Unternehmensführung - FIBU

Finanzielle Führung

Finanzielle Führung


Olivier Schweizer
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Kenntnisse zur Unternehmensführung mit Fokus auf die Finanzbuchhaltung, insbesondere Eigenkapital (EK), Fremdkapital (FK), Risikomanagement und Leasing. Sie erklären zentrale Begriffe wie Abschreibungen, Reserven und Bilanzkennzahlen, zeigen Finanzierungsarten auf und analysieren Zielkonflikte zwischen Sicherheit, Liquidität und Rentabilität. Ideal für Einsteiger, die ein fundiertes Verständnis für finanzielle Zusammenhänge in Unternehmen erlangen möchten.
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Allemand
Catégorie
Finances
Créé / Mis à jour
05.07.2013 / 29.07.2026

Flashcards

Welche wichtigen Rechnungslegungs- Standards(Fachempfehlungen) gibt es?

Nach OR: neues Aktienrecht mit Gliederungsvorschriften, Pflichtangaben im Anhang (schafft Transparenz)

IFRS: International Financial Reporting Standard

SwissGAAP: True and fair view, unabhängige Rechnungsegungsorganisation seit 1984

US GAAP: mit SOX: strenges US-Recht.

Was versteht man bezüglich der SWISSGAAP Fer als 10-20-50 Regel?

Unternehmen welche zwei Jahre aufeinander folgenden Masstäbe nicht überschreiten, gelten als keline Organisation undkönnen nur das Rahmen Konzept der FER übernehmen:

10. Mio. Bilanzsumme

20. Mio. Jahresumsatz

50 Vollzeitstellen

RECHNUNGSLEGUNG OR

Welchen Grundsätze verfolgt die Rechnungslegung nach OR? (OR 359)

1. Grundsatz der Wahrheit:

formelle Wahrheit=vollständig

materielle Wahrheit=richtige Darstellung der wirtschaftlichen Lage

2. Grundsatz der Klarheit

Mit Bilanzklarheit ist gemeint, dass der Abschluss verständlich ist und sauber gegliedert.

Daraus lassen sich auch noch ableiten:

-Verrechnungsverbot (Bruttopronzip=

-Grundsatz der Stetigkeit (Darstellung, etc. gleich)

-Grundsatz der Wesentlichkeit (unnötigen weglassen, ansonsten alle Informationen angeben)

-Periodengerechte Abgrenzung

-Rechnungslegung nach Fortführungswert = goeing concern

 

 

RECHNUNGSLEGUNG OR

Nach welchen Grundsätzen / Prinzipien werden die Aktiven bewertet? (OR 960)

Vorsichtsprinzip: Unsichere Risiken berücksichtigen

Gläubigerschutz: Schutz vor Verlust der Gläubigerford.

Imparitätsprinzip: Prinzip der Ungleichheit: Aktiven/Erträge nie überbewerten, Passiven/Aufwände nie unterbewerten. = Niederwertprinzip OR 666

Realisationsprinzip: Gewinne erst in Büchern führen, wenn diese auch effektiv realisiert wurden.

RECHNUNGSLEGUNG OR

Was muss der "Anhang" gemäss OR 663b enthalten?

-Bürgschaften, Verfplichtungen gegenüber Dritten

-Verpfändte Aktiven

-Leasingverbindlichkeiten

-Brandversicherungsewert der Sachanlagen

-Angaben über Erwerb, Handel, Anzahl von eigenen Aktien.

DOPPELTE BUCHHALTUNG

BILANZ, Aktiven

Welche Konten beinhaltet das UV?

Was beinhaltet das AV?

Bilanz Passiven

Fremdkapital

Eigenkapital

 

UV= Flüssige Mittel, Forderungen, Vorräte

AV=Materielles AV, Finanzielles AV, Immaterieles AV

FK (Schulden)=kurfristiges und langfristiges FK

EK (Reinvermögen)=Grundkapital, Zuwachskapital

DOPPELTE BUCHHALTUNG

ER, Aufwand

Betriebsaufwand?

Neutraler Aufwand?

ER, Ertrag

Betriebsertrag?

Neutraler Ertrag?

