und die Nachfrage aufeinander treffen! GESAMTHEIT DER NACHFRAGER UND DER ANBIETER!

 

2. Beschaffungsmarkt und Absatzmarkt

Marktsegmentierung

Der Markt ist oft zu heterogen. Deshalb wird versucht den Markt in homogene Teilmärkte zu unterteilen!

1.Nach welchen Segmenten?

2.Was ist neben der Segmeniterung auch zu beachten?

1.

  • Geographich: Gebiet, Klima, Sprache
  • Demographisch: Alter, Geschlecht, Einkommen, Beruf, Religion, Haushaltgrösse, Kinder, Zivilstand
  • Sozialpsychologisch: Persönlichkeit, Lebensstil, Temperament, soziale Schicht
  • Verhaltensbezogen: Freizeitgestaltung, Ess- und Trinkgewohnheiten, Kaufmotiv, Produktbindung

2. Neben segmenting ist auch tagerting (Segmente aussuchen) und positioning (Segmente erfolgreich positionieren) wichtig! 

Markt: Welches sind die beiden zentralen Marktgrössen im Marketing?

Welche Marktgrössen gibt es noch?

 

1. Marktvolumen (zeigt den gesamten jährlichen Umsatz aller Anbieter auf einem Markt)

2. Marktanteil (der % Anteil des Unternehmens am gesamten Marktvolumen)

3. Marktpotential: Maximal theoretisch möglicher Umsatz

4. Marksättigung: Drückt den % Anteil des Marktvolumens am Marktpotential aus

Marktforschung

Was ist die Marktforschung? Was wird erreicht?

In welche Teilbereiche lässt sich die Marktforschung unterteilen?

Was versteht man unter der Milieu-Studie?

Marktforschung kann definiert werden als systematische Gewinnung und Auswertung von Informationen über die Elemente und Entwicklung des Marktes!

  • Primärforschung (field research) durch                            -Befragungen, - Beobachtungen, -Test
  • Sekundärforschung (desk research) durch                  -Innerbetriebliche oder ausserbetriebliche Quellen 

Milieustudie=Sie beantwortet die Frage, welche Personengruppen bereits im entsprechenden Gebiet wohnen und klärt somit, wo potentielle Mieter oder Käufer am ehesten zu finden sind.

DAS MARKETINGKONZEPT

Was sind die 4 Phasen beim Marketingkonzept?

Erklären Sie chronologisch die 6 Schritte des Marketingkonzeptes!

Phasen:

1. Planungsphase

2. Konzeptphase

3. Realisierungsphase

4. Kontrollphase

Schritte:

1.Vorgaben der Unternehmensstrategie: mit Leitbild, Zielen, etc.

2. Analyse der Ausgangslage mit Marktforschung, Marktanteil, Vergleich zu Konkurrenz, Käufer/Verkäuferverhalten beeinflussen

3. Marketingziele definieren: was? wieviel? wann? wo?

4. Marketingstrategie und Instrumente definieren: 4 P's und Produkt-, Preis- oder Distributionsmix

5. Realisierung durch Verkaufskampagnen, Kommunikationsplanung, Termin-und Kostenplanung

6. Marketing-Controlling: Soll-Ist Vergleich, Qualitätsmangement durch PEAK=Planung, Entscheidung, Anordnung, Kontrolle oder Plan-do-check-act !

Immobilien unterscheiden sich von anderen Konsum- oder Investitionsgütern. Nennen Sie die Besonderheiten!

  • Begrenzheit durch Standortgebundenheit
  • Hohe Komplexität (Architektur, Technik, Lage, Image, etc.)
  • Hohe Kapitalintensität, daher umfassender Entscheidungsprozess
  • Eher geringe Kaufintensität (einmal im Leben)
  • Hoher Erklärungsbedarf verglichen mit Konsumgütern
  • Häufig fehlende Fach-/Sachkompetenz beim Käufer

Marketingmix:

Die Instrumente zur Umsetzung der Marketingstrategien oder Pläne beinhalten was?

Die 4 P's

  1. product = Produkt, was wird angeboten?
  2. price = Preis, wie hoch ist der Preis?
  3. place = Handelsort, wo wird es angeboten?
  4. promotion = Werbung, wie wird es angeboten?

 

+ 3 P's People, Process, Physical Facilities

Produkt- und Servicepolitik

In welche zwei Komponente lässt sich die Leistung der Unternehmung unterteilen?

 

1. Produktkomponente (hardware)

2. Dienstleistungskomponente (software)

Produkt- und Servicepolitik

Was sind unterschiede zwischen Produkt und Dienstleistung?

Produkt

gegenständlich

lagerfähig

besitzerwechsel

Vorführung (Probe) möglich

 

Dienstleistung (=mehr Vertrauen, Interaktion mit Kunden)

Immateriell

nicht lagerfähig

kein Wechsel

keine Vorführung

Produkt- und Servicepolitik

Was für zwei Nutzen kann ein Produkt dem Kunden bringen?

Grundnutzen (Produktkern) welcher die Bedürfnise befriedigt

Zusantznutzen welche den Kaufentscheid wesentlich beeinflusst. (Erbauungsnutzen = ästhetische Eigenschaft und Geltungsnutzen=Befriedigung sozialer Bedürfnisse)

Produkt- und Servicepolitik

Welche Varianten und Gestaltungsmittel gehören zur Produktpolitik?

  • Produktinnovation : neues Produkt
  • Produktvariation: bestehendes Produkt ändern
  • Produktelimination: bestehendes Produkt vom Markt nehmen
  • Produktdiversifikation: Erweiterung der Produktepalette = Risikominimierung

Produkt- und Servicepolitik

Erklären Sie den Unterschied zwischen Sortimentstiefe und Sortimentsbreite?

