Überstrom-Schutzeinrichtungen HGA 14
Überstrom-Schutzeinrichtungen
Überstrom-Schutzeinrichtungen
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Lernkarten
Wann spricht man von Überlast?
Wenn während längerer Zeit ein Bemessungsstrom um bis zum Vierfachen überschritten wird.
Was versteht man unter Kurzschluss?
Die Verbindung von zwei oder mehreren aktiven Leitern. Dabei wirkt nur die Leitungsimpedanz.
Schutzeinrichtungen gegen Überlast?
- Motorschutzschalter
- Schütze in Kombination mit einem Überlastauslöser
- Geräteschutzschalter
- Miniatursicherungssysteme
Geräte welche für den Kurzschlussfall geeignet sind?
- Leitungsschutzschalter nur mit magnetischer Auslösung
- Schmelzeinsätze
Welche Sicherungssysteme dürfen durch Laien ersetzt werden?
Schmelzeinsätze welche mit Passeinsätzen versehen sind. Die verhindern das Sicherungen mit unzulässig hohen Bemessungsströmen eingesetzt werden.
Leitungsschutzschalter
Leistungsschalter
Welche Niederspannungssicherungen gibt es?
- Hochleistungseinsätze bis 50kA
- Normalleistungssicherungen bis10kA
- Kleinleistungsicherungen bis 1.5kA (Glaszylinder)
- Geräteschutzsicherungen min 35A (Glaszylinder)
Welche Baugrössen von Kleinleistungssicherungen gibt es?
5 x 20mm
6 x 32mm
Schaltvermögen 1.5kA
Trägheitsklassen: Flink / träg
Welche Aufschriften müssen Sicherungseinsätze tragen?
- Name des Herstellers
- Typennummer des Herstellers
- Bemessungsspannung
- Bemessungsstrom
- Ausschaltbereich und Betriebsklasse
- Stromart und Bemessungsfrequenz
- Sicherheits- / Prüfzeichen
- Baugrösse
- angewandte Normen
- Schaltvermögen (wenn >50kA)
Beschreibe Zeit- und Stromkennlinie
Ein Schmelzeinsatz muss
das 1.25-fache des Nennstromes mindestens 1 (4) Stunde(n) führen können und das
1.6-fache sicher innert 1 Stunde abschalten
Vorteile von LS Leitungsschutzschalter gegenüber Schmelzsicherungen?
- durch Laien bedienbar
- mehrmaliger Gebrauch
- allpolige Abschaltung möglich
- thermisch einstellbar
- Schaltstellung signalisierbar
- Auslösung signalisierbar
- Fernbedienung möglich
Auslösungstypen in LS?
Thermische Auslösung
Elektromagnetische Auslösung
Hauptsächlich verwendete Auslöscharakteristiken bei LS?
B für Backofen, Kochherd, Boiler
C für Steckdosen, Licht, GSW, WM, TU
D für WP, Lüftung, Schweranläufer
G für Geräteschutz nach Trafo 12/24V
Thermische Beeinflussung bei LS und was muss berücksichtigt werden?
Die Thermischen Auslöser sind auf eine Umgebungstemp. eingestellt. Durch aneinanderreihen der LS kann diese Umbegungstemperatur zu hoch werden und eine Auslösung passiert.
Dies kann behoben werden wenn Distanzstücke von 9mm zwischen den LS eingebaut werden.
Beschreibe den Leistungsschalter
Ist der grosse Bruder des LS. Ist aber vor allem für höhere Betriebsströme und hohe Schalvermögen ausgelegt.
Kann Parametriert werden
Zähle verschiedene Motorschutzeinrichtungen auf?
- Motorschutzschalter
- Thermorelais in Kombination mit Schützen
- Thermistorschutzgeräte mit Wicklungsfühlern
- Wicklungsthermostaten
Beheizungsarten von Thermoauslösern in Motorschutzschaltern?
Direkte = verwendung für mittlere bis grosse Motoren (längere Lebensdauer)
Indireckte = verwendung für kleinere Ströme (geringe Kurzschlussfestigkeit, trägeres verhalten wie Motor)
Gemischte
Selektivität bei Überstromschutzeinrichtungen?
Selektivität besteht zwischen hintereinander geschalteten z.B. LS dann, wenn durch Überlastung od. Kurzschluss nur der LS ausschaltet, der dem fehlerhaften Stromkreis direckt vorgeschaltet ist.
Unterschiede von Selektivität?
Vollständige Selektivität = nur direckt betroffener LS schaltet ab
Teilselektivität = wenn zwei hintereinander geschaltete LS oberhalb von bestimmten Fehlerströmen gleichzeitig ansprechen
Welche Schaltvermögen bei LS gibt es?
- Bemessungsgrenzkurzschlussauschaltvermögen Icu
- Bemessungsbetriebskurzschlussvermögen Ics
- Bemessungskurzschlussausschaltvermögen Icn