Betriebsaufwand=Material u. Warenaufwand, Personalaufwand, Finansaufwand, Abschreibungen, übriger Betriebsaufwand

Neutraler Aufwand=Betriebsfremder Aufwand, ausserordentlicher Aufwand

Betriebsertrag=Erlös aus Lieferung, Finanzertrag, übriger Betriebsertrag

Neutraler Ertrag=betriebsfremder Ertrag, ausserordentlicher Ertrag

DOPPELTE BUCHHALTUNG

Welche verschiedenen Gewinne können ausgewiesen werden und wie berechnen sie sich?

Umsatz - Herstellungskosten = Rohertrag

Rohertrag -  übriger Betriebsaufwand = EBITDA (Earning before Interest, tax, Dprecation and Amortization)

EBITDA  - Abschreibungen = EBIT (operatives Ergebnis)

EBIT - Zinsaufwand + Zinsertrag = EBT (Earning before Taxes)

EBT - Ertragssteuern = Net Income / Net Profit (Gewinn nach Steuern)

DOPPELTE BUCHHALTUNG:

Wie berechnet man den Wert eine Aktie aus der Bilanz?

Wie wir eine Kapitalerhöhung gerechnet?

 

1.) UV+AV - FK = Vermögen

Vermögen : Anzahl Aktien = Preis pro Aktie (Substanzwert)

2.) neues UV+AV - FK = Vermögen

Vermögen : neue Anzahl Aktien = Preis pro Aktie (Kapitalverwässert)

 

Differenz aus 1.) und 2.) = AGIO (Aufschlag) oder DISAGIO (ABschlag)

DOPPELTE BUCHHALTUNG:

Was verstehen Sie unter dem financial leverage?

Als Leverage wird die Hebelwirkung der Finanzierungskosten des Fremdkapitals auf die Eigenkapitalverzinsung verstanden. So kann durch Einsatz von Fremdkapital die Eigenkapitalrendite einer Investition gesteigert werden. Dies trifft jedoch nur zu, wenn ein Anleger Fremdkapital zu günstigeren Konditionen aufnehmen kann als die Investition an Gesamtkapitalrentabilität erzielt.

Steigen die FK Zinsen an, gibt es einen inversen leverage! Z.b. Immobilienblase!

Man kann zudem noch die gezahlten Zinsen von den Steuern absetzen, was einen zusätzlichen Steuervorteil aus der Verschuldung ergibt

JAHRESABSCHLUSS:

Für was sind TA und TP gedacht?

Zur Abgrenzung am Jahresende! Da Liquiditätsfluss nicht den Erfolgsvorgang darstellt! Es gibt demnach eine Veränderung des Erfolgs!

TA= Aufwandsvortrag = TA - Mietzinsaufwand

        Ertragsvortrag = Mietertrag - TP

TP= Aufwandsnachtrag= Aufwand - TP

        Etragsnachtrag = TA - Ertrag

JAHRESABSCHLUSS: Stille Reserven OR 663

1. Wie entstehen stille Reserven?

2. Wieso bildet man Stiltle Reserven?

3. WIe berechnet man stille Reserven?

4. Warenvorrat wird nach Niederwertprinzip bewertet. Was sind die Folgen?

5. Gehören stillte Reserven zum FK oder EK?

6. Wie wird die Handelsmarge berechnet?

1. Sie entstehen durch Unterbewertung von Aktiven (Vermögenswerten) oder Überbewertung von Passiven (Schulden)

2. Die Bildgung stiller Reserven führt zu einer Reduktion des Gewinns. = reduzierte Gewinnausschüttung und Steuerlast. Auflösung stiller Reserven = mehr Gewinn

3. Differenz zwischen den effektiven (internen) und ausgewiesenen (Externen) Werten der Aktiven oder Passiven

4. Warenvorräte werden unterbewertet. Bei BIldung stiller Reserven = Lagerzunahme, Auflösung stiller Reserven = Lagerabnahme

5. Stille Reserven = EK, Zuwachskapital

6. Warenertrag - Waren Aufwand : Warenertrag

JAHRESABSCHLUSS: Abschreibungen

1.) Was wird mit Abschreibungen erreicht?

2.)Wo liegen die Ursachen für Abschreibungen?