Sortimentstiefe = verschiedene Produkte, z..b EFH, MFH, Industrie, Shoppingcenter

Sortimentsbreite = verschiedene Produktarten, z.b. Hochbau, Tiefbau

Produkt- und Servicepolitik

Welche Faktoren sind für eine Immobilie als PRODUKT essenziell wichtig zu berücksichtigen

-Standortwahl: Da Immobilien immobilität aufweisen, Kategorien intern/national, regional/lokal und Innenstadt/Land sind ein wesentlicher wirtschaftlicher Erfolgsfaktor

-Objektgestaltung und Ausstattung: Gestaltung, AUsstattung, Grössenordnung und Architektur.=Einfluss auf Nutzung, Zielgruppe und Kostenstruktur

-Akquisitionsform: Aus Bestand kaufen oder Land kaufen und neu entwicklen?

-Nutzungsflexibilität: ist schon bei Planung wichtig, Möglichkeiten für Neuaufteilung, Drittverwendung, Werterhaltung müssen gegeben sein.

-Markenpolitik: Dem Projekt im Vorab einen Namen geben (z.b. Puls 5) das grenzt es zur Konkurrenz ab. Oder Differenzierung über Servicepolitik mit kaufmännischem Service oder technischem Service: z.b. Verkaufsberatung, Überlassen von Plänen und Mustern, Facility Management, Gestaltung Garten, JAMES!

Preis und Konditionenpolitik:

Preise entstehen weitgehend am Markt wo Angebot und NAchfrage aufeinander treffen.

Wie verhält es sich am Immobilienmarkt?

Aufgrund der Nachfrageb passen die Anbieter ihr Angebot an. Marktanpassungen brauchen aber eine längere Vorlaufzeit bei Immbilien (ca. 1.5 - 5 Jahre)

Preis und Konditionenpolitik

Welches sind die Handlungsfelder der Preispolitik?

 

  • Preisstrategie
  • Preisermittlng
  • Absatzmittlerprovision
  • Preisdifferenzierung
  • Zahlungsvereinbarung und -konditionen
  • kostenlose Zugabe

Preis und Konditionenpolitik

Erklären Sie die Preisstrategie?

Je nach Qualität muss der Entscheid gefällt werden, ob man sich im Hoch- oder Tiefpreisniveau bewegt oder eine Mischpreisstrategie fährt.

Preis und Konditionenpolitik

Wie lassen sich Preise bestimmen? (Preisermittlung)

1. Kostenorientierung an Kostenrechnung (interne Kosten) 

2. Gewinnorientierung: Definiertes Gewinnziel bestimmt den Preis (Break-Even Punkt berechnen)

3. Markt- NAchfrage- Wert- oder Nutzenorientiert: Je höher der Nutzen= +Preis, Marktbezogene Grössen = m2-Preis, DIfferenzierung nach LAge, Ausstattung und Art der Immobilie= Richtpreis für Obergrenze

4. Konkurrenzorientierung: Preis aufgrund der Konkurrenzsituation festlegen

 

Preis und Konditionenpolitik

Wie wird der Deckungsbeitrag definiert?

Was ist der Break Even Punkt?

Kurzfristig wird eine Preisuntergrenze definiert=Preis deckt nur fixe Kosten, Verkaufspreis-variable Kosten = 0

Kurzfrisitg ist es das Ziel die Fixkosten zu decken und langfristig die Totalkosten zu decken.

Break-Even Punkt: Punkt an dem von einem Verlust in die Gewinnzone übergegangen wird. Gesteuert kann dies werden durch: höhere Preise, tiefere Fixkosten oder tiefere variable Kosten = Mehr Gewinn

Preis und Konditionenpolitik

Was sind Möglichkeiten/Strategien für Preisdifferenzierungen = Preisänderunngen?

 

Skimming-Strategie: Konsumentenrente abschöpfen, Preis erst hoch dann immer reduzieren, z.b Kinofilm, PAy TV; DVD, TV, etc

Penetrationsstrategie: Sofort den Markt durchbrechen mit tiefem Preis danach Preise anheben, z.b. Swatch

Bieterverfahren bei Immobilienkäufen ist üblich oder erst Mondpreise und dann Preise senken!!

Kommunikationspolitik

Zu was dienst die Distributionspolitk? Ziel?

Die Information über die Produkte und die Unternehmung an potentielle Kunden und die öffentlichkeit zu übermitteln, um optimale Voraussetzungen zur Befriedigung von Bedürfnissen zu schaffen.

Kommunikationspolitik

Welche Mittel stehen dazu zur Verfügung oder sind gängige Mittel?

  • Public Relations=Vertrauensverhältnis zwischen Firma und Partnern schaffen durch Infos in Zeitungen, Pressekonferenzen, Betriebsbesichtigungen, Geschäftsberichte
  • Werbung=Gibt Information über Existenz, Eigenschaft, Erhältlichkeit und Bezugsbedingungen von Produkt oder DL
  • Verkaufsförderung=Verkaufsorientiere Massnahmen durch Wettbewerb, Stände, Aussendienstorientiere Massnahmen durch Schulungen, Verkaufshilfen, Händerorientierte Massnahmen durch Preisreduktion, VK-Material, Werbekampagnen
  • Persönlicher Verkauf (häufig bei Immobilien) durch Gewinnung von Infos über Kunden, Erlangen von Kundenaufträgen, ewinn von Infos über Konkurrenz, Logistische Funktionen, Verkaufsunterstützung.
  • Sponsoring und Product Placement

Lernen