Überblick MGBT
Überblick
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Flashcards
PAL
625 Zeilen, 575 Zeilen sichtbar
restliche Zahlen: vertikale Austastlücke
= Synchronimpuls
Referanzträger
Prüfzeilen
Timecode
Videotext
VPS
Darstellung einer Zeile: 52 Mikrosekunden (sichtbare Bildinformationen)
Gesamtzeilendauer: 64 Mikrosekunden, davon 12 ms. Austastlücke
Zwischen Schwarz und Weißwert max. Unterschied von 0,7 V (=100% Bildamplitude)
25 FPS, 2 Halbbilder = 50 Bildwechsel/sek. = interlaced
Austastsignal
Elektronenstrahl muss am Ende der Zeile zum Anfang der nächsten geführt werden
- wird dafür auf "schwarz" (0,3 V) geschaltet - Dauer 12 Mikrosekunden
besteht aus
vordere Schwarzschulter - 1,5 Mikrosek
Synchronsignal (Blackburst) - 4,7 Mikrosekunden
hintere Schwarzschulter - 5,8 Mikrosekunden inkl. bei PAL-Farbsignal Burst
(siehe Grafik "Technische Grundlagen für Mediengestalter" S.36)
B (Bildsignal), A (Austastsignal), S (Synchronsignal)
ergeben zusammen das schwarz-weiß Signal Y (Helligkeit, verantwortlich für Bildschärfe)
Farbsignal nicht in Grundfarben (RGB)
Farbe (PAL)
Nur Helligkeit Y wird in voller Auflösung (5 MHz) übertragen. - für Schärfe
Farbinformationen 1,3 MHz, da menschliches Auge weniger sensibel
kein RGB wird übertragen
aus RGB wird das Komponentensignal Y / R-Y / B-Y errechnet
(Es wird keine Helligkeit Y des Rot oder Blausignals übertragen. Nur der Farbton + Farbsättigung)
Grün lässt sich durch Komponentenanteile berechnen.
Vorteile:
- geringe Bandbreite
- Kompatibel mit schwarz/weiß-Gerät
Bei FBAS PAL Übertragung wird R-Y B-Y weiter reduziert, damit es nicht das Synchronsignal stört
= Chrominanzsignal C
Kann auch als seperates Signal mit Y Übertragen werden (Y/C-Signal) = schlechter für prof. Weiterbearbeitung
Analoge Fernsehnormen
SDTV (Standart Television)
alle herkömmlichen Fernsehsysteme mit einer vertikalen Zeilenauflösung von nicht mehr als 625 Zeilen
PAL, Westeuropa, 50Hz Halbbild, 625 Zeilen - 575 sichtbar
SECAM, Fr./Russ., 50 Hz Halbbild, 625 Zeilen
NTSC, USA/JPN/Korea, 59,94 Hz Halbbild, 525 Zeilen - 486 sichtbar
Hertzzahl angepasst an Frequenz des Stromnetzes
NTSC
Vorteil: Bessere Bewegungsauflösung wegen 60 Hz
Nachteil: Farbträger nur eine Phase = Farbverschiebung = Tilt-Regler am Gerät
schlechtere Vertikale Auflösung
Nicht mit PAL/SECAM kompatibel = Farbkonverter auf FBAS (Consumer) oder Komponenten (Profi)
Digitale Videosignale
Y / R-Y / B-Y - ebenso Grundlage wie bei analog - Farbe und Helligkeit getrennt
Signalübertragung in serieller Abfolge über eine Leitung
Aus dem analogen Signal der Kamera wird das digitale abgetastet
- In regelmäßigen Abständen werden Proben genommen (Samples)
Den gemessenen Werten werden ganze Zahlen einer endlichen Menge zugeordnet
Muss festgelegt sein:
Abtastfrequenz (mind. das doppelte der wahrnehmbaren Frequenzen / Abtasttheorem / Shannon/Nyquist-Theorem)
Quantisierungsstufen
Vorteile vor Analog :
weniger Störanfällig, Signal bleibt rekonstruierbar
Digitale Videosignale 2
PAL-Videovollbild 576 aktive Zeilen / Auflösung 720x576 Pixel
Angleichung an NTSC, deswegen keine Quadratpixel mehr, sondern non-square Pixel
Seitenverhältnis 1:1,0667 (bei 4:3 Videobild)
Vorsicht Bildbearbeitung arbeitet mit Quadratpixeln, deswegen Korrektur notwendig, wenn Videodateien in Grafikprogramme importiert werden oder andersrum.
16:9 (SD) arbeitet auch mit 720 Pixeln
Pixel sind jedoch breiter = 1:1,422 (anamorphical widescreen)
HD arbeitet mit "echter" 16:9 Auflösung - erst ein geeigneter Monitor entzerrt es Korrekt, weil in 4:3 aufgezeichnet, mit breiten Pixeln - spnst erscheint das Bild gestaucht
Falls man eine Grafik importieren will (16:9SD) muss die Grafik in 576x1024 erstellt werden und dann auf 576x720 komprimiert werden
HDTV
international einheitliches Format: HD-CIF (Common Image Format)
- Bildraten zwischen 24 und 60Hz
- 1080i, 720p oder progressive sF (segmentet Frame)
720p = tatsächlich 750 Zeilen - gesamtzeilendauer 26,67 mikros., Bild 17,24 mikros.
1080i = tatsächlich 1125 Zeilen - gesamtzeilendauer 35,55 mikros., Bild 25,86 mikros.
Vergleich: SD Signaldauer 64 Mikros.
Y-Signal wie SD max. 1V, 0,7V für Bild
Für präzises Bildsignal bipolares Synchronsignal
= Gegenüber der 0-Linie positiver und negativer Ausschlag von 0,3V, kein Burst da kein Farbhilfsträger wie bei FBAS oder Y/C (siehe Bild)
Signalfrequenz
Abtastrate Y
SD 6,75 MHz 13,5 MHz
___________________________________
HD 37,125 MHz 74,25 MHz
+ R-Y 37,125 MHz
+ B-Y 37,125 MHz
Komplettes Bildsignal 148,5 MHz
Quantisierung HD
10 Bit
Datenrate = 1,485 GBit/sek = 0,186 GByte/sek
Farbsignal-Komprimierung HD
auf Grundlage der Abtastraten
Y R-Y B-Y
4 : 2 : 2 13, 5 Mhz Y / je 6,75 MHz Chroma
360 Abtastwerte / Zeile für jedes Farbschema
4 : 1 : 1 Halbierte Farbauflösung = 180 Abtastwerte / Zeile
4 : 2 : 0 Zeilenweise abwechselnde Übertragung der Farbkomponenten. Fehlende Komprimierung wird aus der vorherigen Zeile übernommen.
4 : 4 : 4 RGB-Signal
Messgeräte: Monitor
Klasse 1 oder Klasse 2
Helligkeits-, Kontrast- und Farbeinstellungen genormt
Y/R-Y/B-Y und/oder digitale Eingänge
FBAS Eingang = "was kommt beim Zuschauer an?"
Peaking: Farbanteile seperat einstellbar
Messgeräte: Waveformmonitor
ermittlung von Pegel des Luminanz- und Synchronsignal, Dauer + Ort der Signale - Phasenverschiebung erkennen
Pegel Y : Signalamplitude (SA) - Zwischen Synchronimpuls und reines weiß max. 1V
Bildamplitude (BA) - zwischen schwarz und weiß max. 0,7V
schwarz = 0% - weiß = 100%
Waveform auch nutzbar um Geräte abzugleichen, in den gleichen Takt zu bringen, Synchronsignale anzugleichen (H-Phase)