3.) Unterschied direkte und indirekte Abschreibung?

 

1.) Mit Abschreibungen werden die periodengerechten Wertverminderungen von Aktiven erfasst = korrekte aktuelle Vermögensermittlung ist gewährleistet

2.) rsachen für Abschreibungen liegen in der Abnützung durch den Gebrauch von Anlageobjekten (Maschinen, etc.)

3.) Direkte Abschreibungen werden durch die Bilanz auch extern bekanntgemacht. Konto Anlagevermögen und Abschreibungen= Abschreibung an Anlage

Indirekte Abschreibungen über "Wertberichtigungskonto"=alle kummulierten Abschreibungen! Abschreibung an WBA

JAHRESABSCHLUSS: Abschreibungen

1.) Welche Abschreibungsarten gibt es?

1.) linear = jedes Jahr gleichbleibend Formel: 1:n (nutzungsaduer) von Anschaffungswert

 degressiv = Anfang viel, dann immer weniger

progressiv = Anfang wenig, ann immer mehr

geometrisch degressiv = Formel  2:n von Buchwert. Mit Restwert = 1-nWurzel von RW:AP = %

arithmetisch degressiv = Summe aus Jahreszahl (SJZ), Formel: Anschaffungspreis : SJZ = Degressionsfaktor!

JAHRESABSCHLUSS: Debitorenverluste und Delkredere

1.) Was stellt das Delkredere dar?

2. ) Wie wird das Delkredere gebucht?

1:) Das Delkredere ist ein "Minus-Aktiv Konto". Es ist das Wertberichtigungskonto der Debitoren und wird nur am Ende des Jahres gebucht (ruhendes Konto). Bsp. 2% der ausstehenden Debitoren

2.) Gebucht werden kann nur DELKREDERE - DEB. VERLUST oder DEB. VERLUST - DELKREDERE

Eröffnung: Eröffnungsbilanz  an Delkredere

Erhöhung: Debitorenverlust an Delkredere

Senkung: Delkredere an Debitorenverlust

Abschluss: Delkredere an Schlussbilanz ( Summe von Eröffnung + Verländerung)

JAHRESABSCHLUSS: AG

1:) Welche Form von Abschluss ist grundsätzlich Pflicht für eine AG

2.) Welche Pflicht besteht neben dem erstellen des Geschäftsberichts?

1.) Jährlicher Geschäftsbericht bestehend aus Jahresrechnung (ER, Bilanz, Anhang), Jahresbericht und Konzernrechnung (bei grösseren Firmen mit mehreren  Konzernen, Bilanzsumme mehr als 10Mio. Umsatz mehr als 20 Mio., plus 200 AN)

2.) Publikationspflicht von Jahresrechnung und Konzernrechnung in Handelsamtblatt. Ausserdem Recht auf Einsicht für Gläubiger mit schutzwürdigen Interessen (z.b. Banken). Mitarbeiter aber generell KEIN Recht

Auskunft über Reserven: Zweckbestimmung, Ausweis in externer Bilanz, Deckung durch welches Kapital, Herkunft?

Gewinn. und Verlustverwendung: 5% des Gewinns sind der allgemeinen Reserve zuzuweisen, bis diese 20% des einbezahlten Aktienkapitals erreicht.

Erstellen eines Anhangs (OR 663b)

KENNZAHLENANALYSE

Zu was dienen die Kennzahlensysteme?

Was sind typische Kennzahlen für die Immobilienbranche?

Sie dienen als Instrument, um die Liquiditäts und Rentabilitätsaussagen zusammen zu fassen

 

Immobilienbranche

  • Leerrstandsquote
  • Finanzierungsgrad
  • Fluktuationsrate
  • Mietzinsausstände

KENNZAHLENANALYSE

Welches Schema dienst als gutes Analyseinstrument und was wird damit untersucht?

Was beschreibt die Umsatzrentabilität und was der Kapitalumschlag?

