Wädenswil ui 12 Botanik Labor


A. R.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Botanik der Wurzeln und sind für Universitätsstudenten konzipiert. Sie behandeln die Struktur und Funktion von Wurzeln, einschließlich der primären und sekundären Wurzelstrukturen bei Monokotyledonen und Eudikotyledonen. Themen wie Leitbündel, Mykorrhiza, Dickenwachstum und Wurzelsysteme werden detailliert erläutert. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Botanik und Praktikumsarbeiten, da sie sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Anwendungen abdecken.
Cartes-fiches
56
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
01.03.2013 / 22.05.2025

Cartes-fiches

Idioblaste

Idioblasten sind in ein pflanzliches Gewebe eingestreute Zellen oder Zellgruppen, die sich in ihrem Aufbau und ihren Aufgaben von den umgebenden Zellen unterscheid

(Bot. Kap. 4 S.4)

Meristeme

Mersiteme sind grundsätzlich teilungsaktive Zellverbände

Ist ein Charakterium von Samenpflanzen

Eine klare Trennung zwischen Meristemen (Bildungsgewebe) und Dauergewebe

Sobald der Embryo grösser geworden ist beschränkt sich das Teilungswachstum auf Spross und Wurzelspitze. Diese Meristeme bezeichnet man als:

  • Aplikalmeristeme
  • Vegitationspunke
  • Urmeristeme
  • primäre Meristeme

(Bot. Kap. 4 S.4)

 

Kambium

  • Bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum (Bäume Streucher)
  • Entwickeln sich nicht wie die Mersiteme entlang der Lengsachse,sonder wachsen paralell zum Boden also Wagerecht.

(Bot. Kap. 4 S.4)

Dauergewebe

Dauergewebe besteht aus differenzierten Zellen die sich normalerweise nicht mehr teilen. Ausser bei regeneration oder Verletzungen kann sich dünnwandiges, lebendes Dauergewebe wieder teilen. 

(Bot. Kap. 4 S.4)

Meristem Teilung

Beispiele:

  • Xylemelement
  • Schliesszellen einer Spaltenöffnung
  • Parenchymzelle
  • Sklereide
  • Faserzelle

(Bot. Kap. 4 S.5)

Monokotolydonen

einkeimblättrige Pflanzen

(Bot. Kap. 4 S.5)

Idealer Kormophyt

bestehen aus Wurzel (Radix) Sprossachse (Caulis) und Blatt (Folium) Sie stellt die Anpassung an das Landleben dar.

(Bot. Kap. 4 S.17)

Spross

  • Sprossachse (Stamm + Stängel)
  • Blüte
  • Blätter

(Bot. Kap. 4 S.17)

 Kormus

  • Sprossachse
  • Blätter
  • Wurzel

(Bot. Kap. 4 S.17)

Kotyledonen

Keimblatt

(Bot. Kap. 4 S.17)

Hypokotyl

Abschnitt zwischen beginn der Wurzel und dem Keimblatt

z.B Oberer Teil einer Karotte, Radischen, Rande
 

(Bot. Kap. 4 S.17)

Die Wurzel

  • Organe von Samenpflanzen und Sporophyten von Farnen
  • Tallophyten und Prothallien von Farnen besitzen zur Verankerung auf der unterlage Wurzelähnliche Gebilde, sogenannte Rhizoide
  • Können sich durch bildung von Seitenwurzeln mehrfach verzweigen

(Bot. Kap. 4 S.18)

Aufgaben der Wurzel

  • Aufnahme von Wasser und Nährsalzen
  • Speicherorgan für Reservestoffe
  • Verankerung des Pflanzenkörpers im Boden
  • Syntheseort (blidung von Sekundärstoffen)

(Bot. Kap. 4 S.18)

Dikotyledonen

Zweikeimblättrige Pflanzen

Gymnospermen

Nacktsamige Pflanzen

Allorrhiz

  • Hauptwurzel (Vertikal)
  • Seitenwurzel (Horizontal)
  • bei Gymnospermen und Dikotyledonen

(Bot. Kap. 4 S.18)

Allorrhizes Wurzelsystem

Bei den meisten Dikotyledonen besteht das Wurzelsystem aus einer senkrecht in die Tiefe wachsenden Hauptwurzel, die fortlaufend neue Nebenwurzel bildet.

(Bot. Kap. 4 S.19)

Homorrhizes Wurzelsystem

Das homorrhize Wurzelsystem komm meistens bei Monokotyledonen vor.

  • alle Wurzeln Sprossbündig
  • nicht oder kaum verzweigt

(Bot. Kap. 4 S.19)

 

 

 

Kalyptra

Wurzelhaube, schützt den zarten Vegitationspunkt vor mechanischer Schädigung beim vordringen der Wurzel im Boden.

