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Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 13.05.2016 / 23.03.2019
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Allgemeine Zielsetzungen und Merkmale des sportlichen Trainings
1. Anpassung als Grundvoraussetzung sportlichen Trainings
1.1 Adaptation und Superkompensation

Zum besseren Verständnis sportlicher Leistungen
sind grundlegende sportbiologische
sowie trainingswissenschaftliche Basiskenntnisse unabdingbar.
Die Auswirkungen von körperlicher bzw. sportlicher Aktivität
auf den menschlichen Organismus lassen sich nur über
hinreichende anatomisch-physiologische Kenntnisse
der dabei ablaufenden Anpassungsprozesse verstehen.
Planung und Durchführung eines sportlichen Trainings
können demnach nur dann
gezielt und leistungsoptimierend erfolgen,
wenn die biologischen Gesetzmäßigkeiten der Anpassung
bekannt sind
und in der Folge adäquate Trainingsreize gesetzt werden,
die zu einem höheren Funktionszustand führen.
 

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Definition des Begriffs 'Adaptation' in der Traningslehre


In der Biologie wird grundsätzlich unter "Anpassung"
eine funktionelle bzw. organische (morphologische) Adaptation
des Organismus auf innere und/oder äußere Anforderungen verstanden.
Anpassung stellt also die Adaptation des gesamten Organismus
oder eines Teilsystems
an exogene (= äußere) bzw. endogene (= innere) Anforderungen dar.
Sie erfolgt gesetzmäßig und ist auf eine bessere Bewältigung
der sie in Gang setzenden Belastungen ausgerichtet.
Anpassung und Anpassungsfähigkeit gehören zur Evolution
und sind ein wichtiges Kennzeichen des Lebens.
Anpassungen erfolgen in den einzelnen Organsystemen
unterschiedlich schnell.
Die Anpassungsfähigkeit ist dabei altersabhängig:
Je jünger das Individuum, desto schneller und ausgeprägter
ist die Anpassungsfähigkeit bzw. Trainierbarkeit.
Anpassungen sind reversibel
und müssen ständig aktiv erhalten bzw. neu erworben werden.

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Biologische Gesetzmäßigkeiten der Adaptation

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Eine der grundlegendsten Gesetzmäßigkeiten der Natur
ist die Fähigkeit von Lebewesen,
sich an die verschiedenen Umweltbedingungen (Reize) anzupassen.
Die naturgesetzlichen Wechselbeziehungen
von organischer Form und Funktion sind die biologischen Grundlagen
für die Gesetzmäßigkeiten des Trainings.
Die organische Form bestimmt die Funktion.
Die Funktion ihrerseits entwickelt, formt und spezialisiert das Organ.
Die Abb.4 verdeutlicht die gegenseitige Abhängigkeit von organischer Form und Funktion.

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wesentliche Voraussetzung für die Leistungssteigerung

Das Prinzip der Funktionsbeanspruchung von
Organen, Organsystemen oder des Gesamtorganismus stellt die wesentliche
Voraussetzung für die Leistungssteigerung dar
und spielt im Bereich des Sports eine zentrale Rolle.

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2  Anpassungswirkungen von Training

Den biologischen Adaptationen im Sport geht ein Lernprozess voraus,
der die Beherrschung funktionssteigernder und die organismische Leistungsfähigkeit
beeinflussender Bewegungsabläufe sichert.


Danach bewirkt ein Training
1- energetisch-metabolische (den Stoffwechsel betreffende),
2- koordinative und psychologische Anpassungen (z.B. Steigerung der Willenskraft),

die im Gegensatz zu den erlernten Bewegungsabläufen
durch Übungsdefizite rasch wieder rückgängig gemacht werden.

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Die individuell unterschiedliche Reizverarbeitung
bei quantitativ und qualitativ gleichwertigen Übungen bzw. Trainingsbelastungen
nennt man

Anpassungsfähigkeit oder Adaptabilität.

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Im Sportbereich wird Adaptabilität als .......bezeichnet.
 

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Trainierbarkeit

Durch Umwelt- bzw. Trainingsreize kommen
die genetischen Anlagen- man spricht vom Genotyp -
im Phänotyp (äußere Erscheinungsform) zum Ausdruck,
wobei nur ein kleiner Teil der möglichen Merkmalsausprägungen
zur realen Ausbildung gelangt (vgl. Abb. 5).

Im Sportbereich wird aufgrund
der vielfältigen Einflussfaktoren
selbst bei härtestem Training
nur selten der Genotypus
vollständig in den Phänotypus umgesetzt.

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Wo liegen Phasen erhöhter Adaptabilität je Leistungsfaktor

und wie heissen sie?


- sie liegen für
koordinative und konditionelle Leistungsfaktoren
zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt vor -
werden
als "sensitive" bzw. "sensible" Phasen bezeichnet.
Donnerstag, 16.