Ui12 Wädenswil Bodenkunde 2 FS13

Bodenlebewesen, Bodenbiologie

Bodenlebewesen, Bodenbiologie


Nadine Noser
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Bodenkunde und eignen sich besonders für Schüler der Grundschule. Sie behandeln Themen wie die Symbiose zwischen Pflanzen und Mikroorganismen, die Rolle von Regenwürmern bei der Bodenverbesserung und die Bedeutung von Kohlenstoff und Energie im Bodenökosystem. Die Karteikarten erklären auch, warum der Boden ein so dicht besiedelter Lebensraum ist und wie verschiedene Organismen wie Pilze und Regenwürmer die Bodenstruktur und -fruchtbarkeit beeinflussen. Diese Lernkarten sind ideal für junge Naturforscher, die mehr über die komplexen Zusammenhänge im Boden und die Wechselwirkungen zwischen Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen erfahren möchten.
Flashcards
19
Students
3
Language
German
Category
Nature Studies
Created / Updated
04.06.2013 / 12.01.2021

Flashcards

Lebenszyklus Regenwürmer

Kokons

Juvenile

Adulte

Lebensort Regenwürmer

 

• Epigäisch: „auf der Erde“

Pigmentiert, klein (10-30 mm),kein Regenerationspotential,grosse Reproduktionsrate,schnelle Reaktion auf Reizung,keine Dormanz

• Endogäisch: „in der Erde“

nicht pigmentiert, klein oder gross,hohes Regenerationspotential,kleine Reproduktionsrate,lichtscheu Quieszenz

• Anözisch: „nicht zu einem Haus gehörend“ (frei übersetzt)

vor allem dorsal pigmentiert, gross,hohes Regenerationspotential,kleine Reproduktionsrate,Diapause

Regenwürmer Arten in CH

40

durchschnittliche Lebenszeit

Lebenszeit liegt zwischen 3 und 8 Jahren

Regenwürmer. Ernährung

Substrat- und Pflanzenfresser, die von Mikroorganismen besiedelt sind. erst wenn Bodenbakterien Blattkutikula zerstört haben kann der Regenwurm die vermoderten Pflanzenreste einsaugen

Natürliche Faktoren, welche die

Bodenaggregate beeinflussen

  • Fauna
  • Wurzeln
  • Mikroorganismen
  • „Bindungen“ (zwischen Tonmineralen,OM,Oxiden)
  • Umweltfaktoren (Gefrieren/Tauen,Trocknen/Befeuchten)

 

Problem der Tiere:

Wie verhindern, dass die MO am

Schluss alles bekommen?

a) Kompartimentalisieren im Darm

b) grosse Oberfläche zur Resorption,

c) Anaerobie

d) Verdauen der MO

Edaphon

Die Gesamtheit der im Boden lebenden Organismen

Einteilung nach Aufenthaltsdauer im Boden

  • permanent
  • temporär
  • periodisch (Wühlmaus)
  • alternierend (Reblaus. die eine Generation lebt im Boden, eine andere nicht)

Einteilung des Edaphons nach Ernährungsweise

  • Photoautotroph (Licht als Energie, CO2 als Kohlenstoffquelle)
  • Photoheterotroph (Licht als Energie, Kohlenstoff aus organischen Substanzen)
  • Chemoautotroph (Energie aus Oxidation anorganischer Verbindungen, Kohlenstoff aus Kohlendiosyd)
  • Chemoheterotroph (Energie und Kohlenstoff aus organischen Verbindungen)

Bioturbation

 das Durchwühlen und Durchmischen (Turbation) von Böden oder Sedimenten durch Lebewesen

Am wichtigsten der Regenwurm

Bodenverbesserung durch Regenwürmer

  • Gänge: Verbessern die Durchlüftung, Wasserdurchsickerung und Verwurzelung von Pflanzen. Gang wird mit Schleim und Exkrementen ausgekleidet und  dient u. a. auch den Pflanzen als Dünger. lufthaltigen Gänge sorgen dafür, dass aerobe Bakterien mit genügend Sauerstoff versorgt werden und sich abgestorbene Pflanzenteile besser zersetzen
  • Fressen: transportieren stickstoffreiches Blattmaterial in tiefere Bodenschichten. als Destruenten eine zentrale Stellung beim Abbau organischer Substanzen
  • Kot: bringen Mineralboden an Oberfläche. Pro Jahr pro m2 Boden bis 70kg Exkremente an Oberfläche
  •  

Symbiose Pflanze und Mykorrhiza

=Pilzwurzel

Pilzhypen sind feiner als Wurzeln un derschliessen grösseres Bodenvolumen. Pilze geben Nährstoffe an Pflanzenwurzeln weiter und erhalten im Gegenzug Energie /Kohlenhydrate

Bodenverbesserung durch Pilze

  • durchziehen Boden mit Hyphen.
  • massgeblich für Streuzersetzung (Lignin)
  • symbiose mit Pflanzenwurzeln, ermöglichen Pflanze bessere Nährstoffaufnahme da sie den Waldboden enger durchwurzeln. kriegen im Gegenzug Kohlenhydrate die die Pflanze durch Photosynthese erzeugt.

Bodenverbesserung durch Mikroorganismen

  • zersetzen organisches Material. dies kann dan bsp. von Regenwurm besser verwertet werden.

Weshalb ist der Boden ein so dicht besiedelter Lebensraum?

durch die Heterogenität bietet er unterschiedliche Lebensbedingungen in den Faktoren

  • Temperatur
  • Sauerstoff
  • Nässe
  • Dichte
  • ...

Weshalb ist der Boden der am dichtesten besiedelter Lebensraum?

Sehr hohes Nährstoffangebot.

Hohe Heterogenität (Nischen mit unterschiedlichen Bedingungen auf engem Raum)

Wieso leben manche Regenwürmer in der Erde und nicht auf dem Boden?

Schutz vor Fressfeinden, Trockenheit, Licht, hohe Temperaturen, Gefrieren, Schutz der Kokons und Juvenilen, Finden von unterirdischen Nahrungsressourcen, In Sciherheit bringen der Nahrung


Symbiose Knöllchenbakterien und Pflanzen

Fixieren N aus der Bodenluft, bilden Knöllchen an Pflanzenwurzeln, geben N an Pflanze ab und bekommen dafür Energie /Kohlenhydrate

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