Bodenchemie


Nadine Noser
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Bodenkunde, mit Fokus auf Nährstoffe, ihre Bindungsformen und Verfügbarkeit für Pflanzen. Sie decken Themen wie Düngung, Redoxreaktionen, pH-Wert und die Rolle von Mikroorganismen ab. Ideal für Schüler, die die Grundlagen der Bodenwissenschaften verstehen möchten, um die Nährstoffdynamik und Bodenmanagementstrategien zu begreifen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Créé / Mis à jour
04.06.2013 / 12.01.2021

Lernkarten

Für die Verfügbarkeit von Pflanzennährstoffen ist der ... eine bestimmende Grösse.

Boden ph

Von was hänbgt die Energieausbeute, die die Bodenorganismen aus den abzubauenden organischen Verbindungen ziehen können ab?

vom Redoxpotenzial im Boden

organische Grundelemente für Pflanzen

C, O und H

14 essentielle Nährelemente für Pflanzen

6 Makronährelemente (N,P,K,Mg,Ca,S)

8 Mikronährelemente (Cl,B,Fe,Mn,Zn,Cu,Ni,Mo)

 

sollten in ausreichender und pflanzenverfügbaren Form verfügbar sein.

Nährstoffquelle von C und O

Nehmen die Pflanzen in Form von CO2 und O2 aus der Atmosphäre

Närhstoffquelle von H

H2O

Nährstoffquellen von Maktro- und Mikronährstoffen

aus dem Boden selbst, sind in unterschiedlichen Konzentrationen im Ausgangsgestein vorhanden (abgesehen von N)

Nährstoffquelle von N

gelangt über abgestorbenes organisches Material, durch Stickstoff fixierende Bakterien, über atmosphärische Deposition oder durch Düngung in den Boden

In welcher Form werden die Nährstoffe von Pflanzen aufgenommen?

als gelöste Ionen aber auch als gelöste anorganische oder organische Komplexe

Wenn Elemente in zu grossen Mengen vorhanden sind, können sie...

...toxisch wirken

Pflanzen könne die Nährstoffe ... aus der Bodenlösung aufnehmen

selektiv

Nährstoffvorra - wie sind die Nährstoffe verfügbar?

2% in gelöster Form. Der Rest in fester Phase gebunden oder an die Oberfläche der Bodenpartikel adsorbiert.

Nährstoffe in der Bodenlösung müssen durch Austauschprozesse oder Verwitterung und Zersetzung nachgeliefert werden

Wo finden die Reaktionen in Böden statt?

Zwischen der festen Phase und den Hohlräumen, die mit Wasser und Luft gefüllt sind (da bestehen grosse Oberflächen)

wichtigste Oberflächenreaktion im Boden

Anlagerung und Abgabe gelöster und gasförmiger Stoffe (Adsorpiton und Desorption)

Unspezifische Adsorpiton

ensteht durch elektrostatische Anziehung zwischen Ionen und entgegengesetzt geladene Mineraloberflächen und organischen Substanzen

Spezifische Adsorption

entsteht durch kovalente chemische Bindungen (z.B. Bildung von Komplexen an Mineraloberflächen und mit org. Substanzen)

Bindung erfolgt also durch chemische Reaktion

Bsp: Cu2+ starke Bindung  an Oberfläche von Fe-Hydroxiden

bedeutenste Adsorptionsreakton aus Sicht der Pflanzennährstoffe

Ionentausch

Ionenaustausch

Ionen werden auf Oberfläche unspezifische adsorbiert. Die Bindung der Ionen ist reversibel (=die adsorbierten Ionen könne durch gleichwertige Ionen ausgetauscht werden). Die entsprechenden Oberflächen werden daher auch als Austasucher bezeichnet

Wie machen sich Pflanzen die Austauschreaktion von Ionen zu nutzen?

Bei der Aufnahme von Kationen geben sie H+ ab, um die elektrische Ladung der aufgenommenen Kationen auszugleichen.

die agegebenen H+ helfen, zusätzliche Nährstoffe auszutauschen, beschleunigen aber die Bodneversauerung.

Von was hängt die Haftfestigkeit der Ionen an der Oberfläche ab?

