Lernkarten

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Lernende 3 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 13.05.2016 / 23.03.2019
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Reizintensität


Die Reizintensität -
sie wird in der Trainingspraxis
meist in Prozent der individuellen
maximalen Leistungsfähigkeit angegeben -
ist beim Training der konditionellen
Leistungsfaktoren
von großer bzw. entscheidender Bedeutung
für den Trainingseffekt.
Seine so genannte minimale,
also gerade noch trainingswirksame
Belastungsherzfrequenz
müsste demnach 60 % von 200,
d.h. 120 Schläge pro Minute betragen.

Unterschreitet sie z.B. 60 %
der maximalen Ausdauerleistungsfähigkeit,
so ist kein Trainingseffekt bezüglich
der maximalen Sauerstoffaufnahme -
sie gilt als Bruttokriterium der Ausdauerleistungsfähigkeit -
zu erreichen.
Beispiel: Nach der allgemeinen Faustregel
"maximale Herzfrequenz = 220 minus Lebensalter"
würde bei einem 20-jährigen Sportler die
HFmax 220 - 20 = 200 Schläge pro Minute
betragen.
Seine so genannte minimale, also gerade noch
trainingswirksame Belastungsherzfrequenz
müsste demnach 60 % von 200,
d.h. 120 Schläge pro Minute betragen

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Reizdichte


Die Reizdichte ist -
dies gilt vor allem für das Schnelligkeitstraining -
von entscheidender Bedeutung bei der
Ansteuerung maximal schneller Bewegungen.
Auch bei motorischen Lernprozessen,
wie z.B. beim koordinativ-technischen Training,
ist ein ermüdungsfreier Zustand Voraussetzung für
eine qualitativ hochwertige Bewegungsausführung,
was bedeutet,
dass die Übungsfolge nicht zu dicht sein darf -
z.B. zu viele Würfe, Sprünge hintereinander
ohne ausreichende Pause dazwischen - ,
wenn ein optimaler Lernerfolg erreicht werden soll.
Donnerstag, 16.

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Reizhäufigkeit


Die Reizhäufigkeit
spielt für die Effektivität
eine entscheidende Rolle.
Ist der Abstand
zwischen den einzelnen Trainingsreizen
zu groß,
dann verlieren sich
die "Spuren" gesetzter Reize wieder,
ohne dass von einem
trainingsinduzierten erhöhten Ausgangsniveau
ein weiterer Schritt in Richtung
Leistungsverbesserung getan werden könnte.

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Reizdauer


Die Reizdauer ist vor allem
im konditionellen Bereich
für die Trainingseffektivität wichtig.
Wirkt z.B. im Krafttraining ein mittlerer Reiz
über einen längeren Zeitraum
auf den Muskel ein,
wie dies bei der Muskelaufbaumethode der Fall ist,
dann erfolgt
eine Vergrößerung des Muskelquerschnittes.

Ist der Trainingsreiz
jedoch von sehr kurzer Dauer
wie beim plyometrischen Training
(Art von Schnellkrafttraining,
die auf den Dehnungsreflex der Muskeln
und die Kontrolle über diesen
sowie des Muskelspindelapparates beruht),
dann kommt es trotz
maximaler Belastungsintensität
nur zu einer Zunahme der Schnellkraft,
jedoch nicht zu einer
(u.U. unerwünschten) Muskelmassenzunahme.

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Reizumfang
 

Der Reizumfang stellt die Summe
der in einem Training gesetzten Reize dar.
Bei den Gewichthebern z.B.
ergäbe eine bestimmte Anzahl
von Sätzen/Serien
mit einer gegebenen Wiederholungszahl eine
präzise zu beschreibende Gesamtlast (in kg).
Der Reizumfang ist vor allem
zu Beginn eines Trainings
oder im Kindes- und Jugendtraining wichtig,
da hierdurch der Organismus Gelegenheit hat,
ohne Gefahr seine Leistungsstrukturen
aufzubauen:

Aufgrund der geringen Belastungintensität
und der hohen Zahl an Übungswiederholungen
werden Gelenke und Bänder
schonend an höhere Belastungen herangeführt.
Sonderfall:
Bei einem Dauerlauf von 30 Minuten
als einzigem Trainingsinhalt
während einer Trainingseinheit
entspricht der Reizumfang der Reizdauer.
 

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Reizkomplexität


Die Reizkomplexität
spielt sowohl im konditionellen,
aber vor allem im koordinativen Training
eine entscheidende Rolle.
Durch das Mischen bzw. Kombinieren
von Trainingsmethoden und -inhalten
wird die Trainingseffektivität
in erheblichem Maße gesteigert.

Beispiel:
Wird einem Sprint- oder Sprungtraining eine
"isometrische Maximalanspannung" vorgeschaltet,
dann kommt es über den dadurch erhöhten
Muskeltonus in der Folge bei den dynamischen
Sprung- bzw. Sprintübungen zu einer Steigerung
der azyklischen bzw. zyklischen
Schnelligkeitsleistungen.
Im koordinativen Training kann durch die
Kombination einfacher Bewegungen eine höhere
Leistungsstufe erreicht werden.
 

Im koordinativen Training kann durch die
Kombination einfacher Bewegungen eine höhere
Leistungsstufe erreicht werden.
Beispiel:
Ball dribbeln
und parallel dazu einen Luftballon
vor sich her treiben.
Die simultane Ausführung
der beiden Bewegungen
erfordert ein wesentlich höheres Maß
an Dribbelfertigkeit
als das alleinige Dribbeln

 

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Trainingsplanung und -Steuerung des langfristigen Trainingsprozesses


Für die Effektivität des Trainingsprozesses sind nicht nur die
Belastungskomponenten und Belastungsprinzipien, sondern auch die langfristige
Planung sowie die planmäßige Gestaltung und Auswertung des Trainings von
ausschlaggebender Bedeutung.

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Trainingsplanung

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Trainingsplanung
Unter Trainingsplanung ist ein auf das Erreichen eines Trainingsziels ausgerichtetes,
den individuellen Leistungszustand berücksichtigendes Verfahren der
vorausschauenden, systematischen Strukturierung des (langfristigen)
Trainingsprozesses zu verstehen.
Trainingspläne stellen eine verbindliche Arbeitsrichtlinie zur Steuerung des Trainings
für einen Sportler dar. Wie Abb. 14 zeigt, lassen sich je nach Zielgruppe und
Zeitraum verschiedene Trainingsplantypen unterscheiden.
Abb. 14: