3. Unternehmensanalyse
Unternehmensanalyse
Unternehmensanalyse
Kartei Details
| Zusammenfassung | Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Unternehmensanalyse, insbesondere auf einem anderen Level. Sie konzentrieren sich auf verschiedene Analysemethoden wie die BCG-Matrix, Wertkettenanalyse und Marktattraktivitätsanalyse, sowie auf die Identifikation und Bewertung von Ressourcen, Fähigkeiten und Kernkompetenzen. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihre strategischen Analysen verbessern und fundierte Entscheidungen treffen möchten. |
|---|---|
| Karten | 53 |
| Lernende | 9 |
| Sprache | Deutsch |
| Kategorie | BWL |
| Stufe | Andere |
| Erstellt / Aktualisiert | 16.12.2015 / 23.09.2023 |
| Weblink |
https://card2brain.ch/box/unternehmensanalyse
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Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
BCG-Portfolio
Berechnen des Marktwachstums
Marktwachstum = Umsatz neu– Umsatz alt / Umsatz alt x 100
Marktattraktivitäts-/Wettbewerbsstärken-Matrix von McKinsey
In der Matrix werden schlussendlich die Geschäftsfelder mit Kreisen und Kreissegmenten abgebildet. Was drücken diese Kreise und Kreissegmente aus
Die Kreisfläche ist proportional zur relativen Branchengrösse [Umsatz].
Der Kreisausschnitt gibt den Marktanteil des Unternehmens wieder [Umsatz].
Welche Eigenschaften haben Kernkompetenzen?
- wertvoll/transferierbar
- einzigartig
- nachhaltig
- schwierig zu imitieren
Welche Nachteile hat der Kernkompetenzansatz?
- Kernkompetenzen sind schwer zu identifizieren -> hoher Komplexitätsgrad
- Synergierisiko: beim Wegfallen des Bedarfs nach einer Kernkompetenz kann die gesamte Produktpalette betroffen sein
- Konzentrationsrisiko durch die Bündelung der Kräfte (Tunnelblick)
- Keine Erfolgsgarantie für die Schaffung der „ichtigen" Kernkompetenz
BCG-Portfolio
Berechnung des relativen Marktanteils
Relativer Marktanteil: MA eigenes Unternehmen / MA stärkster Wettbewerber
Welche Vorteile hat der Kernkompetenzansatz?
- Erkenntnisse über die eigenen Ressour-cen/Fähigkeiten
- Kernkompetenzen als Imitationsbarrieren -> Stärkung der Angriffs- und Verteidungsfähigkeit
- Erhöhung der strategischen Schlagkraft und Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit
- Synergieeffekte durch Transfer der Kern-kompetenzen
- Reduzierung von Kosten, Zeit und Risi-ken bei der Neuprodukt-Entwicklung
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
Zur Marktattraktivitäts-/Wettbewerbsstärken-Matrix von McKinsey:
Vorgehen zur Erstellung der Matrix:
- 1. Schritt Faktorenauswahl
- Es werden jene Faktoren ausgewählt, welche für die Bewertung der Marktattraktivität und Wettbewerbsstärke als geeignet erscheinen.
- 2. Schritt Faktorenbewertung
- Die ausgewählten Faktoren werden in einen qualitativen oder quantitativen Bewer-tungsraster eingetragen. Es geht dabei um eine subjektive Einschätzung.
- 3. Schritt Klassifizierung
- Die Marktattraktivität und die Wettbewerbsstärke werden endgültig (quantitativ oder qualitativ) klassifiziert.
- 4. Schritt Positionierung
- Es geht darum, dass die strategischen Geschäftsfelder in der Matrix positioniert wer-den.
Was ist unter der Fähigkeitsanalyse zu verstehen?
Die Fähigkeitsanalyse zeigt uns, wo ein Unternehmen oder eine strategische Geschäftseinheit Stärken oder Schwächen gegenüber der Konkurrenz aufweist und wo Ansatzpunkte für die Nutzung von Wettbewerbsvorteilen oder für den Aufbau strategischer Erfolgspositionen vorhanden sind. Allerdings werden nur diejenigen Faktoren bewertet, welche für den Wettbewerbserfolg von entscheidender Bedeutung sind.
Was sind Kernkompetenzen?
Kombination von sich ergänzenden Ressourcen und Fähigkeiten, die es dem Unternehmen ermöglichen, einen oder mehrere kritische Unternehmensprozesse auf höchstem Niveau auszuführen.
Wie wird Benchmarking umschrieben?
Benchmarking ist eine Haltung, die es erlaubt, mit Geschäftspartnern, Wettbewerbern und Kollegen in einen gezielten gegenseitig nützlichen Kommunikationsprozess zu treten. Dabei geht es primär um den Vergleich der Leistung des eigenen Unternehmens mit der Leistung der direkten Konkurrenten oder der «best in class» Unternehmen.