Ladung, Ionengrösse, Eigenschaften des Austauschers, Ionenkonzentration und deren Verhältisse im Boden

Zu einer stärkeren Bindung (Ionen <> Oberfläche) fürhen...

...grössere Ladung und kleinere Druchmesser der Ionen

Wodurch wird der Effekt der Ionengrösse verfälscht?

Der Ionendurchmesser wird in hydratisierter Form gemessen. Die Kationen sind von Wassermantel umgeben, da Wasserteilchen als Dipole ebenfalls von der Kationenladung angezogen werden.

Effekt:
kleinere Ionen mit grosser Ladungsdichte auf ihrer Oberfläche, werden mit dickerem Wassermantel umgeben und haften daher weniger als grosse Kationeen mit gleicher Ladung.

Abfolge in der Haftfestigkeit der Ionen

Al+++ > Ca++ > Mg++ > K+ > Na+

Wie wird die negative Ladung der Oberfläche ausgeglichen?

Durch die Aufnahme gleicher Ladungsmenge an austauschbaren Kationen

(Besonders wichtiger Prozess für Pflanzen, da die meisten Nährstoffe als Kationen in der Bodenlösung vorliegen)

Kationenaustauschkapazität (KAK)

= Summe der austauschbaren Kationen im Boden. Die entspricht der negativen Oberflächenladung der Bodenbestandteile

(mol/kg Boden --> mol negativer Ladung pro kg Boden)

Von was ist KAK abhängig?

pH

sinkender pH: H+ Konzentration in Bodenlösung nimt zu. die negative Oberflächenladung nimmt ab (da Teil der Oberlfäche durch H+ protoniert)
 

effektive KAK

KAK bei im Boden herrschendem pH. Ermittlung mittels Extraktionen durch Salzlösungen

potentielle KAK

Kationenaustauschkapazität eines Bodens eingestelltem pH im neutralen Bereich (7-8.2). Ermittlung mittels Extraktionen durch Salzlösungen

 

wichtigsten austauschbaren Kationen im Boden:

basische Kationen: Ca2+, Mg2+, K+, Na+

saure kationen: Al3+, H+

ACHTUNG: basische Kationen sind keine Basen, können aber bei hohem Gehalt als Puffer wirken

Was passiert wenn viele baische Kationen an die Partikeloberflächen eines Bodens adsorbiert sind und Säuren in den Boden gelangen?

ein Teil der H+ aus der Säure geht an die Partikeloberfläche und verdrängt dort basische Kationenen. Die adsorbierten H+ werden der Bodenlösung entzogen, was den pH stabilisiert

Basensättigung

=Anteil an potentielle KAK der durch basische Kationen belegt wird

Die Basensättigung ist ein wichtiger Faktor zur Beurteilung der Toxizität von Aluminium und Nachlieferungsrate von Nährstoffionen für die Pflanzen.

 

In kalkhaltigen Böden =100%

In stark versauerten Böden wird oft über 80% der KAK durch ... belegt

Al3+

Die Verfügbarkeit von Ca, Mg und K in Böden ist am grössten bei pH...

7 (neutral)

Verfügbarkeit von Nährstoffen und die Nachlieferungsrate abhängig von:

pH, Temperatur, Bodenfeuchtigkeit, mikrobiologische Aktivität, Bodenzusammensetzung

Bindungsform von Ca, Mg, K im Boden

Austauschbar an Tonminerale und Huminstoffe, in Carbonaten und Silikaten

Bindungsformen von P im Boden

Organische Bindungsformen, sorbiert an Oxide, Fe/Al-Phosphate, Ca-Phospate

Bindungsformen von N im Boden

Organische Bindungsformen, NH4+ auch austauschbar an Tonminerale

Bindungsformen von S im Boden

Sulfate, SO42- adsorbiert an Oxide, organische Bindungsformen

Bindungsformen von S im Boden

Sulfate, SO42- adsorbiert an Oxide, organische Bindungsformen

Bindungsformen von Cu, Zn, Ni im Boden

Adsorbiert an Oxide und organische Substanz, in mineralischen Festphasen

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