Das DuPont-Schema gibt Auskunft wie sich die Bilanz (Kapitalumschlag)  und die Erfolgsrechnung (Umsatzrentabilität) auf den ROI (Return of Investment) auswirken. Der ROI ist somit die Gesamtkapitalrentabilität und gibt an, was aus dem Investment "zurückkehren" soll

Umsatzrentabilität beschreibt die Effizienz der Kosten- und Ertragsstruktur. (Gewinn im Verhältnis zum Umsatz)

Der Kapitalumschlag analyisert das Verhältnis zwischen Umsatz und investiertem Kapital

KENNZAHLENANALYSE

Formel für folgende FInanzierunggrad? Zielwert?

KAPITALSTRUKTUR (rechte Bilanzseite)

  1. Fremdfinanzierungsgrad
  2. Eigenfinanzierungsgrad
  3. Finanzierungsverhältnis
  4. Selbstfinanzierungsgrad

1. FFG = FK / GK   zwischen 60% und 70 %

2. EFG = EK / GK   zwischen 30% und 40 %

3. FV = FK / EK   

4. SFG = Zuwachskapital / Grundkapital  

KENNZAHLENANALYSE

Formel für folgende FInanzierunggrad? Zielwert?

VERMÖGENSSTRUKTUR, linke BIlanzseite

  1. Umlaufvermögensintensivität
  2. Anlagevermögenintensivität

1. UVI = Umlaufvermögen / Gesamtvermögen

2. AVI = Anlagevermögen / Gesamtvermögen

UVI UND AVI ZUSAMMEN = IMMER 100%

UVI Handel grösser als 50%, Industrie kleiner als 50%

AVI Handel kleiner als 50%, Industire grösser als 50%

KENNZAHLENANALYSE

Formel für folgende FInanzierunggrad? Zielwert?

Liquiditätsgrade (Vergleich linke und rechte Bilanzseite)

  1. Liquditätsgrad I
  2. Liqduitätsgrad II
  3. Liquiditätsgrad III

 

1. Cash Ratio: liquide Mittel / kurzfr. FK     ca. 15 - 35%

2. Quick Ratio: liquide Mittel + Forderungen / kurzfr. FK ca. 100%

3. Current Ratio:  Umlaufverögen / kurzfr. FK    ca.200%

KENNZAHLENANALYSE

Formel für folgende FInanzierunggrad? Zielwert?

ANLAGEDECKUNGSGRAD

  1. Anlage Deckungsgrad I
  2. Anlage Deckungsgrad II=NUV

ADG I = Eigenkapital / Anlagevermögen (kleiner als 100%)

ADG II = Eigenkapital + lfr. FK / Anlagevermögen (grösser als 100%) = NUV (Nettoumlaufvermögen)

 

KENNZAHLENANALYSE

Was ist das Capital Employed?

Was ist das Net Working Capital? (Berechnung)

Das Beschäftigte Kapital, also lauf der rechten Bilanzseite das langfristiges FK und das EK!

Das Capital Employed bedeutet auf der linken Bilanzseite das Anlagevermögen und der Anteil am Umlaufvermögen, den man Networking Capital nennt!

 

Das Working Capital ist das NUV. Es zeigt den nur durch operative Massnahmen Saldo aus Vermögen und Fremdkapital, ausserhalb des Veranlagungs (AV) oder Finanzierungsbereichs (langfr. FK + EK)

DAS NUV in % = UV /  kurzfristiges FK 

DAS NUV als Zahl = UV - kfr. FK oder EK + lfr. FK - AV

KENNZAHLENANALYSE

RENTABILITÄTSKENNZAHLEN

1. GK Rentabilität?

2. EK-Rentabilität?

3. Return on Asset? Gesamtkapitalrendite vor Zins u. Steuern

4. Return on Equity? Eigenkapital Rendite vor Steuern

1. GKR = Reingewinn + Zinsen / Ø GK

2. EKR = Reingewinn / Ø EK

3. ROA = EBIT (vor Zins & Steuer) / Ø GK

4. ROE = EBT (vor Steuer) / Ø EK

Aktivitätskennzahlen

Was sind die Aktivitätskennzahlen-Formel für:

-Debitorenumschlag

-Debitorenzahlungsfrist

DU= Kreditverkaufsumsatz / Ø Debitorenbestand

DZF= 360 / DU  oder 360 * DU / Kreditverkaufsumsatz

CASHFLOW

Wie kann der Cashlow nach der Praktikermethode berechnet werden?

