TTM/ kyb. Regelkreis/ Grundlagen Mot.

Verbindung TTM mit dem kyb. Regelkreis, Grundlagen zur Mot.

Verbindung TTM mit dem kyb. Regelkreis, Grundlagen zur Mot.


S. S.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der kybernetischen Regelkreise und des Transtheoretischen Modells (TTM) im medizinischen Kontext auf Universitätsniveau. Sie beleuchten die verschiedenen Stufen des Verhaltensänderungsprozesses, wie die Bewusstwerdung, Vorbereitung und Aufrechterhaltung, und verbinden diese mit den Phasen des kybernetischen Regelkreises. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachkräfte, die sich mit der Anwendung dieser Modelle in der Patientenbetreuung und Verhaltensänderung auseinandersetzen möchten, um effektive Strategien zur Förderung gesundheitsfördernden Verhaltens zu entwickeln.
Cartes-fiches
7
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
19.05.2010 / 11.12.2014

Cartes-fiches

Wie verbindet man das TTM und den kyb. Regelkreis in der Stufe 1?

Stufe 1 TTM: Sorglosigkeit- der Patient hat keine Absicht das Verhalten zu ändern.

Stufe 1 kyb. R.: Ist-/ Soll- Wert festlegen, Info an Patient --> Wie sieht Situation aus? Fragen stellen (Ist ihnen das aufgefallen? Was wissen sie darüber?)

Wie verbindet man das TTM und den kyb. Regelkreis in der Stufe 2?

*schwierigste Phase für die DH*

Stufe 2 TTM: Bewusstwerden- durch Auseinandersetzung mit dem Risikoverhalten, Nachdenken ü. Verhaltensänderung, offen für Informationen, noch keine konkrete Handlung

Stufe 2 kyb. R.: Bereitschaft abklären, planen- was müsste Pat. ändern? warum? Wie kann sich die Situation verändern? -> Zugewinn aufzeigen, Vor- und Nachteile aufzeigen -> subtile Phase, Pat. bestärken

Wie verbindet man das TTM und den kyb. Regelkreis in der Stufe 3?

Stufe 3 TTM: Vorbereitung- Entschluss dass Verhalten geändert wird, Bereitschaft zum Handeln, Motivation zur Verhaltensänderung, Planen der Verhaltensänderung, neues Verhalten ausprobieren

Stufe 3 kyb. R.: Vorgehen planen, Instruktion, wann anwenden? Prozess gemeinsam mit Pat. gestalten (wo kauft Pat. ein, was näme er mit Vorliebe? Karies/ Entzündung? F- Verbindung), nicht alles auf einmal aufdrängen, Pat. steuern!

Wie verbindet man das TTM und den kyb. Regelkreis in der Stufe 4?

*schwierigste Stufe für Pat.*

Stufe 4 TTM: Handlung- neues Verhalten ausprobieren, Ernsthaftigkeit, grosser Wille, grosses Engagement, hoher Aufwand, hohes Risiko für Rückfall (Beginn in Stufe 2), Kontinuität

Stufe 4 kyb. Reg.: Anwendung/ Umsetzung zu Hause, Tipps geben, falls Fragen auftauchen kann sich der Pat. jederzeit bei uns melden, evtl. MH- Sitzung einplanen.

Stufe 4 ist individuell unterschiedlich lange, bis optimaler Soll- Wert vorliegt.

Wie verbindet man das TTM und den kyb. Regelkreis in der Stufe 5?

Stufe 5 TTM: Aufrechterhaltung- neues Verhalten, Risiko für Rückfall vermindert, Rückfallrisiko vorbeugen, Bewältigungsstrategien für schwierige Situationen

Stufe 5 kyb. R.: Ktr., Aufrechterhaltung, Fragen stellen: Was könte helfen das neue Verhalten nun fest im Tagesrhythmus fest zu interieren? (z.B. Handy- Reminder?)

Welche Faktoren beeinflussen die Verhaltensänderung und warum?

> Beruf- wie Koch, Bäcker, Bauarbeiter etc. Männerberuf, Tag- Nachtschicht, Ständig in Kontakt mit Zucker

> man. Geschick- durch Behinderung versch. Arten (auch durch zu grosse Hände) oder Altersbedingt

> geistiges Geschick- kognitive Fähigkeiten

> Intelligentsniveau

> Alter- Verständnis und Erinnerungsvermögen herabgesetzt, man. Geschick unterdrückt

> aktuelle Einflussfakt.- akutes Befinden, Ängste, soz. Umfeld, DH-Pat. Beziehung

>Sprache- das Gespräch dem Zuhörer anpassen (Versteht der Pat. was ich gesagt habe?)

Wie ist die Stufe 6 des kyb. Regelkreis?

Automatisierung: SOLL- Wert ist nun geschafft; im Tagesrhythmus fest integriert!!

Stufe 6 kyb. Reg.: -Wiederkehrende Recalls -> Remotivation (Situation analysieren, bewerten, entscheiden)

Étudier