(Bot. Kap. 4 S.21)

Aufgabe der primärer Rinde

Wassertransport zum Zentralzylinder + Speicherung

(Bot. Kap. 4 S.23)

Pholem

  • Transport von organische Verbindungen (Assimilate)
  • besteht aus lebenden, z.T. Kernlosen Zellen mit unverholzten Wänden

(Bot. Kap. 4 S.10;23)

Assimilation

ist der Stoff- und Energiewechsel, bei dem aufgenommene, körperfremde Stoffe - meistens unter Energiezufuhr - in körpereigene Verbindungen umgewandelt werden

Xylem

  • Transport von Wasser und anorganischen Nährstoffen von den Wurzeln in die Blätter
  • In den Blätter wird das Wasser durch Transpiration oder Guttation wieder abgegebn
  • Die Zellen des Xylem sind verholzt und abgestorben.

(Bot. Kap. 4 S.10;23)

Epidermis

 

  • primäres Abschlussgewebe von Wurzel und Sprossachse
  • Dient zum Schutz der darunterliegenden pflanzlichen Gewebe
  • Die Epidermis besteht in der Regel nur aus einer Schicht von Zellen mit besonders verdickter Außenwand

(Bot. Kap. 4 S.21)

Primärer Wurzelquerschnitt bei Eudikotyledonen und Nadelholzgewächsen

von innen nach aussen:

  1. Xylem (Transport von Wasser, anorganischen Stoffe)
  2. Phloem (Transport von Assimilaten, organischen Stoffe)
  3. Perizykel (erzeugt die Seitenwurzel)
  4. Endodermis (eine Zellschicht dick, kontrolliert u. steuert Nährstoffaufnahme
  5. primäre Rinde (Wassertransport zum Zentralzylinder)
  6. Epidermis (Abschlussgewebe)
  1. (Bot. Kap. 4 S.23)

Primäre Wurzelstruktur von Monokotyledonen

 

zeigt ein Leibündel, bei dem das Xylem und Pholem ringförmig um den Kern aus Parenchymzellen angeordnet sind.

von innen nach aussen:

  1. Parenchymzellen (Speichergewebe)
  2. Xylem (Transport von Wasser, anorganischen Stoffe)
  3. Phloem (Transport von Assimilaten, organischen Stoffe)
  4. Perizykel (erzeugt die Seitenwurzel)
  5. Endodermis (eine Zellschicht dick, kontrolliert u. steuert Nährstoffaufnahme
  6. primäre Rinde (Wassertransport zum Zentralzylinder)
  7. Epidermis (Abschlussgewebe)

 

 

(Bot. Kap. 4 S.24)

Endodermis mit CASPARY'schen Streifen.

  • syplasmatischer Transport: durch Zytoplasma
  • apoplasmatischen Transport: durch Zellwand

(Bot. Kap. 4 S.25)

Perizykel oder auch Perikambium genannt

  • sind in Längsrichtung gestreckt
  • vom Perizykel geht die Seitenwurzelbildung aus
  • ist daran beteiligt, den Kambiumring beim Beginn des Sekundären Dickenwachstum auszubilden.

(Bot. Kap. 4 S.25)

 

Seitenwurzeln

  • entstehen oberhalb der Wurzelhaarzone
  • bilden sich über den Xylem Strängen liegenden Perizykel zu teilen.
  • sie durchbricht dabei die Endodermis, später auch die Rinde und Exodermis
  • Der Anschluss im Zentralzylinder zu den Leitgeweben der Hauptwurzel wird hergestellt

(Bot. Kap. 4 S.27)

Eudikotyler Wurzelquerschnitt von Ranunculus sp. (Hahnenfuss)

(Bot.Labor_2_S.4)

Monokotyler Wurzelquerschnitt von Smilax sp. (Stechwinde)

(Bot.Labor_2_S.4)

Die primäre Wurzelstruktur

(Bot.Labor_2_S.4)

Zweikeimbl. Pflanze (Eudikotyledonen Pflanzen)

 

Die primäre Wurzelstruktur

Einkeimbl. Pflanze (monokotyledonen Pflanzen)

(Bot.Labor_2_S.4)

Seitenwurzelbildung

(Bot.Labor_2_S.6)

Wurzelsysteme

  • Allorrhizes Wurzelsystem
  • Homorrhizes Wurzelsystem

(Bot.Labor_2_S.6)

?

(Bot.Labor_2_S.6)

Keimwurzel der Kresse

(Bot.Labor_2_S.6)

Keimwurzel der Kresse

(Bot.Labor_2_S.6)

Der Verlauf des Sekundären Dickenwachstums einer Wurzel in 3 Schritten.

1. Schrtt:

  • setzt stets nach dem primären Dickenwachstum ein und endet erst nach dem Absterben der Pflanze
  • kommt bei Dikotyledonen und Gymnospermen vor
  • Das Wachstum beginnt an der Innenseite der Phloemelemente und setzt sich um die Xylemstrahlen herum nach aussen fort

(Bot. Kap. 4 S.29)

Der Verlauf des Sekundären Dickenwachstums einer Wurzel in 3 Schritten.

2. Schrtt:

  • Sekundäres Kambium (sternförmig) wird gegen aussen und nach innen erzeugt
  • Nach Innen scheidet das Kambium sekundäres Xylem ab, nach aussen sekundäres Phloem

(Bot. Kap. 4 S.29)

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