Was ist der CASH-CYCLE?

Reingewinn + Abschreibungen = operativer Cashflow

(Liquiditätszufluss duch Umsatztätigkeit) Also Beziehung zwischen BIlanz + ER

CASH-CYLCE: Beziehung zwischen Warenfluss + Liquiditätsfluss

Vorfinanzierungsspanne = Lagerdauer + Debitorzahlungsfrist - Kreditorzahlungsfrist

Corporate Finance und Corporate Governance

Was verstehen Sie unter diesen beiden Begriffen?

Corporate FInance beschäftigt sich mit Investitions- und Finanzierungsentscheidungen von Unternehmen. Eigentümer ist auch Manager = Interessensharmonie

Corporate Governance Corporate Governance bezeichnet den rechtlichen und faktischen Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Unternehmens. Unvollständige Verträge und unterschiedliche Interessenlagen bieten den Stakeholdern prinzipiell Gelegenheiten wie auch Motive zu opportunistischem Verhalten. Regelungen zur Corporate Governance haben grundsätzlich die Aufgabe, durch geeignete rechtliche und faktische Arrangements die Spielräume und Motivationen der Akteure für opportunistisches Verhalten einzuschränken. Trennung von Eigentum und Verfügungsmacht = Interessenskonflikt, der aber durch abstimmen aller Interessen abgemildet wird.

FINANZIERUNGSARTEN

Mittelherkunft:

Aussenfinanzierung?

Innenfinanzierung

Aussenfinanzierung= Kapitalzuflüsse die von aussen über den Kapital- oder Kreditmarkt der Firma zur Verfügung gestellt werden

  • Obligationen rausgeben
  • Erhöhung Aktienkapital
  • Aufnahme Kredit

Innenfinanzierung=Kapitalzuflüsse durch betriebliche Leistungserstellung

  • Verkauf von AV
  • zurückbehalten von Gewinn (Selbstfinanzierung)
  • Finanzierung aus Abschreibunungen=Lohmann-Ruchti-Effekt

FINANZIERUNGSARTEN

KAPITALHAFTUNG

-Eigenfinanzierung?

-Fremdfinanzierung?

EF= Kapital das vom Eigentümer bereitgestellt wird (Aktienkapital, Stammeinlage,Grundkapital)

FF=Kapital, das aussenstehende bereitstellen (Aufnahme Hypothek)

RISIKOGERECHTE FINANZIERUNG

Was ist der Grundsatz einer Risikogerechten Finanzierung?

Was sind dabei Zielkonflikte?

Je risikoreicher die Geschäftstätigkeit einer Unternehmung ist, desto höher muss der Eigenfinanzierungsgrad sein. Das Eigenkapital muss also das Risiko meines Geschäfts wiederspiegeln.

DAS DREIECK der Zielkonflikte= Sicherheit, Liquidität, Rentabilität

RISIKOGERECHTE FINANZIERUNG

Was ist bei den Zielkonflikte Sicherheit, Liquidität und Rentabilität zu beachten?

SICHERHEIT: Langfristiges Anlagevermögen muss durch langfristiges Kapital (EK und langfr. FK) zu finanzieren sein

Liquidität: Möglichkeit den Zahlungsverpflichtungen in jedem Zeitpunkt uneingeschränkt nachzukommen, Liquidität und Rentabilität = Zielkonflikt

Rentabilität: Eine rentabilitätsorientierte Finanzierung wird erreicht durch Beschaffung von kostengünstigem FK um den Leverage-Effekt positiv auszunützen zu können.

RISIKOGERECHTE FINANZIERUNG

Financial leverage

Was ist der financial leverage?

Machen Sie zwei Beispiele und nennen sie die Formel

Der financial leverage beschreibt die Veränderung der Eigenkapitalrendite durch Verschiebung des Finanzierungsverhältnisses. Der leverage Effekt funktioniert nur, wenn der FK-Zins tiefer ist als der GK-Zins. 

Leverage Faktor 4 = 4x FK / 1x EK

Leverage Faktor 9 = 9x Fk / 1x Ek

Desto tiefer der leverage Faktor desto weniger Fk wurde aufgenommen. 