Welche weiteren Analyseinstrumente kennen Sie, welche die Wertkette ergänzen können:
1. Analyse der Position gegenüber den Wettbewerbskräften.
2. Kundenstrukturanalyse (ABC-Analyse).
3. Analyse der ökologischen Auswirkungen.
Was versteht man unter einer Gewinnspanne (Wertkettenanalyse)?
Die Gewinnspanne ist die Differenz zwischen dem Gesamtwert (Ertrag) und dem für die Ausführung der Wertaktivitäten entstandenen Gesamtkosten.
Was sind direkte Aktivitäten?
Aktivitäten, welche unmittelbar an der Wertbildung für den Kunden beteiligt sind.
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
Was sind indirekte Aktivitäten?
Aktivitäten, welche die kontinuierliche Ausführung von direkten Aktivitäten gewährleisten.
Welche Schritte sind für das Erstellen einer BCG-Portfolio notwendig?
Schritt 1: Berechnen des Marktwachstums
Schritt 2: Berechnung des absoluten Marktanteils
Schritt 3: Berechnung des relativen Marktanteils
Die Technologielebenszyklus-Kurve wird oft als s-förmige Funktion abgebildet.
Wie ist die y- und die x-Achse der Technologielebenszyklus-Kurve beschriftet?
x-Achse: Zeit
y-Achse: Umsatz
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
Was sind unterstützende Aktivitäten?
nterstützende Aktivitäten sind Ressourcen, die für die Ausübung der primären Aktivitäten erforderlich sind (Unternehmensinfrastruktur, Personalwirtschaft, Technologie, Beschaffung).
BCG-Portfolio
Berechnung des absoluten Marktanteils
(absoluter) Marktanteil (MA) = Umsatz eigenes Unternehmen / Umsatz Gesamtmarkt
Welche Kostenantriebskräfte kennen Sie in Bezug auf die Analyse der Wertkette?
1. Grössenbedingte Kostendegression (z.B. durch rationellere Durchführung)
2. Lernvorgänge (z.B. durch fertigungsgerechte Produktgestaltung)
3. Struktur der Kapazitätsauslastung (z.B. Fixkostenanteil an Gesamtkosten)
4. Verknüpfungen (z.B. innerhalb der Wertkette)
5. Verflechtungen (z.B. Synergien mit anderen strategischen Geschäftseinheiten)
6. Vertikale Integration (z.B. Make-or-Buy-Entscheidungen)
7. Zeitwahl (z.B. Vorreitervorteile)
8. Strategische Entscheidungen (z.B. Produktgestaltungen)
9. Standort (z.B. Beeinflussung der Kosten für die Arbeitskräfte)
10. Ausserbetriebliche Faktoren (z-B. Staatliche Vorschriften)
11. Arbeitsmoral und Motivation (z.B. Forschermentalität und -kultur)
12. Ausbildung, Fachwissen und Fertigkeiten (z.B. Sozialkosten)
13. Organisatorische Fähigkeiten (z.B. Prozessmanagement)
Was sind primäre Aktivitäten?
Primäre Aktivitäten betreffen die Herstellung, den Verkauf und den Kundendienst (Eingangslogistik, Operationen, Marketing und Vertrieb, Ausgangslogistik, Kundendienst).
Die Kulturanalyse ist ein Element der Unternehmensanalyse. Leider wird sie in der Praxis eher kaum durchgeführt.
Welche Fragen kann die Kulturanalyse beantworten?
1. Welche Elemente der Unternehmenskultur erklären den bisherigen Erfolg oder Misserfolg?
2. Welche Strategie wird am ehesten durch unsere Unternehmenskultur unterstützt?
3. Welche Elemente der Unternehmenskultur müssen wir in Zukunft fördern oder verändern?
4. Welche Strategie erfordert eine Änderung der bestehenden Unternehmenskultur oder ein um-fassendes Management des Wandels»?
5. Sollen wir die Unternehmenskultur an die Strategie anpassen oder lieber eine «kulturkon-forme» Strategie auswählen?
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
Was sind Ressourcen?
Ressourcen sind „Haben-Positionen" / „Was haben wir?", z.B. finanzielle Ressourcen, die vorhandenen Mitarbeiter, Werkseinrichtungen, Patente etc.
Was ist unter der Weraktivität zu verstehen?
Wertaktivitäten sind Prozesse, welche für den Kunden Nutzen stiften (Wertvermehrung).
Führen Sie eine Wertkettenanalyse durch. Zeigen Sie dabei die Schritte auf, die erforderlich sind.
- Strategische Kostenanalyse
- Qualitativer Vergleich mit der Wertkette der Konkurrenten
- Abstimmung der Wertkette mit den Anforderungen der Abnehmer
Wie würden Sie vorgehen, wenn Sie eine Fähigkeitsanalyse aufbauen müssten.
