Ui12 Wädenswil Bodenkunde 2 FS13
Bodenlebewesen, Bodenbiologie
Bodenlebewesen, Bodenbiologie
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Flashcards
Lebenszyklus Regenwürmer
Kokons
Juvenile
Adulte
Lebensort Regenwürmer
• Epigäisch: „auf der Erde“
Pigmentiert, klein (10-30 mm),kein Regenerationspotential,grosse Reproduktionsrate,schnelle Reaktion auf Reizung,keine Dormanz
• Endogäisch: „in der Erde“
nicht pigmentiert, klein oder gross,hohes Regenerationspotential,kleine Reproduktionsrate,lichtscheu Quieszenz
• Anözisch: „nicht zu einem Haus gehörend“ (frei übersetzt)
vor allem dorsal pigmentiert, gross,hohes Regenerationspotential,kleine Reproduktionsrate,Diapause
Regenwürmer Arten in CH
40
durchschnittliche Lebenszeit
Lebenszeit liegt zwischen 3 und 8 Jahren
Regenwürmer. Ernährung
Substrat- und Pflanzenfresser, die von Mikroorganismen besiedelt sind. erst wenn Bodenbakterien Blattkutikula zerstört haben kann der Regenwurm die vermoderten Pflanzenreste einsaugen
Natürliche Faktoren, welche die
Bodenaggregate beeinflussen
- Fauna
- Wurzeln
- Mikroorganismen
- „Bindungen“ (zwischen Tonmineralen,OM,Oxiden)
- Umweltfaktoren (Gefrieren/Tauen,Trocknen/Befeuchten)
Problem der Tiere:
Wie verhindern, dass die MO am
Schluss alles bekommen?
a) Kompartimentalisieren im Darm
b) grosse Oberfläche zur Resorption,
c) Anaerobie
d) Verdauen der MO
Edaphon
Die Gesamtheit der im Boden lebenden Organismen
Einteilung nach Aufenthaltsdauer im Boden
- permanent
- temporär
- periodisch (Wühlmaus)
- alternierend (Reblaus. die eine Generation lebt im Boden, eine andere nicht)
Einteilung des Edaphons nach Ernährungsweise
- Photoautotroph (Licht als Energie, CO2 als Kohlenstoffquelle)
- Photoheterotroph (Licht als Energie, Kohlenstoff aus organischen Substanzen)
- Chemoautotroph (Energie aus Oxidation anorganischer Verbindungen, Kohlenstoff aus Kohlendiosyd)
- Chemoheterotroph (Energie und Kohlenstoff aus organischen Verbindungen)
Bioturbation
das Durchwühlen und Durchmischen (Turbation) von Böden oder Sedimenten durch Lebewesen
Am wichtigsten der Regenwurm
Bodenverbesserung durch Regenwürmer
- Gänge: Verbessern die Durchlüftung, Wasserdurchsickerung und Verwurzelung von Pflanzen. Gang wird mit Schleim und Exkrementen ausgekleidet und dient u. a. auch den Pflanzen als Dünger. lufthaltigen Gänge sorgen dafür, dass aerobe Bakterien mit genügend Sauerstoff versorgt werden und sich abgestorbene Pflanzenteile besser zersetzen
- Fressen: transportieren stickstoffreiches Blattmaterial in tiefere Bodenschichten. als Destruenten eine zentrale Stellung beim Abbau organischer Substanzen
- Kot: bringen Mineralboden an Oberfläche. Pro Jahr pro m2 Boden bis 70kg Exkremente an Oberfläche
Symbiose Pflanze und Mykorrhiza
=Pilzwurzel
Pilzhypen sind feiner als Wurzeln un derschliessen grösseres Bodenvolumen. Pilze geben Nährstoffe an Pflanzenwurzeln weiter und erhalten im Gegenzug Energie /Kohlenhydrate
Bodenverbesserung durch Pilze
- durchziehen Boden mit Hyphen.
- massgeblich für Streuzersetzung (Lignin)
- symbiose mit Pflanzenwurzeln, ermöglichen Pflanze bessere Nährstoffaufnahme da sie den Waldboden enger durchwurzeln. kriegen im Gegenzug Kohlenhydrate die die Pflanze durch Photosynthese erzeugt.
Bodenverbesserung durch Mikroorganismen
- zersetzen organisches Material. dies kann dan bsp. von Regenwurm besser verwertet werden.
Weshalb ist der Boden ein so dicht besiedelter Lebensraum?
durch die Heterogenität bietet er unterschiedliche Lebensbedingungen in den Faktoren
- Temperatur
- Sauerstoff
- Nässe
- Dichte
- ...
Weshalb ist der Boden der am dichtesten besiedelter Lebensraum?
Sehr hohes Nährstoffangebot.
Hohe Heterogenität (Nischen mit unterschiedlichen Bedingungen auf engem Raum)
Wieso leben manche Regenwürmer in der Erde und nicht auf dem Boden?
Schutz vor Fressfeinden, Trockenheit, Licht, hohe Temperaturen, Gefrieren, Schutz der Kokons und Juvenilen, Finden von unterirdischen Nahrungsressourcen, In Sciherheit bringen der Nahrung
Symbiose Knöllchenbakterien und Pflanzen
Fixieren N aus der Bodenluft, bilden Knöllchen an Pflanzenwurzeln, geben N an Pflanze ab und bekommen dafür Energie /Kohlenhydrate