FORMEL: Rendite EK = Rendite GK + FK/EK=V * (Rendite GK - Rendite FK) 

FK-Zinssatz * Fremdkapital + EK-Rendite * Eigenkapital = Zinsen + Reingewinn

Zinsen + Reingewinn = GKRendite * Gesamtkapital

BONITÄT

Was ist der Unterschied zwischen Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit?

Kreditfähigkeit: Rechtliche Fähigkeit als Kreditnehmenr auftreten zu können (Vertragsfähigkeit). Kreditfähigkeit hängt von äusseren Faktoren und nicht von der persönlichen Intergrität ab.

Kreditwürdigkeit: persönliche Vertrauenswürdigkeit des Kreditnehmers. Infos über Person und dessen Umfeld nötig.

Bonität

Wie geschieht die Bonitätsprüfung bei Firmen?

Durch die CCCCC-Methode:

  • Character = persönliche Intergrität
  • Capacity = Fähigkeit der Geschäftsführung
  • Capital = Eigenkapitalausstattung
  • Collateral = Mögliche Sicherheiten
  • Conditions = Allgemeine Entwicklungsmöglichkeit

anschliessend Erstellung eines Ratings von AAA bis C (z.b. Moody, Fitch, S&P, CS, UBS)

FORFAITIERUNG / FACTORING

-Was ist eine Forfaitierung?

-Was ist Factoring?

Forfaitierung = Technik der Vorfinanzierung, z.b. durch Aufkauf von Forderungen eines Exporteurs, Vorfinanzierung von Exportforderungen

Factoring = Abtreten von Debitorforderungen, welche dann abzüglich Kommission (2-10%) vorfinanziert werdne. Ankauf von Forderungen vor Fälligkeit durch einen Factor (z.b. Billag, Ärztekammer)

DL-Funktion

LEASING

Was ist Leasing?

Was das Operate Leasing was das Financial Leasing?

Vorteile von Leasing?

Leasing = Vermietung von Anlagegegenständen durch Finanzierungsinstrumente, rechtlich eine Gebrauchtsüberlassensvertrag

Operating Leasing = jederzeit kündbare Mietverträge

Financial Leasing = nicht kündbar mit Grundmietziet, etc.

+: Ausweitung Kapitalgeberkreis, Raschheit der Abwicklung, Feste Zinssätze / Erträge, Schonung von EK und Erhöhung der Liqduitiät

Was ist eine Optionsanleihe?

Was ist unter einem Bond (Zerobond) zu verstehen?

 

Optionsanleihe: Erlauben dem Anleger zusätzlich zu vorab festgelegten Bedinungen Aktien zu erwerben. Die Obligation erlischt nicht beim Bezug der Aktien. Sie verfolgt den Zweck, eine Anleihe attraktiver zu gestalten

Bond: Optionsanleihe mit Option auf eine Anleihe. Enthalten Recht, eine oder mehrere Anleihen zu bereits vorab festgelegten Bedinungen zu beziehen. 

+: Risikolose Kalkullation, Spekulationsaspekte bezüglich Markzinsentwicklung

Zerobond=Anleihe ohne laufenden Zins. Zinszahlung zusammen mit Tilgung der Anleihe

RISIKOMANAGEMENT

Was ist das Risikomanagement?

 

Unter Risikomanagement versteht man sämtliche Tätigkeiten, Prozesse, Strukturen und Instrumente, die der Bewältigung der Risiken eines Unternehmens dienen.

RISIKOMANAGEMENT

Wie ist der Ablaufprozess des Risk-Management?

  1. Identifikation und Analyse der Risiken
  2. Berwertung und Klassifizierung der Risiken
  3. Massnahmen der Risikosteuerung
  4. Überwachung / Reporting der Risiken

RISIKOMANAGEMENT

1. Indentifikation durch FTA Methode (Fehlerbaum- oder Ereignisablaufanalyse)

Wie ist die FTA Methofe aufgebaut?

Ausgangspunkt z.b. mit Auto in Ferien.

Frage: was könnte eintreffen? Varianten multiplizierten in % (Gesamt 100%, Kosten ausrechnen, dann Cashflow im Verhältnis zur Warhscheinlichkeit berechnen (Kosten x %) Totalsumme = Risikosumme

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