1. Herausarbeiten von Kriterien, welche für einen Vergleich mit der Konkurrenz von entscheidender Bedeutung sind.
2. Isolierte Bewertung der einzelnen Kriterien im Vergleich zum Hauptkonkurrenten und/ oder im Vergleich zu wesentlichen Konkurrenten.
3. Partizipatives und iteratives Verfeinern der Resultate, wenn möglich durch Untermauern mit Fakten und Kennzahlen.
Im Rahmen der Desinvestitionsstrategie beschliessen Sie, Produkte zu eliminieren. Welche Kriterien legen Sie zugrunde?
- Deckungsbeträge
- Umsatz
- Rentabilität
- Marktanteil
- Marktpotenzial
- Imagewirkungen
- Änderung in der Bedarfsstruktur
Das Konzept der Erfahrungskurve (Lernkurve) basiert darauf, dass die Stückkosten im Laufe der Zeit auf-grund der kumulierten Erfahrung sinken. Wie kann nun dieses Sinken der Stückkosten erklärt werden? Wodurch wird es ausgelöst?
- 1. Lernen:
- Entwicklung spezieller Fertigkeiten führt bei den Arbeitnehmenden zu abnehmendem Zeitbedarf.
- 2. Spezialisierung und Neugestaltung der Arbeitsaufgaben:
- Massnahmen wie der Verzicht auf unnötige Arbeitsgänge oder die Verbesserung des Materialflusses führen zu einer Verbesserung der Produktivität.
- 3. Produkt- und Verfahrensverbesserung:
- Fertigungsgerechte Produktgestaltung und der Einsatz verbesserter Materialien ermöglichen ebenfalls Leistungssteigerungen.
- 4. Economies of Scale (Betriebsgrössenersparnisse):
- Rationelle Arbeitsausführung und eine Verteilung der Fixkosten auf ein grösseres Absatzvolu-men ermöglichen ebenfalls eine Senkung der Stückkosten.
Nennen Sie einige Faktoren zur Bestimmung der Marktattraktivität?
- 1. Marktwachstum und Marktgrösse
- Neue und grosse Märkte sind attraktiv
- 2. Marktqualität
- Rentable Märkte mit grossen Preisspielräumen sind attraktiv
- 3. Energie- und Rohstoffversorgung
- Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Produktionsprozesse sind attraktiv
- 4. Umweltsituation
- Unabhängigkeit von gesetzlichen Eingriffen und der öffentlichen Einstellung sind attraktiv
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
Zeigen Sie auf, wie eine Unternehmensanalyse grundsätzlich aufgebaut ist. Beantworten Sie diese Frage dahingehend, dass Sie die einzelnen Elemente/Teilbereiche der Unternehmensanalyse benennen.
1. Die Ressourcen- und Fähigkeitsanalyse
2. Die Wertkettenanalyse
3. Die Kulturanalyse
4. Die Analyse der Kundenstruktur
5. Die Analyse der ökologischen Auswirkungen
6. Das Benchmarking
Welches Verfahren kennen Sie für die Ausführung der strategischen Analyse auf Geschäftseinheitsebene.
- 1. Chancen/Gefahren-Analyse
- Die Umweltentwicklungen werden den internen Fähigkeiten des Unternehmens gegenüberge-stellt und daraus abgeleitet, ob die Entwicklung eine Chance oder Gefahr darstellt.
- 2. Informationsanalyse
- Die grosse Flut von Informationen müssen in übersichtlicher Form zusammengestellt werden.
- 3. SWOT-Analyse Brücke zur Strategieentwicklung
- Die SWOT-Analyse fasst die Kernpunkte der Umweltanalyse und der strategischen Fähigkei-ten des Unternehmens in knapper Form (managementgerecht) zusammen
Nennen Sie einige Faktoren zur Bestimmung der Wettbewerbsstärke?
- 1. Relative Marktposition
- z.B. Marktanteil und seine Entwicklung oder Grösse und Finanzkraft des Unternehmens
- 2. Relatives Produktionspotenzial
- z.B. Kostenvorteile auf Grund von Produktion oder der Kapazitätsausnutzung
- 3. Relatives Forschungs- und Entwicklungspotenzial
- z.B. Stand der Grundlagenforschung oder anwendungstechnischen Entwicklung
- 4. Relative Qualifikation der Führungskräfte und Mitarbeitenden
- z.B. Professionalität und Urteilsfähigkeit der Führungskräfte
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
Zur Unternehmensanalyse auf Konzernebene
Welche andere Analyse soll sie insbesondere ergänzen?
Die Unternehmensanalyse auf Konzernebene ergänzt die Stärken/Schwächen-Analyse auf SGE-Ebene. Es geht vor allem darum zu ermitteln, welche wichtigen Ressourcen, Fähigkeiten und Kompetenzen im Gesamtkonzern vorhanden sind.
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